GFA-ERROR 
 
Da ich nun schon etliche Jahre mit GFA-Basic 3.0 arbeite, sind mir 
einige Fehler und Eigenschaften bekannt, die ich hiermit weitergeben 
mchte. 
 
- Wutet Ihr das auch Integerarrays einer Garbage-Collection  
  unterzogen werden? 
 
- BGET, BPUT, BMOVE 
  Bei diesen Befehlen gibt es Probleme mit Speicherbereichen mit mehr  
  als 50 kByte Lnge, die in ein Integerarray geladen oder kopiert  
  werden. Ich tippe darauf, das zwischendurch eine Garbage-Collection 
  ausgelst wird und so Ziel- und Quellbereiche nicht mehr stimmen. 
 
- DEFFN string$(A$)=MID$(A$,5,2) 
  luft sptestens im Compilat nicht mehr. Functionen mit  
  Stringrckgabe sollte man immer mehrzeilig schreiben. 
 
- In der Ausgabe 3/92 der ST-Computer steht ein sehr interessanter 
  Bericht ber die GFA-Compiler-Optionen. Hier wird sehr gut vor- 
  gefhrt, da bei der Option $P< ein RESUME NEXT in einem Unter- 
  programm zum Absturz des Rechners fhrt. Dieses knnt Ihr umgehen 
  wenn ihr in der Fehlerbehandlungsroutine mit einem RESUME label 
  fortfahrt. 
 
- Habt Ihr gewut, da das Diasassemblieren - Optimieren - 
  Assemblieren bei GFA-Basic Compilaten so gut wie garnichts bringt? 
  Denn in GFA-Basic werden die Variablen als Adressregister indirekt 
  mit 16 Bit-Offset adressiert, whrend C- und Pascalcompiler die 
  globalen Variablen im BSS anlegen und jedesmal mit Adressierungsart  
  LONG zugreifen. Das kostet jedesmal 5 Bytes, wenn nicht noch mehr! 
 
 
