1. Vorwort
1.1 Telefax mit dem Atari
Herzlich willkommen zum Weltstandard Telefax.
Telefax oder im Postdeutsch auch Fernkopie ist wohl eine
der revolutionrsten Entwicklungen im Bereich der Telekommu-
nikation; in keinem anderen Bereich gibt es vergleichbare Zu-
wachsraten. Ein Telefaxgert ist aus der Geschftswelt heu-
te nicht mehr wegzudenken und auch im Bereich der privaten
Anwender setzt sich dieses Medium zunehmend durch.
Noch vor wenigen Jahren war dieses Medium ein teures Vergn-
gen und blieb somit den geschftlichen Anwendern vorbehal-
ten. Dies nderte sich 1990 entscheidend, als die ersten Mo-
dems auf den Markt kamen, die zu einem gnstigen Preis
neben der normalen Datenkommunikation auch die bertragungs-
arten fr Telefax boten.
Was lag da nher, als auch dem Atari das Faxen beizubrin-
gen? 1990 kam aus unserem Hause die erste TelefaxSoftware
fr AtariComputer, die sich schnell zu einem groen Erfolg
entwickelte. Die Anwender und die Presse lobten die hohe Qua-
litt der versendeten Faxe und die einfache Art, diese
direkt auf dem Atari zu erstellen.
Aber die Zeit bleibt natrlich nicht stehen. Wir erhielten
viele Wnsche und Anregungen von Kunden, die sich noch mehr
Komfort und Mglichkeiten der Software wnschten. Daher ha-
ben wir die zweite Generation der TelefaxSoftware entwic-
kelt, die Sie jetzt in den Hnden halten.

1.2 Registrierkarte, Lizenz, Netzlizenz
Bitte senden Sie uns die dem Programm beiliegende Registrier-
karte ausgefllt zurck. Sie werden dann von uns bei Erschei-
nen neuer Programmversionen schriftlich benachrichtigt und
knnen bei auftretenden Problemen unseren telefonischen Hot-
lineService in Anspruch nehmen.
Registrierte Kunden haben die Erlaubnis, Tele Office auf
beliebig vielen Rechnern zu installieren, die
ausschlielich vom Erwerber benutzt werden. Beim Einsatz in
Firmen ist die Installierung auf beliebig vielen Rechnern
in einem Firmengebude erlaubt. Die Nutzung darf
ausschlielich durch Mitarbeiter und Geschftsinhaber der
Firma erfolgen.
Der Einsatz im Netzbetrieb ist innerhalb eines Netzwerkes
uneingeschrnkt erlaubt, ohne da Platz-abhngige Lizenzen
erworben werden mssen.

1.3 TelefaxNormen
Was ist Gruppe 3, CCITT V.29, TR29, Class2, SierraBefehls-
satz? Was fr ein Modem bentige ich ? 
Diese Fragen werden sich viele Einsteiger stellen, deshalb
hier einige kurze Begriffsbestimmungen.
Um ein Telefax zu versenden, ist es natrlich notwendig,
da die Gerte sich untereinander verstehen. Hierfr wurden
die Telefaxgruppen und normen entwickelt. Alle Faxmodems,
die heute auf dem Markt sind, beherrschen Telefax nach Grup-
pe 2 und Gruppe 3. Diese legt die Art der bertragung und
die Auflsung der Grafikdateien fest, so da auf dem Fax-
gert auch das erscheint, was von Ihnen erstellt wurde.
ber die Telefaxgruppen brauchen Sie sich nicht viele Gedan-
ken zu machen, denn Telefaxgerte, die nicht zu Gruppe 2
oder Gruppe 3 kompatibel sind, lassen sich in die Rubrik Di-
nosaurier einordnen; sie sind schlichtweg ausgestorben.
Die hufig genannten CCITTNormen bezeichnen die bertra-
gungsgeschwindigkeit fr Telefax. Hier bedeutet CCITT
V.27ter ein Versenden von Faxen mit maximal 4800 Bit/s; ein
Empfang ist mit dieser Norm nicht mglich. CCITT V.29 be-
zeichnet TelefaxVersand und Empfang mit maximal 9600
Bit/s. Beim Connect wird die Leitungsqualitt geprft und
die Gerte schalten bei schlechten Verbindungen automatisch
die bertragungsgeschwindigkeit in den Stufen
9600/7200/4800/2400 Bit/s herunter. Ihr Modem sollte also
CCITT V.27ter bzw. V.29 beherrschen, aber auch das ist bei
allen uns bekannten Gerten der Fall. Einige
High-Speed-Modems beherrschen zustzlich noch die
Faxbertragung mit 14.400 Bit/s nach CCITT V.17. Auch
dieses wird von Tele Office untersttzt, bringt aber
natrlich nur dann einen Vorteil, wenn das angerufene Gert
auch diese Norm untersttzt.
Schwieriger wird es beim Befehlsstandard der Modems. Dieser
war bei den ersten Gerten auf dem Markt berhaupt nicht
genormt. 1989 brachte die Firma SIERRA den ersten preisgn-
stigen Chipsatz auf den Markt, der neben Datenbertragung
auch die Telefaxnormen beherrschte, und normte dabei auch
den Befehlssatz. Fast alle Modems, die diesen Chipsatz be-
nutzen, halten sich auch an diese Norm.
Anfang 1991 wurde ein neuer, firmenunabhngiger Befehlssatz
genormt, dies ist die Norm TR29, auch Class2 genannt. Die-
se Norm ist unabhngig vom Chipsatz und wird wohl bei allen
Gerten, die neu auf den Markt kommen, verwendet werden.
Mit dieser Norm ist es u.a. auch mglich, Telefaxe in hoher
Auflsung zu empfangen und beim Connect eine SenderKennung
zu bermitteln, was mit dem SierraBefehlssatz nicht mg-
lich war.
Tele Office besitzt Telefaxtreiber fr die Class2 und fr
die SIERRANorm.
Haben Sie Tele Office direkt ber uns oder ber einen von
uns belieferten Hndler im Paket mit Faxmodem bezogen, so
knnen Sie sicher sein, da Modem und Software kompatibel
sind.
Haben Sie unsere Software fr ein nicht von uns vertriebe-
nes Modem gekauft, so knnen wir hierfr leider nicht garan-
tieren. Lassen Sie sich daher bitte von Ihrem Modemfachhnd-
ler garantieren, da das in Frage kommende Modem kompatibel
ist. Wir prfen einzelne Modemtypen gerne auf Kompatiblitt
durch, wenn uns diese zum Test zur Verfgung gestellt
werden.
Neben diesen Normen zur Ansteuerung gibt es noch eine
Class-1 und eine Class-3-Norm. Die Class-1-Norm ist
weitaus weniger intelligent als die Class-2, so da die
Faxsoftware hier wesentliche Aufgaben erledigen mu, die in
der Class-2 vom Modem vorgenommen werden. Class-1 wird von
Tele Office nicht untersttzt. Class-3 ist eine
Weiterentwicklung der Class2-Norm, die bei Drucklegung
dieses Handbuches aber noch nicht verabschiedet war. Auch
Class-3 wird von Tele Office nicht untersttzt. Es gibt
aber z.Zt. auch keine Modems auf dem Markt, die mit dieser
Norm arbeiten.

1.4 LIESMICH bitte wirklich
Auf Ihrer Programmdiskette befindet sich eine Datei mit dem
Namen LIESMICH, wenn es nach Drucklegung des Handbuches
noch Vernderungen an der Software gegeben hat. Bitte lesen
Sie diese Datei unbedingt vor der Installation des Program-
mes und dessen Benutzung.

1.5 Kritik
Auch fr Kritik und Verbesserungswnsche sind wir immer dank-
bar. Ohne die Anregungen unserer Kunden wre dieses Pro-
gramm bestimmt noch nicht so komfortabel. Scheuen Sie sich
also bitte nicht, uns Anregungen per Brief oder Fax zukom-
men zu lassen.

1.6 Probleme ?
Bei keiner Software ist auszuschliessen, da sich Fehler ein-
schleichen, und kein Handbuch lt sich so schreiben, da al-
le Fragen beantwortet werden. Daher bieten wir Ihnen bei auf-
tretenden Problemen selbstverstndlich Hilfestellung. Um
uns und Ihnen hierfr Kosten und Zeit zu ersparen, bitten
wir, bei auftretenden Problemen erstmal sorgfltig dieses
Handbuch und die LIESMICHDatei zu lesen. Lt sich das
Problem dann nicht lsen, testen Sie bitte, ob das Problem
auch noch auftaucht, wenn Sie den Rechner von einer Kopie
der Programmdiskette booten. Durch die Systemarchitektur
des Atari und unsaubere Programmierung lt es sich nie aus-
schlieen, da andere mitgestartete ACCs oder Programme aus
dem AutoOrdner nicht kompatibel sind. Stellen Sie einen sol-
chen Fall fest, teilen Sie uns bitte mit, um welches Pro-
gramm es sich handelt.
Tritt das Problem auch noch auf, wenn von Diskette gebootet
wurde, so rufen Sie bitte unsere telefonische Hotline an.
Die Telefonnummer und unsere HotlineZeiten knnen Sie der
LIESMICHDatei auf der Diskette entnehmen. Wir bitten um Ver-
stndnis, da dieser Service registrierten Kunden unserer
Produkte vorbehalten bleibt. Halten Sie bei einem Anruf unse-
rer Hotline bitte immer dieses Handbuch bereit. Um berpr-
fen zu knnen, ob Sie ein Originalprogramm besitzen, fragen
wir Sie eventuell nach Einzelheiten aus dem Handbuch.

1.7 Sicherheitskopie
Legen Sie bitte vor der ersten Nutzung des Programms eine Si-
cherheitskopie der Originaldisketten an. Im Fall eines spte-
ren Diskettenfehlers erspart Ihnen dies eine Menge rger.
Die Erfahrung zeigt, da Disketten und Plattenfehler immer
dann auftreten, wenn man die Programme dringend braucht.
Unsere Software ist nicht kopiergeschtzt, so da Sicher-
heitskopien mit jedem Kopierprogramm angelegt werden
knnen. Selbstverstndlich drfen Sie in keinem Fall Kopien
der Disketten, des Handbuches oder Teile derselben weiterge-
ben, verschenken oder verkaufen. Das Copyright der Pro-
gramme liegt bei der Firma TKR GmbH & Co. KG. Sollten sich
auf den Programmdisketten Programme oder Programmteile befin-
den, fr die das Copyright nicht bei uns liegt, so wird
dieses durch eine Datei namens COPYRIGH.TXT auf der Pro-
grammdiskette nachgewiesen.
Das Copyright von mitgelieferten Faxtreibern fr Anwenderpro-
gramme wird teilweise bei den Herstellerfirmen der Anwender-
software liegen. In der Anleitung zu den entsprechenden Trei-
bern, die sich auf der FaxtreiberDiskette befinden, wird
ggf. hierauf hingewiesen.

1.9 Copyright GDOS
Zur Ansteuerung eines Druckers verwendet Tele Office die
Druckertreiber des GDOS. Zum Lieferumfang des Programms
gehrt ein GDOSProgramm und diverse Druckertreiber, fr des-
sen Auslieferung wir bei Atari eine Lizenz erworben haben.
Das Copyright an diesen Dateien liegt bei Atari Corporati-
on, Digital Research Inc. und das Copyright der ggf. mitge-
lieferten Zeichenstze bei Xiphias. Das Copyright des mitge-
lieferten AMCGDOS liegt bei Arndt Beiner, wir liefern die
fr Atari lizensierte Version aus.
Bei Drucklegung des Handbuches stand noch nicht fest, wann
das neue SpeedoGDOS von ATARI ausgeliefert wird, und wel-
che Lizenzgebhren erhoben werden. Wir werden das ATARI
bzw. AMCGDOS sobald als mglich durch SpeedoGDOS erset-
zen. In diesem Fall gilt das auf dem Diskettenaufkleber ver-
merkte Copyright fr diese Programmteile.

2. Der Aufbau von Tele Offic
2.1 Die Dateien auf den Programmdisketten
Tele Office wird Ihnen auf mehreren Disketten ausgeliefert.
Die mit Tele Office bezeichnete Diskette beinhaltet die ei-
gentlichen Programmdateien von Tele Office. Die mit GDOS
bezeichnete Diskette beinhaltet ein GDOSSystem, welches
von Tele Office zur Druckerausgabe benutzt wird. Auf der
mit Faxtreiber bezeichneten Diskette finden Sie Telefax-
treiber fr Anwenderprogramme, sofern diese direkt ber uns
ausgeliefert werden und eine Dokumentation der Schnittstel-
le von Tele Office mit Beispielsourcen.
Diese Faxtreiber werden in den Anwenderprogrammen als Druc-
kertreiber installiert und ermglichen das direkte Erstel-
len von Telefaxen aus diesen Programmen.
Die Anleitungen zu diesen Treibern finden Sie als
ASCIIText auf der FaxtreiberDiskette.
Wir gehen davon aus, da einige Faxtreiber nicht ber uns
ausgeliefert werden, sondern direkt beim Hersteller der An-
wendersoftware zu beziehen sind. In diesem Falle finden Sie
auf der FaxtreiberDiskette einen entsprechenden Hinwei-
stext, der Ihnen die Bezugsquelle nennt.
Die Schnittstelle von Tele Office zu Druckertreibern von An-
wenderprogrammen ist dokumentiert und befindet sich inklusi-
ve BeispielSourcen auf der FaxtreiberDiskette. Diese Tei-
le drfen von jedem Programmierer zur Erstellung von Faxtrei-
bern zu Tele Office benutzt werden. Einzige Bedingung unse-
rerseits ist, da uns ein komplettes Programmpaket, inklu-
sive Faxtreiber, zugesandt wird. Bei PD oder SharewarePro-
dukten bitten wir zustzlich um die Genehmigung, die Produk-
te zusammen mit Tele Office weitergeben bzw. diese ber unse-
re ServiceMailbox oder unser BtxAngebot verbreiten zu dr-
fen.
Die gewerbliche Vermarktung von Treibern oder Programmen in-
klusive Treibern bedarf unserer schriftlichen Genehmigung.

2.2 Der Programmaufbau von Tele Office
Das Programm Tele Office ist modular aufgebaut und ldt Modu-
le nach, so da sich diese Programmteile nur dann im Spei-
cher befinden, wenn sie wirklich bentigt werden. Einige Mo-
dule ffnen jeweils ein Fenster, so da problemlos mehrere
Module gleichzeitig geffnet sein knnen (bzw. ein Modul
mehrfach). Die einzelnen Module tauschen untereinander Messa-
ges aus, so da z.B. das Modul zum Erstellen der Telefaxe
das Modul zum Anzeigen von Faxen aufrufen kann. Zustzlich
kann das Modul zum Erstellen der Faxe externe Programme zum
Editieren von Texten und Grafiken aufrufen, wenn Tele Offi-
ce als Programm gestartet wurde.
Das eigentliche Programm T_OFFICE.PRG wird zum Aufruf der
Module bentigt und enthlt die Adressverwaltung. Dieses Pro-
gramm kann auch als ACC gestartet werden, so da jederzeit
Telefaxe erstellt und versendet werden knnen, auch wenn ge-
rade andere Anwenderprogramme gestartet sind. In diesem
Fall entfllt lediglich die Mglichkeit, externe Editoren
zum Schreiben oder ndern der Telefaxtexte aus Tele Office
heraus aufzurufen.
Zum Versenden und Empfangen dient das Programm FAX-
DRV.ACC, welches von den Modulen entsprechende Mitteilun-
gen erhlt, wenn Telefaxe versendet werden sollen. Zustz-
lich ist dieses Programm fr den Empfang von Telefaxen zu-
stndig. Dieser Faxtreiber kann auch als Programm gestartet
werden, sinnvoll ist hier aber die Einbindung als ACC, da
so aus anderen Anwenderprogrammen heraus das Versenden und
Empfangen von Telefaxen ein und ausgeschaltet werden kann.
Zustzlich ist es mglich, den Faxtreiber als Modul zu Tele
Office einzubinden, so da nur ein ACC-Platz bentigt
wird.
Soll ein Telefax ausgedruckt werden, so geschieht dies ber
GDOSDruckertreiber. Auf diese Weise mu das Telefaxpro-
gramm nicht ber diverse Druckertreiber verfgen und belegt
dadurch entscheidend weniger Arbeitsspeicher.

2.3 Shortcuts und PopUpMens
Wird Tele Office als Programm vom Desktop gestartet, so er-
halten Sie von derartigen Programmen gewohnte Mens zur Aus-
wahl der einzelnen Funktionen. Das Programm lt sich aber
auch als ACC installieren. Eine Besonderheit von ACCs ist,
da sie keine Mens besitzen drfen. Daher ffnet Tele Offi-
ce beim Aufruf als ACC ein sogenanntes PopUpMen, aus
dem die einzelnen Funktionen angewhlt werden knnen.
Tele Office benutzt zur Bedienung sowohl die Tastatur als
auch die Maus. Zum Zusammenstellen eines Telefaxes im Layout-
fenster ist die Maus z.B. unentbehrlich.  Bei  der  Neueinga-
be von Adressen wre es dagegen  sehr  lstig, wenn zur Auf-
nahme der Adresse immer zur Maus gegriffen werden mte.
Aus diesem Grunde arbeitet Tele Office mit Shortcuts. Ist
in einem Button einer Dialogbox ein Buchstabe unterstrichen
dargestellt, so kann dieser, neben der Anwahl durch Maus-
klick, durch gleichzeitiges Drcken der AlternateTaste
und des unterstrichenen Buchstabens angewhlt werden. Wird
Tele Office als Programm gestartet, so knnen auch die
Eintrge in den Mens durch Shortcuts angewhlt werden.
Dieses ist allerdings bei Betrieb als ACC nicht mglich.

2.4 Telefaxe aus externen Programmen
Tele Office besitzt eine Schnittstelle, die es Druckertrei-
bern von Anwenderprogrammen ermglicht, direkt aus diesen Te-
lefaxe zu versenden.
Bei Systemen wie Amiga, PC unter Windows oder Apple Macin-
tosh erfolgt die Ausgabe auf einen Drucker ber vom System
zur Verfgung gestellte Treiber. Da hier von jedem Anwender-
programm dieselben Druckertreiber aufgerufen werden, ist es
recht einfach mglich, einen FaxDruckerTreiber anzusteu-
ern.
hnlich sieht es bei Atari aus, wenn ein GDOS installiert
ist. Dieses bietet Druckertreiber, die von jeder Software
angesteuert werden knnen.
Ein GDOS-Faxtreiber fr Tele Office befindet sich auf der
Faxtreiber-Diskette.
Leider untersttzen die meisten Anwenderprogramme auf dem
Atari noch nicht einmal optional den Ausdruck ber GDOS,
sondern besitzen eigene Druckertreiber, die nicht genormt
sind.
Tele Office bietet eine Schnittstelle, ber die Anwenderpro-
gramme ASCIITexte oder Grafiken bergeben knnen, die dann
von Tele Office in ein zu versendendes Fax umgewandelt
werden. Diese Schnittstelle ist so aufgebaut, da es fr
Fremdfirmen ein Leichtes ist, einen entsprechenden Treiber
zu erstellen. Die notwendige Dokumentation inklusive Bei-
spielsourcen befindet sich auf der Diskette Faxtreiber.
Bei auftretenden Problemen stehen wir Programmierern natr-
lich mit Rat und gerne auch mit Tat zur Verfgung.
Im Laufe der Zeit sind auf diese Weise bereits diverse
Faxtreiber entstanden, so da aus den populrsten
Programmen direkt gefaxt werden kann.
Einige dieser Treiber werden von uns geliefert, andere erhal-
ten Sie direkt beim Hersteller der Anwenderprogramme. Fr
welche Programme eine TelefaxMglichkeit besteht, knnen
Sie der FaxtreiberDiskette entnehmen. Fr jedes ange-
pate Programm befindet sich auf dieser ein Ordner, der
einen entsprechenden Text und ggf. den Treiber mit Anlei-
tung enthlt.
In unserer Service-Mailbox haben wir einen "Faxpool"
eingerichtet, in dem sich jeweils die neusten Faxtreiber
zu Tele Office befinden. Der Zugang zum Faxpool ist fr
jedermann frei; es werden keinerlei Gebhren hierfr
erhoben.

2.5 Updates
Mit dem Programm Tele Office haben wir ein Experiment eines
vllig neuen Update-Services gestartet, welches sich
inzwischen bewhrt hat und allgemein positiv aufgenommen
wurde.
In unserer Service-Mailbox befindet sich jeweils die neuste
Version von Tele Office, die sich registrierte Kunden
einfach selber per Modem laden knnen. Dieser Service wird
von uns kostenfrei angeboten, so da fr Sie nur die
Telefonkosten anfallen.
Zur Nutzung dieses Services erhalten Sie von uns einige
Wochen nach Zusendung der Registrierkarte automatisch ein
Anschreiben mit Ihren Zugangsdaten und dem notwendigen
Passwort fr Ihre Version.
Parallel bieten wir selbstverstndlich weiterhin die
Mglichkeit, Updates auf dem herkmmlichen Postweg zu
beziehen. Hierfr wird dann aber zur Deckung unserer
Kosten eine Gebhr erhoben.
Nheres knnen Sie einem Text auf der Diskette entnehmen.

3. Installation
Tele Office besteht aus zwei Programmteilen. "T_OFFICE.PRG"
ist das eigentliche Programm zum Erstellen von Telefaxen.
"FAXDRV.ACC" ist der Faxtreiber, der dafr sorgt, da Faxe
versandt und empfangen werden.
Beide Programmteile greifen auf den Ordner "OFFICE" zu, in
den Faxe gespeichert werden, in dem temporre Dateien
angelegt werden und aus dem Systemdateien gelesen werden.
Der Einsatz der beiden Programmteile ist recht flexibel an
den jeweiligen Einsatz anzupassen. Hierzu kann Tele Office
als Programm und ACC, der Faxtreiber als Programm, ACC und
als Modul gestartet werden.

3.1 Installation auf Festplatte
Kopieren Sie das gesamte Verzeichnis OFFICE auf eine belie-
bige Partition Ihrer Festplatte. Dieses darf dabei
selbstverstndlich auch in einen Unterordner kopiert
werden. ndern Sie aber auf keinen Fall etwas an der
Ordnerstruktur im Ordner "OFFICE". In diesem Ordner suchen
die Programmteile von Tele Office spter in fest
definierten Verzeichnissen die Telefaxe, die Module und
Systemdateien.
Kopieren Sie jetzt noch FAXDRV.ACC auf die erste Ebene
der Bootpartition Ihrer Festplatte.
Das Programm FAXDRV.ACC, welches sich auf der ersten Ebe-
ne der Programmdiskette befindet, ist der zu Class2Modems
kompatible Faxtreiber. Im Verzeichnis SIERRA.DRV der Pro-
grammdiskette finden Sie unter gleichem Namen den zu Sier-
raModems kompatiblen Treiber. Es darf immer nur ein Trei-
ber installiert sein.
Booten Sie nun den Rechner neu. Im Men "Desk" finden Sie
jetzt den Eintrag "Telefax Drv.", also den Faxtreiber von
Tele Office. Whlen Sie diesen Meneintrag nun an.
Sie erhalten eine Mitteilung, da der Pfad fr den Ordner
OFFICE noch nicht gesetzt ist, da der Faxtreiber bisher
ja nicht wei, wohin Sie diesen Ordner kopiert haben.
Suchen Sie den Ordner "OFFICE" in der folgenden
Dateiauswahlbox und ffnen ihn. Es mten jetzt die
Unterordner "FAXE.IN", "FAXE.OUT", "MTX" "SYSTEM", "TEMP"
"ADRESSEN" und einige weitere in der Dateiauswahlbox zu
sehen sein. Dieses sind die Ordner, auf die spter der
Faxtreiber und das eigentliche Tele Office-Programm fest
zugreifen. Klicken Sie auf "OK", wenn die genannten Ordner
in der Dateiauswahlbox zu sehen sind. Der Faxtreiber kennt
nun den Pfad auf die fr ihn wichtigen Ordner.
Da es recht lstig wre, wenn diese Prozedur bei jedem
Programmstart vorgenommen werden mte, lt sich dieser
Pfad fest im Faxtreiber speichern.
Hierzu ffnet sich automatisch wieder die Dateiauswahlbox.
Whlen Sie in dieser das Programm "FAXDRV.ACC" einmal an
und klicken wieder auf "OK". Der gesuchte Pfad wird jetzt
fest in das Programm gespeichert und es ffnet sich die
Oberflche des Faxtreibers. Verlassen Sie diese nun durch
Klick auf den Button "Abbruch".
Starten Sie nun das Programm T_OFFICE.PRG. Es luft nun
dieselbe Prozedur wie beim Faxtreiber ab. Auch hier mssen
Sie wieder den Ordner OFFICE auswhlen und diesen Pfad an-
schlieend im Programm T_OFFICE.PRG abspeichern.
Vielleicht halten Sie die Pfadsuche fr das Programm
"T_OFFICE.PRG" im ersten Moment fr sinnlos. Dieses ist
aber notwendig, da sich "T_OFFICE.PRG" nicht unbedingt im
Ordner "OFFICE" befinden mu. Durch diese Pfadsuche kann
das Programm spter beliebig auf der Festplatte kopiert
werden, ohne da es "vergit" wo die notwendigen Ordner
liegen. So wird erst der Einsatz als ACC und im Netzwerk
mglich. In letzterem Falle kann "T_OFFICE.PRG" sogar
beliebig hufig auf verschiedenen Terminals installiert
werden. Die zu erstellenden Faxe landen immer im einmal
definierten "OFFICE"-Ordner.
Nach Speichern des Pfades befinden Sie sich im eigentlichen
Faxprogramm.
Wir empfehlen, an diesem Punkt erstmal die weitere mgliche
Installation zu unterbrechen. Erstellen Sie jetzt am
Besten erstmal mit dem Layout-Modul aus dem Tele
Office-Programm heraus ein Telefax, lassen sich dieses
anzeigen und versenden es testweise.
Hierzu brauchen Sie an der von uns gelieferten
Konfiguration vorerst nichts zu ndern.
nderungen sind nur unbedingt notwendig, wenn ein
Sierra-kompatibles Faxmodem verwendet wird, der Betrieb in
einer Nebenstelle geplant ist, oder in Ihrem Telefonnetz
statt in Puls- bereits in Tonwahl gewhlt wird.
Nach einem ersten Test sollten Sie das Programm dann aber
erstmal konfigurieren.
Lesen Sie in diesem Falle bitte in der Beschreibung des
Moduls "Konfiguration" nach.

