
                      ber das Papillon-Modul RASTER
                      ------------------------------


	RASTER ist ein externes Modul zum Laden von	Farbbildern fr das 
	Grafikprogramm PAPILLON (Version 2.0).

	Im Unterschied zu den eingebauten Routinen von Papillon liefert das
	RASTER-Modul jedoch immer eine monochrome Bitmap - auch in Farbe.
	Farbbilder werden dabei mit optimierten Routinen gleichzeitig
	vergrert (Faktor 2) und gerastert, was schneller geht als beides
	nacheinander mit Papillon.
	Nebenbei kann RASTER auch diverse S/W-Bildformate lesen (die kann
	Papillon zwar auch alle, aber dieses Modul entstand aus den 
	Bildladeroutinen des Programms GQ-Print, und aus Programmierer-
	faulheit wurde halt	einfach alles bernommen).

	RASTER kann somit im Monochrom-Modus als schneller Bildlader
	und im Farbmodus zur Druckaufbereitung von Farbbildern benutzt werden.


1.  Installation und Bedienung
------------------------------

	Um RASTER.PMD benutzen zu knnen, mssen Sie es in den Papillon-
	Modul-Ordner (z.B.	\PAPILLON\MODULE) kopieren. Wenn Sie in PAPILLON 
	dann den Menpunkt 'Externe Module...' aufrufen, sollte	es im dann 
	erscheinenden Fenster aufgefhrt sein ("Farbbilder rastern").
	Dort knnen Sie es mit Doppel- oder Rechtsklick starten.

	Beim Aufruf des Moduls erscheint eine Dialogbox, die nicht 
	allzuschwer zu bedienen sein drfte:

	unter 'Optionen' knnen Sie das Rasterverfahren fr Farbbilder
	beeinflussen:
	
	-'Kontrast verst.':
		Farb- und Graustufenbilder werden mit hrterem Kontrast
		dargestellt.

	-'aufhellen':
		Farb- und Graustufenbilder werden heller dargestellt, dies
		ist zu empfehlen, wenn das Bild gedruckt werden soll.

	-'Rastern per Fehlerdiffusion':
		Wenn dieser Knopf aktiviert ist, so wird zur Umrechnung von
		Farbbildern der Fehler-Diffusions-Algorithmus mit Vorausschau
		benutzt. Wenn nicht, werden Farbbilder mit dem 'ordered dither'-
		Verfahren umgerechnet (8*8 Matrix).
		Das 'ordered dither'-Verfahren ist schneller, Fehlerdiffusion
		liefert meist "schnere" Bilder, dauert aber lnger (kann mit
		<Esc> abgebrochen werden).

	(siehe dazu auch R_OPTION.IMG)


	Mit 'Laden & Rastern' wird - Sie ahnen es schon - ein Bild geladen
	und, falls notwendig, gerastert.

	'Abbruch' verlt die Dialogbox direkt wieder.



2.  Untersttzte Bildformate:
-----------------------------

	allgemein:	Wo es mglich war, werden Bildformate anhand von
				'magic values' in der Datei identifiziert. Solche
				Bilder sollten auch erkannt werden, wenn ihr Name
				nicht mit der angegebenen Extension endet. Probleme
				gibt es aber, wenn reservierte Extensions verwendet
				werden, z.B. ein GIF-Bild namens "BILD.IMG" .

				Farbbilder werden immer vergrert, um nicht allzuviel
				an Bildinformation zu verlieren. Vertikal gestauchte
				Bilder (bei IMG, IFF, PC2) werden zustzlich in der
				Hhe verdoppelt.

	"*.IMG":	GEM-Image, DAS Standardbildformat auf dem Atari.
				(Monochrom- und Farbbilder beliebiger Gre)
				Farbbilder mssen dem XIMG-Standard entsprechen, also
				die Farbpalette im Header haben. Bisher werden nur
				Farbpaletten nach RGB-Modell untersttzt.
				Diese Bilder werden nur an der Endung erkannt.

