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 Wichtig! Diese Datei enthlt wichtige Zusatzinformationen zum
 Handbuch von SCSI-Tool/HuSHI 3.x!
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 Aktueller Stand: SCSI-Tool 6.00/HuSHI 6.00!
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nderungen gegenber Version 3.00 von `SCSI-Tool'

    Version 6.00 (23. Mai 1994)

        GEMDOS-Speicher fr Ordner (Treiberkonfiguration) wird nun auch 
        unter Mag!x benutzt und geht nicht mehr verloren.

        HuSHI benutzt bei IDE-Platten jetzt den R/W-Multiple-Modus 
        (siehe unten).

        HuSHI erlaubt bei neueren GEMDOS-Versionen (ab GEMDOS 0.30) 16 
        KByte groe Sektoren. Generell bindet HuSHI nur noch solche 
        Partitionen ein, die von der gerade laufenden GEMDOS-Version auch 
        korrekt bearbeitet werden knnen.

        Wechselmedien sind leider generell zwischen IDE- und SCSI-Gerten 
        (beispielsweise Syquest 3.5 Zoll) nicht ganz kompatibel. HuSHI und 
        SCSI-Tool bieten jetzt speziellen Support fr solche Flle (siehe 
        `Byteswap').

    Version 5.12 (23. April 1994)

        Fr Medusa-Besitzer: SCSITOOL.APP bzw. SCSITLJR.APP sollten jetzt 
        ohne Anwendung eines Patch-Programms funktionieren.

        Neu fr Benutzer mit alten Betriebssystemversionen, die nicht von 
        IDE-Platten booten knnen: `AUTO-C.PRG' zum Ausfhren der 
        Programme im AUTO-Ordner.

        SCSI-Tool kann jetzt auch Partitionen mit 16KB groen logischen 
        Sektoren erzeugen. Achtung: diese funktionieren *nur* mit 
        GEMDOS-Versionen 0.30 oder neuer (also Falcon-TOS) und mit Mag!x. 
        Damit liegt dann die maximale Partitiongre bei knapp 1 Gigaybyte.

    Version 5.10 (7. Mrz 1994)

        Der Menpunkt `Letzter Fehler' funktioniert wieder.

        Die 5,25-Zoll-MO-Laufwerke `SONY CMO-501' und `HP S6300.650A' 
        werden nun auch an der ACSI-Schnittstelle richtig behandelt.

        Bei Verwendung von `FAKEFLOP.PRG' wird nicht mehr gelegentlich zum 
        Einlegen von `Disk O:' aufgefordert (siehe auch unten unter 
        `FAKEFLOP').

        In der `Reportdatei' werden einige zustzliche Dinge ber GDOS und 
        MetaDOS gespeichert.

    Version 5.08 (8. Februar 1994)

        Support fr SyQuest SQ3105, Quantum LPS270S und LPS340S 
        verbessert.

        Bei Quantum-Platten der PDxxxS-Serie sollte am ACSI-Port wieder 
        die richtige Gre ermittelt werden.

        Neue Funktion in SCSI-Tool: "Status testen" (Festplattenmen).

        nderungen in den untenstehenden Abstzen werden ab jetzt mit der 
        aktuellen Versionsnummer gekennzeichnet (damit man schneller die 
        `Neuigkeiten' finden kann). Zum Beispiel so: [5.08]

        Beim Initialisieren von Platten unter Nichtbeachtung der 
        Soft-Defektliste wird diese gelscht.

        Absturz beim Ausmaskieren defekter Sektoren (TT, ACSI) beseitigt. 
        Beim Ausmaskieren wird mehr ber das Ende der Defektliste 
        hinausgeschrieben.

        Der Belastungstest wird auch dann abgebrochen, wenn zwar noch 
        Datem erwartet werden, aber keine mehr kommen.

    Version 5.06 (18. Januar 1994)

        Konfigurationsmglichkeit fr `unbekannte' neue Quantum-Laufwerke 
        (wenn SCSI-2).

    Version 5.04 (5. Januar 1994)

        In der Gerteinformationsdatei werden jetzt auch ggfs die Werte 
        von `READ CAPACITY' sowie der Inhalt des Rootsektors 
        mitgespeichert.

        Konfiguration der Quantum 120/240 LPS und hnlicher Gerte sollte 
        wieder richtig funktionieren (vgl. nderung in 5.02).

        Kleine Verbesserung am Belastungstest (es werden mehr Fehler 
        erkannt).

        Bei SCSI-2-Gerten werden beim Sichern der Gerteinfo-Datei die 
        `Vital Product Data' (so vorhanden) gespeichert. Auerdem werden 
        sie ggfs benutzt, um die Seriennummer zu ermitteln.

        Bei handelsblichen SCSI-2-Platten knnen jetzt Read- und 
        Write-Cache ein- und ausgeschaltet werden.

        Mgliche Fehlerquelle bei der Abfrage der Plattengre beseitigt 
        (unter Umstnden wurde `Read Capacity' nicht benutzt).

        `Speicherleck' beseitigt.