3.2 Installation von Tele Office als ACC
Die bisher von Ihnen vorgenommene Installation von Tele
Office ist optimal, wenn Sie Telefaxe hauptschlich aus
ASCII-Texten und IMG-Grafiken mit dem Layout-Modul
erstellen mchten.
Zur Erstellung von Faxen aus externen Programmen, fr die
Faxtreiber verfgbar sind, mu vor bergabe der Faxdaten
immer im Tele Office Programm der Menpunkt "Extern Fax
Start" und nach bergabe der Daten "Extern Fax Stop"
angewhlt werden.
Hierzu ist es sinnvoll, das gesamte Programm Tele Office
als ACC einzubinden.
Kopieren Sie einfach "T_OFFICE.PRG" auf die Bootpartition
Ihrer Festplatte und benennen es in "T_OFFICE.ACC" um.
Nach dem nchsten Booten des Rechners steht Ihnen Tele
Office jetzt jederzeit in der ACC-Leiste zur Verfgung.
Der Pfad mu nicht neu gesetzt werden, da dieser ja bei der
Installation als Programm schon gespeichert wurde.

3.3 Installation des Faxtreibers als Modul
Werden Tele Office und der Faxtreiber als ACC installiert,
so werden zwei der maximal sechs zur Verfgung stehenden
ACC-Pltze bentigt.
Um dieses zu vermeiden kann der Faxtreiber auch als Modul
zu Tele Office installiert werden.
Kopieren Sie den Treiber "FAXDRV.ACC" einfach in den Ordner
"OFFICE/MTX" und benennen ihn in "FAXDRV.MTX" um.
Nach dem nchsten Booten des Rechners steht im Tele Office,
als ACC aufgerufen, ein weiterer Eintrag "Telefax Drv."
zur Verfgung.
Bei Einbindung des Treibers als Modul, darf der Treiber
nicht gleichzeitig als ACC installiert sein.
Als Modul eingebunden funktioniert der Faxtreiber natrlich
auch, wenn Tele Office als Programm gestartet wird. In
diesem Falle knnen Telefaxe aber (logischerweise) nur
empfangen und gesendet werden, solange Tele Office nicht
verlassen wird.
Haben Sie den Faxtreiber erst als ACC eingebunden und so
einmal den Pfad fr den Treiber gesetzt und gespeichert,
so bleibt dieser Pfad erhalten, wenn der Treiber in den
"MTX"-Ordner kopiert und umbenannt wird. Es sind also
keinerlei nderungen notwendig. Wurde im Treiber noch kein
Pfad gespeichert, so wird dieser auch bei Aufruf als Modul
zu Tele Office nach dem Pfad "fragen". Die Prozedur luft
dann, genau wie oben beschrieben ab. Beim Speichern des
Pfades im Treiber wird allerdings "FAXDRV.ACC" vorgegeben.
Bei Einsatz als Modul mu hier dann "FAXDRV.MTX" gewhlt
werden, wobei sich diese Datei im Ordner "OFFICE/MTX"
befinden mu.
Wird im Faxtreiber, als Modul von Tele Office installiert,
der Versand von Telefaxen freigegeben, so werden alle Faxe
versendet, die bis dahin erstellt wurden. Bleibt der
Versand dann freigegeben und es wird ein weiteres Fax
erstellt, so erhlt der Treiber eine entsprechende
Nachricht und versendet dieses neue Fax automatisch.
Dieses funktioniert vllig einwandfrei, wenn das neue Fax
mit dem als ACC eingebundenen Tele Office (ber das
Layout-Modul oder die Funktion "Extern-Fax") erstellt
wurde.
Es ist aber auch mglich, Tele Office inklusive Faxtreiber
als ACC einzubinden und ein Telefax dann aber mit Tele
Office, als Programm gestartet, zu erstellen. Diese
Kombination ist dann sinnvoll, wenn Telefaxe mal aus
externen Anwenderprogrammen und mal ber das Layout-Modul
erstellt werden sollen. Im letzteren Fall bietet der Start
von Tele Office als Programm den Vorteil, da Editoren zum
Schreiben des Textes direkt aus dem Layout-Modul heraus
aufgerufen werden knnen.
Leider ist es technisch nicht mglich, da der Faxtreiber,
als Modul im Tele Office ACC eingebunden, von Tele Office,
als Programm gestartet, eine Nachricht erhlt, da ein
neues Fax erstellt wurde. Dieses funktioniert nur, wenn der
Faxtreiber als ACC und somit als eigenstndiges Programm,
eingebunden ist.
Whlen Sie in dieser Kombination einfach den Faxtreiber im
Tele Office ACC an. Ist der Versand von Faxen dort
freigegeben, gengt ein Klick auf den Button "OK", damit
auch nachtrglich erstellte Telefaxe gefunden und
versendet werden. Alternativ kann in der Konfiguration
"Diverses" eine Zeit definiert werden, nach der der
Faxtreiber auch ohne entsprechende Nachricht im Ordner fr
ausgehende Faxe nach neuen Dateien suchen soll.

3.4 Installation des GDOS
Um Telefaxe auszudrucken, benutzt Tele Office die GDOSDruc-
kertreiber. Aus diesem Grund mu auf Ihrem Rechner ein GDOS
installiert sein. Wir liefern auf der mit GDOS bezeichne-
ten Diskette eine fr Atari lizensierte Version des
AMCGDOS und die notwendigen Druckertreiber mit. Wollen Sie
erstmal das Faxprogramm ausprobieren, so knnen Sie vorerst
auf die Installation des GDOS verzichten. Tele Office ben-
tigt das GDOS nur zum Ausdrucken von Telefaxen.
Warum nun ausgerechnet GDOS, werden sich bestimmt viele Kun-
den fragen. Dieses hat mehrere Grnde. Zum Einen bietet der
Ausdruck ber GDOSDruckertreiber den Vorteil, da das Pro-
gramm selber nicht ber eigene Druckertreiber verfgen mu
und entsprechend Speicherplatz gespart wird, denn ein
GDOSDruckertreiber wird nur bei Anforderung eines Aus-
drucks nachgeladen und anschlieend wieder aus dem Speicher
entfernt. Zum anderen drfte GDOS mit der Einfhrung des neu-
en SpeedoGDOS von Atari sehr populr werden; es ist davon
auszugehen, da innerhalb krzester Zeit alle AtariRechner
mit Speedo ausgerstet sein werden. Parallel dazu drften
in der Zukunft auch andere Anwenderprogramme den Ausdruck
ber GDOSDruckertreiber bieten.
Ist auf Ihrem Rechner bereits ein GDOS installiert, wobei
es egal ist, ob es sich um GDOS, AMCGDOS, NVDI, Speedo
oder FSMGDOS handelt, so knnen Sie diese Installation bei-
behalten. Es mu lediglich noch der Druckertreiber in den
Ordner GEMSYSkopiert und in der Datei ASSIGN.SYS einge-
tragen werden.
Ist ihr Rechner noch nicht mit GDOS ausgerstet, so gehen
Sie zur Installation bitte folgendermaen vor:
Benennen Sie Ihren bisherigen AUTOOrdner, sofern vorhan-
den, in AUTO.ALT um. Kopieren Sie nun den AUTOOrdner, den
GEMSYSOrdner und die Datei ASSIGN.SYS auf Ihr Bootlauf-
werk.
Legen Sie nun ein Verzeichnis beliebigen Namens auf beliebi-
ger Partition an. Dieses wird nur benutzt, um die GDOSDruc-
kertreiber zu entpacken und kann nach erfolgreicher Installa-
tion wieder gelscht werden.
Im Ordner "DRUCKER" der GDOS-Diskette finden Sie drei
Dateien mit den Namen "TINTE.TOS" "LASER.TOS" und
"NADEL.TOS". Kopieren Sie die zu Ihrem Druckertyp passende
Datei in das angelegte Verzeichnis auf der Festplatte und
starten die Datei durch Doppelklick. Bei dieser Datei han-
delt es sich um ein selbstentpackendes Archiv, das die
GDOSDruckertreiber in komprimierter Form enthlt. Durch ein-
maliges Starten des Programms entpacken sich diese selbstn-
dig in dem angelegten Verzeichnis.
Whlen Sie nun den zu Ihrem Drucker passenden Treiber aus
und kopieren Sie diesen in den Ordner GEMSYS auf der Boot-
partition der Festplatte. Finden Sie keinen Treiber, der
den Namen Ihres Druckers trgt, so whlen Sie bitte einen
hnlichen aus. Der Ausdruck eines Faxes ist immer ein rei-
ner Grafikausdruck, so da es bei der Auswahl nur wichtig
ist, ob Sie einen 9Nadel, 24Nadel oder Laserdrucker ha-
ben.
Nun knnten Sie das angelegte Verzeichnis fr die Drucker-
treiber eigentlich lschen, wir empfehlen aber, erstmal
einen Ausdruck aus Tele Office zu testen und bei Problemen
einen anderen Treiber zu versuchen.
Als letztes mssen Sie dem GDOS noch mitteilen, welcher Druc-
kertreiber benutzt werden soll. Dies geschieht durch einen
Eintrag in der Datei ASSIGN.SYS. Laden Sie diese (ASCII)
Datei in einen Editor Ihrer Wahl (z.B. den bei Tele Office
mitgelieferten Editor) und tragen in der mit der Zahl 21 be-
ginnenden Zeile den Namen des Druckertreibers ein, den Sie
ausgewhlt haben. Achten Sie hierbei darauf, da die
Schreibweise des Eintrages exakt dem Dateinamen des
Druckertreibers im Gemsys-Ordner entspricht.
Die AutostartProgramme, die sich ggf. in Ihrem alten AU-
TOOrdner befanden, knnten nun in den neu angelegten AU-
TOOrdner umkopiert werden, wir empfehlen aber, die Installa-
tion erstmal ohne diese zu testen und die bisher benutzten
AutostartProgramme erst nach den ersten Tests wieder einzu-
binden.
Booten Sie den Rechner neu, damit das GDOS installiert
wird.

3.5 Disketteninstallation
Tele Office erfordert zum sinnvollen Einsatz eine Festplat-
te, denn schon die notwendigen Dateien fllen fast die Pro-
grammdiskette. Wollen Sie nun noch Faxe erstellen und empfan-
gen, so wird es schnell Probleme mit dem Speicherplatz ge-
ben. Es ist zwar durchaus mglich, mit zwei Diskettenlaufwer-
ken zu arbeiten, oder mehrere Disketten zu erstellen, mit
denen gearbeitet wird, aber letztlich artet dies in stndi-
ge Kopiererei aus. Wollen Sie es dennoch erstmal von Disket-
te probieren, so nehmen Sie die Installation wie folgt
vor:
Fertigen Sie sich unbedingt eine Sicherheitskopie der Pro-
grammdiskette an, ehe Sie Tele Office installieren, denn
bei der Installation wird eine Pfadangabe unwiederbringlich
in das eigentliche Programm geschrieben.
Booten Sie den Rechner nun von dieser Kopie und rufen Sie
als erstes das Programm FAXDRV.ACC im Desktop-Men "Desk"
auf. Bei Programmstart erhalten Sie eine Mitteilung, da
der Pfad fr den Ordner OFFICE noch nicht gesetzt ist.
Dieses ist der Pfad, in dem der Faxtreiber die zu
versendenden Telefaxe und seine Systemdateien sucht.
Whlen Sie diesen in der Dateiauswahlbox aus, indem Sie den
Ordner "OFFICE" auf der Diskette ffnen. Es mssen jetzt
die Unterordner "FAXE.IN", "FAXE.OUT", "SYSTEM", "MTX",
"ADRESSEN" und einige andere in der Dateiauswahlbox zu
sehen sein. Klicken Sie nun auf OK.
Anschlieend mssen Sie diesen Pfad noch im Treiber spei-
chern. Dieses geschieht, indem das Programm FAXDRV.ACC in
der folgenden Dateiauswahlbox ausgewhlt wird. Mit diesem
Vorgang haben Sie den Pfad fest im eigentlichen Programm ge-
speichert.
Dieser lt sich spter jederzeit ndern, indem die
"Control"-Taste gedrckt wird, wenn der Faxtreiber
aufgerufen wird.
Verlassen Sie nun den Faxtreiber durch Anklicken des But-
tons Abbruch und starten dann das Programm T_OFFI-
CE.PRG. Nun luft dieselbe Prozedur wie beim Faxtreiber
ab. Auch hier mssen Sie wieder den Ordner OFFICE aus-
whlen und diesen Pfad anschlieend im Programm T_OFFI-
CE.PRG abspeichern.
Anschlieend befinden Sie sich im eigentlichen Faxprogramm
und knnen gleich die Konfiguration vornehmen.
Nun wre schon fast alles geschafft. Nur eines fehlt noch.
Sie werden feststellen, da angezeigte Telefaxe nicht ausge-
druckt werden knnen. Hierzu mu noch der GDOSFaxtreiber ko-
piert und dem GDOS bekannt gemacht werden.
Auf der GDOS-Diskette finden Sie im Ordner "DRUCKER" drei
"Programme" mit den Namen "LASER.TOS", "TINTE.TOS" und
"NADEL.TOS", welche die GDOS-Druckertreiber fr die
entsprechenden Druckerarten enthalten.
Kopieren Sie das zu Ihrem Druckertyp passende Programm auf
eine leere, formatierte Diskette und starten es von dort
durch Doppelklick. Bei dieser Datei handelt es sich um ein
selbstenpackendes Archiv, das die GDOSDruckertreiber in kom-
primierter Form enthlt. Durch einmaliges Starten des Pro-
gramms entpacken sich diese selbstndig auf der Diskette.
Whlen Sie nun den zu Ihrem Drucker passenden Treiber aus
und kopieren Sie diesen in den Ordner GEMSYS auf der Tele
Office Diskette. Finden Sie keinen Treiber, der den Namen Ih-
res Druckers trgt, so whlen Sie bitte einen hnlichen
aus. Der Ausdruck eines Faxes ist immer ein reiner Grafikaus-
druck, so da es bei der Auswahl nur wichtig ist, ob Sie
einen 9Nadel, 24Nadel oder Laserdrucker haben.
Nun mssen Sie dem GDOS noch mitteilen, welcher Druckertrei-
ber benutzt werden soll. Dies geschieht durch einen Eintrag
in der Datei ASSIGN.SYS, die sich auf der Tele Office Dis-
kette befindet. Laden Sie diese (ASCII) Datei in einen Edi-
tor Ihrer Wahl (z.B. die mitgelieferte DemoVersion von Edi-
son) und tragen in der mit der Zahl 21 beginnenden Zeile
den Namen des Druckertreibers ein, den Sie ausgewhlt ha-
ben. Booten Sie nun in Zukunft von dieser Diskette, so
knnen Faxe auch ausgedruckt werden.

3.3 Der Atari und RTS/CTS
Auf der seriellen Schnittstelle (RS232) gibt es bei jedem
Rechner die Leitungen RTS (Request To Send) und CTS (Clear
To Send). ber diese Leitungen wird der Datenflu zwischen
Modem und Rechner gesteuert.
Beim TelefaxBetrieb wird die serielle Schnittstelle auf
19.200 Bit/s initialisiert und entsprechend die zu versenden-
den Daten auch mit 19.200 Bit/s an das Modem gesendet.
Dieses puffert die Daten und teilt dem Rechner ber die
CTSLeitung mit, das Senden von Daten bei vollem Puffer zu
stoppen bzw. bei geleertem Puffer fortzusetzen.
Da das Modem die Daten an das Faxgert mit maximal 9600
Bit/s (in Extremfllen bei schlechten Leitungen sogar nur
mit 2400 Bit/s) absenden kann, ist eine korrekte Unterstt-
zung der RTS/CTS Leitungen durch das Betriebssystem unbe-
dingt notwendig.
Genau hier liegt nun das Problem beim Atari, denn in keiner
TOSVersion wird dieses absolut korrekt untersttzt. Einige
TOSVersionen untersttzen RTS/CTS berhaupt nicht, andere
nur mangelhaft. Da es hierdurch stndig Probleme mit
HighSpeedModems am Atari gibt, finden Sie auf dem Markt di-
verse Patche fr das Betriebssystem, die diese Fehler besei-
tigen (sollen). Der Erfolg dieser Patche war mehr oder min-
der gut. Teilweise funktionierte mit einigen Patchen alles
einwandfrei, allerdings nur mit bestimmten Modemen. Mit
anderen Modems gab es immer noch (teilweise geringfgige)
Probleme. Diese traten hauptschlich bei bertragung von
Binrdateien in Mailboxen mittels ZMODEMProtokoll auf.
Hier werden bei auftretenden Fehlern die fehlerhaften Blc-
ke erneut gesendet. Dieses ist beim Telefaxbetrieb nicht mg-
lich, da whrend des Versendens einer Seite keinerlei Feh-
lerProtokoll benutzt wird. Erst wenn die Daten einer kom-
pletten Seite bertragen sind, meldet das angerufene Fax-
gert ggf. einen Fehler.
Unsere Firma hat deshalb Ende 1991 umfangreiche Tests mit
HighSpeedModems unter diversen TOSVersionen mit diver-
sen PatchProgrammen durchgefhrt. Hierbei wurde festge-
stellt, da mit den PatchProgrammen zwar ein RTS/CTSHands-
hake benutzt wird, der Atari aber gelegentlich trotz Stop
der Datenbertragung durch das Modem noch ein Byte sendet.
Ist in diesem Falle der Puffer des Modems gerade vllig ge-
fllt, so geht dieses Byte verloren, was zu den oben erwhn-
ten Fehlern fhrt.
Herr Michael Bernards (der Programmierer des SharewareTermi-
nalprogramms RUFUS) hat sich der Beseitigung dieses Pro-
blems angenommen und das Programm RS232ENC.PRG erstellt,
welches sich im AutoOrdner der Tele Office Programmdisket-
te befindet. Dieses ersetzt komplett die Ein und Ausgaberou-
tine des TOS auf der RS232Schnittstelle und beseitigt al-
le bekannten Fehler. Zustzlich ist dieser Patch universell
fr alle TOSVersionen einsetzbar.
Bitte benutzen Sie zum TelefaxBetrieb unbedingt dieses Pro-
gramm, denn in unseren Tests mit anderen PatchProgrammen
traten teilweise noch Fehler auf.
Mit Einsatz dieses Programms drften auch alle Probleme
beim Einsatz von Modems mit Datenkomprimierung erledigt
sein.
Hinweise zu dem Patch finden Sie im entsprechenden Text auf
der Tele Office Programmdiskette.
Das Programm "RS232ENC.PRG" lag bei Drucklegung dieses
Handbuches nur in einer Version vor, die auf der
Schnittstelle "Modem 1" angepat war. Tele Office
untersttzt aber auch die "Modem 2"- und
"Serial 2"-Schnittstelle. Werden diese im Programm
eingestellt, mu fr einwandfreien Betrieb sichergestellt
sein, da das RTS/CTS-Hardware-Handshake beim verwendeten
Rechner (evtl. auch durch einen anderen Patch)
funktioniert.

4. Das Modul Konfiguration
Nachdem Sie Tele Office installiert haben, mu das Programm
erstmal konfiguriert werden.
Starten Sie hierzu Tele Office entweder durch Doppelklick
vom Desktop aus, oder rufen Sie Tele Office im Menpunkt
Desk des Desktop auf, wenn das Programm bereits als ACC
eingebunden ist.
Bei Aufruf als ACC erscheint ein PopUpMen, bei Aufruf
als Programm erhalten Sie eine Menzeile. Whlen Sie nun
den Punkt Module/Konfiguration an, so erhalten Sie ein Un-
termen mit 8 Menpunkten. Whlen Sie diese Menpunkte nun
bitte der Reihe nach an, es ffnen sich jeweils die in den
Abbildungen gezeigten Dialogboxen, in denen die Konfigurati-
on fr Tele Office vorgenommen wird.
Ein flexibles Programm wie Tele Office erfordert leider
auch eine umfangreiche Konfigurierung. Wir haben Ihnen aber
bereits eine Vorkonfigurierung geliefert, mit der (bei
Verwendung eines Class-2-Faxmodems) ohne nderungen sofort
Telefaxe erstellt und versendet werden knnen.

4.1 Dateien
Im Unterpunkt Dateien wird konfiguriert, welche Editoren
Tele Office beim Start als Programm aufrufen soll, wenn Tex-
te oder Grafiken editiert werden. Hierzu dienen die Felder
Texteditor und Grafikeditor. Die hier definierten
Programme werden nur bei der Arbeit im Layout-Modul zum
Editieren von reinen ASCII-Texten bzw. IMG-Grafiken
benutzt. Klicken Sie nur einmal mit der linken Maustaste
auf den dort eingestellten Pfad, so ffnet sich die Dateiaus-
wahlbox des GEM; der zu verwendende Editor kann ber diese
ausgewhlt werden und erscheint nach Besttigung mit OK
anschlieend in der Pfadangabe der Konfigurationsbox.
Unter diesen Pfadangaben finden Sie noch ein Feld mit der Be-
schriftung Directory wechseln. Wird dieses angeklickt, so
wechselt Tele Office fr den Aufruf des Editors in das ent-
sprechende Verzeichnis. Dies ist bei vielen Programmen not-
wendig, da diese davon ausgehen, ihre RSCDateien auf dersel-
ben Ebene zu finden, in der auch das Programm steht.
Oberhalb der Pfadangaben finden Sie noch zwei Eintrge, die
mit Ordner fr Images  und Ordner fr Texte beschriftet
sind. Dies sind die Pfade, in dem das Layout-Modul von Tele
Office Grafiken im IMGFormat und ASCIITexte sucht, die
in Faxe eingebunden werden sollen. Dieser Pfad kann auch wie-
der ber die Dateiauswahlbox eingestellt werden. 

