Anleitung zur Junior-Prommer Treibersoftware PINATUBO V1.5.6 vom 15.10.1993
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Copyright (C) 1992,1993 Michael Schwingen.


"Der Maschine ist fur usen bei der Experten only. Es ist nicht fur gewerken 
bei Dummkopfen." (aus der Bedienungsanleitung einer englischen Firma)


Allgemeines
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PINATUBO ist ein Treiberprogramm, welches dazu dient, den Junior-Prommer, 
welcher als Bauanleitung in der Zeitschrift 'ST-Computer' verffentlicht 
wurde, am Atari ST zu betreiben. PINATUBO untersttzt den im ST-Computer 
Hardware-Sonderheft verffentlichten Megabit-Programmieradapter und ist als 
Alternative zur Original-Software gedacht, welche bei Maxon Computer GmbH 
zusammen mit der Leerplatine / dem Fertiggert erhltlich ist. PINATUBO wurde 
neu erstellt und ist kein Update/Upgrade der Max*n-Software!
  Auerdem untersttzt Pinatubo auch den Easy-Prommer (Vorgnger des Junior-
Prommers) sowie den Vesuv von Rossm*ller, letzterer mu per Schalter auf Amiga-
Betrieb eingestellt werden, in diesem Modus ist er kompatibel zu einem Junior-
Prommer im Amiga-Modus. Wer einen dieser beiden Eprommer benutzen will, 
sollten unbedingt die Abschnitte 'Hardware' sowie 'INF-Datei' in der Anleitung 
beachten - die Eproms danken es mit einer lngeren Lebensdauer.

PINATUBO hat folgende Vorteile:
 - Untersttzung des Megabit-Programmieradapters fr 27(C)010 bis 27(C)080-
   Eproms eingebaut, auch mit Easy-Prommer und Vesuv. Der Megabitadapter 
   besteht aus einem CD4040, 3 Dioden, einem Widerstand sowie (optional) 
   einem Textool-Sockel und kann daher preiswert selbstgebaut werden.

 - Untersttzung fr 87(C)51-Programmieradapter (wird im Moment berarbeitet)

 - luft auch auf Mega STE, auf STs mit Beschleunigerkarten sowie TT und 
   Falcon030. Dabei wird - im Gegensatz zur Max*n-Software - das 
   Programmiertiming per Timer korrekt eingehalten, die Eproms werden also 
   korrekt und nach Herstellerspezifikation gebrannt (soweit mit der Junior-
   Prommer-Hardware mglich, s.u.).

 - luft auflsungsunabhngig auf Grafikkarten.

Hardware-Voraussetzungen:
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  Atari ST/Mega ST/STE/TT/Falcon, genug RAM, damit Platz fr den kompletten 
Eprominhalt ist (512K sollten bis 27C020 reichen). Auf der PAK (68020 
Prozessor) treten bisher ungeklrte Probleme auf, wenn der Prozessorcache 
eingeschaltet ist, ich bemhe mich um Klrung, bis dahin bitte den Cache 
abschalten.

Die jeweils aktuelle Version des Programms bekommt man:
 - in der Maus AC3
 - per 'anonymous FTP' auf ftp.informatik.rwth-aachen.de:/pub/atari/util
 - im Internet (nicht im Mausnet!) auf Anfrage uuencoded per Mail
 - gegen Einsendung einer formatierten Diskette mit freigemachtem Rck-
   umschlag bei mir:
   
     Michael Schwingen
     Ahornstrae 36
     52074 Aachen
     Germany


Nutzungsbedingungen
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  PINATUBO ist Shareware, d.h. das Copyright bleibt bei mir. Ich gestatte 
jedoch die freie Weitergabe von PINATUBO unter der Voraussetzung, da 
keinerlei Entgelt fr die Weitergabe verlangt wird und da das Archiv 
PINATUxx.ZOO unverndert kopiert wird (d.h. es drfen auch keine Dateien 
hinzugefgt werden). Daher ist z.B. der Vertrieb ber kommerzielle 'PD-
Hndler/Versender' nicht gestattet!
Die Verbreitung ber Mailboxen und Datennetze ist gestattet, solange diese 
fr den Download keine zustzlichen Gebhren nehmen.
  Wer PINATUBO lnger als 3 Wochen benutzt, mu sich bei mir registrieren 
lassen, indem er/sie mir (mindestens) 20 DM zukommen lt (fr Easyprommer 
30DM), ich denke, da dies angesichts des Entwicklungsaufwandes ein fairer 
Preis ist (alleine das Update bei Max*n, um Megabit-Eproms brennen zu knnen, 
kostet mehr als das Doppelte!)