    Version 5.02 (11. Dezember 1993)

        Der Belastungstest `verliert' keinen Arbeitsspeicher mehr.

        Benchmarks geringfgig berarbeitet; Ergebnisse knnen in 
        ASCII-Datei exportiert werden.

        Bei Quantum LP52S und LP105S kann der Cache wieder richtig 
        konfiguriert werden.

        Sonderbehandlung fr SONY SMO-C301 am ACSI-Bus.


nderungen gegenber Version 4.00 von `SCSI-Tool'

    Untersttzung von Soft-Defektlisten (fr Platten, die kein echtes 
    `Remapping' untersttzen).

    Untersttzung von Falcon-SCSI.

    Medien knnen DOS-kompatibel partitioniert werden.

    Wechselmedien knnen normalerweise neu partitioniert werden, ohne da 
    neu gebootet werden mte.


nderungen gegenber Version 3.00 von `SCSI-Tool'

    Untersttzung fr die IDE-Schnittstelle in ST-Book, Falcon und auf 
    entsprechenden Erweiterungsboards.

    Gertelisten und -infodateien.


Warum kein neues Handbuch?

    Die wichtigste nderung gegenber den 3.x-Versionen ist die 
    Untersttzung von IDE-Festplatten und Falcon-SCSI. Fr die Bedienung 
    ndert sich dadurch nur wenig.


Fehlermeldungen

    Wir mchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, da wir 
    Fehler nur dann beheben knnen, wenn sie uns mglichst przise 
    geschildert werden. Besonders ntzlich ist eine vollstndige 
    `Reportdatei', wie man sie von `SCSI-Tool' mit wenigen Mausklicks 
    anlegen lassen kann. Zustzlich kann uns die Gerteinformationsdatei 
    (nur bei `SCSI-Tool') sehr behilflich sein.


WICHTIGER HINWEIS FR BENUTZER GROSSER PARTITIONEN!!!

    Im Allgemeinen kann TOS nicht mehr als 32767 Sektoren pro Partition 
    benutzen. Daraus ergibt sich die allseits bekannte Schranke von 16 
    Megabyte. Grere Partitionen wurden dadurch mglich, da dem 
    Betriebssystem grere Sektoren (anstelle der `normalen' 
    512-Byte-Sektoren) vorgespiegelt werden. Mit 8192-Byte-Sektoren ergibt 
    sich dadurch zum Beispiel eine maximale Partitiongre von 256 MB.

    Leider hat die Vergrerung der Sektoren einen negativen Nebeneffekt, 
    weil unter Umstnden viel Platz auf der Festplatte verschwendet wird 
    (weil ja der Rest eines nicht vollstndig belegten Sektors verloren 
    geht). GEMDOS 0.15 (TOS 1.04) kann auch mit doppelt so vielen Sektoren 
    umgehen, daher kann man auch 32 MB groe Partitionen anlegen, ohne die 
    Sektorgre zu verstellen.

    `SCSI-Tool' hat dies nur auf spezielles Verlangen des Benutzers 
    gemacht (schon deshalb, weil solche Partitionen von alten 
    TOS-Versionen nicht benutzt werden drfen). Nun hat sich allerdings 
    ergeben, da auch alle anderen GEMDOS-Versionen (mit Ausnahme des 
    GEMDOS im Falcon (0.30) und des GEMDOS in Mag!X) noch einen kleinen 
    Fehler besitzen, der allerdings nur in sehr seltenen Fllen auftreten 
    kann (dabei wird der Inhalt einer Datei zerstrt, der Partition 
    passiert ansonsten nichts). [5.12]

    Glcklicherweise kann man Partitionen gewissermaen `impfen'. Dazu 
    wird genau der Cluster der Partition als unbrauchbar markiert, der an 
    der 32767-Sektoren-Schwelle liegt. `SCSI-Tool' macht dies beim Anlegen 
    solcher Partitionen nun automatisch; wundern Sie sich also nicht, wenn 
    andere Festplatten-Utlities einen als `defekt' markierten Sektor 
    entdecken.

    Wer bereits eine solche Partition in Betrieb hat, sollte fr jede 
    Partition einmal `Partitionen - defekte Sektoren ausmaskieren' laufen 
    lassen. Entweder wird dann nach Rckfrage der entsprechende Cluster 
    als defekt markiert oder eine Warnung ausgegeben, weil der Cluster 
    bereits belegt ist. In diesem Fall mssen Sie ein Backup der Partition 
    machen und mit `Partitionen - verndern oder lschen' die Partition 
    vollstndig neu einrichten.

    Abschlieend mchte ich noch Claus Brod und Jrgen Lock fr ihre 
    `Grundlagenforschung' bzgl. dieses Problems bedanken.


--- AB HIER SIND DIE THEMEN IN ETWA ALPHABETISCH SORTIERT ---


ACSI-Schnittstelle beim TT

    Bei einigen Gerten der TT-Serie funktioniert der ACSI-Port nicht 
    zuverlssig, was sich durch gelegentliche bertragungsfehler bemerkbar 
    macht. Mit dem `Belastungstest' lt sich dies normalerweise 
    zuverlssig feststellen!


