1STGUIDE-Hinweise                               Halle, den 05.12.1994

		Copyright (C) 1990-94 Guido Vollbeding


	Neuerungen:
	-----------

- Es traten immer noch Zugriffe auf kurz zuvor freigegebenen
  Speicher auf, was zu Problemen ("Memory Violation") unter
  Multitaskingsystemen fhrte (beim Fensterschlieen sowie
  Verzweigen mittels HELP-Taste). Behoben (hoffentlich endgltig...).

- Diverse Verbesserungen und Korrekturen im MPEG-Bereich.
  DSP-MPEG-Treiber ist in Arbeit...

- Bei Benutzung des (DSP-)JPEG-Treibers wird nun endlich kein
  temporrer Speicher fr das komplette TC-Bild mehr bentigt,
  so da auch das Laden grerer Bilder bei weniger Speicher
  gelingt, solange das Bild in der aktuellen Auflsung in den
  den Speicher pat. Die Geschwindigkeit ist dabei unverndert.
  Die Geschwindigkeit des internen JPEG-Loadings konnte um
  etwa 10 % gesteigert werden.

- Standardmig wird nun auf Dokumentgre ge'fulled', mit Shift
  auf Bildschirm (Desktop). Wem das nicht pat, der kann dies in
  der Konfiguration ndern.

27.07.94:

- Die Registriergebhr betrgt nun definitiv 50,- DM.
  Bereits mit geringerem Betrag registrierte Anwender knnen
  selbstverstndlich zum Differenzbetrag updaten.
  Ein besonders herzlicher Dank geht an dieser Stelle an jene
  Anwender, die bereits mit 50,- DM zum Gelingen der vorliegenden
  Version mit der neuen MPEG-Untersttzung beigetragen haben.

- Leider sah ich mich noch nicht in der Lage, die Dokumentation zu
  berarbeiten, daher erfolgen an dieser Stelle die ntigen Hinweise.

- MPEG-Einbindung:
  Zunchst geht mein herzlicher Dank an Ralf Dunkel fr die Beschaf-
  fung des umfangreichen Materials (Sourcen sowie jede Menge Test-
  files). Weiterhin gebhrt der Berkeley Plateau Research Group
  (siehe unten) Dank fr ihre MPEG-Decoder-Sourcen (Versionen 1.x
  bis 2.0), die zwar alles andere als portabel waren und fast
  komplett umgestrickt werden muten, aber nichtsdestotrotz
  eine unverzichtbare Grundlage meiner Arbeit bildeten.

  Es wird soweit wie mglich der vollstndige MPEG-1-Video-Standard
  untersttzt, inclusive P- und B-Frames mit (forward/backward/bidi-
  rectional) Motion Compensation bei Ausschpfung der vollen syntak-
  tischen Mglichkeiten und nicht notwendigerweise Beschrnkung auf
  Constrained Parameter Bitstreams, was z.B. bei den meisten Hard-
  warelsungen noch der Fall ist.

  Es knnen theoretisch beliebig viele MPG-Movies gleichzeitig
  abgespielt werden (praktisch nur durch System begrenzt: offene
  Fenster / offene Files). Filegre und Framezahl spielen keine
  Rolle, da jeweils ein Puffer (80 KByte) zum Nachladen der Daten
  benutzt wird.

  Die optionale Graustufendarstellung lt die Movies aufgrund der
  entfallenden aufwendigen Farbauswertung deutlich schneller laufen.
  Allerdings fehlt dann halt die Farbinformation.

