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 Wichtig! Diese Datei enthlt wichtige Zusatzinformationen zum
 Handbuch von SCSI-Tool/HuSHI 3.x!
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 Aktueller Stand: SCSI-Tool 5.00/ HuSHI 5.10!
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Warum kein neues Handbuch?

	Die wichtigste nderung gegenber den 3.x-Versionen ist die 
	Untersttzung von IDE-Festplatten. Fr die Bedienung ndert sich 
	dadurch allerdings (fast) nichts.


Fehlermeldungen

	Wir mchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, da wir 
	Fehler nur dann beheben knnen, wenn sie uns mglichst przise 
	geschildert werden. Besonders ntzlich ist eine vollstndige 
	`Reportdatei', wie man sie von `SCSI-Tool' mit wenigen Mausklicks 
	anlegen lassen kann.


WICHTIGER HINWEIS FR BENUTZER GROSSER PARTITIONEN!!!

	Im Allgemeinen kann TOS nicht mehr als 32767 Sektoren pro Partition 
	benutzen. Daraus ergibt sich die allseits bekannte Schranke von 16 
	Megabyte. Grere Partitionen wurden dadurch mglich, da dem 
	Betriebssystem grere Sektoren (anstelle der `normalen' 
	512-Byte-Sektoren) vorgespiegelt werden. Mit 8192-Byte-Sektoren ergibt 
	sich dadurch zum Beispiel eine maximale Partitiongre von 256 MB.

	Leider hat die Vergrerung der Sektoren einen negativen Nebeneffekt, 
	weil unter Umstnden viel Platz auf der Festplatte verschwendet wird 
	(weil ja der Rest eines nicht vollstndig belegten Sektors verloren 
	geht). GEMDOS 0.15 (TOS 1.04) kann auch mit doppelt so vielen Sektoren 
	umgehen, daher kann man auch 32 MB groe Partitionen anlegen, ohne die 
	Sektorgre zu verstellen.

	SCSI-Tool hat dies nur auf spezielles Verlangen des Benutzers gemacht 
	(schon deshalb, weil solche Partitionen von alten TOS-Versionen nicht 
	benutzt werden drfen). Nun hat sich allerdings ergeben, da auch alle 
	anderen GEMDOS-Versionen (mit Ausnahme des GEMDOS im Falcon, 0.30) 
	noch einen kleinen Fehler besitzen, der allerdings nur in sehr 
	seltenen Fllen auftreten kann (dabei wird der Inhalt einer Datei 
	zerstrt, der Partition passiert ansonsten nichts).

	Glcklicherweise kann man Partitionen gewissermaen `impfen'. Dazu 
	wird genau der Cluster der Partition als unbrauchbar markiert, der an 
	der 32767-Sektoren-Schwelle liegt. SCSI-Tool macht dies beim Anlegen 
	solcher Partitionen nun automatisch; wundern Sie sich also nicht, wenn 
	andere Festplatten-Utlities einen als `defekt' markierten Sektor 
	entdecken.

	Wer bereits eine solche Partition in Betrieb hat, sollte fr jede 
	Partition einmal `Partitionen - defekte Sektoren ausmaskieren' laufen 
	lassen. Entweder wird dann nach Rckfrage der entsprechende Cluster 
	als defekt markiert oder eine Warnung ausgegeben, weil der Cluster 
	bereits belegt ist. In diesem Fall mssen Sie ein Backup der Partition 
	machen und mit `Partitionen - verndern oder lschen' die Partition 
	vollstndig neu einrichten.

	Abschlieend mchte ich noch Claus Brod und Jrgen Lock fr ihre 
	`Grundlagenforschung' bzgl. dieses Problems bedanken.


`Bootbar machen' von Platten

	...geschieht ber den Menpunkt `Treiber installieren'. Mglich ist 
	das nur bei Platten, die AHDI-kompatibel partitioniert sind (genau das 
	macht SCSI-Tool normalerweise). Nicht AHDI-kompatibel eingerichtete 
	Datentrger (wie MS-DOS-kompatible oder als `Disketten' eingerichtete 
	Medien) knnen nicht bootfhig gemacht werden.


Bootvorgang

	Problem: der Bootvorgang scheint auerordentlich lange zu dauern. 
	Lsung: bei der Treiberkonfiguration unter `Gertereihenfolge' 
	diejenigen Gertenummern, die definitiv nicht benutzt werden, 
	`ausknipsen'.