"Bitte Diskette O in Laufwerk A: einlegen"

    Siehe FAKEFLOP.PRG.


`Bootbar machen' von Platten

    ...geschieht ber den Menpunkt `Treiber installieren'. Mglich ist 
    das nur bei Platten, die AHDI-kompatibel partitioniert sind (genau das 
    macht `SCSI-Tool' normalerweise). Nicht AHDI-kompatibel eingerichtete 
    Datentrger (wie MS-DOS-kompatible oder als `Disketten' eingerichtete 
    Medien) knnen nicht bootfhig gemacht werden.


Bootvorgang zu langsam? 

    Problem: der Bootvorgang scheint auerordentlich lange zu dauern. 
    Lsung: bei der Treiberkonfiguration unter `Gertereihenfolge' 
    diejenigen Gertenummern, die definitiv nicht benutzt werden, 
    `ausknipsen'.


Byteswap [6.00]

    Bei Wechselplattenlaufwerken, die sowohl als IDE- als auch als 
    SCSI-Laufwerke vorliegen, gibt es beim Austausch der Medien Probleme. 
    Wird das in einem IDE-Laufwerk partitionierte Medium in einem 
    SCSI-Laufwerk bearbeitet, so erscheinen High- und Lowbyte eines 
    Datenworts vertauscht! Das liegt (zum einen mal wieder) an der 
    PC-Welt, wo ja im Intel-Format gearbeitet wird und aufgrund dessen 
    diese High-/Low-Byte-Vertauschung stattfindet, und zum andern an 
    ATARI, die ihr AT-Bus-Interface ja gleich htten passend designen 
    knnen!

    `HuSHI' erkennt ab der Version 6.00 diese Vertauschung und 
    bercksichtigt diese beim Datentransfer. Da bei dieser Tauscherei bei 
    jedem Datentransfers mit der Platte ein Rcktausch erforderlich wird, 
    sinkt natrlich die Datenbertragungsrate ab!

    Auch `SCSI-Tool' kann solche Medien erkennen. Bei `Partition 
    verndern' wird dies beispielsweise durch ein angehngtes `bs' hinter 
    dem Partitionierungstyp angezeigt.

    Beim Partitionieren selbst kann auch gewhlt werden, ob die Platte im 
    Byteswap-Modus beschrieben werden soll. Dazu dient -- wie knnte es 
    anders sein -- der Schaltknopf `Byteswap'. Normalerweise sollten Sie 
    ihn nicht verndern. Wenn Sie allerdings auf einer per 
    IDE-Schnittstelle angeschlossenen Platte ein Medium partitionieren, 
    das auch auf DOS-Rechnern lesbar sein soll, mssen Sie den 
    Byteswap-Modus einschalten.

    Achtung: im Byteswap-Modus beschriebene Platten sind nicht 
    autoboot-fhig!


CD-ROMs und Streamer [5.10]

    `SCSI-Tool' und `HuSHI' sind Programme fr Festplatten, nicht fr 
    CD-ROMs oder Streamer.

    Zum Betrieb von CD-ROMs bietet Hard & Soft das Programmpaket 
    `CD-Tools' an, das Ataris `MetaDOS', die dazugehrigen Treiber und ein 
    Installationsprogramm (`CD-Tool') enthlt.

    Zur Ansteuerung von Streamern gibt es zum Beispiel `GEMAR' oder 
    `Jet-Stream' (bei Hard&Soft im Lieferumfang der Streamer).


c't-Alia-Hostadapter

    Diese Hostadapter belegen gewisse Gertenummern mit Sonderfunktionen. 
    Daher sollte man diese Nummern im Konfigurationsdialog (`Treiber', 
    `konfigurieren', Gerteliste) `ausknipsen'. Wenn sich Ihre Platte mit 
    ACSI 0 meldet, mssen Sie ACSI-Gert 4 (im Dialog: `A4') ausschalten. 
    Fr die Plattennummern 1, 2 und 3 sind es dann die Gertenummern 5, 6 
    und 7. Nun sollte `HuSHI' nach einem Neustart des Systems einwandfrei 
    auf die Festplatte zugreifen knnen.


Soft-Defektlisten

    Im Zusammenhang mit Festplatten sind defekte Sektoren ein eher 
    unbeliebtes Thema. SCSI-Gerte haben glcklicherweise die Fhigkeit, 
    defekte Sektoren auf Controllerebene `auszumaskieren'. Dadurch werden 
    sie fr den Computer vllig unsichtbar, und man kann mit der Platte 
    arbeiten, als wre sie vllig einwandfrei (die dabei eingesetzten 
    Defektlisten werden in `SCSI-Tool' `Controller-Defeklisten' genannt). 
    Diese Mglichkeit bieten IDE-Platten hingegen nicht.