4.2 Seitengestaltung
Unter diesem Menpunkt wird das grundstzliche Format der
zu versendenden Telefaxseiten konfiguriert, die mit dem
Layout-Modul erstellt werden. Bei der Verwendung externer
Programme mit Faxtreiber fr Tele Office wird die
Seitengestaltung von der verwendeten Software bestimmt.
In der oberen Zeile knnen Sie einstellen, ob die Standard-
auflsung zum Versenden von Faxen der Fein oder der Nor-
malModus sein soll. Ist die Box vor dieser Zeile selek-
tiert, so wird der FeinModus gewhlt, ist sie nicht selek-
tiert, so ist die Standardauflsung der NormalModus. Wir
empfehlen, hier NormalModus zu whlen, wenn Sie
hauptschlich Telefaxe mit dem Layout-Modul von Tele Office
aus ASCII- und IMG-Dateien zusammensetzen wollen, denn hier
ist die Qualitt im Fein-Modus nur geringfgig besser.
Sollen spter hauptschlich Telefaxe aus externer
Anwendersoftware erstellt werden, so empfiehlt es sich, den
Fein-Modus als Default-Auflsung zu whlen. Die hier
gemachte Vorgabe kann bei der Erstellung eines Faxes
selbstverstndlich immer gendert werden.
Tele Office ist in der Lage, dem eigentlichen Fax eine
Vorseite (neudeutsch auch Coverpage genannt)
voranzustellen. Diese kann eine Grafik und einen Text als
"festes Gerst" enthalten und bietet zustzlich maximal 10
editierbare Zeilen, die der Coverpage als Kurznachricht
hinzugefgt werden knnen.
In der nchsten Zeile der Konfiguration knnen Sie,
getrennt fr das Layout-Modul und das Erstellen von Faxen
aus externen Anwenderprogrammen, bestimmen, ob so eine
Coverpage hinzugefgt werden soll.
Bei Erstellung mit dem Layout-Modul kann meist auf eine
Coverpage verzichtet werden, da hierzu in Tele Office
Briefkpfe und -Fsse definiert werden knnen.
Bei der bergabe von Faxdaten aus externen
Anwenderprogrammen ist eine Angabe von Briefkpfen nicht
mglich. Diese mssen dann in den Dokumenten, die gefaxt
werden sollen, enthalten sein. Hier empfiehlt sich daher,
eine Coverpage zu definieren.
Werden die Felder fr Coverpage angekreuzt, so wird bei der
Erstellung eines Faxes immer die Coverpage vorgegeben.
Hier kann dann aber bestimmt werden, da einzelne Faxe ohne
Coverpage gesendet werden. Ist die Coverpage nicht
aktiviert, kann sie bei der Erstellung auch nicht
aktiviert werden.
Die nchsten beiden Zeilen dienen dazu, den linken Rand fr
Texte und die Lnge einer Faxseite zu definieren.
Wird ein Wert fr den linken Rand angegeben, so setzt Tele
Office diesen automatisch im Modul zum Erstellen der Faxe,
wenn eine ASCIIDatei ausgewhlt wird. Grafikdateien knnen
im Layout auch ganz linksbndig positioniert werden. Die An-
gabe der Zeilen pro Seite bezieht sich auf Textzeilen, die
auf eine Faxseite passen. Nach Erreichen dieser Lnge
macht Tele Office einen automatischen Seitenwechsel. Die
hier angegebene Lnge ist immer die gesamte Seitenlnge in-
klusive Kopf und Fubereiche. Tele Office bercksichtigt
den fr Kopf und Fubereiche zu reservierenden Bereich auto-
matisch, so da der fr den eigentlichen Inhalt des Faxes
im Layoutfenster zur Verfgung stehende Bereich entspre-
chend krzer ist.
Diese Seitengrenzen werden nur bei der Arbeit im
Layout-Modul von Tele Office verwendet, bei Erstellung von
Telefaxen aus externen Programmen bestimmt die jeweilige
Software das Seitenformat.
Im unteren Bereich dieser Dialogbox werden, getrennt fr
die erste und alle folgenden Seiten, jeweils eine Grafik
und eine Textdatei ausgewhlt, die auf den Faxen spter als
Kopf und Fubereich erscheinen. Die Angabe dieser Dateien
ist optional, d.h. nur wenn Sie im Kopf oder Fubereich au-
tomatisches Hinzufgen von Dateien wnschen, mssen hier An-
gaben gemacht werden.
Oberhalb dieser Angaben kann unter "Coverpage Grafik" und
"Coverpage Text" eine Grafik und ein Text definiert
werden, die als "Grundgerst" fr die Coverpage benutzt
werden. Mit den hier definierten Dateien beginnt die
Coverpage immer; diese knnen auch nur ber die
Konfiguration gendert werden. Beim Erstellen von Telefaxen
kann in der Coverpage nur ein maximal 10 Zeilen langer Text
als Kurznachricht editiert werden.
Die Auswahl der Dateien geschieht wieder, indem der Datei-
name einfach mit der Maus angeklickt und die neue Datei
dann in der Auswahlbox ausgewhlt wird. Hierbei gibt es
aber eine Besonderheit. Klicken Sie in der Dateiauswahlbox
auf Abbruch, so werden Sie gefragt, ob der Eintrag nicht
gendert, oder auf Leer gesetzt werden soll. Whlen Sie
hier Leer, so erscheinen in der Konfiguration drei Frage-
zeichen, die bedeuten, da keine Datei verwendet wird. Alle
Text und Grafikdateien, die in Tele Office fr Kopf und
Fubereiche benutzt werden sollen, mssen sich im Verzeich-
nis Office/System befinden.

4.2.1 Erstellen von Kopf und Fubereich
Vielleicht sind Sie jetzt im ersten Moment erschrocken, da
gleich acht Dateien bentigt werden, um einen Briefkopf fr
ein Fax zu definieren, und zustzlich zwei Dateien fr die
Coverpage notwendig sind.
Aber keine Angst, dies ist natrlich nicht notwendig, ermg-
licht es Ihnen aber, vllig individuell gestaltete Faxe zu
versenden.
Tele Office unterscheidet den Kopf und den Fubereich
einer Seite und dieses auch noch getrennt fr die erste und
alle folgenden Seiten. In der Regel werden Sie auf der er-
sten Seite aufwendige Kopf und/oder Fubereiche definie-
ren, die Ihre gesamte Adresse und ggf. Kontoangaben etc. ent-
halten. Da diese Informationen ja nicht unbedingt auf jeder
Seite neu mit bermittelt werden mssen, knnen Sie fr die
Folgeseiten andere, in der Regel krzere, Kopf und Fuberei-
che definieren.
Als Bezugspunkt fr den Kopfbereich nimmt Tele Office immer
den linken oberen Punkt, fr den Fubereich den linken unter-
en Punkt der Seite. Genau an diesen Punkten werden die Gra-
fik und Textdateien fr die Bereiche positioniert.
Im Klartext bedeutet dies, da Text und Grafikdateien sich
berschreiben. Daher mssen Sie bei der Erstellung darauf
achten, entsprechenden Platz zu lassen.
Wollen Sie im Kopfbereich eine Grafik haben, unter der ein
Text steht, so mu der Text mit sovielen Leerzeilen begin-
nen, wie spter Platz fr die Grafik bentigt wird. Im Fube-
reich mte er mit entsprechend vielen Leerzeilen enden,
wenn die Grafik im Fubereich ber dem Text liegen soll.
Soll im Kopfbereich oberhalb der Grafik ein Text stehen, so
mu die Grafik einen entsprechend groen oberen Rand besit-
zen.
Dasselbe gilt fr die Gestaltung der Coverpage, nur da
hier nur der Kopfbereich definiert werden kann.
Klingt jetzt vielleicht frchterlich kompliziert, ist es
aber letztlich garnicht. Erstellen Sie die entsprechenden Da-
teien erstmal im Groben, wobei Sie gut die von uns geliefer-
ten Dateien als Muster verwenden knnen. Erstellen Sie dann
spter ein Fax und sehen sich dieses im Modul zum Anzeigen
von Faxen an. In diesem wird das gesamte Fax mit Kopf und
Fubereichen dargestellt und Sie sehen schnell, welche Datei-
en noch verndert werden mssen.
Schnell werden Sie diese Funktionen von Tele Office scht-
zen, denn so ist es auch mglich, Text und Grafik im
Kopf/FuBereich nebeneinander zu positionieren.
Bei in Kopf und Fubereichen gewhlten Textdateien wird
kein linker Rand gesetzt, diesen mssen Sie ggf. durch Einf-
gen von Leerzeichen selbst erzeugen. Diese Textzeilen
knnen auch im Kopf und Fubereich Synonyme erhalten, die
spter beim Versenden durch die aktuellen Systemdaten er-
setzt werden. Auf diese Weise kann z.B. in den Kopfbereich
gut eine Vorseite mit Empfngerangaben integriert werden.
Etwas schwieriger wird es mit den Grafikdateien, denn ein
Fax hat eine Breite von 1728 Pixeln. Folglich wrde eine Gra-
fik, die auf dem SM124 Monitor bildschirmfllend ist (640
Pixel), nur gut ein Drittel der Faxseite fllen. Wollen Sie
eine Grafik erstellen, die die ganze Faxbreite ausnutzt,
so mu diese im Grafikprogramm mit 1728 Pixeln Breite er-
stellt werden. Wir empfehlen allerdings, Grafiken fr Tele-
fax etwas schmaler zu gestalten, denn nicht alle Telefax-
gerte halten sich an die genormte Breite. Einige verwenden
etwas schmaleres Papier, wodurch eine seitenfllende Grafik
eventuell abgeschnitten wrde. Lassen Sie daher, speziell
beim Erstellen von Grafiken fr den Kopf und Fubereich
des Faxes, immer einen kleinen linken und rechten Rand von
etwa je 48 Pixeln.
Sehr komfortabel lassen sich Grafiken fr Kopf-,
Fubereiche und die Coverpage erstellen, wenn eine
Textverarbeitung oder ein DTP-Programm benutzt wird,
welches in der Lage ist, die erstellte Seite als IMG-Grafik
in 200 DPI abzuspeichern (z.B. Calamus SL mit dem
IMG-Druckertreiber). Hierbei wird die erstelle DIN-A-4 etwa
der Faxauflsung entsprechen. Da die Grafik dann allerdings
auch die Hhe einer DIN-A-4-Seite hat, mu aus dieser
anschlieend noch mit einem geeigneten Grafikprogramm der
als Briefkopfgrafik zu nutzende Teil ausgeschnitten
werden.
Haben Sie Kopf und Fubereiche mit Ihren persnlichen Da-
ten erstellt und diese in der Konfiguration von Tele Office
angegeben, so ffnen Sie am Besten das LayoutFenster und
lassen sich das Fax ber das LupenIcon anzeigen. Im Anzei-
geModul knnen Sie dann direkt sehen, wie die erstellten
Texte und Grafiken im Fax aussehen. nderungen knnen Sie
dann einfach durch Aufruf der Editoren aus dem LayoutModul
vornehmen.

4.3 Modemeinstellungen
In diesem Teil der Konfiguration werden das Modem und der
Faxtreiber konfiguriert.
In der ersten Zeile geben Sie die Zeit in Sekunden an, die
der Faxtreiber auf das Zustandekommen einer Verbindung war-
ten soll, ehe er den Anwahlversuch abbricht. Aus der Erfah-
rung empfehlen wir hier einen Wert von 45 Sekunden fr natio-
nale und von 60 Sekunden fr interkontinentale Verbindun-
gen. In Ihrem Modem ist zustzlich eine feste Zeit
definiert, die das Gert auf das Zustandekommen einer
Verbindung wartet. Diese mu der hier fr den Faxtreiber
konfigurierten Zeit ensprechen, andernfalls wrde das
Modem vor Ablauf dieser Zeit durch die Meldung "NO CARRIER"
das Versenden abbrechen. Bei allen uns bekannten Modems
wird diese Zeit in Sekunden im Modem-Register 7 definiert.
Wollen Sie die Zeit hier nicht dauerhaft ndern, oder
speichert Ihr Modem dieses Register nicht dauerhaft, so
kann dieses bei jeder Anwahl vom Tele Office Faxtreiber
gesetzt werden. Geben Sie hierzu im unten beschriebenen
Feld "Whlstring" "S7=<Wartezeit>DP" ein. "<Wartezeit>" mu
dabei durch die Wartezeit in Sekunden ersetzt werden. Wurde
fr den Faxtreiber z.B. eine Wartezeit von 180 Sekunden
definiert, so mte im Feld "Whlstring" "S7=180DP"
stehen.
In der zweiten Zeile wird die Anzahl der Wahlwiederholungen
eingetragen, die das Modem durchfhren soll, wenn keine Ver-
bindung zustandekommt. Wir empfehlen, diesen Wert auf kei-
nen Fall hher als 10 anzusetzen. Stellen Sie sich mal vor,
es gibt aus irgendwelchen technischen Grnden bei einem Fax-
teilnehmer stndig bertragungsfehler und dieser findet am
nchsten Morgen 99 mal dasselbe Fax von Ihnen vor. Dies drf-
te Ihre Beziehungen zu diesem Empfnger ernsthaft gefhr-
den.
Die nchste Zeile dient zur Definierung einer Wahlpause,
die das Modem zwischen zwei Anwahlversuchen einlegt. Diese
Wahlpause wird in Sekunden eingetragen.
Der nchste Konfigurationspunkt ist mit Minimale Lnge
einer Zeile bezeichnet. Mit diesem Wert kann sich das Mo-
dem auf die Scangeschwindigkeit des angerufenen Faxgertes
konfigurieren lassen. Stellen Sie sich vor, Sie wrden eine
komplett leere Seite an ein Faxgert schicken. Dieses wre
fr Ihr Modem kein Problem, denn leere Zeilen bentigen im
Fax nur wenige Bytes, das Gert auf der anderen Seite mu
aber trotzdem eine komplette Seite durchschieben, was
weitaus lnger dauert, als die bertragung der Daten. Die
Zeit, die ein Faxgert hierzu braucht, ist die sogenannte
Scanzeit, die von Gert zu Gert verschieden ist.
Besitzen Sie ein Class2kompatibles Modem, so lassen Sie
diesen Wert auf Null stehen, denn diese Modems erfragen
beim Connect die Scanzeit des Gertes und melden diese an Te-
le Office. Das Programm fgt dann bei Bedarf automatisch Fl-
linformationen zu.
Dieses Feature bieten SIERRAModems leider nicht, so da
fr diese Gerte ein fester Wert fr die minimalen Bytes
einer Zeile konfiguriert werden mu. Wir empfehlen, diesen
Wert auf 25 zu setzen, damit gab es bei keinem der von uns
getesteten Gerte Probleme.
Sollten Sie im Dauerbetrieb des Programms feststellen, da
Sie bei einem speziellen Faxgert trotz bertragener Seite
immer eine Fehlermeldung erhalten, so erhhen Sie diesen
Wert bitte testweise. Auch der Class2Treiber wrde den
hier eingestellten Wert benutzen, was aber nicht notwendig
sein drfte.
Die nchste mit Whlstring bezeichnete Zeile kann normaler-
weise leer bleiben, denn Tele Office generiert die HayesKom-
mandos, die zum Whlen an das Modem gesendet werden, automa-
tisch. Soll das Modem aber in einer Nebenstelle betrieben
werden, oder sollen, zustzlich zum eigentlichen Anwahlbe-
fehl, noch weitere Kommandos an das Modem gesendet werden,
so knnen diese im Feld Wahlstring eingetragen werden. Be-
finden sich in diesem Feld Angaben, so fgt Tele Office nur
das fhrende AT (Attention, Einleitung eines Befehles an
das Modem) und natrlich die zu whlende Nummer hinzu. In
diesem Fall mu der eigentliche Anwahlbefehl (DP fr Puls-
wahl, DT fr Tonwahl) im Whlstring enthalten sein.
Bei einer Nebenstelle, die das Amt durch die Ziffer Null
holt, mte in diesem Feld also entweder X3DP0, (keine Lei-
tungsprfung, whlen der Null, gefolgt von zwei Sekunden Pau-
se vorm Whlen der Nummer) oder X3DP0W (keine Leitungspr-
fung, whlen der Null, warten auf Freiton) stehen.
Im Feld "Empfangsinit" knnen Hayes-Befehle definiert
werden, die vor dem Abheben beim Empfang von Telefaxen an
das Modem gesendet werden. Auch hier fgt Tele Office das
"AT" automatisch hinzu, es drfen also nur die reinen
Modembefehle eingetragen werden. Auch das "Return" zum
Absenden des Befehls und das anschlieend zum Abheben
notwendige "ATA" fgt Tele Office immer automatisch hinzu.
Die Angabe eines Empfangsinits ist normalerweise nicht
notwendig, da Tele Office alle notwendigen Befehle
automatisch hinzufgt.
Weitere Hinweise zu mglichen Whlkommandos entnehmen Sie
bitte Ihrem Modemhandbuch.
Tele Office lt den Lautsprecher des Modems beim Wahlvor-
gang an, bis ein Carrier erkannt wurde. Bei der bertragung
wird dieser dann abgeschaltet. In der Regel drfte dies die
sinnvollste Einstellung sein, denn so knnen Sie mithren,
ob das Fax erfolgreich versendet wird. Stellen Sie sich
nun aber mal vor, Sie lassen in einer Mietswohnung in der
Nacht ein Serienfax an 100 Teilnehmer laufen und haben ein
Modem mit lautem Lautsprecher. Damit Sie in einem solchen
Falle nicht gleich die Kndigung erhalten, besitzt Tele Offi-
ce den Schalter Lautsprecher aus. Ist dieser aktiviert,
so ist der Lautsprecher komplett abgeschaltet.
Einige Faxmodems sind in der Lage, Telefaxe auch mit 14400
Bit/s (CCITT V.17) zu versenden. Ist der Schalter "14400
Bit/s" aktiviert, so wird das hierzu notwendige Kommando
bei der Konfigurierung zum Senden und Empfangen an das
Modem gesendet. Selbstverstndlich sind dann auch
Faxconnects mit 9600/7200/4800 und 2400 Bit/s mglich.
Aktivieren Sie diesen Schalter aber bitte nur, wenn Ihr
Modem auch wirklich dieses Feature untersttzt. Nicht alle
Modem akzeptieren den entsprechenden Class-2-Parameter.
Auch wenn Ihr Modem im Datenbetrieb 14400 Bit/s nach CCITT
V.32bis beherrscht, bedeutet dieses nicht, da diese
bertragungsart auch fr Fax verfgbar ist. 14400 Bit/s Fax
funktioniert nach der Norm CCITT V.17. Dieses, oder die
Angabe "14400 Bit/s Fax" ist bei Ihrem Modem angegeben,
wenn es diese bertragungsrate auch im Faxbetrieb
beherrscht.
Der nchste Schalter trgt die Bezeichnung Versand ge-
sperrt. Ist dieser aktiviert, so versendet der Faxtreiber
keine Telefaxe. Dieses geschieht erst, wenn  Sie den Trei-
ber als aufrufen und den Versand dort ber den  Button Ver-
sand freigeben aktivieren. Wir empfehlen, diese Konfigurati-
on erstmal beizubehalten. Wird der Faxversand nmlich in
der Konfiguration schon freigegeben, indem der Schalter Ver-
sand gesperrt nicht aktiviert ist, so wrde der Faxtreiber
sofort nach dem Booten des Rechners im Verzeichnis OFFI-
CE/FAXE.OUT nachsehen, ob sich dort noch Faxe zum Versand
befinden und diese dann versenden.
Defaultmig veranlat Tele Office das Modem, in Pulswahl
zu whlen. Gehren Sie schon zu den Glcklichen, die per Ton-
wahl whlen knnen, so klicken Sie bitte das Feld vor dem
Schriftzug Tonwahl an. Die Stellung dieses Schalters wird
von Tele Office nur ausgewertet, wenn das Feld Whlstring
keine Eintrge enthlt.
Der Schalter AutoEmpfang konfiguriert im Faxtreiber, ob
das Modem automatisch auf Faxempfang geschaltet werden
soll, wenn das Treiberprogramm als ACC eingebunden ist.
Wird dieser Schalter aktiviert, so konfiguriert der Faxtrei-
ber das Modem beim Booten des Rechners automatisch auf Fax-
empfang. Bei Benutzung des Treibers als Programm kann der
Faxempfang nur manuell erfolgen.
Bei Besttigung der Angaben in dieser Konfigurationsbox
legt Tele Office die den Faxtreiber betreffenden Daten auto-
matisch in einer Konfigurationsdatei an. Ist der Treiber
als ACC geladen, so erhalten Sie eine Abfrage, ob der
geladene Faxtreiber gleich konfiguriert werden soll, da vor-
genommene nderungen anderenfalls erst nach dem nchsten Boo-
ten aktiv wren.

4.4 Schnittstelle
Mit diesem Menpunkt wird die fr das Modem benutzte
Schnittstelle definiert.
Im linken Teil der sich ffnenden Dialogbox kann die
Schnittstelle angewhlt werden, an der das Modem
angeschlossen ist. "Serial 1" ist hier nicht einstellbar,
da dieses beim Atari eine unvollstndige serielle
Schnittstelle ist, die nicht alle zum Faxbetrieb
notwendigen Leitungen besitzt. Bei Rechnern mit nur einer
seriellen Schnittstelle ist hier immer "Modem 1" zu whlen.
Bei Drucklegung dieses Handbuches waren unsere Tests im
Betrieb auf anderen Schnittstellen als "Modem 1" noch nicht
abgeschlossen. Leider hat Atari es geschafft, die
zustzlichen Schnittstellen, je nach Rechner und Version
der Rechnerplatine, nicht normgem zu belegen. So ist z.B.
bei "Serial 2" des TT keine Leitung "Ring Indicator"
vorhanden, so da der automatische Faxempfang auf dieser
Schnittstelle nicht funktionieren kann. Wir muten
feststellen, da die tatschliche Belegung der
Schnittstellen teilweise vllig von der Dokumentation von
Atari abwich (z.B. Modem 2 beim Mega STE). Zur Zeit ist
auch noch nicht vllig geklrt, wie sich die diversen
RTS/CTS-Fehler der unterschiedlichen TOS-Versionen auf den
Betrieb der zustzlichen Schnittstellen auswirken. Zu
diesem Problem finden Sie im "LIESMICH"-Text der
Programmdiskette einige Hinweise. Beachten Sie diese bitte
unbedingt, wenn Sie Tele Office auf anderen Schnittstellen
als "Modem 1" einsetzen wollen.
Beim Booten des Rechners legt Tele Office die Leitung "Data
Terminal Ready" (DTR) an der seriellen Schnittstelle auf
Low. Diese wird zum Versand und Empfang von Faxen auf High
gelegt. ber diese Leitung wird dem angeschlossenen Modem
signalisiert, da eine Software die serielle Schnittstelle
geffnet hat und bereit ist, Daten zu empfangen. Einige
Pocket-Faxmodems haben aber die unangenehme Eigenschaft,
die Leitung Ring-Indicator (RI) an der seriellen
Schnittstelle, die Tele Office zum Empfangen von Faxen
abfragt, nicht zu bedienen, wenn DTR auf Low liegt. Dieses
Verhalten liegt zwar fern jeder Norm, ist aber leider
vorhanden. Aktivieren Sie den Schalter "DTR immer an", so
legt Tele Office die DTR-Leitung beim Booten nicht auf
Low, so da auch mit diesen fehlerhaften Modems ein Empfang
mglich ist. Normalerweise sollten Sie diesen Schalter
nicht aktivieren.
Der Telefaxempfang wird in Tele Office durch das RS232Si-
gnal Ring Indicator gesteuert. Diese ist eine Leitung an
der Schnittstelle, die vom Modem immer dann aktiviert wird,
wenn ein ankommender Ruf erkannt wird. Viele Modems besit-
zen aber die unangenehme Eigenschaft, da diese Leitung
auch dann aktiviert wird, wenn am zustzlich angeschlosse-
nen Telefon in Pulswahl gewhlt wird. Die Folge wre, da Te-
le Office der Meinung wre, es handele sich um ein eingehen-
des Telefax und den Empfang startet.
Um dieses zu verhindert, kann Tele Office das RingSignal
filtern, so da kurze RingSignale beim Whlen nicht als An-
ruf gewertet werden.
Diese Funktion wird durch Anwahl des Schalters RingFil-
ter aktiviert.
An einigen Telefonleitungen fhrt die Aktivierung des
RingFilters aber dazu, da kein eingehender Anruf mehr er-
kannt wird. Schalten Sie in diesem Falle bitte den RingFil-
ter aus.
Eine Garantie dafr, da der RingFilter bei allen Modems
korrekt zwischen Wahl in Puls und eingehendem Anruf unter-
scheidet, knnen wir leider nicht bernehmen, hierfr unter-
scheiden sich die Modems und die Zustnde auf der
Telefonleitung zu stark.
Tele Office legt fr gesendete und empfangene Daten einen
Puffer fr die serielle Schnittstelle an. Dieser kann in
dieser Dialogbox innerhalb der Werte von 4 bis 31 KByte
konfiguriert werden. Lassen Sie diesen bitte auf 4 KByte
stehen. Sollte es beim Empfangen von Telefaxen zu Fehlern
kommen, erhhen Sie die Gre des Puffers bitte testweise.