  Falls ein Movie vollstndig unsichtbar ist, weil es etwa
    a) durch andere Fenster vollstndig verdeckt ist oder
    b) auerhalb der Bildschirmflche (z.B. ganz nach unten)
       geschoben wird oder
    c) durch das WindowShade-Feature von WINX >= 2.3 'eingeklappt'
       ist,
  so wird es automatisch angehalten. Im Unterschied zur "Pause"-
  Option (siehe Popup) wird es dabei aber nicht aus der Timerliste
  ausgehngt und wird automatisch fortgesetzt, sobald es wieder auch
  nur teilweise sichtbar wird.
  Durch das Anhalten mittels "Pause" wird das System in keiner Weise
  mehr zustzlich belastet, und das Verhalten entspricht etwa einem
  normalen Bildfenster, mit dem 'kleinen' Unterschied, da der Zoom
  'etwas' anders wirkt (von HC/TC-Modi abgesehen - ausprobieren!).
  Hierbei gibt es noch ein neues allgemeines Feature: Hlt man beim
  Fullen eine Shift-Taste gedrckt (also Shift-Control-F oder Shift-
  Klick auf Fuller), so wird das Fenster nicht auf den Bildschirm
  ge'fulled', sondern auf die aktuelle Dokumentgre, was halt
  besonders nach einer Zoom-Operation sinnvoll ist. Diese Option
  gilt aber auch fr alle anderen 1stGuide-Fenster!

  Wundern Sie sich bitte nicht, da der "Restart" erst ab dem ber-
  nchsten Frame (Step) zur Wirkung kommt. Das hngt mit der wegen
  der Backward Prediction notwendigen und nicht ganz trivialen
  Display-Logik zusammen.
  In diesem Zusammenhang sind mir leider auch schon MPG-Files vorge-
  kommen, die diesbezglich nicht korrekt kodiert waren. Hierbei
  kann es dann teilweise zu Bildverwrfelungen kommen. Hlt man beim
  Laden die RECHTE SHIFT-TASTE gedrckt, so werden P- und B-Frames
  bersprungen, so da nur die I-Frames angezeigt werden, bei denen
  zumindest keine Prediction-Probleme auftreten knnen. Allerdings
  enthalten die meisten der gegenwrtig in Umlauf befindlichen
  MPG-Files ohnehin nur I-Frames (von manchen auch als "Motion-JPEG"
  bezeichnet) wegen des deutlich geringeren Kodieraufwandes.

  Bei gengend Resonanz she ich mich in der Lage, auch einen MPEG-
  Encoder zu programmieren, da mir entsprechendes Material (MPEG-2-
  Encoder- und Decoder-Sourcen) zur Verfgung steht. Allerdings mu
  ich nach den bisherigen Erfahrungen befrchten, ein solches auf-
  wendiges Projekt wegen mangelnder Resonanz nicht in Angriff nehmen
  zu knnen. Man bedenke aber, da MPEG-2 als DER Standard fr
  zuknftiges Digital-TV gilt und man daher frher oder spter
  damit sicherlich auf breiter Front konfrontiert werden wird.

16.03.1994:

- Umstellungen bei den Image-Optionen:
  Der Punkt "0 Ditherfarben" (war schon ziemlich seltsam, hatte aber
  entwicklungstechnische Ursachen) ist jetzt in die Ditheroption
  "Niemals" gewandert. Bei "Bedarf" werden Bilder nur dann gedithert,
  wenn sie mehr Farben enthalten als die aktuelle Auflsung hergibt.
  Anderenfalls mu die Farbpalette von Hand (Popup/Shortcut)
  eingestellt werden.
  Stellt man den Schalter auf "Immer", so werden Bilder mit ent-
  haltener Farbpalette immer gedithert, also auch dann, wenn die
  Auflsung eigentlich zur korrekten Darstellung ausreichen wrde
  (Ausnahme: High-/True-Color-Modi).
    Vorteile:
      o Es braucht keine Palette mehr umgeschaltet zu werden;
      o Mehrere Bilder werden gleichzeitig farbtreu dargestellt.
    Nachteile:
      o Nicht optimale Darstellung (da Umrasterung auf fixe Palette);
      o Hherer Rechenaufwand -> Lngere Wartezeit beim Laden.
  Einfach mal ausprobieren! Wer in High-/True-Color-Modi arbeitet,
  braucht sich um diese Einstellung keine Gedanken zu machen, da
  hier die Farbpalette immer optimal ins Raster umgesetzt wird!
  Auerdem ist diese Option grundstzlich nur fr IMG/IFF-Bilder
  von Bedeutung, nicht fr JPG.