CD-ROMs und Streamer

	SCSI-Tool und HuSHI sind Programme fr Festplatten, nicht fr CD-ROMs 
	oder Streamer. Zum Betrieb des Atari CDAR504 am ACSI-Bus (nur `Atari 
	CDAR 504') und von handelsblichen SCSI-CD-ROMs am TT-SCSI-Bus gibt es 
	von Atari `MetaDOS 2.2', das in Mailboxen und bei Fachhndlern frei 
	verfgbar sein sollte (allerdings untersttzt MetaDOS keine 
	Multisession-CDs).

	Zur Ansteuerung von Streamern gibt es zum Beispiel `Jet-Stream' (bei 
	Hard&Soft im Lieferumfang der Streamer).


c't-Alia-Hostadapter

	Diese Hostadapter belegen gewisse Gertenummern mit Sonderfunktionen. 
	Daher sollte man diese Nummern im Konfigurationsdialog (`Treiber', 
	`konfigurieren', Gerteliste) `ausknipsen'. Wenn sich Ihre Platte mit 
	ACSI 0 meldet, mssen Sie ACSI-Gert 4 (im Dialog: `A4') ausschalten. 
	Fr die Plattennummern 1, 2 und 3 sind es dann die Gertenummern 5, 6 
	und 7. Nun sollte HuSHI nach einem Neustart des Systems einwandfrei 
	auf die Festplatte zugreifen knnen.


Soft-Defektlisten

	Im Zusammenhang mit Festplatten sind defekte Sektoren ein eher 
	unbeliebtes Thema. SCSI-Gerte haben glcklicherweise die Fhigkeit, 
	defekte Sektoren auf Controllerebene `auszumaskieren'. Dadurch werden 
	sie fr den Computer vllig unsichtbar, und man kann mit der Platte 
	arbeiten, als wre sie vllig einwandfrei (die dabei eingesetzten 
	Defektlisten werden in SCSI-Tool `Controller-Defeklisten' 
	genannt). Diese Mglichkeit bieten IDE-Platten hingegen nicht.

	Abhilfe schafft eine Technik, die Atari selbst schon immer benutzt hat 
	(weil damals die ersten ausgelieferten Platten auch keine derartigen 
	Mglichkeiten hatten): die Software fhrt ber alle defekten Sektoren 
	Buch (dazu kommen die Soft-Defektlisten zum Einsatz). Immer dann, wenn 
	die Platte neu partitioniert wird, werden fehlerhafte Bereiche 
	(hnlich wie bei einer Diskette) als unbrauchbar markiert.

	Beim Partitionieren kann es auerdem zu der Meldung kommen, da ein 
	defekter Sektor innerhalb des Verwaltungsbereichs einer Partition 
	liegt. In einer solchen Situation kann die betreffende Partition nicht 
	eingerichtet werden. Oft hilft es dann, die Partitiongren 
	geringfgig zu variieren.

	In SCSI-Tool gibt es zustzlich einen einfachen Defektlisten-Editor, 
	mit dem die Soft-Defektlisten angzeigt und bearbeitet werden knnen. 
	Dabei steht die `Herstellerliste' fr eine Liste, die bereits vom 
	Hersteller eingetragen worden ist (kann eigentlich nur bei sehr alten 
	Atari-Platten der Fall sein). Diese Liste sollte auf keinen Fall 
	verndert werden. `Neue' Defekte werden hingegen in die 
	`Benutzerliste' eingetragen.

	Der Editor erlaubt es, (a) Sektoren in die Liste einzufgen bzw. zu 
	entfernen, (b) fr eintragene Sektoren einen Lese- und Schreibversuch 
	zu machen und (c) Informationen ber die genaue Lage des Defekts 
	anzuzeigen (Doppelklick auf den Eintrag).


Einschrnkungen der Junior-Version von HuSHI

	Ab sofort sind im Konfigurationsdialog alle Optionen, die in HuSHI 
	junior fehlen, grau und nicht anwhlbar dargestellt. Weiterhin kann 
	das CPX-Modul `Stop&Lock' nicht eingesetzt werden (weil es das 
	XHDI-Protokoll bentigt, und das ist nur in der Vollversion verfgbar).