    Abhilfe schafft eine Technik, die Atari selbst schon immer benutzt hat 
    (weil damals die ersten ausgelieferten Platten auch keine derartigen 
    Mglichkeiten hatten): die Software fhrt ber alle defekten Sektoren 
    Buch (dazu kommen die Soft-Defektlisten zum Einsatz). Immer dann, wenn 
    die Platte neu partitioniert wird, werden fehlerhafte Bereiche 
    (hnlich wie bei einer Diskette) als unbrauchbar markiert.

    Beim Partitionieren kann es auerdem zu der Meldung kommen, da ein 
    defekter Sektor innerhalb des Verwaltungsbereichs einer Partition 
    liegt. In einer solchen Situation kann die betreffende Partition nicht 
    eingerichtet werden. Oft hilft es dann, die Partitiongren 
    geringfgig zu variieren.

    In `SCSI-Tool' gibt es zustzlich einen einfachen Defektlisten-Editor, 
    mit dem die Soft-Defektlisten angzeigt und bearbeitet werden knnen. 
    Dabei steht die `Herstellerliste' fr eine Liste, die bereits vom 
    Hersteller eingetragen worden ist (kann eigentlich nur bei sehr alten 
    Atari-Platten der Fall sein). Diese Liste sollte auf keinen Fall 
    verndert werden. `Neue' Defekte werden hingegen in die 
    `Benutzerliste' eingetragen.

    Der Editor erlaubt es, (a) Sektoren in die Liste einzufgen bzw. zu 
    entfernen, (b) fr eintragene Sektoren einen Lese- und Schreibversuch 
    zu machen und (c) Informationen ber die genaue Lage des Defekts 
    anzuzeigen (Doppelklick auf den Eintrag).


Drag & Drop [5.10]

    Wenn Sie `MultiTOS' benutzen, knnen Sie auch einfach ein 
    Laufwerkssymbol auf das `SCSI-Tool'-Fenster ziehen. `SCSI-Tool' 
    versucht dann, das zugehrige Gert zu ermitteln und zeigt im 
    Erfolgsfall die zugehrigen Daten im Fenster an.


Einschrnkungen der Junior-Version von `HuSHI'

    Ab sofort sind im Konfigurationsdialog alle Optionen, die in `HuSHI' 
    junior fehlen, grau und nicht anwhlbar dargestellt. Weiterhin kann 
    das CPX-Modul `Stop&Lock' nicht eingesetzt werden (weil es das 
    XHDI-Protokoll bentigt, und das ist nur in der Vollversion verfgbar).


`FAKEFLOP.PRG'

    Fehlermeldungen der Art "Bitte Diskette O in Laufwerk A: einlegen" 
    werden von diesem Progrmmchen von der MultiTOS-Systemdiskette 
    verursacht. Es ist ausschlielich fr den Betrieb auf Systemen ohne 
    Festplatte gedacht und sollte daher unbedingt aus dem AUTO-Ordner der 
    Festplatte entfernt werden (wenn es sich dorthin verirrt hat).


Falcon-SCSI

    Ab sofort knnen `SCSI-Tool' und `HuSHI' auch die SCSI-Schnittstelle 
    des Atari Falcon030 ansprechen.


Fehlerhaft partitionierte Platten

    Leider gibt es einige Programme, die beim Partitionieren von 
    Festplatten Fehler machen. Beim Verndern von Partitionen bemht sich 
    `SCSI-Tool', solche Fehler zu entdecken und zu melden. Dabei sind die 
    Fehlermeldungen ab Version 4.10 erheblich detaillierter (zum Beispiel: 
    "Das Ende einer Partition reicht in eine andere Partition hinein.").


FUJITSU M2511A [5.12]

    Bei diesem MO-Laufwerk funktioniert in der uns vorliegenden Version 
    (Firmware-Version 5.00 und 17.00) die Medienwechselerkennung definitiv 
    nicht. Daher sollte man auf neu eingelegten Medien nur dann Dateien 
    speichern, wenn man sich mithilfe des Desktops bzw. der 
    Dateiauswahlbox davon berzeugt hat, da auch wirklich die richtigen 
    Daten angezeigt werden (im Zweifel System rebooten!). Wir weisen 
    darauf hin, da dies ein Fehler in der Firmware des Gerts ist!


`Gerteinformation sichern'

    `SCSI-Tool' kann nun zu einem einstellbaren ACSI-, SCSI- oder 
    IDE-Gert die zugehrigen Gerteinformationen als Textdatei sichern 
    (bei ACSI- und SCSI-Gerten wird `Inquiry', `Mode Sense' und ggfs 
    `Read Capacity', bei IDE-Gerten `Identify' ausgefhrt). Zustzlich 
    wird der Inhalt des Rootsektors gesichert.

    Der Inhalt dieser Datei ist allerdings nur unter Zuhilfenahme von 
    SCSI- bzw. IDE-Programmierunterlagen auswertbar.