	"*.IFF":	Interchange File Format, Standardformat auf dem Amiga.
				Monochrom- und Farbbilder (ILBM-Format) beliebiger
				Gre knnen geladen werden, Farbbilder bis max. 512
				Farben. Mangels Beispielbilder konnte aber nicht alles
				ausprobiert werden. Hold-And-Modify-Bilder (mit 6 Planes)
				sollten aber korrekt geladen werden.
				Dieses Bildformat wird am Magic-Wert "FORM" im Header
				erkannt.

	"*.GIF":	Graphics Interchange Format, Standardformat von
				CompuServe, in Netzen und auf PC's weit verbreitet.
				Dieses Format bietet bis zu 256 Farben bei sehr guter
				(LZW-hnlicher) Kompression, weswegen das Auspacken
				auch so lange dauert.
				Wird an der Signatur "GIF87a" im Header erkannt.

	"*.PCX":	ursprnglich Bildformat von ZSOFT Paintbrush, auf dem PC weit
				verbreitet. Kann Monochrom- und Farbbilder beliebiger Gre
				enthalten. 
				Bisher werden Monochrom-, EGA (16 Farben)-, VGA (256 Farben)-
				und True-Color-Bilder untersttzt (fr True-Color hab' ich
				bis jetzt aber nur zwei winzige Testbilder, so da es da
				noch zu Problemen kommen kann). Mglicherweise gibt es auch
				noch anders organisierte PCX-Bilder, die nicht geladen werden
				knnen.
				Wird an der Endung erkannt.

	"*.JPG":	eigentlich JPEG, Bildformat der "Joint Photographic Expert
				Group". Bietet True-Color- und Graustufenbilder mit 
				beliebiger Bildgre bei SEHR guter Komprimierung, da Infor-
				mationsverluste in Kauf genommen werden. Durch Einbau der
				JPEG-Library ist GQ-Print (bzw. RASTER) brigens um satte 
				30 KB lnger geworden.
				Wird am Magic-Wert "JFIF" erkannt.

	"*.TIF":	eigentlich TIFF = 'Tag Image File Format'. Dies ist eigentlich
				gar kein genormtes Bildformat, sondern nur eine genormte Be-
				schreibung fr Bildformate. Dies hat zur Folge, da man jedes
				noch so abartige Grafikformat 'in einem Rutsch' in eine TIFF-
				Datei schreiben kann. Applikationen, die TIFF-Dateien lesen,
				mssen dann sehen, ob und wie sie mit den abgespeicherten Daten
				zurechtkommen.
				Immerhin stellt TIFF leistungsfhige Packalgorithmen zur
				Verfgung.
				RASTER kann natrlich nicht alle denkbaren TIFF-Formate lesen,
				aber die gebruchlichsten wurden implementiert:
				S/W, Graustufen (max. 256), True-Color (Planes/kontin.) und
				Palettenbilder (4, 16 o. 256 Farben).
				Allein 67 KB dieses Programms bestehen aus TIFF-Laderoutinen !
				Format wird am Magic-Wert "II" bzw. "MM" erkannt.

	"*.PAC":	Bildformat des Malprogramms 'STAD', 640*400 Monochrom,
				zeichnet sich durch simples, aber effektives Packverfahren
				und weite Verbreitung in der Atari-Welt aus.
				Wird am Magic-Wert "pM85" bzw. "pM86" erkannt.

	"*.PI3","*.PC3","*.PI2","*.PC2","*.PI1","*.PC1":
				Bildformate des Malprogramms 'Degas (elite)'.
				PC?-Bilder sind komprimiert, PI?-Bilder nicht.
				Gre entspricht jeweils Atari-Bildschirm in hoher,
				mittlerer bzw. niedriger Auflsung.
				Werden an der Endung erkannt.

	"*.ART":	Bildformat des Malprogramms 'Art Director', 320*200,
				16 Farben, unkomprimiert.
				Wird an der Endung erkannt.

	"*.NEO":	Bildformat des Malprogramms 'Neochrome', 320*200,
				16 Farben, unkomprimiert.
				Wird an der Endung erkannt.