Falcon-SCSI

	Ab sofort knnen SCSI-Tool und HuSHI auch die SCSI-Schnittstelle des 
	Atari Falcon030 ansprechen.


Fehlerhaft partitionierte Platten

	Leider gibt es einige Programme, die beim Partitionieren von 
	Festplatten Fehler machen. Beim Verndern von Partitionen bemht sich 
	SCSI-Tool, solche Fehler zu entdecken und zu melden. Dabei sind die 
	Fehlermeldungen ab Version 4.10 erheblich detaillierter (zum Beispiel: 
	"Das Ende einer Partition reicht in eine andere Partition hinein.").


`Gerteinformation sichern'

	SCSI-Tool kann nun zu einem einstellbaren ACSI-, SCSI- oder IDE-Gert 
	die zugehrigen Gerteinformationen als Textdatei sichern (bei ACSI- 
	und SCSI-Gerten wird `Inquiry', bei IDE-Gerten `Identify' 
	ausgefhrt). Der Inhalt dieser Datei ist allerdings nur unter 
	Zuhilfenahme von SCSI- bzw. IDE-Programmierunterlagen auswertbar.


`Gerteliste'

	Bei SCSI-Tool kann jetzt eingestellt werden, welche Gerte berhaupt 
	abgefragt werden sollen. Dazu kann man entweder (1) whrend der 
	Startphase eine der Shift-Tasten festhalten, (2) den Menpunkt 
	`Gerteliste' benutzen oder (3) SCSITOOL.APP mit der Option `-i' 
	aufrufen. Unter `Einstellungen sichern' kann man diese Einstellung 
	auch in einer Konfigurationsdatei sichern. SCSI-Tool sucht dann beim 
	Start nach der Datei `SCSITOOL.CFG' und wertet diese entsprechend aus 
	(alternativ kann man auch den Namen der Konfigurationsdatei als 
	Parameter bergeben).


IDE-Schnittstelle

	Die vorliegenden Versionen untersttzen nun IDE-Festplatten, wie sie 
	am Hard&Soft-AT-Bus-Interface von Hard&Soft, im `ST-Book' und im 
	`Falcon030' eingesetzt werden knnen.

	IDE-Platten sind nur unter TOS 2.06 (oder neuer) autobootfhig; und 
	auch nur dann, wenn sie als `Master' (also IDE 0) und nicht als 
	`Slave' (IDE 1) betrieben werden.

	IDE-Platten brauchen normalerweise nicht formatiert zu werden denn sie 
	werden genauso wie SCSI-Platten formatiert ausgeliefert. Im Gegenteil: 
	manche Platten (insbesondere einige der Hersteller Conner und Seagate) 
	knnen nach einem Formatierversuch nicht mehr angesprochen werden. 
	Daher ist der Menpunkt bei Seagate-Platten gesperrt. Bei Laufwerken 
	von Quantum hatten wir bislang keine Probleme, was aber nicht 
	bedeutet, da keine (fatalen!) Fehler mglich sind. Daher sollte man 
	IDE-Platten nur dann formatieren, wenn man sich ber die 
	mglicherweise fatalen Folgen (defekte Platte) im Klaren ist!

	Auch wenn eine Platte nicht formatierbar ist, kann man den im Handbuch 
	beschriebenen Weg zur Plattenintialisierung gehen (Menpunkt: 
	`Festplatte -- formatieren'. In diesem Fall wird lediglich der 
	eigentliche Formatiervorang bersprungen und direkt zur 
	Sektorberprfung und Partitionierung gesprungen.

	Wenn SCSI-Tool dazu bereit ist, die Platte zu formatieren, Sie aber 
	dennoch die Platteninitialisierung ohne `echte' Formatierung vornehmen 
	wollen, dann knnen Sie im Formatierdialog einen entsprechenden 
	Schalter benutzen.

	Bei IDE-Festplatten ist es leider nicht mglich, defekte Sektoren 
	durch den Controller der Festplatte ausmaskieren zu lassen. 
	Stattdessen mu man mglicherweise defekte Sektoren vor GEMDOS 
	`verstecken'. Dazu dienen die Funktionen `Festplatte -- Sektoren 
	prfen' (ganze Festplatte) und `Partition -- defekte Sektoren 
	ausmaskieren' (eine Partition).

