Vorab die Copyrightmeldungen der von Trade iT lizensierten Produkte:


Anteiliges Copyright von GDOS:
 1987, Atari Corporation. All rights reserved.
 1987, Digita Research Inc. All rights reserved.
Digital Typefonts by Xiphias.  1986. All rights reserved.

Copyright WINX:
 1992, Martin Osieka. All rights reserved.

Copyright GEMRAM:
 1992, Martin Osieka. All rights reserved.




Installation von GDOS:
**********************

Sollten Sie GDOS schon installiert haben, (dies ist sehr
wahrscheinlich, wenn Sie ein Grafikkarte benutzen), brauchen
Sie sich nur um den Eintrag Ihrer gewnschten Druckertreiber
zu kmmern, alles andere ist dann schon installiert.

AUTO-Ordner

In den AUTO-Ordner Ihrer Bootpartition/Bootdiskette kopieren
Sie die Datei "AMCGDOS.PRG".

Danach legen Sie auf eben dieser Partition einen Ordner an, in
dem Sie die Druckertreiber unterbringen. Es hat sich im allgemeinen
der Name "GEMSYS" durchgesetzt, soda Sie z.B. auf Partition C:
den Ordner "C:\GEMSYS" anlegen.

Dorthinein kopieren Sie die gewnschten Druckertreiber, z.B.
"FX80.SYS":

Danach erstellen Sie mit einem Editor Ihrer Wahl eine Datei Namens
"ASSIGN.SYS", die in unserem Beispiel auf C: liegen mu, also
"C:\ASSIGN.SYS" heit.

Aufbaus der ASSIGN.SYS-Datei

Das ASSIGN.SYS-File ist eine ASCII-Datei, die bei jedem
Systemstart vom GDOS gelesen wird. In ihr ist vermerkt,
auf welchem Laufwerk und Pfad sich die Treiber und die
Zeichenstze befinden. Auerdem enthlt sie Informationen
ber die vorhandenen Treiber und Zeichenstze.

Der Aufbau der ASSIGN.SYS-Datei:

In der ersten Zeile befindet sich die Pfaddefinition:

PATH=C:\GEMSYS\

Danach folgen die Dateinamen der Gertetreiber:

01P SCREEN.SYS                      ; default
02P SCREEN.SYS                      ; low-res
03P SCREEN.SYS                      ; med-res
04P SCREEN.SYS                      ; high-res
05P SCREEN.SYS                      ; high-res
06P SCREEN.SYS                      ; high-res
07P SCREEN.SYS                      ; high-res
08P SCREEN.SYS                      ; high-res
09P SCREEN.SYS                      ; high-res
10P SCREEN.SYS                      ; high-res

21 FX80.SYS

Bei der zweistelligen Nummer handelt es sich um die Identifikation
des Gertetreibers.

Es gibt eine Definition der Zuordnung der ID's zu den Gertetypen:

01-10   Bildschirm
11-20   Plotter
21-30   Drucker
31-40   Metafile
41-50   Kamera (Polaroid System)
51-60   Grafiktablett

Der Buchstabe 'P' hinter der Gerte-ID besagt, da der
zugehrige Gertereiber nicht geladen werden mu, sondern
schon im ROM befindet. Bei Gertetreibern, die geladen
werden mssen, kann man anstelle des 'P' optional den
Buchstaben 'R' eintragen. Der betreffende Treiber wird
dann einmal geladen und bleibt resident im Speicher. Diese
Option ist sehr wichtig fr Disketten-Benutzer, denn auf
diese Weise kann man von einer speziellen Diskette booten,
die alle Treiber und Zeichenstze enthlt. 

In diesem Falle wre also ein GDOS auf C: installiert und Sie
htten den Druckertreiber fr den EPSON FX80 installiert.

Sie knnen aber auch folgende Dateien von der Diskette auf Ihre
Bootdiskette/Partition kopieren:

\AUTO
\GEMSYS 
ASSIGN.SYS

Ist dies geschehen, so booten Sie Ihren Rechner neu, und GDOS ist
installiert. Nun knnen Sie aus unserer Software heraus mit den 
GDOS-Treibern ausdrucken. Sollte fr Ihren Drucker kein Treiber
vorhanden sein, so knnen Sie sich an Atari oder den Druckerher-
steller wenden, dort wird sich ein entsprechender Treiber fr 
Sie zu finden oder erstellen lassen.
Scan iT/Chagall untersttzen zur Zeit nur einen Drucker gleichzeitig
ber die GDOS Adresse 21. Anpassungen fr Drucker auf den Adressen
22-30 sind bei uns erhltlich.


Wir wnschen Ihnen viel Erolg beim Einsatz unserer Software

Rodorf, 21.10.1992

Ihr Trade iT - Team

    Trade iT
    Arheilgerweg 6
    D-6101 Rodorf

    Hotline Mo und Fr 06154-9807


P.S.  Bei der so installierten GDOS-Version sind natrlich keine
      zustzlichen Zeichenstze installiert, da Scan iT/Chagall GDOS
      nur zum Drucken nutzt. Sollten Sie in einer schon vorhandenen
      Version schon Zeichenstze geladen haben, stellt dies kein
      Problem dar.
      
      An alle TT-Besitzer: Sollten Sie mit dem SLM Laserdrucker
      arbeiten wollen, so mssen Sie Scan iT/Chagall im ST-RAM laufen
      lassen, da sonst ein Ausdruck nicht mglich ist. Dies knnen
      Sie ber das beigelegte "PRGFLAG.PRG" einstellen, das Programm
      erlutert sich selbst. Selbstverstndlich knnen Sie dann das
      TT-RAM leider nicht mehr benutzen. Wir stehen mit ATARI in
      Kontakt, einen Treiber zu erhalten, der sich auch mit einem
      Scan iT/Chagall im TT-RAM vertrgt.
      
      Es gilt ansonsten:
      
      Scan iT gehrt in's TT-RAM
      
      Alle Scannertreiber, die ber GDPS arbeiten,
      (z.B. COLORSCAN 300, Scan256), gehren ins ST-RAM, sonst
      gibt es Probleme mit einer virtuellen Speicherverwaltung
      (VRAM, OutSide).