Hinweis:
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  Ich bernehme keine Garantie fr die Fehlerfreiheit des Programmes und kann 
fr Schden, die auf eine Fehlfunktion des Programmes zurckzufhren sind, 
nicht haftbar gemacht werden. Ich habe das Programm zwar ausgiebig getestet, 
kann allerdings Fehler nicht komplett ausschlieen. Wenn Fehler auftreten, 
freue ich mich ber eine Beschreibung, wie diese reproduziert werden knnen, 
unter Angabe der Versionsnummer und der nheren Umstnde!
  Das Programm wird auf einem 1040ST mit 16MHz-Prozessor sowie sporadisch auf 
einem Falcon030 getestet. Wenn auf bestimmten anderen Rechnern Probleme 
auftreten, bitte ich um Hinweise!

AUFRUF
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  Das Programm wird durch Starten von PINATUBO.PRG aufgerufen, dabei mu die 
Datei PINATUBO.RSC im aktuellen Verzeichnis sein.

  Zuerst wird versucht, den Eprommer zu initialisieren. Dabei werden 2 
verschiedene Tests durchgefhrt, beim Fehlschlagen des Tests erscheint eine 
Alertbox, in der man entweder den Test wiederholen kann (z.B. weil der 
Eprommer vorher ausgeschaltet war) oder das Programm trotz des Fehlers 
starten kann. Wenn man letzteres tut, ist die Eprommerhardware evtl. nicht 
richtig initialisiert, daher ist es in diesem Zustand *nicht* sinnvoll, einen 
Speicher in den Eprommer zu stecken, die Wahrscheinlichkeit ist gro, da 
dieser das nicht berlebt.
  Vor dem Starten von Pinatubo sollte sich kein Speicher im Eprommer befinden, 
da dieser 1. die Tests (s.u.) stren kann und 2. fr dessen Sicherheit nicht 
garantiert werden kann.

  Der erste Test testet die Funktion des schaltbaren Pullups an D7 der 
Eprom-Fassung - abhngig vom Zustand der Busy-LED mu auf D7 eine 1 oder 0 
zurckgelesen werden.
  Der zweite Test testet die beiden Daten-Schieberegister SRC und SRD, indem 
jedes Byte von 0..255 ber SRC ausgegeben und dann ber SRD zurckgelesen 
wird. Wenn hier ein Fehler auftritt, wird der geschriebene (erwartete) und 
der tatschlich zurckgelesene Wert angezeigt.

  Nach dem Start erscheint das Info-Fenster, welches Auskunft ber den 
gewhlten Epromtyp und Programmieralgorithmus, die Puffergre etc. gibt. In 
der Titelzeile des Fensters wird der Name der zuletzt geladenen Datei 
angezeigt. Wenn im aktuellen Verzeichnis eine Datei PINATUBO.INF gefunden 
wird, so wird diese geladen (siehe unten). In diesem Fenster wird auch der 
gewhlte Typ der Eprommer-Hardware angezeigt - wenn dieser nicht stimmt, 
sollte man die .INF-Datei anpassen (s.u.) und Pinatubo neu starten.


Kommandozeilenoptionen
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Man kann Pinatubo beim Aufruf Optionen bergeben, z.B. indem man (ab 2.06) 
unter 'Anwendung anmelden' passende Optionen eintrgt, oder bei Verwendung 
einer Command-shell die Parameter an den Aufruf von Pinatubo anhngt. Ein 
Dateiname kann einfach bergeben werden, indem man die Datei (ab TOS 2.06) 
auf das Pinatubo-Icon zieht. Pinatubo kann auf folgende Art 
aufgerufen werden:

  pinatubo [-t epromtyp] [-a algorithmus] [dateiname]

  'epromtyp' kann ein beliebiger Teil-String der Bezeichnung aus der 
  Typenauswahlliste sein. Der erste Typ, der diesen Teilstring enthlt, wird 
  dann ausgewhlt. '27256' oder '256' whlt z.B. den '27256@21V only' aus, 
  'C256' whlt den '27256A/27C256' aus.