	Noch ein paar Kommentare zu hufigen Falschinformationen:

	`IDE-Platten knnen nicht formatiert werden': Stimmt nicht. Es stimmt 
	allerdings, da einige Plattentypen das Formatier-Kommando nicht 
	richtig implementieren und daher besser nicht formatiert werden 
	sollten.

	`IDE-Platten drfen nicht formatiert werden': Stimmt auch nicht, denn 
	wenn es ein Formatier-Kommando gibt (und der ATA-Standard -- `AT-Bus 
	Attachment' -- sieht das vor), dann mu die Platte es auch korrekt 
	ausfhren knnen (siehe oben). Platten, bei denen der Hersteller 
	selbst sagt, da sie nicht formatiert werden drfen, entsprechen also 
	nicht dem Standard!

	`IDE-Platten brauchen nicht formatiert zu werden': Stimmt prinzipiell, 
	da sie sowieso formatiert ausgeliefert werden. Allerdings ist es dann 
	meist nicht mehr mglich, defekte Sektoren vom Plattencontroller 
	ausmaskieren zu lassen. Das bedeutet: wenn ein Sektor auf einer 
	nicht-formatierbaren IDE-Platte defekt ist, dann bleibt er es im 
	Allgemeinen auch.

	`IDE-Platten knnen nur `High-Level'-formatiert werden': Stimmt nicht 
	(siehe oben). DOS-Benutzer verstehen unter `High-Level'-Formatierung 
	das Einrichten von Dateisystemen, also das Schreiben von Bootsektor, 
	FAT usw. Unter DOS wird dies irrefhrenderweise mit dem Kommando 
	`format' vorgenommen (wer einmal unter DOS eine Festplatte einrichten 
	mute, der wei, was er an seinem Atari hat -- selbst dann, wenn man 
	nicht gerade SCSI-Tool benutzt). Der Rest der Welt nennt dies 
	`Einrichten von Dateisystemen' (zum Beispiel unter Unix: `mkfs' fr 
	`make file system') oder belstigt den Benutzer gar nicht erst damit, 
	weil dies gleich beim Partitionieren miterledigt wird (so zum Beispiel 
	auf dem Atari).


ID-Test

	`ID-Test' zeigt jetzt bei SCSI-Gerten zustzlich die Firmware-Version 
	(letzte vier Buchstaben) an. Fr den Atari-Laserdrucker wird die 
	vollstndige Kennung des Controllers angezeigt (soweit sie in die 
	Dialogbox pat).


MegaSTE -- Hinweis: Verstellung der SCSI-Id

	Bei Mega STEs, in denen der Atari-eigene Hostadapter zu Einsatz kommt, 
	darf bei Quantum-Platten die SCSI-Id keineswegs verstellt werden.


Minix-FS

	Wer unter MiNT bzw. MultiTOS das Minix-Dateisystem von Stephen Henson 
	einsetzen will, sollte immer auf aktuelle Versionen achten (Stand 
	Anfang November: Version 0.60 Patchlevel 8).


Partitionformate

	Wenn Sie bereits eine alte Festplatte mit mehr als vier Partitionen 
	haben, sollten Sie sich davon vergewissern, da das benutzte 
	Partition-Format von HuSHI erkannt wird -- anderenfalls wird unser 
	Festplattentreiber HuSHI die `berzhligen' Partitionen nicht finden. 
	Whlen Sie dazu einfach in SCSI-Tool den Eintrag `Partitionen - 
	verndern' an und vergewissern Sie sich, da auch tatschlich im Titel 
	`Atari-Format' oder `DOS-Format' erscheint. Anderenfalls mssen Sie 
	ein Backup machen und anschlieend die Festplatte neu partitionieren.

	Achtung: SCSI-Tool erkennt auch einige Partitionierungen, die von 
	HuSHI nicht erkannt werden. So kann man zumindest die Funktion 
	`Partitionen -- verndern' auf solchen Medien einsetzen. Wenn 
	SCSI-Tool erkannt, da die Partitionierung nicht vollstndig 
	Atari-kompatibel ist, wird eine Installation des Treibers auf dieser 
	Platte verhindert.


Partitionnamen

	SCSI-Tool legt jetzt beim Partitionieren automatisch auch  
	Partitionnamen an und zeigt sie im Partitionierdialog an. Dabei werden 
	der Herstellername der Festplatte und die Nummer der Partition benutzt 
	(die zweite Partition auf einer Wechselplatte hiee zum Beispiel 
	`SYQUEST.1'). Im `Feinkontroll'-Dialog kann der Name manuell verndert 
	werden.