  Durch Aufspaltung der bisherigen Ditherfarben-Einstellung in
  "Farbmodell" und "Farbstufen" sind nun in Auflsungen mit
  mindestens 256 Farben auch echte Graustufendarstellungen bei
  Farbbildern mglich. Besonders bei JPG-True-Color-Bildern kann
  dabei u. U. deutlich Rechenzeit gespart werden.

  brigens: In High-Color-Modi (32K, 64K Farben) hat die Floyd-
  Steinberg-Einstellung eine Bedeutung, wenn JPG-True-Color-Bilder
  geladen werden. In diesem Falle wird ein speziell zugeschnittener
  FS-Algorithmus verwendet, um die aus der geringeren Farbauflsung
  resultierenden "Artefakte" zu vermeiden, die sich z.B. bei Motiven
  mit sanften Farbbergngen als strende "Farbtreppen" bemerkbar
  machen. Zum Vergleich schalte man den FS mal ab, dann wird
  einfach gerundet, was natrlich schneller ist.

15.12.1993:

- Erweiterte Help-Message: Es ist nun mglich, eine spezielle Index-
  datei zustzlich zum zu suchenden Schlsselwort mit anzugeben, auf
  die sich die Suche dann bezieht. Diese kann von Programmierern ge-
  nutzt werden, um programmspezifische Hilfesysteme anzusprechen,
  ohne da der Anwender diese in 1stGuide vorgeben oder mehrere
  Indexdateien "concatenieren" mu.

	#include <aes.h>
	...
	#define AC_HELP          1025
	#define HELP_FILE_MAGIC  0x1993

	int  my_apid;            /* my own id from appl_init */
	char helpname[] = "1STGUIDE";

	int send_help( char *keyword, char *indexfile )
	{
	  static int msg_buff[8];
	  int help_id;

	  if ((help_id = appl_find( helpname )) >= 0)
	  {
	    msg_buff[0] = AC_HELP;
	    msg_buff[1] = my_apid;
	    msg_buff[2] = 0;
	    *(char **)(msg_buff + 3) = keyword;
	    msg_buff[5] = HELP_FILE_MAGIC;
	    *(char **)(msg_buff + 6) = indexfile;
	    appl_write( help_id, 16, msg_buff );
	  }
	  return help_id;
	}

  Diese Lsung benutzt die noch freien Stellen im Message-Buffer, um
  die Indexdatei zu referenzieren. Das HELP_FILE_MAGIC dient zur Ge-
  whrleistung der Vertrglichkeit mit der alten Message. Der Index-
  file-Zeiger wird von 1stGuide nur benutzt, wenn das Magic stimmt,
  der Indexfile-Zeiger kein Null-Pointer ist und wenn er nicht auf
  eine leere Zeichenkette zeigt. Auszug aus meinem Source dazu:

    void hndl_message( int *pipe )
    {
      switch (pipe[0])
      {
	...
	case AC_HELP:
	  find_index( *(char **)(pipe + 3),    /* keyword */
		      pipe[5] == 0x1993 &&     /* Magic */
		      *(char **)(pipe + 6) &&  /* Non-Null-Pointer */
		      **(char **)(pipe + 6)    /* 1st char != 0 */
		      ? *(char **)(pipe + 6)   /* OK, take it! */
		      : par.indexfile );       /* Default-Index */
	  break;
	...
    } }

  Diese Lsung ist auch "abwrtskompatibel", d.h. man kann in jedem
  Falle die eigene Indexdatei mit angeben, ltere 1stGuide-Versionen
  ignorieren sie dann halt. Es gengt also ein Hinweis zur Installa-
  tion, da man bei lteren 1stGuide-Versionen selber die Indexdatei
  einstellen bzw. "mergen" mu, whrend das bei neueren Versionen
  (ab 3.Nov.1993) eben entfllt.