  'algorithmus' ist eine Zahl ab 0. Nummer 0 ist '50 ms', die weiteren sind 
  aufsteigend nummeriert. Diese Angabe wird auch OHNE Angabe eines Eprom-Typs 
  (s.o.) beachtet.

  'dateiname' ist der Name einer Eprom-Datei, diese wird nach dem 
  Programmstart automatisch geladen.

Das Men
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Das Men bietet folgende Optionen:

Datei
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Laden:
  die angewhlte Datei wird in den Puffer geladen. Wenn die Datei krzer 
  als der Puffer ist, wird dieser nicht verkrzt.
Anhngen:
  die Datei wird hinter die beim letzten Ladevorgang erreichte Adresse 
  geladen.
Vergleichen:
  die Datei wird mit dem Pufferinhalt verglichen.
Speichern:
  der komplette Puffer wird gespeichert.

Bei allen Dateioperationen wird die eingestellte Splitting-Option beachtet 
und nur der entsprechende Teil des Puffers bearbeitet.

Optionen:
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Typ whlen:
  der Epromtyp kann aus einer Liste gewhlt werden.
Splitten Even/ODD ...:
  hier kann man einstellen, welche Bereiche des Puffers bei allen 
  Operationen benutzt werden. Es ist 16, 32 und 64-Bit-Splitting mglich.
Algorithmus:
  hier kann der Programmieralgorithmus gewhlt werden. Es stehen folgende 
  Algorithmen zur Wahl:

    "Standard 50ms" - der einfache, alte Standard-Algorithmus. Er 
    verwendet einen Programmierimpuls von 50ms Dauer pro Byte, es werden 
    maximal 2 Versuche gemacht.

    "INTeLLIGENT(TM) 1ms/3*" - schnellerer Algorithmus, ab 2764 anwendbar. 
    Dieser Algorithmus brennt eine Speicherzelle mit maximal 25 Impulsen 
    von je 1ms Dauer, bis der Inhalt stimmt. Dann wird mit der 3-fachen 
    Zeit nachgebrannt.

    "INTeLLIGENT(TM) 1ms/4*" - eine modifizierte Version des Original-
    INTeLLIGENT- Algorithmus', bei der mit der 4-fachen Zeit nachgebrannt 
    wird. Dies ist u.U. bei lteren, kleinen EPROMs sinnvoll.

    "QUICK-PULSE(TM) 100us/0*" - der neueste und schnellste Algorithmus. 
    Er brennt jedes Byte mit max. 25 100us langen Impulsen, bis der Inhalt 
    stimmt - dann wird beim nchsten Byte weitergemacht. Bei er Anwendung 
    dieses Algorithmus' mte eigentlich die Betriebsspannung des EPROMs 
    auf 6V/6.25V und die Programmierspannung auf 12.75V/13V angehoben 
    werden, dies untersttzt die Hardware allerdings nicht.

    "mod. QUICK-PULSE(TM) 100us/1*" - eine modifizierte Version, bei der 
    jedes Byte mit der selben Zeit nachprogrammiert wurde, die bentigt 
    wurde, bis der Inhalt das erste Mal stimmte. Dieses System sollte die 
    Nachteile der Junior-Prommer-Hardware (s.o.) ausgleichen.

    "mod. Quick-Pulse 87C51" - eine modifizierte Version, die von Intel 
    fr die Programmierung des 87C51 angegeben wird, dabei erfolgt eine 
    berprfung, ob der Inhalt der aktuellen Speicherzelle stimmt, erst 
    nach 25 Programmierimpulsen. Die Anwendung ist nur bei 87C51 sinnvoll.
Weitere Programmieralgorithmen kann man ber die Datei PINATUBO.INF selber 
definieren (s.u.). Die ersten 10 Algorithmen sind auerdem ber die 
Funktionstasten F1-F10 erreichbar.

Action:
=======
Auslesen:
  Das eingesetzte Eprom wird ausgelesen, der alte Pufferinhalt wird 
  berschrieben. Die Puffergre entspricht hinterher genau der des 
  Eproms, bzw. bei aktiviertem Splitting einem entsprechenden Vielfachen.