4.5 Stationsdaten
Hier definieren Sie die Daten Ihres Faxgertes.
Bitte geben Sie im Feld Vorwahl Ihre nationale Vorwahlnum-
mer (inklusive fhrender Null), im Feld Faxnummer die Tele-
fonnummer, an der das Modem installiert ist und unter Namen
Ihren Privat oder Firmennamen ein. Die Lnderkennung wird
ohne ggf. fhrende Nullen eingetragen (in WestDeutschland
wre dies 49).
Aus diesen Daten setzt Tele Office eine Absenderkennung zu-
sammen, die auf dem Empfngerfaxgert automatisch in der
obersten Zeile des Faxes erscheint und dem Faxgert auch
beim Connect als ID bergeben wird (letzteres ist nur bei Mo-
dems mglich, die nach Class2 Faxstandard arbeiten).
Unter diesen Feldern finden Sie noch einen Schalter mit der
Beschriftung FAXID in der Signature ausgeben. Ist dieser
aktiviert, so werden die in den Feldern Vorwahl, Faxnum-
mer und Lnderkennung eingetragenen Daten in die bermit-
telte ID beim Connect aufgenommen. Diese erscheint auch in
der obersten Zeile einer jeden Telefaxseite, noch ergnzt
um Datum, Uhrzeit, Nummer der aktuellen Seite und Anzahl
der gesamt zu versendenden Seiten.
Ist dieser Schalter nicht aktiviert, so werden die Lnderken-
nung, Vorwahl und Faxnummer nicht bermittelt. Bitte benutz-
ten Sie diese Einstellung, wenn an der angegebenen Nummer
nicht stndig und sicher ein Faxgert zu erreichen ist,
denn Sie werden hufig an diese bermittelte ID eine Fa-
xantwort erhalten und nichts ist nerviger, als wenn ein Fax
erstellt wurde, welches dann nicht versendet werden kann,
weil kein Faxgert erreicht werden kann. Sie knnen in
einem solchen Fall ziemlich sicher damit rechnen, da Ihre
Anfrage in diesem Falle im Papierkorb landet. Bitte sparen
Sie sich daher die bermittlung der SenderID auch erstmal,
wenn Sie mit Tele Office Faxe empfangen wollen. Installie-
ren Sie den Faxempfang erst, lassen sich ein paar Testfaxe
senden, und aktivieren die ID beim Versenden erst, wenn al-
les einwandfrei luft und Ihr Fax auch 24 Stunden am Tag er-
reichbar ist.
Bei Besttigung der Angaben in dieser Konfigurationsbox
legt Tele Office die den Faxtreiber betreffenden Daten auto-
matisch in einer Konfigurationsdatei an. Ist der Treiber
als ACC geladen, so erhalten Sie eine Abfrage, ob der
geladene Faxtreiber gleich konfiguriert werden soll, da vor-
genommene nderungen anderenfalls erst nach dem nchsten Boo-
ten aktiv wren.

4.6 Diverses
Die Bezeichnungen, die Sie hinter den Feldern User1 und
User2 eintragen, wird in der Adressverwaltung fr die bei-
den userdefinierbaren Eintrge benutzt.
Im nchsten Feld mssen Sie konfigurieren, fr wieviele
Adressen Tele Office Speicher belegen soll. Dies ist die An-
zahl der maximal zu verwaltenden Adressen, wobei das Pro-
gramm fr eine Adresse ca. 200 Bytes belegt. Ist Tele Offi-
ce als ACC eingebunden, so wird eine nderung dieses Wertes
erst aktiv, wenn der Rechner neu gebootet wird. Da viele An-
wenderprogramme leider auch heute noch beim Start den ge-
samten Restspeicher des Rechners belegen, muten wir fr
die Adressauswahl vom Modulprinzip abweichen und diesen Pro-
grammteil fest im eigentlichen Programm integrieren. Anderen-
falls wre es nicht mglich, Faxtreiber fr derartige Anwen-
derprogramme zu erstellen.
Im nchsten Feld knnen Sie die Gre des Speichers
definieren, den der Faxtreiber fr eine Faxseite beim
Booten reservieren soll. Hier kann normalerweise 0 KByte
eingetragen bleiben, denn der Faxtreiber holt sich
automatisch beim Nachladen den Speicher, der fr die
Faxseite notwendig ist und gibt diesen nach dem Versenden
wieder frei. Wird hier ein Speicherplatz definiert, so
wird dieser vom Faxtreiber immer reserviert. Auch dieser
Konfigurationspunkt ist wieder ein Zugestndnis an die,
leider immer noch vertretenen Programme, die sich beim
Start den gesamten Restspeicher des Rechners reservieren.
In diesem Falle knnte der Faxtreiber keine Telefaxe
versenden, da er den Speicher fr die Seite nicht erhalten
wrde. Dieses ist letztlich aber eine unsaubere Lsung. Zum
Einen wird immer Speicherplatz belegt, der evtl. gar nicht
bentigt wird, zum Anderen ist es sehr schwer zu sagen,
wieviel Speicher fr eine Faxseite notwendig ist. Sind
dies bei normalen Faxen meist nur 80-100 KByte, so kann
eine Faxseite mit groen gerasterten Flchen theoretisch
auch mal 500 KByte belegen.
Im letzten Feld kann definiert werden, nach Ablauf
wievieler Minuten der Faxtreiber das Verzeichnis fr
ausgehende Telefaxe auf neu erstellte Dateien durchsuchen
soll. Hier mu nur eine Angabe eingetragen werden, wenn
Tele Office im Netzwerk betrieben werden soll. Auf
Einplatz-Systemen sendet Tele Office eine GEM-Nachricht an
den Faxtreiber, wenn ein Fax erstellt wurde, so da dieser
den Versand beginnen kann. Im Netzwerk wird sich das
Programm "T_OFFICE.PRG" in der Regel auf einem anderen
Terminal befinden, so da die Nachricht nicht an den
Faxtreiber gesendet werden kann. Dieser wrde dann nie
bemerken, da neue Faxe zum Versand anstehen. Tragen Sie in
diesem Falle hier eine Zahl ein, so durchsucht der
Faxtreiber im definierten Abstand das Verzeichnis auf
ausgehende Telefaxe.

4.7 Konfiguration laden
Unter diesem Menpunkt knnen Sie abgespeicherte Konfigura-
tionen laden.

4.8 Konfiguration speichern
Unter diesem Menpunkt speichern Sie die in den Konfigurati-
onspunkten gewhlten Einstellungen. In der sich ffnenden Da-
teiauswahlbox wird Ihnen der Dateiname OFFICE.TOC als De-
fault vorgegeben. Die unter diesem Namen gespeicherte Konfi-
guration ldt Tele Office automatisch beim Programmstart.
Die den Faxtreiber betreffende Konfiguration ist vorher
schon automatisch gesichert worden. Zur Erstellung zustzli-
cher Konfigurationen, die nachgeladen werden sollen, knnen
beliebige Dateinamen gewhlt werden. Diese mssen lediglich
immer ber die Endung .TOC verfgen.
Mit Ausnahme der den Faxtreiber betreffenden
Konfigurationspunkte wird die Konfiguration nicht
automatisch gespeichert. Vergessen Sie daher nach
nderungen nie, die Konfiguration mit diesem Menpunkt zu
speichern.

4.9 Programmstart mit anderer Konfiguration
Vielleicht mchten Sie Tele Office hufig mit unterschiedli-
chen Konfigurationen benutzten. Benutzen Sie Tele Office im
Prinzip als Firma, mchten aber gelegentlich auch mal priva-
te Faxe versenden ? In diesem Falle bentigen Sie natrlich
unterschiedliche SenderID und Kopf bzw. Fubereiche in
der Konfiguration.
Auch hieran haben wir gedacht. Erstellen Sie sich einfach
die entsprechenden Konfigurationen, und speichern diese un-
ter verschiedenen Namen ab.
Selektieren Sie dann vom Desktop aus das Programm T_OFFI-
CE.PRG durch einfaches Anklicken mit der Maus, whlen im
DesktopMen Anwendung anmelden an, und tragen dort unter
Dateiendung TOC ein. Anschlieend knnen Sie Tele Offi-
ce starten, indem Sie einfach eine Konfigurationsdatei
durch Doppelklick starten. Tele Office wird geladen und
whlt die entsprechende Konfiguration.
Denselben Effekt erreichen Sie, wenn Sie einfach eine Konfi-
gurationsdatei auf das Programmicon von Tele Office verschie-
ben. Hierzu drfen sich die Konfigurationsdateien dann auch
direkt neben dem Programm Tele Office befinden. Lediglich
die DefaultDatei OFFICE.TOC mu unbedingt im Ordner OFFI-
CE/SYSTEM liegen, damit diese von Tele Office als
DefaultKonfiguration erkannt wird.
Beim Betrieb von Tele Office als ACC wird immer die in der
Datei "OFFICE.TOC" gespeicherte Konfiguration benutzt.
Wollen Sie im ACC-Betrieb mit einer anderen Konfiguration
arbeiten, so mu diese ber den Menpunkt
"Konfiguration/Konfig. Laden" nachgeladen werden.

5. Das Modul Fax Layout
Mit Tele Office gibt es zwei Wege, Telefaxe zu erstellen.
Die Funktion "Extern Fax Start/Stop" ermglicht es externen
Programmen, Daten fr ein Telefax an Tele Office zu
bergeben. Hierzu ist zu dem Anwenderprogramm immer ein
Faxtreiber notwendig.
Mit dem Layout-Modul knnen ASCII und GEMIMGGrafikdatei-
en als Telefax versenden, wobei beliebig viele Dateien zu
einem Fax zusammengestellt werden knnen. Dieses ist der
beste Weg fr das tgliche Fax, da hier schnell qualitativ
hochwertige Faxe erstellt werden knnen und sich das
Aussehen der Telefaxe durch konfigurierbare Kopf- und
Fubereiche individuell und ansprechend gestalten lt.
Zum Layout eines Telefaxes dient der Menpunkt Fax
Layout. Whlen Sie diesen Menpunkt an, so wird das Modul
zum Erstellen nachgeladen und es ffnet sich das in der Ab-
bildung gezeigte Layoutfenster.
In diesem Fenster finden Sie auf der linken Seite eine Icon-
leiste zur Anwahl der mglichen Funktionen. Die rechte Sei-
te des Fensters stellt das erstellte Telefax stilisiert
dar. Der schmale Streifen zwischen Iconleiste und Layoutfen-
ster dient zum Bestimmen der Seitengrenzen.

5.1 Die Kopfzeilen des Moduls Fax Layout
In der Kopfzeile des Fensters wird der Name des geladenen Mo-
duls, also Fax Layout, angezeigt.
Die darunter liegende Zeile zeigt an, wieviele Seiten das
Fax enthlt und in welcher Auflsung es versendet wird.

5.2 Einstellen der Faxauflsung
Der Telefaxstandard nach Gruppe 3 kennt zwei Auflsungen,
Normal und FineModus. Der Normalmodus entspricht einer ver-
tikalen Auflsung von 100, der FineModus von 200 DPI.
Zum Einstellen der Auflsung dient das Icon mit den
schwarz/weien Karos oberhalb des LupenIcons. Durch Anklic-
ken dieses Icons wird die Auflsung gewechselt.
Wir empfehlen, Faxe in normaler Auflsung zu versenden. Be-
dingt durch das direkte Versenden aus dem Rechner ohne den
bei konventionellen Faxgerten notwendigen Scanvorgang wird
das versendete Fax in hervorragender Qualitt ausgegeben.
Bei Faxen, die Texte oder schwarz/weie Grafiken enthalten,
bringt die 200 DPIAuflsung nur eine geringe Qualittsver-
besserung. Das Versenden in hoher Auflsung ist dann sinn-
voll, wenn sich im Fax gerasterte Grafiken befinden, da
hier Graustufenrasterung durch die hhere Auflsung besser
wiedergegeben werden knnen.
Bedenken Sie dabei, da sich die bertragungszeit eines in
200 DPI versandten Faxes verdoppelt.

5.3 Die Iconleiste des Moduls Fax Layout
Das Layout-Modul besitzt ffnet keine eigene Menzeile.
Alle Aktionen werden mit der Maus ber die Icons gesteuert,
die sich im linken Bereich des Layout-Fensters befinden.

5.3.1 Das Telefon-Icon
Das Icon mit dem Telefon dient zum Aufruf der Adressdatei
und zum anschlieenden Versenden.
Die Adressverwaltung mu angewhlt werden, um zu bestimmen,
an wen das erstellte Telefax versendet werden soll. Die Be-
dienung des Adressfensters entspricht der Bedienung bei Auf-
ruf des Menpunktes Adressen. Lesen Sie zur Bedienung der
Adressauswahl bitte im Punkt Adressen dieses Handbuches
nach.
Hufig wird es aber vorkommen, da ein Fax an einen
Empfnger gesendet werden soll, der nicht in die
Adressauswahl aufgenommen werden soll. Wird das
Telefon-Icon angeklickt, whrend die "Control"-Taste
gedrckt gehalten wird, so ffnet sich eine Dialogbox zur
Eingabe einer "Kurzadresse". Im Gegensatz zur Adressauswahl
gibt es hier nur die beiden Datenfelder "Faxnummer" und
"Name". Tragen Sie hier den Namen und die Faxnummer des
Empfngers ein. Bei Klick auf "OK" wird das Fax an diesen
Empfnger erstellt, ohne da die eingegebenen Daten in die
Adressauswahl bernommen wird.
Ein Klick auf "Weiter" bernimmt die eingegebenen Daten fr
das Fax und lscht die Eingabefelder fr die nchste
Kurzadresse. Auf diese Weise knnen bis zu fnf Empfnger
fr das Fax definiert werden.
Durch Klick auf "Adressen" wird die Adressauswahl zur
Auswahl weiterer Empfnger aufgerufen. Aus der
Adressauswahl knnen beliebig viele zustzliche Empfnger
bestimmt werden.
Normalerweise ist die Auswahl der Empfnger aus der
Adressauswahl sehr komfortabel. Um hier einen Empfnger
auswhlen zu knnen, mu dieser aber immer erst in die
Adressdatenbank aufgenommen werden. Im tglichen Betrieb
kommt es immer wieder mal vor, da ein Fax an einen
Empfnger gesendet werden soll, den man zuknftig wohl nie
wieder anfaxen will. Dieses lt sich ber die Kurzadresse
komfortabel lsen, zumal neben den maximal fnf
"Kurzempfngern" noch eine Verknpfung mit Empfngern aus
der Adressverwaltung mglich ist.

5.3.2 Das Buchstaben-Icon
Das Icon mit den Buchstaben dient zur Auswahl von bereits er-
stellten ASCIITexten, die in das Telefax eingefgt werden
sollen.
Nach Klick auf dieses Icon ffnet sich die Dateiauswahlbox
in der der einzufgende Text ausgewhlt werden kann. Der
Pfad der Auswahlbox ist automatisch auf den fr Texte in
der "Konfiguration/Dateien" definierten Ordner gelenkt. Die
vorgegebene Endung ist immer ".TXT".
Wird in der Dateiauswahlbox ein Dateiname eingetragen, der
bisher nicht existierte, so wird automatisch das in der
Konfiguration als Texteditor definierte Programm zur
Erstellung des neuen Textes aufgerufen. Wird dieses nach
Erstellung und Speicherung des Textes wieder verlassen, so
befinden Sie sich automatisch wieder im Layout-Modul und
der erstellte Text kann eingefgt werden.
Wird beim Anklicken des Buchstaben-Icons die
"Control"-Taste gedrckt gehalten, so wird ein ASCII-Text,
der sich im Clipboard befindet automatisch geladen. Der
Dateiname eines Textes im Clipboard ist auf "SCRAP.TXT"
genormt.
Nach Erstellen oder Laden des Textes wird dieser an der
Maus "klebend" als gestrichelter Rahmen dargestellt und
kann durch einen Klick im Layout-Fenster abgelegt werden.

5.3.3 Das Baum-Icon
Das Icon mit dem Baum dient zum Einfgen von bereits erstell-
ten IMGGrafiken in das Telefax.
Nach Klick auf dieses Icon ffnet sich die Dateiauswahlbox
in der die einzufgende Grafik ausgewhlt werden kann. Der
Pfad der Auswahlbox ist automatisch auf den fr
IMG-Grafiken in der "Konfiguration/Dateien" definierten
Ordner gelenkt. Die vorgegebene Endung ist immer ".IMG".
Wird in der Dateiauswahlbox ein Dateiname eingetragen, der
bisher nicht existierte, so wird automatisch das in der
Konfiguration als Grafikeditor definierte Programm zur
Erstellung der neuen Grafik aufgerufen. Wird dieses nach
Erstellung und Speicherung der Grafik wieder verlassen, so
befinden Sie sich automatisch wieder im Layout-Modul und
die erstellte Grafik kann eingefgt werden.
Wird beim Anklicken des Baum-Icons die "Control"-Taste
gedrckt gehalten, so wird eine IMG-Grafik, die sich im
Clipboard befindet automatisch geladen. Der Dateiname
einer IMG-Grafik im Clipboard ist auf "SCRAP.IMG" genormt.
Nach Erstellen oder Laden der Grafik wird diese an der Maus
"klebend" als gestrichelter Rahmen dargestellt und kann
durch einen Klick im Layout-Fenster abgelegt werden.

5.3.4 Das Schreibmaschinen-Icon
Das Icon mit der Schreibmaschine dient zum Aufruf des in
der Konfiguration definierten Editors fr ASCIITexte.
Hierbei wird nur das definierte Programm aufgerufen, ohne
da diesem ein ausgewhlter Text als Parameter bergeben
wird. Der zu erstellende Text mu daher in der aufgerufen
Software erst ausgewhlt werden.
Im ACC-Betrieb ist dieses Icon nicht anwhlbar, da ACCs
keine externen Programme aufrufen knnen.

5.3.5 Das Bleistift/Pinsel/Dreieck-Icon
Dieses Icon dient zum Aufruf des in der Konfiguration defi-
nierten Editors Grafiken.
Hierbei wird nur das definierte Programm aufgerufen, ohne
da diesem eine ausgewhlter Grafik als Parameter
bergeben wird. Die zu erstellende Grafik mu daher in der
aufgerufen Software erst ausgewhlt werden.
Im ACC-Betrieb ist dieses Icon nicht anwhlbar, da ACCs
keine externen Programme aufrufen knnen.

5.3.6 Das Auflsungs-Icon
Das Icon mit den schwarz/weien Karos dient zum Einstellen
der Auflsung, in der das Fax versendet werden soll.
Wird auf dieses Icon geklickt, so ndert sich die Auflsung
von 98 auf 196 DPI (normal auf fein) und umgedreht. Die
gerade aktivierte Auflsung wird in der Kopfzeile des
Layout-Moduls angezeigt.

5.3.7 Das Lupen-Icon
Das Icon mit der Lupe dient dazu, das zusammengestellte Fax
mit allen Details im Modul zum Anzeigen von Telefaxen darzu-
stellen. Hierzu wird eine temporre Faxdatei angelegt, die
dann dem Modul zum Anzeigen von Faxen zur Darstellung
bergeben wird.
In dieser "Voransicht" knnen im Text enthaltene
Platzhalter fr Daten aus der Adressverwaltung nicht
ersetzt werden, da ja noch kein Empfnger ausgewhlt
wurde.

5.3.8 Das Informations-Icon
Das Icon mit dem i gibt Auskunft ber die Seriennummer
und das Copyright.

5.4 Format der TextDateien
Textdateien, die mit Tele Office versendet werden sollen,
mssen im reinen ASCIIFormat vorliegen und drfen keine For-
matinformationen enthalten. Diese Texte knnen mit jedem be-
liebigen Editor oder jeder Textverarbeitung erstellt
werden, mssen bei Verwendung einer Textverarbeitung aber
im ASCIIFormat abgespeichert werden. Bei 1st Wordplus ge-
schieht dieses, indem die Funktion WPModus im Men
Edit abgeschaltet wird. Lesen Sie bei Verwendung anderer
Textverarbeitungen bitte im entsprechenden Handbuch nach,
wie sich Texte im reinen ASCIIModus abspeichern lassen.
Eine bernahme von Formatinformationen wie z.B. Unterstri-
chen, Fettschrift etc. sind in Tele Office nicht mglich.

5.4.1 Synonyme in ASCIIDateien
Tele Office bietet die Mglichkeit, Synonyme, die sich im
Text befinden, whrend des Versendens durch die aktuellen Da-
ten zu ersetzen. Die Benutzung von Synonymen ist nur in der
Arbeit mit ASCII-Dateien im Layout-Modul mglich. Bei
Erstellung von Telefaxen aus externen Anwenderprogrammen
mit Faxtreiber lassen sich Synonyme in der Regel nur auf
der Coverpage von Tele Office, aber nicht im Dokument aus
der externen Anwendung benutzen.
Zu diesen Synonymen zhlen zum Beispiel das Systemdatum mit
Wochentag, die Datenfelder des selektierten Adressdaten-
satzes und die Anzahl der zu sendenden Seiten. Auf diese Wei-
se lassen sich einfach Vorseiten fr Faxe oder Serienfaxe
mit persnlichem Aussehen erstellen.
Synonyme werden immer mit dem Prozentzeichen eingeleitet,
hinter dem das entsprechende Synonym folgt. Tele Office er-
kennt ein Synonym nur dann, wenn es exakt geschrieben wird,
wobei auch Gro und Kleinschreibung unterschieden wird.
Wie die zu verwendenden Synonyme aussehen sollen, knnen
Sie selbst bestimmen. Tele Office verwaltet die mglichen
Synonyme durch interne Nummern. Im Ordner SYSTEM von Tele
Office finden Sie eine ASCIIDatei mit dem Namen COMPO-
SE.SYN. Laden Sie nun bitte diese Datei in einen Editor
oder in eine Textverarbeitung.
Sie sehen, da diese Datei zeilenweise jeweils aus einer
zweistelligen Nummer und einem String, getrennt durch einen
Doppelpunkt, besteht. Die zweistellige Nummer ist die inter-
ne Synonymnummer, der hinter dem Doppelpunkt stehende St-
ring mu, gefhrt von einem Prozentzeichen, genauso im
ASCIIText stehen, damit Tele Office diesen als Synonym er-
kennt.
Fr jede interne SynonymNummer knnen beliebig viele
Strings definiert werden. In der SynonymDatei, die sich
auf der Programmdiskette befindet, sehen Sie, da wir fr
die meisten Synonyme sowohl ein deutsches als auch ein engli-
sches Wort definiert haben.
Bitte ndern Sie diese Synonymliste nun nach Ihren Vorlie-
ben, bedenken dabei, da Tele Office bei Synonymen Gro
und Kleinschreibung unterscheidet und drucken sich diese
Liste dann aus, damit Sie spter beim Schreiben von Texten
mit einem Blick sehen knnen, wie Synonyme geschrieben
werden mssen.

5.4.2 Liste der internen Synonymnummern
Wie oben beschrieben, sind die im Text zu verwendenden
Synonyme frei definierbar. Daher verzichten wir in diesem
Handbuch darauf, die von uns mitgelieferte Definition zu er-
lutern. Die internen Synonymnummern sind dagegen festge-
legt.
Wollen Sie die Synonyme ndern, denken Sie sich bitte logi-
sche Bezeichnungen aus und bedenken, da die interne Nummer
festgelegt ist. Wenn Sie z.B. fr die interne Nummer 02 (Fax-
nummer des Empfngers) als Synonymtext ORT eingeben, wird
Tele Office nicht den Ort des Empfngers, sondern dessen Fax-
nummer einfgen. Deshalb im Folgenden eine Auflistung die-
ser Nummern mit der Bedeutung und einer Angabe, ob diese
Synonyme numerisch (als Zahl) oder alphanumerisch (als
Wort) ersetzt werden.

	00	Seite	numerisch
	Gibt die Nummer der aktuellen Seite auf dem Telefax aus.
	01	Seiten	numerisch
	Gibt die Gesamtanzahl der zu sendenden Seiten aus.
	02	Faxnummer des Empfngers	numerisch
	Gibt die Telefaxnummer des Adressaten aus.
	03	Tag	numerisch
	Gibt den Tag im Monat als Zahl aus.
	04	Tagname	alpanumerisch
	Gibt den Tag im Monat als Text in Deutsch aus.
	05	Monat	numerisch
	Gibt den Monat im Jahr als Zahl aus.
	06	Monatsname	alphanumerisch
	Gibt den Monat im Jahr als Text in Deutsch aus.
	07	Jahr	numerisch
	Gibt das Jahr aus.
	08	Zeit	numerisch
	Gibt die Uhrzeit beim Versenden im Format Stunde:Minute:Se-
kunde aus.
	09	Name	alphanumerisch
	Gibt den Inhalt des Datenfeldes Name der Adressauswahl
als Text aus.
	10	Zusatz	alphanumerisch
	Gibt den Inhalt des Datenfeldes Zusatz der Adressauswahl
als Text aus.
	11	Strasse	alphanumerisch
	Gibt den Inhalt des Datenfeldes Strasse der Adressaus-
wahl als Text aus.
	12	PLZ	alphanumerisch
	Das Datenfeld Ort der Adressauswahl unterteilt sich in
die Postleitzahl mit Lnderkennung und den Ortsnamen.
Dieses Synonym gibt die Postleitzahl mit Lnderkennung
aus.
	13	Ort	alphanumerisch
	Dieses Synonym gibt nur den Ortsnamen, ohne die Postleit-
zahl und Lnderkennung aus.
	14	User 1	alphanumerisch
	Gibt den Inhalt des freidefinierbaren Datenfeldes USR1
der Adressauswahl als Text aus.
	15	User 2	alphanumerisch
	Gibt den Inhalt des freidefinierbaren Datenfeldes USR2
der Adressauswahl als Text aus.
	16	Tagname	alpanumerisch
	Gibt den Tag im Monat als Text in Englisch aus.
	17	Monatsname	alphanumerisch
	Gibt den Monat im Jahr als Text in Englisch aus.
	98	Das hinter dieser internen Nummer angegebene Zeichen
leitet ein Synonym ein. Ist diese interne Nummer nicht in
der Datei "COMPOSE.SYN" vorhanden, so wird das
Prozentzeichen zur Einleitung eines Synonyms benutzt.
Sollen nun aber z.B. mit Tele Office hufig C-Sourcen
verfaxt werden, knnte es dazu kommen, das
flschlicherweise ein Synonym erkannt wrde. Fr diese
Flle kann ber die interne Nummer 98 das
Einleitungszeichen fr ein Synonym beliebig verndert
werden.