	"*.CA1":	Bildformat von 'Crack Art', PD-Malprogramm von D. Rttger
				und J. Borchers. 320*200, 16 Farben, evtl. komprimiert.
				An dieser Stelle herzlichen Dank an die Autoren, die ihre
				Bildladeroutine als Quelltext beigelegt haben.
				Mglich sind auch ".CA2" und ".CA3" fr Mid- bwz. High-
				Res-Bilder, sind mangels Beispieldateien aber noch nicht
				implementiert.
				Wird an der Endung erkannt.

	"*.SPC","*.SPU":
				Bildformate des Malprogramms 'Spectrum 512', 320*200,
				512 Farben, SPC = komprimiert, SPU = unkomprimiert.
				Werden an der Endung erkannt.

	"*.BW", manchmal auch "*.B&W" oder "*.B_W":
				B&W - 256 Graustufen. Format des Bildbearbeitungs-
				programms 'ImageLab' (PD, von Rainer Frdrich).
				Beliebig groe Graubilder, unkomprimiert. Dieses
				Bildformat ist laut ImageLab-Dokumentation fast
				identisch mit dem des Videodigitizers der Firma
				Print Technik.
				Diese Bildformate werden an den Magic-Werten
				"B&W256" bzw. $0F0F0001 erkannt.

	"*.IM":		Format des (PD-) Bildbearbeitungsprogramms 'Atari
				Image Manager' der Universitten Delft und Amsterdam.
				Achtung: nur das Standardformat mit 256 * 256 Punkten
				bei 256 Graustufen kann geladen werden, bei anderen
				Bildgren speichert AIM den Header in eine separate
				Datei ("*.HD", nicht implementiert, wg. Faulheit).
				Bildformat wird an der Endung erkannt.

	"*.MAC":	Format des Apple-Macintosh-Malprogramms 'Mac Paint'.
				576 * 720 Punkte monochrom, komprimiert.
				Wird an der Endung erkannt.

	"*.DOO":	Atari-Screenformat, 640*400 Punkte monochrom.
				Wird an der Dateilnge (32000 Bytes) erkannt.



3.  Rechtliches:
----------------

	Dieses Programm basiert teilweise - nmlich die JPEG-Auspackroutinen -
	auf der Arbeit der Independent JPEG Group, die die Benutzung ihrer 
	Routinen in eigenen Programmen gestatten, wenn ein entsprechender
	Hinweistext mitgeliefert wird:
	This software is based in part on the work of the Independent JPEG Group.

	Die TIFF-Routinen stammen von Sam Leffler und Dieter Linde, die ebenfalls
	die Benutzung in eigenen Programmen gestatten.

	In diesem Text genannte Produkte sind in der Regel durch Warenzeichen
	oder Patente ihrer Hersteller geschtzt. Das Fehlen expliziter Hinweise
	darauf begrndet nicht die Annahme, eine Ware oder ein Zeichen sei frei.

	Dieses Programm ist NICHT Public Domain.
	Das Copyright liegt bei	Application Systems Heidelberg.



4.  Gewhrleistungsausschlu:
-----------------------------

    Mit diesem Programm habe ich mir zwar viel Mhe gemacht, aber dennoch
    kann ich Programmfehler nicht ganz ausschlieen. Also:

    Hiermit lehnt der Autor die Haftung fr smtliche Schden, die durch
    Starten, Benutzen, Kopieren, Lschen, Verschenken, Transport,
    Verleih und Verzehr dieses Programms entstehen knnen, und auch fr
    alles andere, ab.

	Sollten Sie einen Fehler im Programm finden, schicken Sie mir bitte 
	eine genaue Beschreibung, wie Sie den Fehler erzeugt haben, und am 
	besten auch die Bilddatei, bei der er auftrat.



5.  Vielen Dank an:
-------------------

    Stefan Becker und Dirk Sabiwalsky fr Tips, Tests und Anregungen.


	Rolf Peukert
	Konrad-Adenauer-Str. 7
	67663 Kaiserslautern