Vergleichen:
  Das Eprom wird mit dem Pufferinhalt verglichen.

Leertest:
  Es wird geprft, ob alle Bytes des Eproms den Inhalt $FF haben.

Bittest:
  Es wird berprft, ob der aktuelle Pufferinhalt in das Eprom 
  programmiert werden kann. Dies ist dann der Fall, wenn bei der 
  Programmierung nur Bits auf '0' gendert werden mssen und nicht 
  umgekehrt.

Programmieren:
  Das Eprom wird mit dem aktuellen Pufferinhalt und dem eingestellten 
  Algorithmus programmiert. Dies ist nur mglich, wenn der Puffer nicht 
  leer ist. Nach der Programmierung wird automatisch ein Vergleich 
  durchgefhrt. Der Programmiervorgang kann durch Drcken von CTRL-ALT-
  SHIFT(links) abgebrochen werden, es kann allerdings etwas dauern, bis 
  die Tastenkombination erkannt wird.

Extra:
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Hardware-Test:
  Die Hardware des Prommers kann genau durchgetestet werden. Dabei 
  darf kein Speicher im Sockel sein !
  Es werden der Reihe nach 60 Tests durchgefhrt, mit denen smtliche 
  mglichen Spannungen an allen Pins des Textool-Sockels berprft werden 
  knnen. Dabei kann auch die Programmierspannung mit dem Poti am Eprommer 
  exakt eingestellt werden. Fr die Messung wird ein (mglichst Digital-) 
  Multimeter bentigt, die Masseklemme wird an Pin 14 des Textool-Sockels 
  gehalten, die andere Klemme an den zu berprfenden Pin. 

Pinbelegung:
  Es wird eine Pinbelegung des gerade gewhlten Eprom-Typs angezeigt, dies 
  funktioniert mit allen Typen bis 32 Pins.

Editieren von Eprom-Daten
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Bisher ist in Pinatubo kein Hex-Editor wie in der Original-Max*n-Software 
eingebaut. Ein Anzeigefenster ist fast fertig, aber ich werde wohl aus 
zeitlichen Grnden nicht so bald einen Editor einbauen. Im Moment empfehle ich 
den Public-Domain-Hex-Editor 'XXED' oder den SED von der Kleisterscheibe.

Wer mehrere Dateien auf mehrere Eproms (nicht 1:1) verteilen mu, um z.B. 2 
Betriebssysteme in doppelt groe Eproms zu brennen, kann dies recht 
komfortabel mit dem beiliegenden Programm ROMMIX tun, die Anleitung dazu 
befindet sich in der Datei ROMMIX.TXT.


Die Datei PINATUBO.INF
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In der Datei PINATUBO.INF knnen diverse Einstellungen gemacht werden. Die 
Datei kann mit einem beliebigen Texteditor erstellt werden. Ein '#' am 
Zeilenanfang kennzeichnet einen Kommentar, unbekannte Befehle werden 
ignoriert. Es ist besonders wichtig, die richtige Eprommer-Hardware zu 
whlen, wenn nicht der Juniorprommer verwendet wird. Eine Beispieldatei 
sollten Sie zusammen mit Pinatubo erhalten haben.
Es sind folgende Befehle erlaubt:

H n
    Auswahl der Prommer-Hardware:
    n = 0 (default): Junior-Prommer
    n = 1 Easy-Prommer
    n = 2 Vesuv

Q n
    Bestimmt, wie Pinatubo sich beim Beenden des Programms verhlt:
    n = 0: Alertbox mit Sicherheitsabfrage, Default ist Abbruch
    n = 1: Alertbox mit Sicherheitsabfrage, Default ist OK
    n = 2: Programm beenden ohne Rckfrage

P
    Beim Ende des Programmierens wird ein 'Ping' erzeugt

DPpfad\*.*
    Setzt den Default-Pfad fr Dateioperationen. Es mu ein kompletter 
    absoluter Pfad (mit Laufwerk) und angehngter Maske angegeben werden, 
    z.B. ist
     DPe:\eproms\*.img
    zulssig.