5.4.3 Format von Grafiken
Als Grafikformat kann Tele Office nur GEMImage lesen.
Dieses Format wird von allen professionellen Grafikprogram-
men untersttzt. Kann das von Ihnen verwendete Programm
dieses Format nicht schreiben, so benutzen Sie bitte ein Kon-
vertierungsProgramm, welches das von Ihrem Programm verwen-
dete Format in das IMGFormat wandeln kann. Derartige Pro-
gramme gibt es im PublicDomainSektor und als gewerbliche
Produkte.
AtariBenutzer, die nicht zu den glcklichen Besitzern
einer Grafikkarte oder eines Grobildschirms zhlen, sind
hufig der Meinung, da die Grafikwelt bei der Auflsung
von 640*400 Punkten, die der Monitor SM 124 darstellt, en-
det. 
Dieses ist aber ein Irrglaube, der bei der Angabe von Grafik-
dateien in Tele Office schnell deutlich wird.
Ein Telefax ist im Prinzip eine Grafikdatei mit einer Aufl-
sung von 1728*2200 Pixeln (im FeinModus). Geben Sie jetzt
fr eine Telefaxseite eine Grafik mit 640 Pixeln Breite an,
die auf dem SM 124 die volle Breite des Monitors nutzte, so
fllt diese auf dem Telefax nur gut ein Drittel der Seiten-
breite. Bitte bedenken Sie dies bei der Erstellung der Grafi-
ken fr Telefaxe. Wollen Sie eine Grafik erstellen, die die
gesamte Breite des Telefaxes ausfllt, so mssen Sie im Gra-
fikprogramm auf ein Seitenformat von 1728 Pixel Breite stel-
len. Wir empfehlen allerdings, Grafiken fr Telefax etwas
schmaler zu gestalten, denn nicht alle Telefaxgerte halten
sich an die genormte Breite. Einige verwenden etwas schma-
leres Papier, wodurch eine seitenfllende Grafik eventuell
abgeschnitten wrde. Lassen Sie daher, speziell beim Erstel-
len von Grafiken fr den Kopfund Fubereich des Faxes im-
mer einen kleinen linken und rechten Rand von etwa je 48 Pi-
xeln.
Als Grafikprogramm empfehlen wir Arabesque professional
von Shift, welches beim AtariFachhndler oder direkt bei
Shift in Flensburg bezogen werden kann. Zur Verwendung mit
Tele Office bietet dieses Programm zwei entscheidende Vortei-
le. Zum Einen ist Arabesque in der Lage, beim Programmauf-
ruf Dateinamen zu bernehmen, so da eine im Fenster zum
Erstellen von Faxen dargestellte Grafikdatei zum ndern di-
rekt in das Grafikprogramm bernommen werden kann, zum
Anderen gibt es bei Arabesque die Mglichkeit, eine Grafik
mit 640 Pixeln Breite auf eine zweite mit 1728 Pixeln Brei-
te angelegte Seite zu kopieren, wobei diese automatisch auf
das neue Seitenformat ausgedehnt wird.
Zur Nutzung derartiger Funktionen in anderen Grafikprogram-
men lesen Sie bitte im Handbuch der entsprechenden Software
nach bzw. erkundigen Sie sich beim Softwarehersteller.

5.5 Das Layouten von Telefaxen
5.5.1 Auswahl von Textdateien
Whlen Sie das Icon mit den Buchstaben an, so ffnet sich
die Dateiauswahlbox und Sie knnen die gewnschte Textdatei
auswhlen.
Haben Sie in der Dateiauswahlbox eine ASCIIDatei ausge-
whlt und diese Auswahl mit OK besttigt, so erscheint die-
ser Text als am Mauszeiger hngender Rahmen im Fenster des
ErstellModuls von Tele Office und wartet darauf, da Sie
ihn auf dem Layoutfenster positionieren. Dies geschieht, in-
dem Sie mit der linken Maustaste auf die Position im Layout-
fenster klicken, an der der Text auf dem Fax beginnen
soll.
Bestimmt ist Ihnen bereits aufgefallen, da im leeren Layout-
fenster in der Spalte mit den Seitengrenzen eine Linie mit
der Ziffer 1 darunter angezeigt wird. Dies ist der automati-
sche Seitenumbruch von Tele Office. In der Konfigurationsda-
tei haben Sie angegeben, wie lang eine Telefaxseite hch-
stens werden soll. Auf das Ende der ersten Seite setzt Tele
Office jetzt die Seitengrenze.
Wollen Sie nun, da die ausgewhlte Textdatei auf die erste
Seite des Faxes kommt, so positionieren Sie den Rahmen ober-
halb dieser Seitengrenze und klicken die linke Maustaste. Te-
le Office setzt die Textdatei jetzt oberhalb des Seitenen-
des. Mchten Sie, da der ausgewhlte Text auf die nchste
Seite gesetzt wird, so positionieren Sie den Rahmen unter-
halb der Seitengrenze und drcken dann einmal die linke
Maustaste.
Wurde in der Dateiauswahlbox ein Dateiname eingegeben, der
noch nicht existierte, so ruft Tele Office automatisch den
in der Konfiguration definierten Editor fr Texte auf und
bergibt diesem den Dateinamen als Parameter.

5.5.2 Auswahl von Grafikdateien
Analog zur Auswahl von Textdateien lassen sich in Tele Offi-
ce auch Grafikdateien im GEMIMGFormat auswhlen. Die Aus-
wahl erfolgt ber das Icon mit dem Baum. Whlen Sie dieses
an, so ffnet sich die Dateiauswahlbox zur Selektierung
einer Grafikdatei.
Tele Office liest sich jetzt die Gre der Grafik ein. Ist
diese grer als die Faxbreite, so erhalten Sie eine entspre-
chende Meldung und die Auswahl wird verweigert.
Wurde eine passende Grafik ausgewhlt, so erhalten Sie, ana-
log zum Einfgen von Texten, einen am Mauszeiger klebenden
Rahmen, der durch Drcken der linken Maustaste im Layoutfen-
ster positioniert werden kann.

5.5.3 Verschieben von Texten und Grafiken
Wie Sie bestimmt schon bemerkt haben, behandelt Tele Office
Dateien, hnlich wie in DesktopPublishingProgrammen b-
lich, rahmenorientiert. Hierdurch haben Sie die Mglich-
keit, das Layout der Seite nach dem Einfgen von Dateien zu
verndern.
Wollen Sie einen Text oder eine Grafik nachtrglich noch an-
ders positionieren, so klicken Sie die zu verschiebende
Datei im Layoutfenster mit der linken Maustaste an und hal-
ten diese gedrckt. Der Rahmen des Textes erscheint dann
als gestrichelte, durchlaufende Linie und kann durch Bewe-
gen der Maus im Layoutfenster verschoben werden.
Ist das erstellte Telefax lnger als das Layoutfenster auf
dem Bildschirm, so wird Ihnen dies im Fllbalken rechts im
Layoutfenster angezeigt. Das Scrollen im Text ist dann, wie
in GEMFenstern blich, durch Anklicken des Fllbalkens
oder der Pfeile oberhalb und unterhalb des Fllbalkens mg-
lich. Zustzlich knnen Sie im Layoutfenster auch noch
durch die Cursortasten auf und ab scrollen.
Je nach verwendeter Bildschirmauflsung kann das Layoutfen-
ster, wie bei GEMFenstern blich, in der Hhe vergrert
werden. Die Breite bleibt dabei allerdings festgelegt.
Auf diese Weise knnen nun mehrere Textdateien in das Layout-
fenster eingefgt und auf diesem positioniert werden.
Durch das freie Positionieren von Texten sind Sie beim Er-
stellen des Faxes sehr flexibel. Aus praktischen Grnden
schrnken wir diese Flexibilitt aber in zwei Punkten ein.
Wie Sie sehen, sind die Texte nur stilisiert dargestellt. Da-
durch wird es recht schwierig, zwei Texte untereinander
oder nebeneinander zu positionieren, ohne da sich diese
berlagern. Aus diesem Grunde knnen im Layoutfenster Text-
rahmen nicht berlagert positioniert werden. Verschieben
Sie einen Text so, da er einen anderen berlagern wrde,
so gibt Junior Office eine entsprechende Warnmeldung aus
und verweigert die Durchfhrung.
In der Regel sollen untereinander positionierte Texte mit
demselben linken Rand versendet werden. Textrahmen so zu po-
sitionieren, da sie spter im Fax exakt untereinander lie-
gen, wird durch die stilisierte Darstellung recht schwie-
rig. Aus diesem Grunde kennt Tele Office einen fest einge-
stellten linken Rand, den Sie in der Konfigurationsdatei be-
stimmen. Ist dort eine Angabe grer Null gemacht, so
knnen Texte nicht ganz links positioniert werden. Beim Ver-
schieben stoen Sie automatisch an eine linke Begrenzung. Po-
sitionieren Sie die Texte an dieser Grenze, so werden Sie au-
tomatisch linksbndig mit dem eingestellten linken Rand ein-
gefgt.
Diese Einschrnkungen betreffen aber nur Text, nicht Grafik-
dateien. 
Grafiken knnen frei positioniert werden, drfen also auch
links vom eingestellten Rand positioniert werden und Textrah-
men berlagern.

5.5.4 Lschen und Editieren von Dateien
Mit den bisherigen Funktionen knnen Sie Dateien im Layout-
fenster positionieren. Gelegentlich werden Sie aber auch
den Wunsch haben, eine Datei wieder aus dem Layoutfenster
zu entfernen, oder den Inhalt dieser Datei (speziell bei Tex-
ten) zu ndern.
Um diese Funktionen auszulsen, fhren Sie bitte einen Dop-
pelklick innerhalb des zu lschenden oder zu editierenden Da-
teirahmens durch. Es ffnet sich ein PopUpMen, in dem
Sie zwischen Lschen und ndern whlen knnen.
Klicken Sie den Button Lschen an, so wird die Datei aus
dem Layoutfenster gelscht. Hierbei werden eventuell folgen-
de Dateien im Layoutfenster nicht automatisch nach oben gezo-
gen, dies mu ber manuelles Verschieben erfolgen.
Klicken Sie auf den Button ndern, so wird der in der Kon-
figuration definierte Editor (je nach Dateiformat fr Text
oder Grafik) aufgerufen und diesem wird als Parameter der
entsprechende Dateiname bergeben, so da die ausgewhlte
Datei automatisch von dem definierten Programm geladen
wird.
Nach dem Speichern der nderungen und Verlassen des definier-
ten Programms liest Tele Office automatisch die genderte
Datei neu ein. Ist die genderte Datei krzer als vorher,
so entsteht im Layoutfenster ein freier Raum und ggf. folgen-
de Dateien mssen manuell nach oben verschoben werden. Ist
die genderte Datei lnger als vorher, so verschieben sich
alle folgenden Dateien automatisch nach unten.
Dieses setzt voraus, da die von Ihnen definierten Program-
me in der Lage sind, beim Programmaufruf Parameter zu ber-
nehmen. Ist dies nicht der Fall, mssen Sie den Editor bzw.
das Grafikprogramm ber die Icons des Layoutfensters aufru-
fen und aus dem entsprechenden Programm heraus die zu ndern-
den Dateien auswhlen.
Nach Abspeichern und Verlassen des Programms mssen Sie nun
die genderte Datei im Layoutfenster lschen und an-
schlieend neu auswhlen, damit Tele Office die genderte
Datei neu einliest.
Die Funktion des Aufrufens externer Programme zum ndern
von Texten und Grafiken im PopUpMen oder ber Icons des
Layoutfensters ist nur verfgbar, wenn Tele Office als Pro-
gramm gestartet wurde, denn ein ACC kann keine externen Pro-
gramme aufrufen. Dieses drfte aber kein entscheidender Nach-
teil sein, denn Sie knnen Tele Office als ACC ja aus fast
jedem Editor oder aus jeder Textverarbeitung aufrufen. Eine
weitere Mglichkeit ist, einen Editor zu benutzen, der sei-
nerseits als ACC startbar ist. Aber auch fr derartige Edito-
ren gilt, da der genderte Text aus dem Layoutfenster
gelscht und neu eingefgt werden mu.

5.5.5 Setzen von Seitengrenzen
In dem Balken zwischen Iconleiste und Layoutfenster stellt
Tele Office die Seitenaufteilung dar.
Vielleicht ist Ihnen auch aufgefallen, da die erste Seite
krzer ist, als die Folgeseiten. Dieses liegt an den defi-
nierten Kopf und Fubereichen der Seite. In der Konfigurati-
on knnen Sie unterschiedliche Kopfund Fubereiche fr die
erste und fr die folgenden Seiten definieren. Diese
werden von Tele Office beim Layout der Seite bercksich-
tigt, aber nicht angezeigt. Aus diesem Grunde ist der nutzba-
re Bereich der ersten Seite krzer als der der Folgeseiten,
wenn auf der ersten Seite grere Kopf und Fubereiche ange-
geben wurden.
Haben Sie nun Texte und Grafiken angegeben, die insgesamt
mehr als eine Seite fllen, so macht Tele Office einen auto-
matischen Seitenumbruch. Wahrscheinlich wird es Ihnen aber
nicht passen, da Texte mitten in einem Absatz oder Grafi-
ken mitten im Bild umgebrochen werden. Hierzu kann die von
Tele Office automatisch gesetzte Seitengrenze mit der Maus
angegriffen und nach oben verschoben werden.
Bestimmt ist Ihnen auch schon aufgefallen, da die Seiten-
grenzen automatisch mit einem kleinen Pfeil versehen sind.
Dies bedeutet, da Tele Office die Faxseite automatisch auf
die definierte Seitenlnge auffllt, auch wenn die Seiten-
grenze nach oben verschoben wurde. Auf diese Weise erhalten
alle Ihre Faxseiten dieselbe Lnge.
Hufig ist dieses Auffllen aber nicht erwnscht, denn wenn
Sie nur eine kurze Mitteilung versenden, mu diese ja nicht
unbedingt eine volle Seite fllen. Kein Problem  klicken
Sie einmal mit der Maus auf die Seitengrenze, der Pfeil ver-
schwindet. Bei einer Seitengrenze ohne Pfeil findet der Sei-
tenumbruch (bzw. das Seitenende) exakt an der Seitengrenze
statt. Lediglich definierte Fussbereiche der Seite werden
noch hinzugefgt.
Haben Sie durch Verschieben von Dateien eine leere Seite er-
zeugt, der noch weitere Seiten folgen, so kann diese durch
Doppelklick in den Balken der Seitengrenzen entfernt
werden.
Experimentieren Sie am Besten etwas mit der Seitengestal-
tung und sehen sich die erstellten Faxe vor der Versendung
erstmal an, indem Sie das LupenIcon anwhlen.

5.6 Anzeigen des erstellten Telefaxes
Bereits beim Zusammenstellen des Faxes im Layoutfenster
knnen Sie recht gut beurteilen, wie das Fax beim Empfnger
ankommt. Hufig werden Sie dieses aber zur Kontrolle noch-
mal mit allen Details sehen und dabei auch die Kopf und Fu-
zeilen und den im Fax enthaltenen Text kontrollieren
wollen.
Diese Darstellung bernimmt das Modul Fax anzeigen. Klic-
ken Sie beim Erstellen eines Faxes im Layoutfenster auf das
Icon mit der Lupe, so wird das Fax anzeigenModul nachgela-
den und das erstellte Telefax in diesem angezeigt. Das Fen-
ster des Fax anzeigenModuls ffnet sich zustzlich zum
Layoutfenster. Hierzu wird im Ordner TEMP temporr eine Fa-
xdatei angelegt, die vom Modul zum Anzeigen von Faxen wie-
der eingelesen wird. Diese temporre Datei wird automatisch
wieder gelscht.
Lesen Sie zur Bedienung des AnzeigeFensters bitte im ent-
sprechenden Abschnitt dieses Handbuches nach.
Gefllt Ihnen das Fax, oder wollen Sie noch nderungen ma-
chen, so mssen Sie das Layoutfenster aktivieren. Dieses ge-
schieht, indem Sie es einmal mit der linken Maustaste anklic-
ken.
berlagert das AnzeigeFenster auf Ihrem Bildschirm das
Layoutfenster vollstndig, so mssen Sie es auf dem Bild-
schirm verschieben. Dieses geschieht, indem Sie das Anzei-
geFenster mit der linken Maustaste anklicken, diese ge-
drckt halten und das Fenster dann durch Bewegung mit der
Maus an die gewnschte Position auf dem Bildschirm verschie-
ben.
Bleibt das AnzeigeFenster geffnet, so wird in diesem im-
mer das zur Zeit des Anzeigens aktuelle Fax dargestellt. Wol-
len Sie sich im Layoutfenster vorgenommene nderungen noch-
mal anzeigen lassen, so mssen Sie dieses durch erneute An-
wahl des Icons mit der Lupe tun. Wollen Sie aus dem Layout-
fenster einen Editor aufrufen, whrend das Fenster mit dem
angezeigten Fax noch geffnet ist, so kann dieses evtl. zu
Speicherproblemen fhren, denn immerhin sollen dann drei kom-
plexe Programme gleichzeitig im Speicher sein. In diesem
Fall mssen Sie das Fenster mit dem angezeigten Fax erstmal
schlieen.

5.7 Auswahl des TelefaxEmpfngers
So, endlich geschafft: Das Fax entspricht Ihren Vorstellun-
gen, nun mu es nur noch versendet werden.
Soweit ganz gut, aber Tele Office mu ja noch wissen, an
wen das Fax versendet werden soll.
Beide Vorgnge, die Adressauswahl und das Versenden ge-
schieht, indem Sie im Layoutfenster das Icon mit dem Tele-
fon anklicken.
Tele Office ruft nun die Adressauswahl auf, in der Sie
einen oder auch mehrere Adressen selektieren, an die das
Fax versandt werden soll.
Lesen Sie zur Bedienung der Adressauswahl bitte im entspre-
chenden Abschnitt dieses Handbuches nach.
Hufig wird es aber vorkommen, da ein Fax an einen
Empfnger gesendet werden soll, der nicht in die
Adressauswahl aufgenommen werden soll. Wird das
Telefon-Icon angeklickt, whrend die "Control"-Taste
gedrckt gehalten wird, so ffnet sich eine Dialogbox zur
Eingabe einer "Kurzadresse". Im Gegensatz zur Adressauswahl
gibt es hier nur die beiden Datenfelder "Faxnummer" und
"Name". Tragen Sie hier den Namen und die Faxnummer des
Empfngers ein. Bei Klick auf "OK" wird das Fax an diesen
Empfnger erstellt, ohne da die eingegebenen Daten in die
Adressauswahl bernommen wird.
Ein Klick auf "Weiter" bernimmt die eingegebenen Daten fr
das Fax und lscht die Eingabefelder fr die nchste
Kurzadresse. Auf diese Weise knnen bis zu fnf Empfnger
fr das Fax definiert werden.
Durch Klick auf "Adressen" wird die Adressauswahl zur
Auswahl weiterer Empfnger aufgerufen. Aus der
Adressauswahl knnen beliebig viele zustzliche Empfnger
bestimmt werden.

5.8 Auswahl des Sendezeitpunktes
Haben Sie eine oder mehrere Adressen ausgewhlt und klicken
in der Adressauswahl oder in der Dialogbox "Kurzadresse"
auf den Button OK, so wird die in der Abbildung gezeigte
Dialogbox geffnet.
In dieser wird ihnen zur Kontrolle angezeigt, wieviele Adres-
sen selektiert wurden.
Unterhalb dieser Anzeige wird das aktuelle Datum und die ak-
tuelle Uhrzeit als Zeitpunkt der Versendung vorgegeben. Wol-
len Sie diese ndern, so da das Telefax zu einem spteren
Zeitpunkt versendet wird, so klicken Sie in das entsprechen-
de Feld und geben das Datum und die Uhrzeit zur Versendung
ein. Bedenken Sie dabei bitte, da das Fax zum angegebenen
Zeitpunkt nur versendet wird, wenn der Versand im Faxtrei-
ber freigegeben ist.
Unterhalb der Versendezeit finden Sie noch die Zeile Nach
Versand lschen. Klicken Sie das Kstchen vor dieser Zeile
an, so wird das erstellte Fax automatisch gelscht, wenn es
erfolgreich versendet worden ist. Klicken Sie das Kstchen
nicht an, so bleibt die Faxdatei zur Archivierung
gespeichert, erhlt aber von Tele Office einen Eintrag, da
sie erfolgreich versendet wurde, so da der Faxtreiber dies
erkennt und diese Datei nicht erneut versendet. Wie bei je-
der guten Regel gibt es auch hier eine Ausnahme. Auch wenn
Sie Versand lschen aktiviert haben, wird diese Datei
nicht gelscht, wenn die Versendung nicht erfolgreich war.
In diesem Falle bleibt die Datei erhalten und kann erneut
versendet werden.
Klicken Sie nun auf OK, so beginnt Tele Office damit, das
Telefax zu konvertieren. Dieser Vorgang wird Ihnen durch
einen sich fllenden Balken in der Box "Telefax Ausgabe"
angezeigt.
Nach diesem Vorgang ist das zu versende Telefax fertig. Der
eigentliche Versand erfolgt aber durch den Faxtreiber und
natrlich erst dann, wenn in diesem der Versand
freigegeben wurde. Durch dieses Verfahren haben Sie die
Mglichkeit, nacheinander mehrere Telefaxe zu erstellen,
die dann, nach Freigabe des Versands im Faxtreiber
nacheinander versendet werden.

6. Die Adressauswahl
Um ein Telefax zu versenden, ist es notwendig, die Empfn-
ger bestimmen zu knnen. Tele Office stellt hierfr eine ei-
gene Adressdatei zur Verfgung.
Die Adressauswahl wird nicht als Modul nachgeladen, sondern
ist fester Bestandteil des Programms. Dies ist notwendig,
da fr Tele Office Faxtreiber fr diverse Anwenderprogramme
in Arbeit sind und einige Anwenderprogramme beim Start den
gesamten Restspeicher belegen. Somit knnte das Programm,
als ACC gestartet, die Adressauswahl evtl. nicht mehr nach-
laden und diese ist natrlich auch dann notwendig, wenn di-
rekt aus anderen Anwenderprogrammen gefaxt werden soll.
Die Adressauswahl wird automatisch aufgerufen, wenn das
Telefon-Icon im Layout-Modul oder der Menpunkt "Extern
Fax Start" angewhlt wird.
Wollen Sie eigentlich gar kein Telefax erstellen, sondern
nur die Adressdatenbank bearbeiten, so knnen Sie diese
ber den Menpunkt "Adressen" aufrufen. Die Bedienung der
Adressauswahl ist identisch, egal, ob diese ber den Punkt
"Adressen", ber Anklicken des Telefon-Icons im
Layout-Modul, oder ber Anwahl der Funktion "Extern-Fax
Start" aufgerufen wurde. Der einzige Unterschied besteht
darin, da beim Aufruf ber den Punkt "Adressen" nach Klick
auf "OK" in der Adressauswahl kein Fax erstellt wird,
sondern diese nur geschlossen wird.

