GDOS-Fonts fr IdeaList
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Wenn Sie die beiliegenden Druckeranpassungen ausprobieren, werden Sie sicher 
einige  der Schriftgren nicht anwhlen knnen. Weil Sie den entsprechenden 
Font nicht besitzen und folglich auch nicht in ASSIGN.SYS angemeldet haben.

Woher nehmen und nicht stehlen?

Sie  knnen  ganz einfach vorhandene Fonts fr andere Ausgabegerte oder fr 
den  Bildschirm in Fonts fr Ihren Drucker umwandeln. Sie bentigen dazu nur 
einen Editor fr Binrdateien. Etwa den SED (aus dem Scheibenkleister-Buch), 
Diskus,  Memfile oder XXED. Damit laden sie die Fontdatei und ndern einfach 
das  3. Byte. Dieses definiert die Gre in punkt. (Falls dieses Byte gleich 
null ist, liegt die Fontdatei im Motorola-Format vor; ndern Sie stattdessen 
Byte 4). Abspeichern und den Namen ndern, fertig.

Eigentlich  ist  es  gar  nicht  wichtig,  da  der Wert fr die Gre exakt 
stimmt.  Wichtig  ist nur, da pro Schrift fr jedes Ausgabegert jede Gre 
nur   einmal   definiert   ist,   damit  GDOS  die  entsprechende  Fontdatei 
identifizieren kann.

Es  folgen  einige  Beispiele, wie die der in der normalen GDOS-Distribution 
vorhandenen Fonts in "neue" kleine Schriften umbenannt werden knnen.

Der  7.  und  8 Buchstabe des Dateinamens gibt Auskunft ber das vorgesehene 
Ausgabegert: 
nichts = Bildschirm
EP = 120 x 144 dpi (9-Nadler)
SP = 180 dpi (24-Nadler)
LS = 300 dpi (Laserdrucker)


300 dpi (LaserJet/DeskJet, Atari SLM)
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           | Ursprnglich          || Modifiziert
Font       | Name         | Byte 3 || Name         | Byte 3
-----------+--------------+--------++--------------+------
Typewriter | ATTP10.FNT   | 0A     || ATTP03LS.FNT | 03
           | ATTP10EP.FNT | 0A     || ATTP05LS.FNT | 05
           | ATTP10SP.FNT | 0A     || ATTP06LS.FNT | 06
Dutch      | ATTR10.FNT   | 0A     || ATTR03LS.FNT | 03
           | ATTR10EP.FNT | 0A     || ATTR05LS.FNT | 05
           | ATTR10SP.FNT | 0A     || ATTR06LS.FNT | 06
           | ATTR12SP.FNT | 0C     || ATTR07LS.FNT | 07
           | ATTR18SP.FNT | 12     || ATTR09LS.FNT | 09
Swiss      | ATSS10.FNT   | 0A     || ATSS03LS.FNT | 03
           | ATSS10EP.FNT | 0A     || ATSS05LS.FNT | 05
           | ATSS10SP.FNT | 0A     || ATSS06LS.FNT | 06
           | ATSS12SP.FNT | 0C     || ATSS07LS.FNT | 07
           | ATSS18EP.FNT | 12     || ATSS09LS.FNT | 09


180 dpi (24-Nadler)
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           | Ursprnglich          || Modifiziert
Font       | Name         | Byte 3 || Name         | Byte 3
-----------+--------------+--------++--------------+------
Typewriter | ATTP10.FNT   | 0A     || ATTP05SP.FNT | 05
           | ATTP10EP.FNT | 0A     || ATTP08SP.FNT | 07
Dutch      | ATTR10.FNT   | 0A     || ATTR05SP.FNT | 05
           | ATTR10EP.FNT | 0A     || ATTR08SP.FNT | 07
Swiss      | ATSS10.FNT   | 0A     || ATSS05SP.FNT | 05
           | ATSS10EP.FNT | 0A     || ATSS08SP.FNT | 07

Die  "neuen"  Fonts  knnen  Sie  nun  in  den System-Fontordner (C:\GEMSYS) 
kopieren  und  in  ASSIGN.SYS  bei  dem  von  ihnen verwendeten Ausgabegert 
eintragen  (Entsprechende Fonts fr den Bildschirm brauchen Sie fr IdeaList 
nicht.).  Nach  dem nchsten Booten knnen sie nun, vorausgesetzt die Gren 
wurden  auch  in der entsprechenden Druckeranpassung von IdeaList angegeben, 
mit den neuen Fonts drucken.

Falls Ihnen nun der Kopf brummt:
Wenn  Sie  Speedo-GDOS  verwenden, sparen Sie sich dir ganze Zauberei. Damit 
verfgen Sie ja ber frei skalierbare Schriften.

Leider  entsprechen  die  Zeichenstze  der  verschiedenen Speedofonts nicht 
akurat dem Atari-Zeichensatz. Besonders eklatant ist das bei "Monospace 821" 
(BX000596.SPD  mit  58422  Bytes;  die neuere Version mit 58857 Bytes ist in 
Ordnung),  bei welchem sogar die deutschen Umlaute an anderer Stelle stehen. 
Aber  es gibt auch hier eine Abhilfe: Wenn sie "Monospace" verwenden wollen, 
kopieren sie die Datei SPDCHAR.MAP in das Verzeichnis, wo die Speedofonts zu 
finden  sind (meist C:\SPDOFONT). Wenn nun das System neu hochgefahren wird, 
wertet  SpeedoGDOS  diese Tabelle aus, und verwendet fr "Monospace 821" den 
Atari-Zeichensatz (allerdings ohne die Hebrischen Zeichen). 
Achtung:  Leider  wirkt  sich  dies  auch  auf  alle  anderen  installierten 
Speedofonts aus, welche dann, da sie intern ja anders als "Monospace" belegt 
sind,  nicht  mehr im korrekten Zeichensatz gedruckt werden. Also: Den Kniff 
mit  SPDCHAR.MAP  nur  verwenden,  wenn  Sie  die  anderen Speedofonts nicht 
verwenden mchten.

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