  Alle Programmierer, die in ihren Programmen schon von AC_HELP Ge-
  brauch machen, sollten zur absoluten Sicherheit dafr Sorge tragen,
  da die unbenutzten Message-Elemente mit Null belegt sind, wenn sie
  von der Erweiterung  zunchst keinen Gebrauch machen wollen. Es
  wrde schon gengen, das Magic auf 0 zusetzen (also etwa Zeile
  "msg_buff[5] = 0;" einfgen, falls nicht ohnehin ein eigener stati-
  scher Messagebuffer wie im obigen Beispiel verwendet wird, wo das
  automatisch gewhrleistet wre), oder man knnte  beispielsweise
  obige Funktion send_help mit einem Null-Pointer als Indexfile auf-
  rufen, falls die voreingestellte Indexdatei benutzt werden soll.


	Lieferumfang:
	-------------

Das  1stGuide-Komplettpaket  umfat  3  (DD-Disk)  bzw.  4  (HD-Disk)
Archive:

	- 1STGUIDE.ZIP, enthlt die Programmdatei 1STGUIDE.ACC
			sowie die vorliegende Textdatei 1STGUIDE.TXT;

	- GUIDHELP.ZIP, enthlt eine umfassende Programmbeschreibung
			sowie TOS/GEM-Betriebssystem-Dokumentation
			in Hypertextform;

	- GUIDTOOL.ZIP, enthlt Hilfsprogramme zu 1stGuide, eine
			in TeX verfate Anleitung als DVI-Datei
			sowie 1stView einschlielich Quellen.

	- GUIDDOSE.ZIP, enthlt Programmversionen fr's PC-GEM.

Zur  Weitergabe  ist  MINDESTENS  das  Archiv  1STGUIDE.ZIP oder sein
Inhalt,  d.h.  die Programmdatei 1STGUIDE.ACC und diese Hinweis-Datei
1STGUIDE.TXT,  notwendig,  die  restlichen  Archive  sind  OPTIONAL !
Das  Komplettpaket  ist  automatisch  nach  erfolgter   Registrierung
erhltlich. Falls Sie NICHT HD-Disketten lesen knnen, geben Sie dies
bitte bei der Registrierung an.  In diesem Fall entfllt  das  letzte
Archiv,  da es normalerweise nicht  erforderlich  ist.  Standardmig
verschicke ich HD-Disketten!


	Registrierung:
	--------------

Bei  1stGuide  handelt  es  sich  um SHAREWARE !! Das heit, da nach
einer  dem  Benutzer  nach  eigenem  Ermessen zugestandenen Testphase
eine  Registrierung  mit  Zahlung  einer  Gebhr  an den Autor fllig
wird,  falls man das Programm regelmig benutzen mchte und an einer
Weiterentwicklung interessiert ist.

Die Shareware-Gebhr fr 1stGuide betrgt 50,- DM.  Dieser Betrag ist
an  folgende Adresse zu senden (Bar/Scheck) oder auf  das  angegebene
Konto zu berweisen:

	Guido Vollbeding
	Turmstrae 61
	06110 Halle (Saale)
	(Germany)

	Bankverbindung: Stadt- u.
	Saalkreissparkasse Halle
	Blz.: 800 537 62
	Kto.: 486 260 725

Dadurch  erhlt  man automatisch das aktuelle Komplettpaket auf einer
"Originaldiskette"  zugesandt  und  kann  in  Zukunft jederzeit durch
Einsendung  eines Schreibens mit einer Diskette und einem frankierten
Rckumschlag die aktuelle Version anfordern.

Weniger  als  50,- DM werden aufgrund der nach wie  vor  zu  geringen
Registrierbereitschaft nicht mehr akzeptiert!  Wer  bereits mit einer
geringeren Summe registriert ist,  kann natrlich zum Differenzbetrag
updaten.

Eine  Komplettversion von 1stGuide mit gedrucktem Handbuch kann  auch
ber  die  "Whiteline Soft Series" bei  den  entsprechenden  Hndlern
bezogen werden (siehe unten).

Wer 1stGuide benutzt ohne zu zahlen, arbeitet mit einer RAUBKOPIE und
mge  zur  Strafe  von  einem Bomben um sich  werfenden  Atari  nicht
verschont bleiben!