6.1 Das Fenster der Adressauswahl
Rufen Sie die Adressauswahl auf, so erscheint die in der Ab-
bildung gezeigte Dialogbox.
Diese besitzt im linken Teil ein Fenster, in dem die gespei-
cherten Adressen angezeigt werden. Wie in GEMFenstern b-
lich, kann hier mit den Pfeiltasten im Balken auf der rech-
ten Seite des Fensters vor und zurckgescrollt werden.
Durch Klick in den Fllbalken wird fensterweise weiterge-
scrollt.
In der oberen Zeile des Auswahlfensters wird angezeigt, wie-
viele Adressen selektiert sind.
In der unteren Zeile des Adressfensters wird das aktuelle Da-
tenfeld der sichtbaren Adressdatenstze angezeigt. Durch Ank-
licken der Pfeile rechts und links von diesem Fenster kann
innerhalb der Datenfelder gescrollt werden. Hierbei wird
fr die freidefinierbaren Datenfelder User1 und User2
die Bezeichnung angezeigt, die in der Konfiguration ge-
whlt wurde.
Eine Adresse wird durch Anklicken des Datensatzes im Auswahl-
fenster selektiert. Sollen mehrere Datenstze selektiert
werden, so mu beim Anklicken die ShiftTaste gedrckt
sein. 
Normales Anklicken selektiert den angeklickten Datensatz
und deselektiert dabei alle anderen. Anklicken bei gedrck-
ter ShiftTaste fgt den angeklickten Datensatz zu den bis-
her selektierten zu.
Haben Sie nach dem Erstellen eines Faxes und dem Aufruf der
Adressauswahl ber das TelefonIcon des Layout-Moduls hier
Empfnger des Faxes selektiert und klicken dann auf den But-
ton OK der Adressauswahl, so wird die Konvertierung des Fa-
xes zur Versendung an die ausgewhlten Adressen gestartet.
Die meisten Telefaxe, die Sie versenden, werden nur an
einen Empfnger gehen. Um Ihnen hier die Arbeit zu erleich-
tern, knnen Sie den Empfnger auch mit Doppelklick aus-
whlen. Ein Doppelklick entspricht einem einfachen Anklic-
ken zur Auswahl und dem anschlieenden Anklicken des OK
Button. Auf Doppelklick wird der Empfnger also ausgewhlt
und das Fax erstellt, wenn die Adressauswahl aus dem
LayoutModul aufgerufen wurde. Haben Sie die Adressauswahl
aus dem Men aufgerufen, wrde diese durch Doppelklick auf
eine Adresse beendet.

6.2 Neueingabe von Adressen
Sobald die Adressauswahl aufgerufen wurde, knnen neue Adres-
sen eingegeben werden.
Hierzu gleich ein wichtiger Hinweis: Nach der Neueingabe
von Adressen werden diese zwar in dem Auswahlfenster ange-
zeigt und knnen auch zum Versenden eines Telefaxes benutzt
werden. Diese wurden aber nur der sich im Speicher befindli-
chen Adressdatei hinzugefgt, jedoch noch nicht gesichert.
Dies geschieht erst, wenn Sie im Men Datei der Adressaus-
wahl Sichern angewhlt haben. Vergessen Sie daher bitte
nach Neueingabe von Adressen nicht, einen dieser Menpunkte
aufzurufen. Durch diese Verfahrensweise sparen Sie sich Kar-
teileichen in der Adressdatei. Ein Empfnger eines Faxes
mu grundstzlich in der Adressdatei aufgenommen sein. Wol-
len Sie an diesen Empfnger nur einmal faxen, wrde es we-
nig Sinn machen, ihn fest in die Adressauswahl aufzunehmen.
Klicken Sie daher nicht auf Speichern, wenn Sie die einge-
gebenen Empfnger, an die Sie gefaxt haben, nicht dauerhaft
in der Adressdatei behalten wollen. Alternativ zu diesem
Verfahren, knnen Sie Empfnger eines Faxes auch ber die
Kurzfax-Funktion von Tele Office (Anwahl von Telefon-Icon
oder Menpunkt "Extern Fax Start" bei gedrckter
"Control"-Taste) eingeben.
Klicken Sie auf den Button Neu in der Adressauswahl, so
ffnet sich die in der Abbildung gezeigte Eingabemaske, in
der die Daten des Empfngers eingegeben werden knnen. Hier-
bei kommen Sie durch Drcken der Return oder der Cursor
runter Taste immer ein Datenfeld weiter, durch Drcken der
Cursor hochTaste immer ein Datenfeld zurck.
Die meisten Datenfelder sind fest vorgegeben. Eine Ausnahme
machen hier die Datenfelder User 1 und User 2. Diese las-
sen sich frei belegen und werden im Adressfenster durch die
von Ihnen in der Konfiguration definierten Begriffe er-
setzt.
Haben Sie eine Adresse fertig eingegeben, so whlen Sie bit-
te den Button OK an, damit die eingegebene Adresse in das
Auswahlfenster bernommen wird.
Soll diese dauerhaft gesichert werden, bitte die Anwahl von
Datei/Speichern nicht vergessen.

6.3 ndern einer Adresse
Wollen Sie eine oder mehrere Adressen ndern, so selektie-
ren Sie diese bitte im Auswahlfenster und whlen dann den
Button Bearbeiten an.
Nun ffnet sich das gleiche Fenster wie zur Neueingabe der
Adressen, nur da diesmal die Datenfelder mit den Daten der
zu ndernden Adresse vorbesetzt sind. Die Bedienung ent-
spricht der Neueingabe einer Adresse. Haben Sie mehrere
Adressen selektiert, so wird Ihnen nach Anwahl von OK auto-
matisch die nchste Adresse angezeigt.
Und auch hier bitte das anschlieende Speichern nicht verges-
sen.

6.4 Lschen von Adressen
Haben Sie eine oder mehrere Adressen selektiert und klicken
auf den LschenButton, so werden alle selektierten Adres-
sen gelscht. Vorher erfolgt eine Sicherheitsabfrage.
Auch hier gilt wieder, da das Lschen nur die sich im Spei-
cher befindliche Adressdatei betrifft. Um Adressen dauer-
haft zu lschen, mu anschlieend Speichern im Men
Datei angewhlt werden.

6.5 Finden von Adressen
Dieser Menpunkt ermglicht es Ihnen auf komfortable Weise,
Adressen zu suchen. Die gefundenen Adressen werden automa-
tisch selektiert. Durch Verknpfungsfunktionen lassen sich
die Ergebnisse mehrerer Suchen miteinander verknpfen.
Whlen Sie Finden an, so ffnet sich dieselbe Dialogbox
wie zum Neueingeben von Adressen, nur da diesmal alle Daten-
felder mit einem Stern vorbesetzt sind.
Sie knnen nun in den einzelnen Datenfeldern Suchbegriffe
eingeben, wobei der Stern und das Fragezeichen als Platzhal-
ter verwendet werden knnen.
Lassen Sie die Sterne in den Datenfeldern, die nicht zur Su-
che benutzt werden, stehen, so ist es fr das Ergebnis der
Suche vllig egal, welche Eintrge in diesen Datenfeldern
enthalten sind.
Das Fragezeichen ersetzt jeweils nur einen Buchstaben bzw.
eine Zahl. Im Datenfeld Name wrde auf Eingabe von
M?ier sowohl Meier, als auch Maier gefunden. Mayer
dagegen knnte nicht gefunden werden, da der dritte Buchsta-
be als i definiert ist. Der Suchbegriff M??er wrde
auch Mayer mit finden.
Im obigen Beispiel finden Sie nun alle Meier in verschie-
denen Schreibweisen, der von Ihnen gewnschte Adressat Mei-
erWipperfrth wrde aber kein Fax erhalten.
Um auch diese zu integrieren, kann der Stern verwendet
werden. M??er* wrde alle Teilnehmer finden, die mit M
beginnen, und an vierter und fnfter Stelle des Namens er
haben. 
Tele Office unterscheidet zur Suche nicht nach Gro und
Kleinschreibung, so da die Suchbegriffe M??er* und
m??er* dasselbe Ergebnis bringen wrden.
Bei dieser Art der Suche werden immer nur die Datenfelder
durchsucht, in denen der Suchstring eingetragen wurde.
Befindet sich in denn anderen Datenfelder nur ein Stern,
so ist es egal, was in diesen eingetragen ist.
Starten Sie nun aber die Suche durch einen Suchbegriff im
Feld "Name", der mit einem Pluszeichen beginnt, so werden
alle Adressen gefunden, die den gesuchten String im
Datenfeld "Name" oder in einem anderen Datenfeld haben,
welches bei der Suche nur einen Stern als Suchbegriff
hatte.
Auf "+*adt*" wrde so also z.B. die Adresse von Herrn
Marquardt gefunden, aber auch unsere Firma TKR, da hier
der gesuchte String "adt" in der Strae (Stadtparkweg)
enthalten ist. Wrde zur Suche der Stern im Feld "Strae"
entfernt, so wrde unsere Firma nicht mehr gefunden, da der
gesuchte String "adt" in anderen Datenfeldern als der
Strae nicht enthalten ist.
Klingt auf's erste Lesen hin reichlich kompliziert, nicht
wahr? Geben wir auch ganz offen zu. Letztlich wird es aber
recht einfach, wenn Sie die Suchbegriffe in allen
Datenfeldern bei dem Stern belassen und nur im Datenfeld
"Name" einen Suchbegriff, evtl. mit fhrendem Pluszeichen
eingeben. Durch das von uns gewhlte Verfahren ist es aber
nicht nur mglich, Empfnger zu finden, sondern es lassen
sich auch gezielt Empfnger ausgrenzen. Dieses, verbunden
mit der Mglichkeit, mehrere Suchen zu verknpfen, macht
die Suche zu einem mchtigen Werkzeug, speziell fr Firmen,
die Serienfaxe erstellen mchten.

6.5.1 Verknpfung von Suchen
Haben Sie in der Suchmaske auf OK geklickt, so sucht Tele
Office die passenden Adressen und gibt die in der Abbildung
gezeigte Dialogbox zur Verknpfung von Suchen aus.
Am Hufigsten werden Sie hier die Angabe Gefundene erset-
zen altebenutzen, denn dies bedeutet, da nur die von Ih-
nen gesuchten Teilnehmer selektiert werden, egal, welche
Adressen vorher ausgewhlt waren.
Vielleicht mchten Sie aber auch ein Fax an alle Teilnehmer
mit dem Namen Maier schicken, welches zustzlich noch an
Herrn Herbert Mustermann gehen soll. Oder Sie wollen ein Se-
rienfax an alle AtariHndler (ber frei definierbare Fel-
der der Adressverwaltung gefunden) senden, aber die Hndler
im Postleitzahlbereich 2000 sollen ausgespart werden.
Damit Sie derartige Sonderwnsche nicht manuell vornehmen
mssen, bietet Tele Office die Mglichkeit, die Ergebnisse
mehrerer Suchen miteinander zu verknpfen.
Diese Verknpfungsfunktionen erinnern Sie jetzt bestimmt
stark an die Mengenlehre, die Ihnen vielleicht auch in der
Schule schon immer Schwierigkeiten bereitet hat. Dieses Ge-
fhl ist vllig korrekt, aber bestimmt erinnern Sie sich
auch noch daran, da die Mengenlehre auf den ersten Blick
wie Kinderkram aussah, letzlich aber sehr mchtig war.
Genau so verhlt es sich auch mit den Verknpfungsfunktio-
nen in Tele Office.
Um Ihnen die verschiedenen Mglichkeiten deutlich zu ma-
chen, whlen wir ein Beispiel, dessen Ergebnis wir nach ver-
schiedenen Verknpfungen graphisch darstellen.
Wir gehen davon aus, da Sie in Ihrer Adressverwaltung
eines der userdefinierbaren Datenfelder (USR1 oder USR2)
mit Hnd fr Hndler besetzt haben und da sich in der
Adressdatei neben Hndlern auch noch andere Teilnehmer, bei-
spielsweise Endverbraucher, befinden. Zustzlich setzen
wir voraus, da in der Adressdatei Teilnehmer in diversen Or-
ten in Deutschland, aber auch einige Hndler und Endverbrau-
cher im Bereich Kiel (Postleitzahl 2300) befinden.
Jeden Teilnehmer, der Hndler ist, haben Sie im Datenfeld
Hnd mit Jabezeichnet.
Als erstes fhren wir jetzt eine Suche aus, in der alle Da-
tenfelder einen Stern erhalten, nur im Datenfeld Hnd
wird Ja eingetragen. Bei der Auswahl der Verknpfungen
wird jetzt Gefundene ersetzen alte gewhlt.
Als Ergebnis sind jetzt alle Hndler selektiert.
Als zweite Suche wird jetzt im ersten Teil des Feldes Ort
(den Sie mit den Postleitzahlen besetzt haben) eine Suche
nach 2300 durchgefhrt, wobei das Feld Hnd wieder mit
einem Stern besetzt wird.
Das Ergebnis der zweiten Suche wren alle Teilnehmer, die
im Bereich Kiel wohnen, egal ob diese Hndler oder Endver-
braucher sind.
Diese zweite Suche (alle Kieler) wird jetzt mit der ersten
Suche (alle Hndler) verknpft.
Hierbei ergeben sich je nach Verknpfung folgende Ergebnis-
se:

Gefundene ersetzen alte

	Das Ergebnis sind alle Teilnehmer, die in Kiel wohnen,
egal ob Hndler oder Endverbraucher.
	Whlen Sie diesen Button bitte immer dann an, wenn Sie kei-
ne Verknpfung vornehmen wollen, sondern die reinen Ergebnis-
se einer Suche wnschen.

Neu = alt UND gefunden

	Das Ergebnis sind alle Teilnehmer, auf die die Kriterien
beider Suchen zutreffen, die also sowohl Hndler sind, als
auch in Kiel wohnen.

Neu = alt ODER gefunden

	Das Ergebnis sind alle Teilnehmer die Hndler sind, oder
in Kiel wohnen. Folglich finden Sie in Kiel alle Teilneh-
mer, egal ob Hndler oder Endverbraucher, auerhalb Kiels
aber nur die Hndler.

Neu = alt EOR gefunden

	Das Ergebnis sind alle Teilnehmer der ersten und alle Teil-
nehmer der zweiten Suche mit Ausnahme der Teilnehmer, auf
die beide Suchkriterien zutreffen.
	In unserem Beispiel wren dies alle Hndler und alle Teil-
nehmer in Kiel, nicht aber die Kieler Hndler.

Neu = alt UND NICHT gefunden

	Das Ergebnis sind alle Hndler, die in der zweiten Suche
nicht gefunden wurden. In unserem Beispiel bedeutet dies,
da alle Hndler mit Ausnahme der Kieler Hndler selektiert
werden.

Neu = gefunden UND NICHT alt

	Das Ergebnis sind alle Teilnehmer auf die die Kriterien
der zweiten Suche zutreffen, die aber bei der ersten Suche
noch nicht gefunden wurden.
	Mit dieser Verknpfung finden Sie in unserem Beispiel alle
Teilnehmer in Kiel mit Ausnahme der Hndler.

6.5.2 Laden und Speichern von Suchmasken
Haben Sie in der Dialogbox zum Finden von Adressen Eintrge
gemacht, so knnen diese Masken abgespeichert und wieder
geladen werden.
Klicken Sie auf Speichern und geben der Maske einen belie-
bigen Namen mit der Endung .MSK, so kann diese Maske
spter, wenn wieder nach denselben Kriterien gesucht werden
soll, einfach ber den Button Laden wieder geladen
werden.
Mit den unter dem Namen "DEFAULT.MSK" gespeicherten Daten
wird die Suchmaske grundstzlich beim Aufruf vorbelegt.

6.6 Sortieren von Adressen
Tele Office sortiert die Adressen immer alphabetisch nach
dem Datenfeld Name. Mchten Sie die Adressen anders sor-
tiert haben, so klicken Sie auf den Schalter Sort.. Es ff-
net sich dieselbe Dialogbox wie zum Neuanlegen von Adres-
sen, nur da diesmal die Datenfelder Name, Zusatz und
das erste Datenfeld von Ort mit den Ziffern eins bis drei
vorbelegt sind.
Dies bedeutet, da die Adressen sortiert nach Namen ausgege-
ben werden. Bei gleichem Namen gilt als zweites Sortierkrite-
rium das Feld Zusatz und bei gleichem Namen und Zusatz
als drittes Kriterium die Postleitzahl.
In der Dialogbox zum sortieren knnen die Ziffern eins bis
drei jetzt in andere Datenfelder gesetzt werden, wobei die
Sortierung immer erst nach dem Datenfeld durchgefhrt wird,
welches die Ziffer eins erhlt, zweitrangig nach dem Daten-
feld mit der Ziffer zwei und drittrangig nach dem Datenfeld
mit der Ziffer drei.
Haben Sie Datenfelder mit den Ziffern eins bis drei neu be-
legt und klicken auf OK, so werden die Adressen im Fen-
ster in der gewnschten Sortierung ausgegeben.
Die zum Sortieren gemachten Angaben knnen in der Dialogbox
zum Sortieren gespeichert und wieder geladen werden. Bitte
verwenden Sie als Endung fr Sortiermasken immer .SRT.
Die unter dem Namen "DEFAULT.SRT" gespeicherte Sortierung
ist bei Programmstart immer aktiv.

6.7 Das Men Datei
Klicken Sie auf den Schalter Datei, so ffnet sich das in
der Abbildung gezeigte PopUpMen.
In diesem knnen Sie die Adressdateien abspeichern, laden
oder zuladen, Daten exportieren und importieren, Ordner anle-
gen und Dateien lschen.

6.7.1 Laden
Tele Office liest beim Programmstart die Adressdatei ein,
die unter dem Namen OFFICE.ADR im Ordner OFFICE/ADRES-
SEN gespeichert ist. In dieser Datei sollten sinnvollerwei-
se die Adressen gespeichert sein, an die hufiger Telefaxe
versendet werden. Unter dem Menpunkt Ladenknnen jetzt
andere Adressdateien geladen werden, wobei die defaultmig
geladene Adressdatei aus dem Speicher entfernt wird.

6.7.2 Zuladen
Der Menpunkt Zuladen bewirkt, da eine zweite Adressda-
tei geladen wird, wobei die erste erhalten bleibt.

6.7.3 Importieren
Tele Office besitzt eine eigene Adressverwaltung und kann
nicht direkt auf Datenbestnde anderer Datenbanken zugrei-
fen.
Haben Sie die Adressen, an die mit Tele Office zuknftig Fa-
xe versendet werden sollen, bereits mit einem anderen Daten-
banksystem erfat, so wre es bestimmt nicht in Ihrem Inter-
esse, wenn die Arbeit des Eingebens der Adressen erneut er-
folgen mu.
Keine Angst, diese Arbeit bleibt Ihnen erspart, denn Tele Of-
fice bietet die Mglichkeit, Adressen zu importieren.
Da es fr das Format, in dem Datenbanken Adressen ablegen,
keinen Standard gibt, knnen diese allerdings nicht direkt
importiert werden. In der Regel werden Sie vorher einen Ex-
port der Daten aus Ihrer Datenbank vornehmen mssen. Diese
Exportmglichkeit bieten aber alle uns bekannten Datenban-
ken, so da dieses kein wesentlicher Nachteil sein drfte.
Die zu importierenden Daten mssen im reinen ASCIIFormat
vorliegen, wobei Tele Office die Formate Kommaseparierung
und Zeilenseparierung untersttzt.
Kommaseparierung bedeutet, da ein Datensatz immer in einer
Zeile der ASCIIDatei vorliegt, wobei die Trennung der Daten-
felder durch ein Komma gekennzeichnet ist. Befinden sich im
Datensatz unbesetzte Datenfelder, so ist dieses an zwei auf-
einanderfolgenden Kommata zu erkennen. Dieses Format wird
beispielsweise vom Programm 1st Adressuntersttzt.
Zeilenseparierung bedeutet, da ein Datenfeld immer eine Zei-
le der ASCIIDatei fllt, und zwei Datenstze durch eine lee-
re Zeile getrennt werden.
Whlen Sie im Men Datei den Menpunkt Importieren an,
so werden Sie in einer Dialogbox gefragt, ob die zu importie-
rende Datei nach Kommata oder CR/LF getrennt vorliegt.
Whlen Sie die entsprechende Separierung an. Anschlieend er-
halten Sie die Dialogbox zur Neueingabe von Adressen. Hier
knnen Sie jetzt in die Datenfelder von Tele Office Zif-
fern eingeben. Tragen Sie hier z.B. eine 1 in das Daten-
feld Nameein, so wird das erste Datenfeld der zu importie-
renden Datei in das Datenfeld Name von Tele Office einge-
tragen. Belegen Sie nun alle Datenfelder von Tele Office ent-
sprechend mit Ziffern, wobei mit der Ziffer immer das ent-
sprechende Datenfeld der Importdatei gewhlt wird.
Besitzt Ihre aus der Datenbank exportierte Datei Datenfel-
der, die in Tele Office berhaupt nicht benutzt werden, so
tragen Sie die entsprechenden Ziffern einfach nicht in der
Dialogbox von Tele Office ein. Hat auf der anderen Seite Te-
le Office Datenfelder, die in Ihrer Exportdatei nicht vorkom-
men, so tragen Sie fr diese in der Dialogbox einfach keine
Ziffer ein. Tele Office lt dieses Datenfeld dann einfach
frei.
Klicken Sie auf OK, wenn Sie alle gewnschten Datenfelder
von Tele Office denen der exportierten ASCIIDatei zugeord-
net haben, so fragt Tele Office nach der Datei, die impor-
tiert werden soll. Whlen Sie in der Dateiauswahlbox die zu
importierende Datei aus und klicken auf OK, so importiert
Tele Office die Daten.
Der Import einer kommaseparierten Datei ist fr Tele Office
berhaupt kein Problem, denn in der ASCIIDatei befinden
sich immer eine feste Anzahl von Kommata, auch wenn einige
Datenfelder nicht besetzt waren.
Etwas anders sieht es hier bei zeilenseparierten Dateien
aus, denn diese besitzen als Datensatztrenner immer eine
Leerzeile. Befinden sich in einer solchen Datei leere Daten-
felder, so wird fr diese eine leere Zeile im Datensatz zu
finden sein. Beim Import kann Tele Office nun aber nicht wis-
sen, ob diese leere Zeile als leeres Datenfeld oder als Tren-
nung zweier Datenfelder interpretiert werden soll.
Wir wollen es Ihnen nun aber auch ersparen, in einem festen
Datenformat fr Tele Office exportieren zu mssen. Achten
Sie beim Export bitte darauf, da das letzte beim Export an-
gelegte Datenfeld auch wirklich in Tele Office importiert
werden soll. Beim Import prft Tele Office die grte in
der Dialogbox eingetragene Zahl und geht davon aus, da ein
Datensatz aus entsprechend vielen Zeilen, gefolgt von einer
Leerzeile zur Datensatztrennung, besteht.
Bedenken Sie beim Export bitte auch, da Tele Office das Da-
tenfeld Ortin zwei separate Datenfelder, einmal fr die
Postleitzahl und einmal fr den Ortsnamen unterteilt.
Alle Daten, die sich vor einem Import in der Adressauswahl
befanden, werden gelscht, so da Sie nach einem Import nur
rein die importierten Daten vorliegen haben.
Mchten Sie die neu importierten Daten mit den vielleicht
schon manuell eingegebenen Daten vereinen, so whlen Sie
nach dem Import ber Zuladen die ursprngliche Adressda-
tei an.
Zum Import mu Tele Office sich fr die entsprechende An-
zahl von Adressen ausreichend Speicherplatz reserviert ha-
ben.
Whlen Sie hierzu den Menpunkt Konfiguration/Diverses an
und tragen dort mindestens die Anzahl der Adressen ein, die
importiert werden sollen und speichern die Konfiguration
ab. Wird Tele Office als ACC benutzt, so mu der Rechner
neu gebootet werden, damit der zum Import notwendige Spei-
cherplatz zur Verfgung steht.

6.7.4 Sichern
Bei Anwahl des Menpunktes Sichern wird die gerade aktuel-
le Adressdatei unter dem Namen OFFICE.ADR im Ordner OFFI-
CE/ADRESSEN gespeichert. Diese Datei wird beim Programm-
start automatisch von Tele Office als Adressdatei geladen.
Haben Sie in der aktuellen Adressdatei Selektierungen vorge-
nommen, gleichgltig, ob manuell, oder per Suche, so werden
diese Selektierungen mit abgespeichert.
Haben Sie in der Adressauswahl nderungen an den Adressen
vorgenommen und beenden die Adressauswahl durch Anklicken
des Buttons "OK", so fragt Tele Office Sie, ob die
genderten Adressen gespeichert werden sollen. Dieses
Speichern nach "Erinnerung" entspricht der Anwahl des
Punktes "Sichern". Es wird also in die Adressauswahl
gespeichert, die geladen ist und alle vorgenommen
Selektierungen werden mit abgespeichert.