DTeprom-typ
    Setzt den Default-Eprom-Typ, der nach dem Programmstart eingestellt wird. 
    'eprom-typ' kann ein beliebiger Teil-String der Bezeichnung aus der 
    Typenauswahlliste sein. Der erste Typ, der diesen Teilstring enthlt, 
    wird dann ausgewhlt. '27256' oder '256' whlt z.B. den '27256@21V only' 
    aus, 'C256' whlt den '27256A/27C256' aus.

DAn
    Setzt den Default-Algorithmus beim Programmstart auf Nr. n. Nummer 0 ist 
    '50 ms', die weiteren sind aufsteigend nummeriert. Diese Angabe wird auch 
    OHNE Angabe eines Eprom-Typs (s.o.) beachtet.

A "a" b c d e f g
    Neuen Programmieralgorithmus definieren. Es mssen folgende Parameter 
    angegeben werden:
    a = Name
    b = Zeit der ersten Programmierimpulse, bis die zurckgelesenen Daten 
        stimmen, in 100us
    c = Multiplikationsfaktor fr Nachbrenn-Zeit. Mit diesem Wert wird die 
        Anzahl der Impulse (b) multipliziert, die ntig waren, bis das 
        erste Mal die richtigen Daten zurckgelesen wurden.
    d = Feste Nachbrenn-Zeit, in 100 us. Dieser Wert wird zu dem Ergebnis 
        aus (c) addiert, dann werden die Daten mit einem Impuls der so 
        berechneten Lnge nachgebrannt.
    e = Maximale Anzahl Versuche bei (a), bis die Daten stimmen mssen, 
        sonst wird das Programmieren abgebrochen
    f = Verify-Flag. Wenn dieser Wert ungleich 0 ist, wird erst mit (e) 
        Impulsen der Lnge (a) gebrannt und dann erst berprft, ob die 
        Daten stimmen. Dies ist eigentlich nur fr den 87C51-
        Programmieralgorithmus von Bedeutung.
    g = $FF-Flag. Wenn dieser Wert ungleich 0 ist, werden auch $FF-Bytes 
        gebrannt (dies ist fr SRAMs etc. gedacht, die nicht mit UV-Licht 
        gelscht werden). Ein Verify, ob der Inhalt $FF stimmt, erfolgt 
        aber immer.

Die Befehle knnen in beliebiger Reihenfolge in der Datei PINATUBO.INF 
stehen, die maximale Anzahl zustzlich definierbarer Algorithmen ist auf 
100 beschrnkt.

Hinweise zur Hardware
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Megabit-Adapter:
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Beim Megabit-Adaptermodul ist es sinnvoll, an Stelle der angegebenen 1N4148 
Schottky-Dioden zu verwenden, z.B. BAT43. Wenn bei Verwendung eines 74HCT4040 
Probleme auftreten, kann es sein, da ein 74HC4040 diese beseitigt.


Junior-Prommer:
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Beim Junior-Prommer mu unbedingt eine 27V-Zenerdiode von Pin 1 (Anode) nach 
Pin 6 (Kathode) des TL497 geltet werden, diese fehlt in manchen Versionen 
des Schaltplanes und des Platinenlayouts. Die Diode verhindert Fehlfunktionen 
des TL497 beim ersten Einschalten, die dazu fhren knnen, da beim ersten 
Programmieren eine zu hohe Programmierspannung anliegt. Das Vorhandensein 
dieser Diode sollte man auch bei einem Fertiggert berprfen!
  Wenn man den Prommer selbst aufbaut, sollte man fr D1-D3 auch BAT43 o.. 
an Stelle der 1N4148 nehmen, das ist aber fr die Funktion nicht unbedingt 
ntig.
  Wenn Probleme auftreten, sollte man zuerst das Kabel zum Druckerport 
berprfen, mehr als 40-50 cm knnen kritisch sein.