Noch ein  Hinweis:  Geben  Sie  bitte  bei  berweisungen  immer Ihre
vollstndige  Adresse  mit an, sonst kann ich keinen Kontakt zu Ihnen
auf- bzw. keine Zuordnung vornehmen!


	Ultra-Kurzbeschreibung:
	-----------------------

Mit 1stGuide kann man sich folgende Standard-Dateiformate in GEM-Fen-
stern auf allen Atari-Rechnern,  unter allen  Betriebssystemversionen
und in allen Auflsungen und Farbtiefen  (von 1 Bit Monochrom bis  32
Bit True-Color) anschauen (bzw. -hren):

	.RSC    GEM-Resource-Dateien
		(einfache bis 64 K und erweiterte > 64 K)
	.IMG    GEM-(X)-Image-Rastergrafiken
		(1 Bit Monochrom bis 12 Bit RGB Colormap)
	.IFF    Interchange File Format (ILBM - Interleaved Bitmaps)
		(1 Bit Monochrom bis 12 Bit RGB Colormap)
	.JPG    Joint Photographic Experts Group - Rastergrafiken
		(JPEG/JFIF-Standard, gewhnlich 24 Bit Farbtiefe)
	.MPG    Moving Picture Experts Group - Videosequenzen
		(MPEG-1-Video-Standard, 24 Bit Farbtiefe)
	.GEM    GEM-Vektorgrafiken
		(mit Bezierkurven bei fhigem VDI, z.B. NVDI >= 2.12)
	.SAM
	.SND
	.AVR    Sound-Sample-Dateien
		(zur Zeit nur 8 Bit Mono)
	.DOC
	.OUT
	*       Textdateien (einschlielich Schriftattribute)

Weiterhin  knnen  hypertextartige Verzweigungen zwischen Dateien auf
einfache  Weise definiert werden, womit man umfangreiche Hilfesysteme
anlegen  kann, durch die man interaktiv mit 1stGuide navigieren kann.
Alles weitere entnehme man der umfassenden Programmbeschreibung.


	Installation fr Atari ST(E)/TT/Falcon/Medusa etc.:
	---------------------------------------------------

1. Kopieren Sie die Datei 1STGUIDE.ACC in Ihr Boot-Verzeichnis.
   Falls Sie ber 1stGuide drucken mchten, mu GDOS installiert
   sein.

Die folgenden Punkte gelten nur fr das Komplettpaket:

2. Wenn Sie eine Festplatte bzw. bei groem Arbeitsspeicher eine
   gengend groe RAM-Disk besitzen, legen Sie dort einen neuen
   Ordner an (z.B. "1STGUIDE"), und kopieren Sie den gesamten
   Disketteninhalt dort hinein (falls nicht schon beim Auspacken
   geschehen).

3. Starten Sie Ihren Computer neu, klicken im Desk-Men des Desktops
   den Punkt "1st Guide" an und whlen in der darauf erscheinenden
   Datei-Auswahlbox die Datei "1STGUIDE.HLP" im entsprechenden
   Datentrger/Ordner aus. Dort erhalten Sie weitere Benutzungs-
   Informationen.

Zustzlich  kann  man in die DESKTOP.INF bzw. NEWDESK.INF Datei  etwa
folgende Zeile VOR allen anderen Anwendungen einfgen:

#G 03 04 C:\1STGUIDE.ACC@ *.*@
bzw.
#G 03 04 000 C:\1STGUIDE.ACC@ *.*@ @

Man  erhlt  dann  nie mehr die Meldung "Anzeigen/Drucken/Abbrechen".
Fgt man danach noch die Zeile

#G 03 FF *.AC*@ @
bzw.
#G 03 FF 000 *.AC*@ @ @

ein,  so  kann  man 1STGUIDE (und bestimmte andere, auch inaktivierte
Accessories)  direkt  als  Programm  starten.  Alternativ  dazu  kann
1STGUIDE  auch  in  .PRG,  .APP oder .GTP umbenannt werden, um es als
Programm zu benutzen.