	Zustzlich kann man auch bei `Partition verndern' neue Namen vergeben 
	(wenn man eine Partition fr GEMDOS initialisiert). Auerdem knnen 
	die Namen auch mit vielen anderen Programmen modifiziert werden 
	(beispielsweise dem alternativen Desktop `Gemini').


Platten mit mehr als 2097152 Sektoren (also mehr als 1 Gigabyte)

	Solche Platten knnen nur an der SCSI-Schnittstelle des TT oder 
	Falcon030 zuverlssig betrieben werden.


Quantum-Platten: Einstellen der Parkzeit

	Einige Platten scheinen ber etwas merkwrdig laufende Uhren zu 
	verfgen. So wird die Platte schon nach 60 Minuten geparkt, obwohl 120 
	Minuten eingestellt sind. Daran knnen wir leider nichts ndern.


Quantum ELS: Technische Information -- Paritycheck

	Die ELS-Laufwerke von Quantum laufen normalerweise mit `Parity' und 
	lassen sich daher nicht am ACSI-Bus betreiben. Seit einiger Zeit 
	(vermutlich ab der Firmware-Version 4.0) lt sich dieser Paritycheck 
	allerdings nachtrglich abschalten, was SCSI-Tool nun untersttzt 
	(`Festplatten -- Modus einstellen'). Voraussetzung ist natrlich, da 
	man ber einen Rechner verfgt, mit dem man die Platte ansprechen 
	kann, beispielsweise also einen TT (mit echtem SCSI-Bus).


Quantum PS330/425S: Technische Information -- SCSI-Id

	...softwaremiges Verstellen ist lt. Quantum erst ab Firmware-Version 
	0605_4GS mglich.


SCSI-Tool-Fenster

	Hinter der Firmware-Version wird nun -- falls bekannt -- die Nummer 
	des SCSI-Standards angezeigt, zu der das Gert kompatibel zu sein 
	behauptet (dabei steht `SCSI-1-CCS' fr `SCSI-1 mit Command Command 
	Set').


SLM 804 und 605 an der ACSI-Schnittstelle

	Wenn ein solcher Drucker angeschlossen ist, mu er auch unbedingt 
	eingeschaltet sein (auch beim Atari TT!). Anderenfalls kann es zu 
	schweren Funktionsstrungen beim ACSI- und Floppybetrieb kommen!


Neue Syquest 88er

	Die neuen Syquest-88er-Wechselplatten knnen die alten 44MB-Medien 
	zwar beschreiben, nicht aber formatieren.


Wechselmedien mit DOS tauschen (nur SCSI-Tool)

	Bereits seit HuSHI 3.00 knnen DOS-partitionierte Medien eingesetzt 
	werden. Zur Partitionierung brauchte man allerdings immer noch einen 
	PC (und mute sich auch noch mit dem schrecklich umstndlichen `fdisk' 
	herumschlagen). Hinzu kam, da DOS mit vier Sektoren pro Cluster 
	formatiert, was Ataris GEMDOS eigentlich nicht untersttzt (in der 
	Praxis hat es dann meist doch funktioniert).

	Damit ist jetzt Schlu: SCSI-Tool kann nun selbst auch DOS-kompatibel 
	partitionieren. Dafr gibt es im Partitionierdialog den Schalter `fr 
	DOS'. `GEM'- und `BGM'-Partitionen werden dann automatisch als 
	DOS-Dateisysteme erzeugt. Bei unseren Versuchen haben wir eine 
	88er-Wechselplatte an einem Adaptec-Controller (Plattengeometrie: 32 
	Sektoren pro Spur, 64 Kpfe) unter MS-DOS 5.0 eingesetzt (und es hat 
	alles funktioniert).

	Leider sind Wechselmedien auch zwischen PCs nicht problemlos 
	auszutauschen. Schuld daran ist, da verschiedene SCSI-Hostadapter auf 
	unterschiedliche Art und Weise mit dem BIOS des PC zusammenarbeiten. 
	Daher mu man beim Partitionieren wissen, welcher Hostadapter-Typ am 
	PC benutzt wird, bzw. welche Werte er fr `Kpfe' und `Sektoren pro 
	Spur' erwartet. Diese Voreinstellung wird ber den neuen Menpunkt 
	`Optionen fr DOS-Datentrger' vorgenommen (diese Dialogbox erreichen 
	Sie auch, wenn Sie im Partitionierdialog unterhalb des `DOS'-Schalters 
	auf das Infofeld klicken).