Easy-Prommer:
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Wer den Megabit-Adapter am Easy-Prommer verwenden mchte, mu am Easyprommer 
folgende Modifikation vornehmen:
  Links vom Textool-Sockel befinden sich nebeneinander eine Diode 1N4148 
  sowie ein 22K-Widerstand. Die rechten Anschlsse der beiden Bauteile 
  sind mit dem Textool-Sockel, Pin 24 verbunden, die Diode geht an Pin 14 
  des 4040 daneben, der Widerstand nach Masse. Die Diode wird gegen einen 
  Schottky-Typ (z.B. BAT43) ausgetauscht, der Widerstand wird auf 10k 
  verkleinert.
Diese Modifikation beeintrchtigt den normalen Betrieb des Easyprommers 
ohne Megabit-Adapter nicht.
  Des weiteren scheint der Easy-Prommer deutlich kritischer in Bezug auf 
lange Anschlukabel zu sein als der Junior (s.o.).

Vorsicht: An der D-Sub-Buchse des Easyprommers liegen die Pins 14-17 und 19-
25 alle auf Masse, wer an seinem ST zustzliche Pins am Druckerport mit 
Funktionen versehen hat, sollte hier aufpassen.


Vesuv:
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Der Vesuv mu per Schalter am Gert auf Amiga-Betrieb eingestellt werden, in 
diesem Modus ist er kompatibel zu einem Junior-Prommer im Amiga-Modus.

Allgemeines:
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  Wenn die Versorgungsspannung des Prommers zu niedrig ist, kann es ebenfalls 
zu Problemen kommen, dies tritt hufig auf, wenn man den Prommer aus dem 
Joystickport versorgt. Wenn Prombele auftreten, kann es helfen, den Prommer 
mit einem externen Netzteil zu versorgen, so da am Prommer wirklich 
mindestens 5V ankommen.
  Dafr spricht auch ein anderer Grund: Bei allen Programmieralgorithmen 
schneller als INTeLLIGENT wird von den Herstellern eigentlich gefordert, da 
die Versorgungsspannung des Eproms whrend des Programmierens auf 6V oder 
mehr (je nach Hersteller) angehoben wird, dies wird aber von der Junior-
Prommer-Hardware nicht untersttzt.
  Daher sollte man darauf achten, da die Versorgungsspannung des 
Eprommers mglichst am oberen Ende des erlaubten Bereiches liegt, wenn man 
den Prommer aus dem Joystick-Port versorgt, liegen z.B. hufig nur noch 
4.5 - 4.8V am Eprom.
  Ich versorge meinen Eprommer mit einem externen Netzteil ber einen im 
Prommer eingebauten Stabilisator (7805 mit einer Diode in der Masseleitung), 
der die Spannung auf etwas unter 6V hlt - das ist zwar knapp ber dem 
erlaubten, funktioniert aber prima. Wem dies zu viel ist (der 7406 auf dem 
Prommer oder ltere Eproms knnten es theoretisch belnehmen), der sollte 
zumindest 5.25V einstellen, das ist noch erlaubt.


Weiterentwicklung
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  Bisher nicht untersttzte Speicher-Typen knnen nach Rcksprache ergnzt 
werden, wenn man mir die entsprechenden Unterlagen (und evtl. ein Muster, 
wenn ich es testen soll ...) zukommen lt.
  Fr die nchste Version ist das Brennen von 16-Bit-Eproms (27C1024 etc.) 
mit einem passenden Adapter geplant, auerdem wird die 8751-Untersttzung im 
Moment berarbeitet (d.h. es gibt keine Adapter-Hardware, die mit der 
aktuellen Software luft - bitte etwas Geduld!). Flash-Proms sind geplant, 
aber ich kann noch nicht absehen, wann es soweit ist. Das Programmieren von 
batteriegepufferten SRAMS wre auch mglich.
  Sobald ich genug Zeit finde, wird auch ein Monitor eingebaut, mit dem man 
mal eben Dateien ansehen und ndern kann.

Ich brauche noch genaue Infos, ob die Pinbelegung bei folgenden Typen
korrekt ist:
 - ROM 2K
 - ROM 4K
 - ROM 8K / 23xx
Insbesondere bitte ich um Benachrichtigung, wenn jemand die Typen, die im 
Programm mit '**' gekennzeichnet sind, erfolgreich mit Pinatubo lesen und 
brennen konnte (natrlich auch, wenn es damit Probleme gab). Diese Typen 
konnte ich nur anhand von Datenbchern etc. eintragen, aber nicht selbst 
testen.