Anstelle  von  1STGUIDE  kann  auch  das  kleine  Programm   CALLGUID
installiert  werden  (siehe TOOLS-Ordner),  um im 'normalen'  Desktop
die  Anzeigefunktion  zu  ersetzen.  Herzlichen Dank an Dirk Haun fr
dieses Utility.

Auerdem   finden   Sie   im   Ordner  \TOOLS\1STVIEW  das  Accessory
1STVIEW.ACC,  aus  welchem  1stGuide  ursprnglich entstanden ist und
das  eine  Untermenge  der  Funktionalitt  von  1stGuide bietet. Fr
interessierte  Programmierer  habe  ich dazu den kompletten Quelltext
beigelegt (im Ordner \TOOLS\QUELLEN).
1stView  war  ursprnglich dazu gedacht, die Verbreitung von 1stGuide
zu frdern.  Dieses Konzept hat sich  aber  insofern  nicht  bewhrt,
als es viele Leute von einer Registrierung abgehalten hat.
Die  Konsequenz  ist  nun  die,  da  1stView  sowie  die zugehrigen
Sourcen  vorlufig  "eingefroren"  sind,  d.h. nicht gepflegt werden.
Ansonsten  bleibt  alles beim Alten, d.h. 1stView ist als Freeware zu
betrachten,   und   der   Inhalt   des  Ordners  \TOOLS\1STVIEW  darf
unabhngig von 1stGuide weitergegeben  werden.  Der geneigte 1stView-
Anwender   darf   sich   nun   nur  nicht   wundern,   wenn  aktuelle
Entwicklungen  (z.B.  Betriebssystemerweiterungen  wie  WINX oder die
neuen Dateiformate) nicht entsprechend untersttzt werden.

Wer  auf  eine  ansprechende  gedruckte  Anleitung  Wert legt, findet
auerdem   die   Datei   1STGUIDE.DVI,   die   mit  einem  TeX-System
ausgedruckt werden kann.

Sie  knnen  1stGuide  und  1stView  auch unter MSDOS-GEM nutzen.  Im
Ordner \MSDOS finden Sie die entsprechenden Programme, welche aus der
bersetzung der Quellen mit der MSDOS-Version von Turbo-C  entstanden
sind  (unter  Nutzung  der  hier dokumentierten GEM-Einbindung).  Die
Installation ist hnlich der ST-Version.  Das jeweilige Accessory ist
in den Ordner  \GEMBOOT  (GEM 2.x)  bzw.  \GEMAPPS\GEMBOOT  (GEM 3.x)
zu  kopieren  und  man  kann die DESKTOP.INF-Datei etwa  um  folgende
BEIDEN Zeilen erweitern (VOR allen anderen Applikationen):

#G0828 E:\PROGRAMM\1STGUIDE\1STGUIDE.APP@ *.*@
#G0828 *.APP@ @

Achtung!  Im  Gegensatz  zur  ST-Version  kann  das  Accessory  nicht
einfach  umbenannt werden, um es als Programm zu starten. Man mu die
jeweilige Programmversion benutzen.


	Erklrung:
	----------

1stGuide ist ein Shareware-Programmpaket von:

	Guido Vollbeding
	Turmstrae 61
	06110 Halle (Saale)
	(Germany)

	Bankverbindung: Stadt- u.
	Saalkreissparkasse Halle
	Blz.: 800 537 62
	Kto.: 486 260 725

Fr  irgendwelche  Schden,  einschlielich aber nicht beschrnkt auf
materielle  oder  finanzielle,  die  direkt  oder  indirekt durch die
Benutzung  oder Nichtbenutzung der Programme und/oder Dokumentationen
oder  Teilen  davon oder durch die Untauglichkeit derselben fr einen
bestimmten  Zweck  entstehen,  kann  ich, Guido Vollbeding, keinerlei
Haftung bernehmen.

Eventuelle  hnlichkeiten der vorliegenden Software mit existierenden
oder  geplanten  Produkten namhafter oder unbekannter Hersteller sind
nicht beabsichtigt, sondern wren rein zufllig.