`Gerteliste'

    Bei `SCSI-Tool' kann jetzt eingestellt werden, welche Gerte berhaupt 
    abgefragt werden sollen. Dazu kann man entweder (1) whrend der 
    Startphase eine der Shift-Tasten festhalten, (2) den Menpunkt 
    `Gerteliste' benutzen oder (3) SCSITOOL.APP mit der Option `-i' 
    aufrufen. Unter `Einstellungen sichern' kann man diese Einstellung 
    auch in einer Konfigurationsdatei sichern. `SCSI-Tool' sucht dann beim 
    Start nach der Datei `SCSITOOL.CFG' und wertet diese entsprechend aus 
    (alternativ kann man auch den Namen der Konfigurationsdatei als 
    Parameter bergeben).


IDE-Schnittstelle

    Die vorliegenden Versionen untersttzen IDE-Festplatten, wie sie am 
    Hard&Soft-AT-Bus-Interface von Hard&Soft (und dazu kompatiblen 
    Adaptern), im `ST-Book' und im `Falcon030' eingesetzt werden knnen.

    IDE-Platten sind nur unter TOS 2.06 (oder neuer) autobootfhig; und 
    auch nur dann, wenn sie als `Master' (also IDE 0) und nicht als 
    `Slave' (IDE 1) betrieben werden.

    Was tun, wenn man ein Betriebssystem benutzt, das das Booten von 
    IDE-Platten nicht untersttzt (zum Beispiel TOS 1.04 oder Mag!X nach 
    Version 2.40): man benutze eine Bootdiskette, deren AUTO-Ordner die 
    Programme `HUSHI.PRG' und `AUTO-C.PRG' (in dieser Reihenfolge) enthlt.

    IDE-Platten brauchen normalerweise nicht formatiert zu werden denn sie 
    werden genauso wie SCSI-Platten formatiert ausgeliefert. Im Gegenteil: 
    manche Platten (insbesondere einige der Hersteller Conner und Seagate) 
    knnen nach einem Formatierversuch nicht mehr angesprochen werden. 
    Daher ist der Menpunkt bei Seagate-Platten gesperrt. Bei Laufwerken 
    von Quantum hatten wir bislang keine Probleme, was aber nicht 
    bedeutet, da keine (fatalen!) Fehler mglich sind. Daher sollte man 
    IDE-Platten nur dann formatieren, wenn man sich ber die 
    mglicherweise fatalen Folgen (defekte Platte) im Klaren ist!

    Auch wenn eine Platte nicht formatierbar ist, kann man den im Handbuch 
    beschriebenen Weg zur Plattenintialisierung gehen (Menpunkt: 
    `Festplatte -- formatieren'. In diesem Fall wird lediglich der 
    eigentliche Formatiervorang bersprungen und direkt zur 
    Sektorberprfung und Partitionierung gesprungen.

    Wenn `SCSI-Tool' dazu bereit ist, die Platte zu formatieren, Sie aber 
    dennoch die Platteninitialisierung ohne `echte' Formatierung vornehmen 
    wollen, dann knnen Sie im Formatierdialog einen entsprechenden 
    Schalter benutzen.

    Bei IDE-Festplatten ist es leider nicht mglich, defekte Sektoren 
    durch den Controller der Festplatte ausmaskieren zu lassen. 
    Stattdessen mu man mglicherweise defekte Sektoren vor GEMDOS 
    `verstecken'. Dazu dienen die Funktionen `Festplatte -- Sektoren 
    prfen' (ganze Festplatte) und `Partition -- defekte Sektoren 
    ausmaskieren' (eine Partition).

    Noch ein paar Kommentare zu hufigen Falschinformationen:

    `IDE-Platten knnen nicht formatiert werden': Stimmt nicht. Es stimmt 
    allerdings, da einige Plattentypen das Formatier-Kommando nicht 
    richtig implementieren und daher besser nicht formatiert werden 
    sollten.

    `IDE-Platten drfen nicht formatiert werden': Stimmt auch nicht, denn 
    wenn es ein Formatier-Kommando gibt (und der ATA-Standard -- `AT-Bus 
    Attachment' -- sieht das vor), dann mu die Platte es auch korrekt 
    ausfhren knnen (siehe oben). Platten, bei denen der Hersteller 
    selbst sagt, da sie nicht formatiert werden drfen, entsprechen also 
    nicht dem Standard!

    `IDE-Platten brauchen nicht formatiert zu werden': Stimmt prinzipiell, 
    da sie sowieso formatiert ausgeliefert werden. Allerdings ist es dann 
    meist nicht mehr mglich, defekte Sektoren vom Plattencontroller 
    ausmaskieren zu lassen. Das bedeutet: wenn ein Sektor auf einer 
    nicht-formatierbaren IDE-Platte defekt ist, dann bleibt er es im 
    Allgemeinen auch.

    `IDE-Platten knnen nur `High-Level'-formatiert werden': Stimmt nicht 
    (siehe oben). DOS-Benutzer verstehen unter `High-Level'-Formatierung 
    das Einrichten von Dateisystemen, also das Schreiben von Bootsektor, 
    FAT usw. Unter DOS wird dies irrefhrenderweise mit dem Kommando 
    `format' vorgenommen (wer einmal unter DOS eine Festplatte einrichten 
    mute, der wei, was er an seinem Atari hat -- selbst dann, wenn man 
    nicht gerade `SCSI-Tool' benutzt). Der Rest der Welt nennt dies 
    `Einrichten von Dateisystemen' (zum Beispiel unter Unix: `mkfs' fr 
    `make file system') oder belstigt den Benutzer gar nicht erst damit, 
    weil dies gleich beim Partitionieren miterledigt wird (so zum Beispiel 
    auf dem Atari).