6.7.5 Sichern als
Unter diesem Menpunkt kann die gerade aktuelle Adressdatei
mit allen Selektierungen unter einem anderen Dateinamen ge-
speichert werden. Bitte benutzen Sie fr Adressdateien im-
mer die Endung .ADR.
ber die Menpunkte Laden oder Zuladen knnen gespeicher-
te Adressdateien spter nachgeladen werden.
Da alle Selektierungen beim Speichern mit gesichert werden,
empfiehlt sich dieser Menpunkt speziell fr Serienfaxe.

6.7.6 Exportieren
Analog zum Menpunkt Importieren ist Tele Office auch in
der Lage, die Daten der Adressverwaltung zum spteren Im-
port in andere Datenbanken zu exportieren.
Die Exportdateien werden in reinem ASCIIFormat abgelegt, wo-
bei wieder die Wahl zwischen Kommasepariert und Zeilense-
pariert besteht.
Whlen Sie den Menpunkt Export an, so erhalten Sie als er-
stes eine Abfrage nach dem gewnschten Format (Kommata
oder CR/LF). Anschlieend ffnet sich die Maske zur Neuein-
gabe von Adressen, in der, analog zum Import, wieder durch
Angabe von Ziffern bestimmt werden kann, in welcher Reihen-
folge die Datenfelder von Tele Office in der Exportdatei ein-
gesetzt werden sollen.
Die Anzahl der Datenfelder in der Exportdatei entspricht
der hchsten eingetragenen Ziffer. Werden Datenfelder nicht
durchgehend mit Ziffern belegt, so speichert Tele Office lee-
re Datenfelder.

6.7.7 Datei lschen
Nach Anwahl dieses Menpunktes ffnet sich die Dateiauswahl-
box und es kann eine Datei zum Lschen ausgewhlt werden.

6.7.8 Neuer Ordner
Nach Anwahl dieses Menpunktes ffnet sich die Dateiauswahl-
box und es kann der Pfad und Name eines Ordners angegeben
werden, der dann von Tele Office neu angelegt wird.

7. Die Faxauswahl
Die Faxauswahl erreichen Sie ber den Menpunkt "Fax
anzeigen", durch Anwahl des Disketten-Icons im
Anzeige-Modul und Anwahl der Funktion "Laden", oder ber
den Menpunkt "Telefaxe".
Der Menpunkt "Telefaxe" ist nur zur bersicht ber
ausgehende und eingegangene Telefaxe gedacht. Nach Anwahl
dieses Punktes sind alle Funktionen der Faxauswahl
verfgbar, bei Klick auf "OK" wird diese aber beendet und
ein selektiertes Fax wird nicht, wie bei Anwahl ber "Fax
anzeigen" oder "Laden" auf dem Bildschirm angezeigt.
Dieses Modul, welches ber die Menzeile oder das
PopUpMen aufgerufen wird, dient zur bersicht ber empfan-
gene und versendete Faxe.
Nach Anwahl des Menpunktes ffnet sich das in der Abbil-
dung gezeigte Fenster, in denen alle versendeten und empfan-
genen Telefaxe angezeigt werden. Um die Faxe unterscheiden
zu knnen, vergibt Tele Office auf den ersten Blick vllig
verrckte Dateinamen, die den Zeitpunkt hochgezhlt von
einem Fixpunkt bezeichnen. Diese Dateinamen sind fr den Be-
nutzer aber nicht von Belang, denn in der Auswahlbox fr Fa-
xe werden die korrekten Daten angezeigt. Hierbei findet Te-
le Office nur Faxe, die sich in den Verzeichnissen FA-
XE.OUT und FAXE.IN im Ordner OFFICE befinden.
In der Auswahlbox wird an erster Stelle das Empfangsdatum
des Faxes (bzw. das Erstellungsdatum bei versendeten Faxen)
angezeigt. An zweiter Stelle folgt ein Stichwort, welches
vom Benutzer angegeben werden kann und dem einfachen Auffin-
den von Faxen dient. An dritter Stelle folgt dann bei ver-
sendeten Faxen noch der Versendezeitpunkt. Last but not
least finden Sie an letzter Stelle eine Angabe Empfnger/Ab-
sender. In dieser wird bei versendeten Faxen der Inhalt
des Datenfeldes Name der Adressverwaltung, bei empfange-
nen Faxen die bermittelte ID angezeigt. Handelt es sich um
ein Serienfax, so enthlt dieses Feld den Namen des ersten
Empfngers, hinter dem sich eine Angabe befindet, an wievie-
le Empfnger das Fax versendet werden soll.
Vor dem Fax befindet sich ein Pfeil. Zeigt dieser nach
rechts, so handelt es sich um ein empfangenes, zeigt er
nach links, um ein versendetes Telefax.
Rechts vom Fax befinden sich ggf. noch weitere Merkmale.
Ein kleines f bedeutet, da das Fax im FineModus er-
stellt oder empfangen, ein Hkchen, da das Fax erfolgreich
versendet, und ein groes G, da das Telefax vom Benutzer
als gesehen markiert wurde.
Telefaxe knnen mit der Maus selektiert werden, wobei sich
hier nur ein Fax zur Zeit auswhlen lt. Auf das selektier-
te Fax knnen dann die Funktionen der Schalterspalte Telefa-
xe angewendet werden.

7.1 Telefaxe lschen
Die Anwahl dieses Schalters lscht das selektierte Telefax
von der Festplatte oder Diskette. Sind bei Anwahl dieses
Schalters mehrere Telefaxe selektiert, so werden diese alle
gelscht.

7.2 Stichwort
Klicken Sie diesen Schalter an, so ffnet sich eine Dialog-
box, in der fr das selektierte Fax ein Stichwort eingege-
ben werden kann, welches spter in der Faxauswahl er-
scheint. Die Angabe eines Stichwortes dient nur der besse-
ren bersicht. Sind bei Anwahl dieses Schalters mehrere
Telefaxe selektiert, so erhalten ffnet sich die Dialogbox
zur Eingabe eines Stichwortes nacheinander fr jedes
selektierte Fax.

7.3 Gesehen
Wird dieser Schalter angewhlt, so erhlt das selektierte
Fax den Vermerk Gesehen, gekennzeichnet durch ein groes
G im Auswahlfenster. Auch dieser Punkt dient nur Ihrer Ori-
entierung. Sind bei Anwahl dieses Schalters mehrere
Telefaxe selektiert, so erhalten diese alle den
"Gesehen"-Vermerk. Die Anwahl des "Gesehen"-Schalters bei
selektierung eines bereits als gesehen markierten
Telefaxes hebt diese Markierung wieder auf.

7.4 Nochmal
Alle ausgehenden Telefaxe mten in der Auswahlbox durch
einen Haken gekennzeichnet sein, denn nur dann sind diese er-
folgreich versendet worden. Fehlt dieser Haken, so wissen
Sie, da dieses Fax den Empfnger nicht oder nur fehlerhaft
erreicht hat. Da Tele Office die eingestellte Anzahl der Ver-
suche durchgefhrt hat, ist dieses Fax jetzt als nicht ver-
sendet abgelegt worden.
Der Schalter Nochmal setzt die Anzahl der Wahlwiederholun-
gen wieder auf Null, so da Tele Office dieses Fax erneut
versendet.
Haben Sie Tele Office daran gehindert, die eingestellte An-
zahl der Wahlwiederholungen durchzufhren (z.B. indem Sie
den Versand gesperrt haben), so wird auch dieses Fax als
nicht erfolgreich versendet behandelt, aber in diesem Falle
wrde Tele Office bei der nchsten Freigabe des Faxversan-
des die fehlenden Anwahlversuche nachholen.
Etwas problematischer wird das Ganze bei versendeten Serien-
faxen. Fr diese legt Tele Office nmlich nur eine Faxdatei
an, in deren Header sich alle selektierten Adressen befin-
den. Demzufolge taucht ein Serienfax auch nur als ein Fax
in dieser Auswahlbox auf. Trgt dieses keinen Haken, so be-
deutet dies, da ein oder mehrere Empfnger nicht erreicht
wurden. Klicken Sie nun auf Nochmal, so sendet Tele Offi-
ce das Serienfax nur an die Empfnger, die bisher nicht er-
reicht wurden. Eine genaue Auflistung ber die erreichten
Empfnger ist nur der von Tele Office angelegten Logdatei
zu entnehmen.

7.5 Sperren
Mit diesem Schalter wird der Versand der selektierten
Telefaxe gesperrt. Diese werden vom Faxtreiber dann nicht
versendet. Als Kennzeichen der Sperrung erhlt das Fax
einen Stern. Um die Sperre wieder aufzuheben, mu das
Telefax nochmal selektiert und der Schalter "Sperren"
angewhlt werden.
Stellen Sie sich vor, Sie haben insgesamt fnf Telefaxe
erstellt und geben den Versand frei. Beim Versuch, das
zweite Fax zu versenden, bemerken Sie, da sich auf der
anderen Seite gar kein Faxgert befindet, bzw. dieses
nicht abhebt. In dieser Situation wrde es wenig Sinn
machen, die eingestellte Anzahl der Wahlwiederholungen fr
dieses Fax durchzufhren. Sperren Sie in diesem Falle
erstmal den Versand im Faxtreiber und geben diesem Telefax
dann den "Gesperrt"-Status. Nach erneuter Freigabe des
Versandes im Treiber wird dieser die anderen Telefaxe jetzt
versenden, ohne es bei dem gesperrten nochmal zu
versuchen.
Sie knnen die Sperre dann spter wieder aufheben, um einen
erneuten Versuch zu starten.

7.6 Eingehende/Ausgehende Faxe
Whlen Sie den Menpunkt mit den beiden Pfeilen an, so ff-
net sich ein PopUpMen, in dem ausgewhlt werden kann, ob
nur eingegangene, nur ausgehende Faxe, oder beide angezeigt
werden sollen.

7.7 Archivieren von Faxen
Tele Office bietet die Mglichkeit, Faxe dauerhaft zu archi-
vieren, indem diese einfach in der Faxauswahl nicht
gelscht werden.
Bei hufiger Nutzung wird dieses evtl. dazu fhren, da die
Faxauswahl viele Dateien anzeigt, die in der Regel nicht ge-
braucht werden. Diese knnen in ein anderes Verzeichnis ko-
piert werden. Gehen Sie hierzu folgendermaen vor:
Lschen Sie alle Faxe, die nicht archiviert werden sollen.
Legen Sie dann auf der Festplatte einen Ordner beliebigen Na-
mens an (z.B. 04_93.FAX). Kopieren Sie in diesen Ordner
die beiden Ordner FAXE.IN und FAXE.OUT mit allen sich
darin befindlichen Faxen.
Wollen Sie spter mal auf archivierte Faxe zurckgreifen,
so klicken Sie in der Faxauswahl in die Menzeile, wo der
Pfad fr den OfficeOrdner angegeben ist. Es ffnet sich
die Dateiauswahlbox und der Archivordner kann ausgewhlt
werden, worauf in der Auswahl alle archivierten Faxe ange-
zeigt werden. Tele Office greift hierzu immer auf die Unter-
ordner FAXE.IN und FAXE.OUT in dem ausgewhlten Verzeich-
nis zu.
Diese Funktion ist auch in der Auswahlbox zum AnzeigeModul
verfgbar, so da archivierte Faxe auch spter angezeigt,
ausgedruckt und als IMGGrafik gespeichert werden knnen.

8. Das Modul Fax anzeigen
Dieses Modul dient zum Anzeigen, Ausdrucken und Speichern
empfangener oder versendeter Telefaxe. Es wird vom LayoutMo-
dul durch Anklicken des LupeIconsdirekt aufgerufen.
Whlen Sie dieses Modul an, so wird die im Punkt
"Faxauswahl" beschriebene Auswahlbox geffnet. Selektieren
Sie ein Fax und klicken auf "OK", so wird dieses in das
Anzeigemodul geladen. Hierzu wird das Fax zur
Bildschirmanzeige konvertiert.

8.1 Die Kopfzeile des AnzeigeFensters
In der Kopfzeile wird Ihnen die Auflsung des angezeigten Te-
lefaxes in Pixeln und in DPI und die im PopUpMen des
Icons mit der Lupe gewhlte Vergrerung angezeigt.

8.2 Die Icons des AnzeigeFensters
8.2.1 Das DiskettenIcon
Das oberste Icon hat als Symbol eine Diskette. Dieses dient
zur Auswahl eines Telefaxes zur Anzeige im Fenster bzw. zum
Abspeichern eines Faxes als IMGGrafikdatei.
Klicken Sie dieses Icon an, so ffnet sich ein kleines
PopUpMen, welches die Auswahl zwischen Fax laden und
IMG speichern bietet.
Nach Anwahl von Fax laden ffnet sich die Faxauswahlbox
und empfangene oder versendete Faxe knnen geladen werden.
Mit dem Menpunkt IMG speichern kann das gerade angezeig-
te Fax als IMGGrafikdatei gespeichert werden. Wird dieser
angewhlt so erhalten Sie eine Abfrage, ob das Fax im Ver-
hltnis 1:1 oder 1:x gespeichert werden soll. 1:1 bedeutet,
da die Grafik exakt die Gre des Telefaxes erhlt, die
auch in der zweiten Fensterzeile angezeigt wird. 1:x bedeu-
tet, da das Fax in der eingestellten Darstellungsgre
(bei Darstellung in 1:2 also in halber Gre) gespeichert
wird. Hierbei wird aber immer das gesamte Fax, nicht nur
der gerade auf dem Bildschirm sichtbare Ausschnitt, gespei-
chert.
Mit Hilfe der Funktion IMG speichern ist es mglich, das
Telefaxmodem als Scanner zu mibrauchen. Aus den gespei-
cherten Grafiken knnen spter mit einem Grafikprogramm Be-
reiche ausgeschnitten und weiterbearbeitet werden. Bei Zwei-
farbgrafiken ohne Rasterung sind diese Grafiken durchaus zu
gebrauchen, bei gerasterten Grafiken gengt die Faxaufl-
sung von hchstens 200 DPI allerdings nicht.
Auf diese Weise kann auch auf einfachste Weise eine Kopf
und Fuzeilengrafik fr zu versendende Telefaxe erzeugt
werden. Faxen Sie sich einfach selber Ihren persnlichen
Briefbogen zu, lassen sich dieses Fax anzeigen und spei-
chern es im Fax anzeigenModul als IMGGrafik ab. Dieses
mu dann in einem Grafikprogramm nachbearbeitet werden und
die entsprechenden Ausschnitte knnen dann in der Konfigura-
tionsdatei wieder als Kopfund Fubereiche fr zu versenden-
de Telefaxe angegeben werden. Auf diese Weise erhlt Ihr Com-
puterFax dasselbe Aussehen wie Ihre Briefe.
Wurde das AnzeigeModul automatisch aus dem Modul zum Erstel-
len eines Telefaxes aufgerufen, so wird das gerade aktuelle
Fax automatisch eingeladen und angezeigt.

8.2.2 Das DruckerIcon
Klicken Sie das DruckerIcon an, so wird ein Ausdruck als
Grafik auf dem angeschlossenen Drucker gestartet.
Tele Office ldt jetzt den definierten GDOS-Druckertreiber
nach und fragt in einer Dialogbox, ob das Fax in
Originalgre oder in 90% ausgedruckt werden soll. Diese
Mglichkeit der Verkleinerung um 10% ist sehr wichtig, da
die GDOS-Druckertreiber immer seitenorientiert arbeiten.
Der Ausdruck ist in der Lnge nur soweit mglich, wie die
Seitenlnge im GDOS-Treiber definiert ist. Hierbei hat
jeder Druckertreiber auch noch feste obere und untere
Rnder.
Die meisten Telefaxe, die Sie erhalten, sind vom Sender im
DIN-A-4-Format erstellt. Hinzu kommen immer noch 1-3
Zeilen, die die Absender-ID enthalten. Insgesamt sind
empfangene Telefaxe folglich meist etwas lnger als
DIN-A-4. Bei Ausdruck in Original-Gre wrden die
untersten Zeilen des Faxes dann fehlen.
Beim Ausdruck in 90% passen auch lngere Telefaxe noch auf
eine Druckerseite. Probleme gibt es dann nur noch bei
extrem berlangen Telefaxen, die Sie aber normalerweise
nicht erhalten werden. Ein solches Fax mte als IMG-Grafik
gespeichert und dann ber eine andere Anwendersoftware
ausgedruckt werden.
Da Tele Office sich zum Ausdruck der GDOSDruckertreiber be-
dient, ist es hierzu notwendig, da ein GDOS installiert
ist, der Druckertreiber in der Datei ASSIGN.SYS angegeben
wurde und dieser sich auch im Ordner GEMSYS auf der Boot-
partition befindet. Bitte lesen Sie hierzu im Abschnitt In-
stallation nach.

8.2.3 Das Telefon-Icon
Dieses Icon dient dazu, empfangene Telefaxe an andere
Empfnger weiterzuleiten.
Um diese Funktion zu gewhrleisten, bedient sich Tele
Office seiner eigenen Schnittstelle fr externe
Faxerstellung, ruft sich quasi selber auf.
Lassen Sie sich die Faxseite, die weitergeleitet werden
soll auf dem Bildschirm anzeigen. Whlen Sie dann den
Menpunkt "Extern Fax Start" im Tele Office Men an. Sie
werden nun nach der gewnschten Auflsung fr das Fax
gefragt und es ffnet sich anschlieend die gewohnte
Adressauswahl. Whlen Sie den Empfnger aus, an den das Fax
weitergeleitet wird. Nach Klick auf "OK" in der
Adressauswahl ist Tele Office "scharf" fr die bergabe von
Daten.
Klicken Sie nun das Telefon-Icon an, so wird die gerade
angezeigte Faxseite als Grafik an Tele Office bergeben
und in ein zu versendendes Fax gewandelt.
Ist der Vorgang beendet kann die nchste Faxseite oder auch
ein anderes Fax angezeigt werden. Tele Office wartet immer
noch auf weitere Faxseiten und wird diese bei Klick auf
das Telefonicon als Folgeseiten dem erffneten Fax
hinzufgen.
Haben Sie alle Faxseiten, die weitergeleitet werden sollen,
auf diese Weise angezeigt und an Tele Office bergeben, so
whlen Sie den Menpunkt "Extern Fax Stop" in Tele Office
an. Es ffnet sich jetzt die Dialogbox, in der der
Versendezeitpunkt bestimmt wird. Nach Klick auf "OK" in
dieser Box ist das weitergeleitete Fax fertig und kann nun
wiederum angezeigt oder versendet werden.
Alles was zwischen der Anwahl von "Extern Fax Start" und
"Extern Fax Stop" als Grafik ber die interne
Schnittstelle an Tele Office bergeben wird, ergibt spter
ein Fax mit mehreren Seiten.
Hierdurch ist es selbstverstndlich auch mglich, "Extern
Fax Start" anzuwhlen, dann in einer anderen Software, die
ber einen Treiber fr Tele Office verfgt, eine oder
mehrere Faxseiten an Tele Office zu bergeben, dann das
Anzeige-Modul zu starten, eine oder mehrere Faxseite(n)
"weiterzuleiten" und dann erst "Extern Fax Stop"
anzuwhlen. Das Ergebnis wre dann ein mehrseitiges Fax,
dessen einzelne Seiten von verschiedenen Anwenderprogrammen
erstellt wurden.

8.2.4 Das Icon Blatt drehen
Das nchste Icon zeigt eine gekippte Seite mit zwei Pfei-
len. Dies ist das Symbol fr eine gedrehte Seite. Klicken
Sie dieses Icon an, so wird das Telefax auf den Kopf ge-
stellt. Auf den ersten Blick vielleicht eine sinnlose Funkti-
on; aber stellen Sie sich mal vor, Sie haben ein Fax empfan-
gen, welches der Absender mit der Unterseite zuerst versen-
det hat...

8.2.5 Die Icons Seite vor und zurck
Das Icon mit der Seite und dem Pfeil nach rechts zeigt (bei
mehrseitigen Faxen) die nchstfolgende Seite an. Das Icon
mit der Seite und dem Pfeil nach links analog hierzu die vo-
rige Seite.
Haben Sie ein mehrseitiges Fax erhalten und wollen sich zum
Beispiel nach der ersten Seite direkt die vierte anzeigen
lassen, so fhren Sie einfach einen Doppelklick auf ein akti-
viertes PfeilIcon aus. Daraufhin ffnet sich eine Dialog-
box, in der die gewnschte Seite zum Anzeigen ausgewhlt
werden kann.

8.2.6 Das LupenIcon
Nach Anklicken des Icons mit der Lupe ffnet sich ein
PopUpMen, in dem die gewnschte Darstellung des Faxes an-
gewhlt werden kann. Hierbei haben Sie die Wahl zwischen
1:1, 1:1.5, 1:2, 1:2.5 und 1:3 Auflsung. Welche Auflsung
die sinnvollste ist, hngt davon ab, in welcher Auflsung
der angeschlossene Monitor arbeitet.
Im Men befindet sich jede der Auflsungen einmal mit dem Zu-
satz Quick und einmal ohne diesen.
Die QuickModi sind eine einfache Art der Dekodierung von
Telefaxdateien. In den Modi ohne QuickZusatz findet eine
aufwendigere Dekodierung statt, die auch entsprechend mehr
Rechenzeit bentigt. 
Dafr haben Sie in diesen Modi die Mglichkeit, den Kon-
trast, bis hin zum Fotomodus, zu ndern, wodurch Telefaxe
teilweise deutlich besser dargestellt werden.
Beim Schlieen des Fensters zum Anzeigen von Telefaxen wird
neben der Position und Gre des Fensters auf dem Bild-
schirm auch die gewhlte Auflsung und ggf. der gewhlte Kon-
trast mit abgespeichert.

8.2.7 Das KontrastIcon
Mit diesem Men ist es mglich, die Faxe in den Darstellungs-
modi ohne den Zusatz Quick  einen Kontrast zu whlen, der
eine bessere Lesbarkeit des Faxes mit sich bringt. Die Ein-
stellung Foto wandelt ein von einem Graustufenfaxgert ge-
rastert versandtes Telefax wieder zurck in echte Graustu-
fen. Dieses ist aber nur auf Atari TT in der Auflsung
640*480 mit 16 Farben, auf Falcon mit 256 Farben oder auf
anderen AtariRechnern, die mit Farbgrafikkarten ausger-
stet sind, mglich.

8.2.8 Das InformationsIcon
Dieses Icon zeigt Ihnen Seriennummer und Copyright des Pro-
gramms.

8.3 Bewegen des Telefaxes im Fenster
Das verwendete Fenster zum Anzeigen von Telefaxen pat sich
automatisch der Auflsung des Bildschirms an. Dadurch kann
auf Grobildschirmen ein grerer Ausschnitt des Faxes auf
dem Bildschirm angezeigt werden als auf dem SM 124.
Bei sehr kurzen Faxen kann es passieren, da das
Anzeigefenster so klein gefnet wird, da nicht mehr alle
Icons sichtbar und anwhlbar sind. Schalten Sie in diesem
Falle durch Doppelklick in das Anzeigefenster auf 1:1
Auflsung um. Das Fenster kann daraufhin grer gezogen
werden.
Das Fenster besitzt die von GEMFenstern bekannten Fllbal-
ken rechts und unten mit den Pfeilen zum Scrollen. In die-
ser kann durch Klick in den Fllbalken fensterweise, durch
Anklicken der Pfeile hoch und runter in kleinen Schritten ge-
scrollt werden. Zustzlich lt sich der angezeigte Aus-
schnitt des Faxes auch durch Bettigen der Cursortasten bewe-
gen.
Der grte Komfort beim Anzeigen von Faxen drfte aber
durch die Mglichkeit geschaffen sein, den angezeigten Aus-
schnitt des Telefaxes mit der Maus auf dem Bildschirm zu be-
wegen.
Klicken Sie mit der linken Maustaste in den Bereich, in dem
das Fax angezeigt wird, und halten die Maustaste gedrckt,
so erscheint die Patschhand und das Fax kann, bei gedrck-
ter Maustaste, auf dem Bildschirm verschoben werden. Hier-
bei fllt Ihnen vielleicht auf, da das Fax beim Angreifen
gelegentlich auf dem Bildschirm verschoben wird. 
Dies ist, je nach Anklickpunkt, teilweise notwendig, damit
Sie bei gedrckter Maustaste das gesamte Fax auf dem Schirm
verschieben knnen.
Das angezeigte Telefax kann grundstzlich in zwei Auflsun-
gen dargestellt werden; in der ber das Icon mit der Lupe ge-
whlten Auflsung und zustzlich in der 1:1 Darstellung fr
Details.
Fhren Sie zum Wechsel der Auflsungen bitte einen Doppelk-
lick in das Anzeigefenster durch.