-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-
This  software is based in part on the work of the  Independent  JPEG
Group, Copyright (C) 1991, 1992, Thomas G. Lane. All Rights Reserved.
The authors accept NO LIABILITY for damages of any kind.
-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-!-

~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~
This  software supports the DSP-JPEG-Decoder from Brainstorm, France,
for  Atari  Falcon  computers,  which  is  copyright  (C) 1992-93  by
Brainstorm & Atari Corporation.
~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~!~

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The MPEG part of this software is based in part on the work of

            Lawrence A. Rowe, Ketan Patel, and Brian Smith
     Computer Science Division-EECS, Univ. of Calif. at Berkeley

Copyright (C) 1992 The Regents of the University of California.
All rights reserved.

IN NO EVENT SHALL THE UNIVERSITY OF CALIFORNIA BE LIABLE TO ANY PARTY
FOR DIRECT,  INDIRECT, SPECIAL, INCIDENTAL,  OR CONSEQUENTIAL DAMAGES
ARISING  OUT OF THE USE OF THIS SOFTWARE AND ITS DOCUMENTATION,  EVEN
IF  THE UNIVERSITY OF CALIFORNIA HAS BEEN ADVISED OF THE  POSSIBILITY
OF SUCH DAMAGE.

THE  UNIVERSITY OF CALIFORNIA SPECIFICALLY DISCLAIMS ANY  WARRANTIES,
INCLUDING,   BUT   NOT   LIMITED  TO,   THE  IMPLIED  WARRANTIES   OF
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PROVIDED  HEREUNDER  IS ON AN "AS IS" BASIS,  AND THE  UNIVERSITY  OF
CALIFORNIA  HAS  NO  OBLIGATION  TO  PROVIDE  MAINTENANCE,   SUPPORT,
UPDATES, ENHANCEMENTS, OR MODIFICATIONS.
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Alle  Rechte  an  den  vorliegenden Programmen liegen beim Autor. Das
Programmpaket  darf  ausschlielich  FREI  weitergegeben werden, eine
kommerzielle  Verbreitung  in  jeder  Form  (PD-Sammeldisketten o..)
sowie  die  Beilage  zu kommerziellen, Shareware- oder Public-Domain-
Programmen   ist   nur   mit   meiner   ausdrcklichen  schriftlichen
Genehmigung  gestattet.  Zur  Weitergabe  von mir autorisiert ist der
PD-Service  des  Atari-Journals  (schlielich  hat  sich dieses Blatt
auch   in  der  Ausgabe  4/92  zu  einem  Testbericht  ber  1stGuide
herabgelassen).  Christoph  Bartholme ist die Beilage von 1stGuide zu
seinem Shareware-Programm IdeaList erlaubt. Entsprechende Konditionen
knnen  beim Autor erfragt werden.  Falls Sie spezielle Wnsche  oder
Vorstellungen haben:  Registrieren Sie sich bitte ERST persnlich und
tragen Sie DANACH Ihr Anliegen vor.  Da ich noch nicht ber preisgn-
stige Kommunikationsmglichkeiten verfge,  sehe ich mich sonst nicht
in der Lage,  die damit verbundenen Verluste zu decken.  Bitte  haben
Sie dafr Verstndnis.

1stGuide  ist  gegen  50,- DM mit gedrucktem Handbuch im  Rahmen  der
"Whiteline Soft Series" bei verschiedenen Hndlern erhltlich, z.B.:

	delta labs software
	B.Artz & T.Kohl
	Rembrandtstrae 1
	42329 Wuppertal
	Tel./Fax: 0202-734361

Die  oben  angegebenen  Archive bzw. enthaltenen Dateien mssen immer
vollstndig   (jeweils   auf  das  Archiv  bezogen)  und  unverndert
weitergegeben  werden.  Unsachgeme  nderungen  oder Eingriffe sind
nicht erlaubt. Daher merke:

	Wer 1stGuide-Programme nachmacht oder verflscht oder
	nachgemachte oder verflschte 1stGuide-Programme sich
	verschafft und in Verkehr bringt, wird mit System-Ab-
	strzen nicht unter 2 Bomben bestraft.

Ansonsten  viel Spa mit 1stGuide, und mge der Atari immer mit Ihnen
sein!