ID-Test

    `ID-Test' zeigt jetzt bei SCSI-Gerten zustzlich die Firmware-Version 
    (letzte vier Buchstaben) an. Fr den Atari-Laserdrucker wird die 
    vollstndige Kennung des Controllers angezeigt (soweit sie in die 
    Dialogbox pat).


MegaSTE -- Hinweis: Verstellung der SCSI-Id

    Bei Mega STEs, in denen der Atari-eigene Hostadapter zu Einsatz kommt, 
    darf bei Quantum-Platten die SCSI-Id keineswegs verstellt werden.


Minix-FS

    Wer unter MiNT bzw. MultiTOS das Minix-Dateisystem von Stephen Henson 
    einsetzen will, sollte immer auf aktuelle Versionen achten (Stand 
    Anfang Mai '94: Version 0.60 Patchlevel 10).


MultiTOS und Mag!X [6.00]

    `SCSI-Tool' und `HuSHI' sind mit beiden Betriebssystem getestet; es 
    sind keinerlei Probleme bekannt. Allerdings sollte man *immer* bei 
    Operationen mit `SCSI-Tool' bei mitlaufenden Hintergrundprozessen 
    vorsichtig sein (ggfs zuerst alle anderen Programme stoppen!).

    Achtung: Mag!x-Versionen bis einschlielich 2.0 kennen die 
    IDE-Schnittstelle nicht, daher ist kein Autoboot mglich (siehe 
    Hinweise zu `AUTO-C.PRG')!


Partitionformate

    Wenn Sie bereits eine alte Festplatte mit mehr als vier Partitionen 
    haben, sollten Sie sich davon vergewissern, da das benutzte 
    Partition-Format von `HuSHI' erkannt wird -- anderenfalls wird unser 
    Festplattentreiber `HuSHI' die `berzhligen' Partitionen nicht 
    finden. Whlen Sie dazu einfach in `SCSI-Tool' den Eintrag 
    `Partitionen - verndern' an und vergewissern Sie sich, da auch 
    tatschlich im Titel `Atari-Format' oder `DOS-Format' erscheint. 
    Anderenfalls mssen Sie ein Backup machen und anschlieend die 
    Festplatte neu partitionieren.

    Achtung: `SCSI-Tool' erkennt auch einige Partitionierungen, die von 
    `HuSHI' nicht erkannt werden. So kann man zumindest die Funktion 
    `Partitionen -- verndern' auf solchen Medien einsetzen. Wenn 
    `SCSI-Tool' erkannt, da die Partitionierung nicht vollstndig 
    Atari-kompatibel ist, wird eine Installation des Treibers auf dieser 
    Platte verhindert.


Partitionnamen

    `SCSI-Tool' legt jetzt beim Neueinrichten von Partitionen automatisch 
    auch Partitionnamen an und zeigt sie im Partitionierdialog an. Dabei 
    werden der Herstellername der Festplatte und die Nummer der Partition 
    benutzt (die zweite Partition auf einer Wechselplatte hiee zum 
    Beispiel `SYQUEST.1'). Im `Feinkontroll'-Dialog kann der Name manuell 
    verndert werden.

    Zustzlich kann man auch bei `Partition verndern' neue Namen vergeben 
    (wenn man eine Partition fr GEMDOS initialisiert). Auerdem knnen 
    die Namen auch mit vielen anderen Programmen modifiziert werden 
    (beispielsweise dem alternativen Desktop `Gemini').


Platten mit mehr als 2097152 Sektoren (also mehr als 1 Gigabyte)

    Solche Platten knnen nur an der SCSI-Schnittstelle des TT oder 
    Falcon030 zuverlssig betrieben werden.


Quantum-Platten: Einstellen der Parkzeit

    Einige Platten scheinen ber etwas merkwrdig laufende Uhren zu 
    verfgen. So wird die Platte schon nach 60 Minuten geparkt, obwohl 120 
    Minuten eingestellt sind. Daran knnen wir leider nichts ndern.


Quantum ELS: Technische Information -- Paritycheck

    Die ELS-Laufwerke von Quantum laufen normalerweise mit `Parity' und 
    lassen sich daher nicht am ACSI-Bus betreiben. Seit einiger Zeit 
    (vermutlich ab der Firmware-Version 4.0) lt sich dieser Paritycheck 
    allerdings nachtrglich abschalten, was `SCSI-Tool' nun untersttzt 
    (`Festplatten -- Modus einstellen'). Voraussetzung ist natrlich, da 
    man ber einen Rechner verfgt, mit dem man die Platte ansprechen 
    kann, also einen TT oder einen Falcon030.