Auerdem suche ich noch Infos zu den Typen 2508, 2516, 2532, 2564 sowie zu 
weiteren, im Programm noch nicht vorhandenen ROMs. Wer hierzu genauere Infos 
hat als ich, melde sich bitte!


Bekannte Bugs
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Whrend Pinatubo auf den Prommer zugreift, werden alle Interrupts 
gesperrt. Das hat zur Folge, da die GEMDOS-Uhr whrend dieser Zeit 
angehalten wird.

nderungen:
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28.9.1992  V1.0   scheint zu laufen :-)
           V1.1   GEM-Oberflche, Brennen von High-/Low/...-bytes, neue 
                  Pufferverwaltung, 27020 getestet
           V1.2   Pufferverwaltung gendert, Splitten funktioniert jetzt 
                  wirklich.
22.11.1992 V1.3   kleinere nderungen, ffentliche Version
7.12.1992  V1.3.1 EO und OE waren vertauscht
           V1.3.x Fileselect: besseres Verhalten bei 'Abbruch'
                  Algorithmen-Auswahl ber Dialogbox statt Men, es 
                    knnen unabhngig vom Typalle Algorithmen gewhlt 
                    werden.
                  Hilfe: Pinbelegung eingebaut
                  Datei PINATUBO.INF wird ausgewertet
                  Dateiname im Statusfenster wird wenn ntig gekrzt
                  ROMS knnen nicht mehr programmiert werden (es passierte 
                    zwar nichts, war aber unschn)
                  Initialisierung der Hardware erweitert (fr Martin :-))
                  $FF-Bytes werden wirklich nicht mehr gebrannt, wenn es 
                    nicht gewnscht ist (irgendwann seit 1.3.x falsch)
                  Timing fr Megabit-Adapter etwas unkritischer
19.1.1993  V1.3.7 Easyprommer geht
                  CRC eingebaut
                  Summe und CRC werden bei Splitting nur ber die 
                    ausgewhlten Bytes gebildet
                  Bei Dateivergleich wird die Adresse jetzt korrekt in Hex 
                    angegeben
                  Neues Programm: ROMMIX dient zum Zusammenbasteln und 
                  Auseinanderfummeln von Eproms, die Daten aus mehr als 
                  einer Datei enthalten.
26.1.1993  V1.4   diverse Kleinigkeiten
                  Warnungen beim Laden / Vergleichen, wenn Datei zu lang 
                  oder zu kurz ist
8.2.1993   V1.4.1 Pinatubo strzt nicht mehr ab, wenn die .INF-Datei nicht 
                  gefunden wird :-)
16.2.1993  V1.4.2 bei der Pinbelegung sind die Pins nicht mehr anwhlbar
                  Support fr Vesuv (noch nicht 100% getestet)
25.3.1993  V1.4.4 neue, schnellere Low-Level-Routinen - macht sich 
                  besonders auf 8MHz-Rechnern bemerkbar.
21.4.1993  V1.4.5 ausfhrlicherer Hardware-Test beim Programmstart
                  Interaktiver Hardware-Test fr alle Pins
18.5.1993  V1.5   ein paar neue ROM-Typen. ffentliche Version. 2716 
                  korrigiert.
29.6.1993  V1.5.1 Es kann jetzt auch ein genz bestimmtes TI-27C010-Eprom 
                  korrekt gebrannt und ausgelesen werden :-)
7.7.1993   V1.5.2 kleine kosmetische nderungen
20.7.1993  V1.5.3 Fehlerhafte Warnung beim gesplitteten Laden / Anhngen / 
                  Vergleichen behoben
10.8.1993  V1.5.4 Die Mentitel werden jetzt auch bei Tastaturbedienung 
                  invertiert
                  Default-Pfad, Eprom-Typ und Algorithmus kann angegeben 
                  werden
12.8.1993  V1.5.5 Typ und Algorithmus knnen per Kommandozeile gesetzt 
                  werden. Eine per Kommandozeile angegebene Datei wird 
                  automatisch geladen.

15.10.1993 V1.5.6 2716-Pinbelegung korrigiert
                  Fehler bei Easyprommer behoben, der u.a. zu Fehlern beim 
                  Hardwaretest fhrte. Es ist mglich, da auch das 
                  Programmieren von Eproms betroffen war, ich halte das aber 
                  fr unwahrscheinlich.

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