	Ausgewhlt werden kann zwischen verschiedenen vordefinierten 
	Adaptertypen (zur Zeit `Adaptec' und `Future Domain') und drei anderen 
	Modi:

	`eigene Einstellungen' erlaubt es, die beiden Einstellungen selbst 
	vorzugeben. Dies wird ntig sein, wenn der auf dem PC benutzte 
	Hostadapter noch nicht in unserer Liste steht. In seinem solchen Fall 
	wren wir sehr erfreut, wenn Sie uns den genauen Namen des Adapters 
	sowie die beiden Parameter mitteilen knnten.

	`wie ausgewhlte Platte' kann ntzlich sein, wenn der Datentrger auf 
	einem PC mit IDE-Schnittstelle eingelesen werden soll (beispielsweise 
	bei den neuen 3.5''-Syquest-Laufwerken).

	`wie eingelegtes Medium' whlt die Werte, die fr das gerade 
	eingelegte Medium ermittelt wurden. Dieser Eintrag ist nur dann 
	anwhlbar, wenn das eingelegte Medium tatschlich DOS-kompatibel 
	partitioniert ist. Wenn das Medium nicht von Ihnen und auf einem PC 
	partitioniert worden ist, knnen Sie hiermit Sie insbesondere leicht 
	feststellen, welche Parameter auf dem betroffenen PC gltig sind.

	Achtung: auf DOS-kompatibel partitionierten Medien kann kein 
	Festplattentreiber installiert werden! Damit ist es insbesondere nicht 
	mglich, von einer derart eingerichteten Festplatte zu booten.

	Logischerweise kann auch der Menpunkt `Partitionen verndern' 
	DOS-partitionierte Medien richtig verarbeiten. Als Partitionkennung 
	(die ja bei Atari aus drei Buchstaben wie `GEM' besteht) wird die 
	DOS-Kennung (eine Zahl zwischen 0 und 255) als Hex-Konstante 
	angezeigt. Dabei steht $04 fr normale DOS-Dateisysteme.

	Noch ein paar technische Anmerkungen: fr DOS werden die 
	Partitionengrenzen immer auf Zylindergrenzen gesetzt, wodurch der eine 
	oder andere Sektor verschwendet wird. Also nicht wundern, wenn unter 
	Umstnden die Partitionengren nicht ganz hinkommen und insbesondere 
	die letzte Partition etwas kleiner ist.


Wechselmedien mit OS/2 tauschen

	OS/2 erlaubt es, Wechselmedien wie normale Disketten zu behandeln. Das 
	heit, da keine Partitiontabelle benutzt wird, sondern die gesamte 
	Kapazitt des Mediums mit nur einem Dateisystem gefllt wird. Wenn man 
	allerdings OS/2 zur Formatierung verwendet, wird ein Dateisystem 
	erzeugt, das von Ataris GEMDOS nicht verdaut werden kann. SCSI-Tool 
	kann so vorgehen, da das Medium sowohl auf dem Atari, als auch unter 
	OS/2 benutzt werden kann: dazu setzt man alle Partitiongren auf Null 
	und partitioniert. SCSI-Tool fragt dann, ob die Kapazitt auf 32 MB 
	beschrnkt werden darf, denn mehr ist leider nicht sowohl Atari- als 
	auch PC-kompatibel machbar.


Western-Digital-IDE-Platten

	Manche Western Digital-IDE-Platten lassen sich nicht booten! Das 
	liegt an der Bootroutine des TOS 2.06, die einen Lesezugriff auf die 
	Platte auszufhrt, obwohl diese zunchst erwartet, auf eine bestimmte 
	Plattengeometrie eingestellt zu werden (passiert im PC durch ein 
	entsprechendes Setup im BIOS). Dieses Problem ist bereits an ATARI
	weitergemeldet worden. Wir hoffen auf 'Besserung' in zuknftigen TOS-
	Versionen! Abhilfe schafft eine Bootdiskette, die mit `preinst' 
	behandelt worden ist (siehe `preinst.txt' und `preinst.tos').


Julian F. Reschke, 10. November 1993