Quantum IDE-Platten

    Es wurde uns berichtet, da ltere Platten bei der bertragung 
    grerer Datenmengen Probleme haben. Ab Firmware-Version 2.6 soll das 
    Problem beseitigt sein.


Quantum PS330/425S: Technische Information -- SCSI-Id

    ...softwaremiges Verstellen ist lt. Quantum erst ab Firmware-Version 
    0605_4GS mglich.


RW-Multiple-Modus bei IDE-Platten [6.00]

    HuSHI benutzt bei IDE-Platten jetzt den R/W-Multiple-Modus, sofern die 
    Platte dazu in der Lage ist! Das bedeutet fr die praktische Anwendung 
    bei greren Datentransfers (ab ca. 4 Sektoren) eine Erhhung der 
    bertragungsrate, die umso deutlicher ausfllt, je schneller der 
    Rechner und die Platte ist.

    Hintergrund: Der Datentransfer mit IDE-Platten wird blockweise zu 
    jeweils 512 Bytes (ein Sektor) abgewickelt. Danach ist jeweils eine 
    Art `Handshake' erforderlich. Im R/W-Multiple-Modus kann man jedoch 
    mit der Platte `vereinbaren', nach wievielen Sektoren der `Handshake' 
    erfolgen soll. Damit wird natrlich etwas CPU-Zeit gespart, die fr 
    den Datentransfer genutzt werden kann.

    Je nach Platte und Gre des zu bertragenden Datenblocks kann man 
    einiges an Geschwindigkeitssteigerungen erzielen. So steigert sich 
    beispielsweise das Lesen groer Blcke von 740 kByte/s (ohne 
    R/W-Multiple) auf 845 kByte/s (mit R/W-Multiple). Diese Werte knnen, 
    abhngig von der Platte und dem Rechnersystem (hhere Taktfrequenz) 
    noch wesentlich hher ausfallen!


Scanner

    Einige Scanner mit SCSI-Schnittstelle haben leider mit so manchem 
    SCSI-Kommando Probleme. Daher kann es ntig sein, die entsprechende 
    Gertenummer fr `SCSI-Tool' (Gerteliste) und `HuSHI' 
    (Treiberkonfiguration) unsichtbar zu machen.


SCSI-Tool-Fenster

    Hinter der Firmware-Version wird nun -- falls bekannt -- die Nummer 
    des SCSI-Standards angezeigt, zu der das Gert kompatibel zu sein 
    behauptet (dabei steht `SCSI-1-CCS' fr `SCSI-1 mit Common Command 
    Set').


SLM 804 und 605 an der ACSI-Schnittstelle

    Wenn ein solcher Drucker angeschlossen ist, mu er auch unbedingt 
    eingeschaltet sein (auch beim Atari TT!). Anderenfalls kann es zu 
    schweren Funktionsstrungen beim ACSI- und Floppybetrieb kommen!


"Status testen" [5.08]

    Mit dieser Funktion kann man sich in `SCSI-Tool' genau den aktuellen 
    Status der (ACSI/SCSI)-Festplatte anzeigen lassen. Sie dient in erster 
    Linie dazu, Problemen mit neuen Gerten besser auf die Spur zu kommen 
    und ist daher in erster Linie fr Experten oder beim Anruf bei der 
    Hotline interessant.


Neue Syquest 88er

    Die neuen Syquest-88er-Wechselplatten knnen die alten 44MB-Medien 
    zwar beschreiben, nicht aber formatieren.


Wechselmedien mit DOS tauschen (nur `SCSI-Tool')

    Bereits seit `HuSHI'-Version 3.00 knnen DOS-partitionierte Medien 
    eingesetzt werden. Zur Partitionierung brauchte man allerdings immer 
    noch einen PC (und mute sich auch noch mit dem schrecklich 
    umstndlichen `fdisk' herumschlagen). Hinzu kam, da DOS mit vier 
    Sektoren pro Cluster formatiert, was Ataris GEMDOS eigentlich nicht 
    untersttzt (in der Praxis hat es dann meist doch funktioniert).

    Damit ist jetzt Schlu: `SCSI-Tool' kann nun selbst auch 
    DOS-kompatibel partitionieren. Dafr gibt es im Partitionierdialog den 
    Schalter `fr DOS'. `GEM'- und `BGM'-Partitionen werden dann 
    automatisch als DOS-Dateisysteme erzeugt. Bei unseren Versuchen haben 
    wir eine 88er-Wechselplatte an einem Adaptec-Controller 
    (Plattengeometrie: 32 Sektoren pro Spur, 64 Kpfe) unter MS-DOS 5.0 
    eingesetzt (und es hat alles funktioniert).

    Leider sind Wechselmedien auch zwischen PCs nicht problemlos 
    auszutauschen. Schuld daran ist, da verschiedene SCSI-Hostadapter auf 
    unterschiedliche Art und Weise mit dem BIOS des PC zusammenarbeiten. 
    Daher mu man beim Partitionieren wissen, welcher Hostadapter-Typ am 
    PC benutzt wird, bzw. welche Werte er fr `Kpfe' und `Sektoren pro 
    Spur' erwartet. Diese Voreinstellung wird ber den neuen Menpunkt 
    `Optionen fr DOS-Datentrger' vorgenommen (diese Dialogbox erreichen 
    Sie auch, wenn Sie im Partitionierdialog unterhalb des `DOS'-Schalters 
    auf das Infofeld klicken).

    Ausgewhlt werden kann zwischen verschiedenen vordefinierten 
    Adaptertypen (zur Zeit `Adaptec' und `Future Domain') und drei anderen 
    Modi:

    `eigene Einstellungen' erlaubt es, die beiden Einstellungen selbst 
    vorzugeben. Dies wird ntig sein, wenn der auf dem PC benutzte 
    Hostadapter noch nicht in unserer Liste steht. In seinem solchen Fall 
    wren wir sehr erfreut, wenn Sie uns den genauen Namen des Adapters 
    sowie die beiden Parameter mitteilen knnten.

    `wie ausgewhlte Platte' kann ntzlich sein, wenn der Datentrger auf 
    einem PC mit IDE-Schnittstelle eingelesen werden soll (beispielsweise 
    bei den neuen 3.5''-Syquest-Laufwerken).

    `wie eingelegtes Medium' whlt die Werte, die fr das gerade 
    eingelegte Medium ermittelt wurden. Dieser Eintrag ist nur dann 
    anwhlbar, wenn das eingelegte Medium tatschlich DOS-kompatibel 
    partitioniert ist. Wenn das Medium nicht von Ihnen und auf einem PC 
    partitioniert worden ist, knnen Sie hiermit Sie insbesondere leicht 
    feststellen, welche Parameter auf dem betroffenen PC gltig sind.

    Achtung: auf DOS-kompatibel partitionierten Medien kann kein 
    Festplattentreiber installiert werden! Damit ist es insbesondere nicht 
    mglich, von einer derart eingerichteten Festplatte zu booten.

    Logischerweise kann auch der Menpunkt `Partitionen verndern' 
    DOS-partitionierte Medien richtig verarbeiten. Als Partitionkennung 
    (die ja bei Atari aus drei Buchstaben wie `GEM' besteht) wird die 
    DOS-Kennung (eine Zahl zwischen 0 und 255) als Hex-Konstante 
    angezeigt. Dabei steht $04 fr normale DOS-Dateisysteme.

    Noch ein paar technische Anmerkungen: fr DOS werden die 
    Partitionengrenzen immer auf Zylindergrenzen gesetzt, wodurch der eine 
    oder andere Sektor verschwendet wird. Also nicht wundern, wenn unter 
    Umstnden die Partitionengren nicht ganz hinkommen und insbesondere 
    die letzte Partition etwas kleiner ist.


Wechselmedien mit OS/2 tauschen

    OS/2 erlaubt es, Wechselmedien wie normale Disketten zu behandeln. Das 
    heit, da keine Partitiontabelle benutzt wird, sondern die gesamte 
    Kapazitt des Mediums mit nur einem Dateisystem gefllt wird. Wenn man 
    allerdings OS/2 zur Formatierung verwendet, wird ein Dateisystem 
    erzeugt, das von Ataris GEMDOS nicht verdaut werden kann. `SCSI-Tool' 
    kann so vorgehen, da das Medium sowohl auf dem Atari, als auch unter 
    OS/2 benutzt werden kann: dazu setzt man alle Partitiongren auf Null 
    und partitioniert. `SCSI-Tool' fragt dann, ob die Kapazitt auf 32 MB 
    beschrnkt werden darf, denn mehr ist leider nicht sowohl Atari- als 
    auch PC-kompatibel machbar.


Western-Digital-IDE-Platten

    Manche Western-Digital-IDE-Platten lassen sich nicht booten! Das liegt 
    an der Bootroutine des TOS 2.06, die einen Lesezugriff auf die Platte 
    auszufhrt, obwohl diese zunchst erwartet, auf eine bestimmte 
    Plattengeometrie eingestellt zu werden (passiert im PC durch ein 
    entsprechendes Setup im BIOS). Dieses Problem ist bereits an 
    ATARI weitergemeldet worden. Wir hoffen auf 'Besserung' in zuknftigen 
    TOS-Versionen! Abhilfe schafft eine Bootdiskette, die mit `preinst' 
    behandelt worden ist (siehe `preinst.txt' und `preinst.tos').


Zweite ST506-Festplatte am SH/Megafile-Controller [5.08]

    Es ist mglich, an den Controllern der Atari-Festplatten SH204/205 
    bzw. Megafile 20/30/60 eine zweite Festplatte anzuschlieen (siehe 
    beispielsweise Bauanleitungen in sehr lange zurckliegenden Ausgaben 
    der `ST-Computer'). `SCSI-Tool' und `HuSHI' untersttzen die so 
    angeschlossenen Platten (LUN 1) allerdings *NICHT*!


Julian F. Reschke, 23. Mai 1994