9. Der Faxtreiber
Zu Tele Office liefern wir zwei Faxtreiber. Der Treiber mit
dem Namen "FAXDRV.ACC", der sich auf der ersten Ebene der
Programmdiskette befindet, ist kompatibel zu Modems, die
nach der Class-2-Norm (EIA TR29.2) angesteuert werden.
Im Ordner "SIERRA.DRV" befindet sich ein Treiber mit
demselben Namen, der zu Modems kompatibel ist, die nach
der Sierra-Norm angesteuert werden. Zum Einsatz des
Sierra-Treibers mu in der Konfiguration/Modem unter
"Minimale Lnge einer Zeile" ein Wert von mindestens 25
eingetragen sein und der RTS/CTS-Patch "RS232ENC.PRG" mu
installiert sein.
Auch bei Benutzung des Class-2-Faxtreibers wird das
RTS/CTS-Handshake benutzt. Es mu unbedingt sichergestellt
sein, da dieses bei der verwendeten TOS-Version absolut
korrekt funktioniert. Wir empfehlen auch hier den Patch
"RS232ENC.PRG".

9.1 Der Faxtreiber als ACC
Auf der Tele Office Programmdiskette liegen die Faxtreiber
als ACC vor. Der Einsatz in dieser Form ist sinnvoll, wenn
das eigentliche Tele Office als Programm aufgerufen wird.
Auf diese Weise knnen erstellte Telefaxe auch versendet
werden, wenn das Programm Tele Office nicht geladen ist.

9.2 Der Faxtreiber als Modul
Sollen mit Tele Office hufiger Telefaxe aus externer
Anwendersoftware erstellt werden, so ist es sinnvoll, das
Programm als ACC einzubinden.
Ist der Faxtreiber auch als ACC geladen, so wrde Tele
Office immer zwei der maximal mglichen sechs ACC-Pltze
belegen.
Um dieses zu vermeiden, kann der Faxtreiber auch als Modul
zu Tele Office eingebunden werden. Kopieren Sie hierzu nur
das Programm "FAXDRV.ACC" in den Ordner "OFFICE/MTX" und
benennen es in "FAXDRV.MTX" um.
Nach dem nchsten Booten steht Ihnen im Popup-Men von Tele
Office nun ein weiterer Punkt "Telefax Drv." zur
Verfgung.
Die Bedienung des Faxtreibers ist zwischen ACC- und
Modul-Betrieb identisch. Wird der Faxtreiber als Modul
eingebunden, darf er allerdings nicht gleichzeitig als ACC
geladen sein.
Als Modul eingebunden funktioniert der Faxtreiber
selbstverstndlich auch, wenn Tele Office nur als Programm
aufgerufen wird. In diesem Falle ist das Versenden von
Telefaxen aber nur mglich, solange das Programm Tele
Office nicht verlassen wird.
Es ist natrlich auch mglich, Tele Office als Programm
aufzurufen, um Telefaxe zu erstellen, obwohl diese
Software gleichzeitig, inklusive Faxtreiber als Modul, als
ACC eingebunden ist. Diese Kombination ist dann sinnvoll,
wenn Telefaxe mal aus externen Anwenderprogrammen und mal
ber das Layout-Modul erstellt werden sollen. Im letzteren
Fall bietet der Start von Tele Office als Programm den
Vorteil, da Editoren zum Schreiben des Textes direkt aus
dem Layout-Modul heraus aufgerufen werden knnen.
In dieser Kombination ist es leider technisch nicht
mglich, da Tele Office, als Programm gestartet, an den im
Tele Office ACC als Modul eingebunden eine Nachricht
sendet, wenn ein neues Fax erstellt wurde. Dieses im
Programm-Betrieb von Tele Office nur mit dem als ACC
eingebundenen Faxtreiber mglich.
Ist der Versand im (Modul-) Treiber freigegeben, so wird
dieser alle Telefaxe versenden, die bis zur Freigabe
erstellt wurden. Wird in dieser Kombination spter ein
neues Fax erstellt, so wird der Treiber nicht merken, da
ein neues Fax zum Versand ansteht.
Whlen Sie in dieser Kombination einfach den Faxtreiber im
Tele Office ACC an. Ist der Versand von Faxen dort
freigegeben, gengt ein Klick auf den Button "OK", damit
auch nachtrglich erstellte Telefaxe gefunden und
versendet werden. Alternativ kann in der Konfiguration
"Diverses" eine Zeit definiert werden, nach der der
Faxtreiber auch ohne entsprechende Nachricht im Ordner fr
ausgehende Faxe nach neuen Dateien suchen soll.

9.3 Der Faxtreiber als TTP
Die meisten Faxmodems verfgen ber die Mglichkeit,
zwischen Fax- und Datenanruf zu unterscheiden. Hierdurch
ist es mglich, bei einem Anruf entweder ein Fax zu
erhalten, oder Dateien per ZModem-Protokoll an ein
Terminalprogramm zu bertragen. Wird eine Mailbox
betrieben, kann so auf einer Leitung der Faxempfang und der
Mailboxbetrieb ermglicht werden.
Das hierbei auftretende Problem ist natrlich, das hierzu
zwei Software-Produkte notwendig sind, die ja eigentlich
jedes fr sich bei einem ankommenden Anruf die
Telefonleitung und die Schnittstelle des Rechners
bernehmen wollen.
Wir haben daher eine Schnittstelle fr den Faxtreiber
entwickelt, die es ermglicht, das dieser von anderer
Software aufgerufen wird und dann ein Fax empfngt.
Hierbei entfllt die sonst bliche Konfiguration des Modems
durch den Faxtreiber und dieser ffnet auch nicht die
bliche Oberflche.
Hierzu kann der Faxtreiber als TTP-Programm mit Parametern
aufgerufen werden. Kopieren Sie einfach das Programm
"FAXDRV.ACC" an eine passende Stelle und benennen es in
"FAXDRV.TTP" um. Der Pfad fr den Office-Ordner mu vorher
im Programm gespeichert sein, es empfiehlt sich also, den
Treiber erst als ACC zu installieren, den Pfad zu setzen,
den Empfang von Faxen auszutesten und diesen dann erst
umzubenennen.
In der Praxis konfiguriert jetzt das Terminal- oder
Mailboxprogramm das Modem auf Faxmode inklusive der
automatischen Fax/Datenerkennung. Kommt ein Anruf, so lt
die Software das Modem abheben. In der Carrierphase kommt
entweder die Meldung "+FCON" ( bei Faxanruf) oder eine
normale Connect-Meldung (bei Datenanruf).
Handelt es sich um einen Faxanruf, so ruft die Software
jetzt den Faxtreiber als TTP-Programm mit dem Parameter
"a" fr empfangen auf. Dieser bernimmt jetzt die
Schnittstelle und setzt den Empfang genau an der Stelle
fort, an der normalerweise die Meldung "+FCON" vom Modem
gesendet wurde.
Hierbei gibt der Faxtreiber Systemmeldungen, hnlich den
Meldungen in der Box "Telefax empfangen" als reinen
ASCII-Text aus, ohne dabei eine Oberflche zu ffnen. Der
zustzliche Parameter "q" beim Aufruf unterdrckt diese
Meldungen.
Damit das Ganze funktioniert, mu die Schnittstelle des
Faxtreibers vom Terminal- bzw. Mailboxprogramm untersttzt
werden.
Informieren Sie sich beim Hersteller Ihrer Software ber
diese Untersttzung.
Nhere Informationen knnen Sie dem Developer-Kit auf
unserer Faxtreiber-Diskette entnehmen.

9.3 Versenden von Telefaxen
Das eigentliche Versenden von Telefaxen hat uns vor groe
Probleme gestellt, sollte es doch mglichst komfortabel und
flexibel sein und natrlich auf allen Rechnern einwandfrei
funktionieren.
Die erste Idee war, das Versenden vollstndig im Hinter-
grund laufen zu lassen, so da eine laufende andere Anwen-
dung nicht gesperrt wird. Diese Idee war natrlich faszinie-
rend, wir haben aber (vorlufig) davon Abstand genommen, da
es bedingt durch die fehlenden MultitaskingFhigkeiten
des Atari zu Problemen mit langsamen Rechnern und zu Kompati-
blittsproblemen mit einigen Anwenderprogrammen kommen
kann.
Tele Office sperrt jetzt fr die Dauer des Versendens (und
Empfangens) eines Faxes eine gerade laufende Anwendung und
informiert durch eine Dialogbox darber, da gerade Telefa-
xe versendet oder empfangen werden.
So weit, so gut. Aber  wann soll ein Versand jetzt gestar-
tet werden? Sicherlich, zu dem Zeitpunkt, den Sie beim Kon-
vertieren gewhlt haben. Sie wollen aber eigentlich zwei Fa-
xe nacheinander an verschiedene Teilnehmer senden und haben
wenig Lust, mit der Erstellung des zweiten Faxes zu warten,
bis das erste abgesandt ist. Tele Office wrde ja in dem Mo-
ment, in dem Sie den Versand starten, gnadenlos zuschlagen
und Ihren Rechner bis zum erfolgreichen Versand sperren.
Ein solches Verhalten des Programmes ist nicht das, was wir
unter Komfort verstehen. Daher geht Tele Office einen
anderen Weg.
Der TelefaxVersand (und Empfang) erfolgt ber das Pro-
gramm FAXDRV.ACC. Dieses Programm erhlt vom LayoutModul
eine Message, da ein Fax erstellt wurde, liest sich aus
dem Header der konvertierten Datei den Zeitpunkt der Versen-
dung aus und startet den Versand, sobald dieser Zeitpunkt er-
reicht ist.
Dieses passiert aber nur dann, wenn Sie den Versand freigege-
ben haben.
Rufen Sie das FaxtreiberACC auf, so ffnet sich die in der
Abbildung gezeigte Oberflche. Im oberen Button kann der Fax-
versand freigegeben bzw. gesperrt werden. Steht dieser But-
ton auf Versand gesperrt, so ist der Versand zur Zeit ge-
sperrt und kann durch einmaliges Anklicken freigegeben
werden. Steht dieser Button auf Versand freigegeben, so
ist der Faxversand zur Zeit freigegeben und kann durch einma-
liges Anklicken gesperrt werden.
Ist die Freigabe aktiviert, so versendet Tele Office die Fa-
xe sofort nach der Erstellung. Ist dieser Menpunkt nicht ak-
tiviert, so versendet Tele Office erstellte Faxe erst zu
dem Moment, wo Sie die Freigabe aktivieren. In diesem Falle
werden alle noch nicht versandten Faxe in der Reihenfolge
der Erstellung nacheinander abgeschickt.
Haben Sie den Rechner ausgeschaltet, obwohl noch Faxe zur
Versendung vorgesehen waren, so erkennt Tele Office dies, so-
bald Sie das nchste Mal den Versand freigeben und holt die-
sen dann nach.

9.4 Empfangen von Telefaxen
Der Faxtreiber ist auch fr den Empfang eines Telefaxes zu-
stndig. Hier gibt es zwei Mglichkeiten, den manuellen und
den automatischen Empfang. Beim automatischen Empfang fragt
der Faxtreiber die Ring IndicatorLeitung an der seriellen
Schnittstelle ab und geht auf Faxempfang, sobald ein Anruf
registriert wird. Die empfangenen Faxe werden immer in den
Ordner OFFICE/FAXE.IN gespeichert. Der automatische Emp-
fang wird aktiviert, indem in der Oberflche des Faxtrei-
bers der Schalter Auto-Empfang an aktiviert wird. Nach
Anwahl von "OK" ist der Faxtreiber fr den Empfang "scharf
gemacht". Kommt ein Anruf, so informiert er ber den
Empfang durch eine sich automatisch ffnende Dialogbox. Die-
se Art des TelefaxEmpfangs bringt es mit sich, da das Fax-
modem grundstzlich bei einem Anruf die Leitung bernimmt,
gleichgltig, ob es sich um einen Fax oder Telefonanruf han-
delt. Soll nur gelegentlich ein Fax empfangen werden, so
kann der automatische Empfang ausgeschaltet werden. Kommt
ein Anruf und Sie hren anhand des Pfeiftons, da es sich
um einen Faxanruf handelt, so knnen Sie den Faxtreiber als
ACC aufrufen und das Modem durch Anklicken des Buttons
Empfangen veranlassen, die Leitung zu bernehmen und das
Fax zu empfangen.
Sowohl beim automatischen, als auch beim manuellen Empfang
ffnet sich eine Dialogbox, in der whrend des Empfangs die
ID des anrufenden Faxgertes, die bertragungsgeschwindig-
keit, die Auflsung und die Anzahl der empfangenen Seiten an-
gezeigt wird.
Whrend des Empfangs eines Telefaxes wird der Rechner ge-
sperrt und anschlieend wieder freigegeben.
Zum Anzeigen empfangener Faxe lesen Sie bitte in den Ab-
schnitten ber die Faxauswahl und das Modul "Fax anzeigen"
nach.
ffnet sich die Box "Fax empfangen" bei einem eingehenden
Anruf und aktiviertem automatischem Faxempfang nicht, so
hat Tele Office den Ring-Indicator an der seriellen
Schnittstelle nicht erkannt. Mgliche Ursachen hierfr
sind eine fehlende Leitung (PIN 22) im seriellen Kabel oder
der aktivierte Ringfilter in der
Konfiguration/Schnittstelle.


Der Empfang von Telefaxen ist eine absolut zeitkritische 
Angelegenheit.  Andere Telefaxprogramme gehen daher den
Weg, eine komplette Faxseite erst in den Speicher zu legen
und beim Seitenwechsel auf Festplatte zu  speichern.
Aufgrund der langsamen Schreibzugriffe auf Diskette reicht
hierfr die Zeit des Seitenwechsels nicht aus, was dazu
fhrt, da maximal eine Seite auf Diskette empfangen werden
kann.
Tele  Office geht hier einen anderen Weg. Die empfangenen
Daten werden stndig whrend des Empfangs auf den
Datentrger geschrieben. Whrend des Schreibzugriffs mssen
dabei die eingehenden Daten im Puffer der seriellen
Schnittstelle gespeichert werden. Der minimale Puffer
hierfr ist auf 4 KB gesetzt. Hiermit gab es mit keiner der
von uns getesteten Festplatten Probleme. In der
Konfiguration kann im Menpunkt "Modem" die Gre des
Puffers konfiguriert werden. Die maximale Puffergre ist
31 KB. Bitte setzen Sie den Puffer nur dann hoch, wenn es
Fehler in empfangenen Telefaxen gibt.
Von vielen Kunden wurde gewnscht, den Faxempfang auf
Diskette zu ermglichen. Dies ist problematisch, da
Diskettenlaufwerke beim Schreibzugriff zu langsam sind.
Der Faxtreiber von Tele Office holt sich daher beim
Erkennen eines Anrufes den gesamten Restspeicher des
Rechners, wenn der Pfad fr den Faxtreiber auf das
Diskettenlaufwerk gesetzt ist. Ein eingehendes Fax wird
jetzt erst im Speicher des Rechners gepuffert und nach
abgeschlossener bertragung auf die Diskette gespeichert.
Auf diese Weise ist es jetzt mglich, nur den Rechner zum
Empfang laufen zu lassen, ohne da die Festplatte
eingeschaltet ist.
Bitte bedenken Sie hierbei,da auf der Programmdiskette nur
wenig Platz fr empfangene Faxe bleibt. Wir empfehlen Ihnen
daher, sich zum Empfang auf Diskette eine extra
"Empfangsdiskette" anzulegen. Diese mu den Faxtreiber
"FAXDRV.ACC" enthalten, in dem der Pfad fr Faxe auf
A:\OFFICE\ gesetzt ist. Im Ordner "OFFICE" mssen sich die
Unterordner "FAXE.IN", "FAXE.OUT" und "SYSTEM" befinden. Im
Ordner System mssen die Dateien "OFFICE.TOC" und
"FAXDRV.TDC" stehen. Im Ordner "AUTO" mu sich das Programm
"RS232ENC.PRG" befinden.
Belassen Sie zustzlich noch das Programm "T_OFFICE.PRG"
und im Ordner "OFFICE" den Ordner "MTX" mit dem Modul
"VIEW.MTX", so knnen Sie sich die Faxe sogar noch von
Diskette anzeigen lassen. In dieser Konfiguration
verbleiben noch ca. 500 KByte Platz fr Telefaxe. Eine
Faxseite belegt im Durchschnitt ca. 50KB Speicher. Seiten
mit vielen Grafiken und vor allem Graurasterungen knnen
allerdings auch sehr viel grer werden. Aus diesem Grunde
sollte der Empfang auf Diskette nur gewhlt werden, wenn
nicht viele Faxe erwartet werden und Sie sollten tglich
nach eingegangenen Faxen sehen und diese von der Diskette
auf die Festplatte kopieren.
Zum Empfang eines Telefaxes fragt Tele Office die
Ring-Indicator-Leitung (PIN 22) an der RS-232-Schnittstelle
ab. Sobald das Modem einen eingehenden Anruf registriert
setzt es diese Leitung auf "High". Tele Office beginnt
daraufhin, das Modem auf Fax zu konfigurieren und hebt nach
erfolgreicher Konfigurierung ab, um das Fax zu empfangen.
Damit dieses funktioniert, mu der PIN 22 im seriellen
Kabel (25-poliges Anschlukabel) auch wirklich belegt sein.
Es drfen im RS-232-Kabel keinerlei Brcken vorhanden
sein.
Die AA-LED des Modems (signalisiert Anrufbereitschaft) darf
NICHT aktiviert sein, andernfalls wrde das Modem im
Datenmodus abheben und versuchen eine Datenverbindung
herzustellen, ehe es noch von Tele Office auf Fax
konfiguriert wre. Die AA-LED kann in einem
Terminalprogramm mit dem Befehl ATS0=0 deaktiviert werden.
Diese Einstellung lt sich mit AT&W0 abspeichern siehe
auch Modemhandbuch).

10. Fenstergren und Positionen
Bei der Arbeit mit Tele Office werden mehrere Fenster geff-
net, die in Gre und Position frei auf dem Bildschirm posi-
tioniert werden knnen. Um Ihnen die Arbeit zu ersparen, die-
se Fenster jedesmal neu der verwendeten Bildschirmauflsung
anzupassen, speichert Tele Office beim Schlieen eines Fen-
sters ber den Schlieschalter in der linken oberen Ecke au-
tomatisch die Fenstergre und Position in der Datei WIN-
DOWS.PAR im Ordner OFFICE/SYSTEM ab. Fr das AnzeigeFen-
ster wird gleichzeitig die gewhlte Auflsung und ggf. der
gewhlte Kontrast mit abgespeichert.
Dieses Abspeichern geschieht bei jedem Schlieen eines Fen-
sters. Haben Sie Gre und Position des Fensters einmal der
Bildschirmauflsung angepat und mchten nicht, da sptere
nderungen immer gespeichert werden, so setzen Sie im Desk-
top fr die Datei WINDOWS.PAR einfach den Schreibschutz.

11. Die Logdatei von Tele Office
In der Faxauswahlbox werden nur Telefaxe angezeigt, die
nicht gelscht wurden. Manchmal kann es aber auch von Inter-
esse sein, zu sehen, wann ein gelschtes Fax versendet oder
empfangen wurde.
Hierfr legt Tele Office eine Logdatei im ASCIIFormat an,
die mit jedem Editor angezeigt und bearbeitet werden kann.
Zur besseren bersicht wird fr jeden Monat eine separate
Datei angelegt. Die Datei der versendeten Faxe fr Januar
1993 wrde FLOG0193.OUTheien, die fr empfangene Faxe
FLOG0193.IN. Diese Dateien befinden sich grundstzlich im
Ordner OFFICE/SYSTEM.
Fr jeden vorgenommenen Versuch, ein Fax zu senden oder zu
empfangen, wird eine Zeile angelegt. Hier nun ein Beispiel
fr die Logdatei fr versendete Faxe:

	1	2	3	4	5	6	7	8	9	10

	Mo.	13.	13:41	01:28	02	+49 431 35984	TKR	0	0	1

Hierbei bedeuten:
1	Wochentag (in diesem Falle Mo. fr Montag)
2	Tag im Monat
3	Uhrzeit
4	Online Zeit
5	Anzahl der Seiten
6	Empfangene ID des Faxgertes
7	Name des Empfngers aus der Faxdatei
8	Error Code
9	Anzahl der Seiten mit bertragungsfehlern
10	Nummer des Versuchs

Folgende ErrorCodes knnen auftauchen:
0	Alles in Ordnung, keine Fehler
1	Modemfehler
2	Kein Connect
3	PostPageError, Fehler beim Seitenwechsel/Seitenende
4	Verlorener Carrier
5	Abbruch durch Benutzer
6	Anschlu war besetzt

Die Logdatei fr empfangene Faxe enthlt nur die Angaben
des Wochentages, der Zeit, Onlinezeit, Seitenanzahl und die
bermittelte ID des anrufenden Faxgertes.

12. Die Coverpage
Tele Office kann dem eigentlichen Telefax eine sogenannte
Coverpage (auf Deutsch auch Vorseite) voranstellen.
Speziell beim Computerfax ist eine solche Coverpage blich,
die die Absender- und Empfngerangaben enthlt und den
Empfnger ggf. noch ber die Anzahl der zu sendenden
Seiten etc. informiert.
In Tele Office ist es zustzlich noch mglich, jeder
Vorseite eine Kurzmitteilung von maximal 10 Zeilen Text
mit je 50 Zeichen hinzuzufgen.
In der Konfiguration/Seitengestaltung kann definiert
werden, ob eine solche Vorseite fr das Arbeiten im
Layout-Modul, fr das Erstellen von Faxen aus externer
Anwendersoftware, oder fr beides benutzt werden soll.
Bei der Arbeit im Layout-Modul wird man die Coverpage
selten bentigen, da mit dem Layout-Modul erstellte
Telefaxe ja sowieso feste Kopf- und Fubereiche mit Grafik
und Text enthalten knnen. Sinnvoll wird dieses aber beim
Erstellen von Faxen in externer Anwendersoftware. Durch die
Coverpage mu das Dokument in der Textverarbeitung oder der
DTP-Software nicht unbedingt die kompletten Absenderdaten
und Briefkpfe enthalten. Hufig ist es z.B. auch sinnvoll,
dem Empfnger eines mit einer DTP-Software erstellten Faxes
eine Kurzmitteilung zu senden, aus der hervorgeht, warum
Sie ihm dieses Dokument eigentlich zufaxen.
In der Konfiguration/Seitengestaltung kann fr die
Coverpage eine IMG-Grafik und ein ASCII-Text definiert
werden, der grundstzlich jeder Vorseite hinzugefgt wird.
Sinnvollerweise enthlt die Grafik Ihren Briefkopf mit
Absenderangaben und der Text durch Platzhalter allgemeine
Angaben zum Empfnger, Sendezeitpunkt, Anzahl der Seiten
etc. Zu dieser Grafik und diesem Text gilt alles, was in
diesem Handbuch zu den Briefkopf-Texten und -Grafiken
gesagt wurde. Haben Sie sich solche fr die Arbeit mit dem
Layout-Modul bereits erstellt, so knnen diese einfach fr
die Coverpage bernommen werden.
Die Vorseite wird von Tele Office automatisch erstellt,
wenn diese in der Konfiguration aktiviert wurde. Ohne
diesen Eintrag in der Konfiguration kann, auch in
Ausnahmefllen, keine Vorseite benutzt werden. Umgedreht
kann bei Aktivierung der Coverpage in der Konfiguration fr
einzelne Faxe auf eine Vorseite verzichtet werden.
Ist die Coverpage in der Konfiguration aktiviert, so ffnet
Tele Office bei Auswahl des Empfngers ber das
Telefon-Icon (Layout-Modul) oder bei der Anwahl des
Menpunktes "Extern-Fax Start" die in der Abbildung
gezeigte Dialogbox, in die eine Kurzmitteilung von maximal
10 Zeilen a 50 Zeichen eingetragen werden kann. In dieser
Dialogbox kommt man durch die Tasten "Return", "Tab" oder
"Cursor runter" immer eine Zeile tiefer. Innerhalb der Box
kann in hhere Zeilen nur durch die Tadte "Cursor hoch"
oder durch Anklicken der Zeile mit der Maus gewandert
werden.
Der Button "OK" erstellt die Vorseite wie eingegeben und
fgt dieser automatisch die definierte Grafik und den Text
hinzu.
Durch Anklicken des Buttons "Ohne" wird dieses Fax ohne
Vorseite erstellt.
Der Button "Abbruch" dient zum Abbruch der gesamten
Funktion; es wird kein Telefax erstellt, bzw. "Extern Fax"
nicht gestartet.
Nach krzester Zeit werden Sie bemerken, da die
Kurzmitteilungen, die in der Coverpage eingegeben werden
immer hnlich sind, bzw. zumindest immer wiederkehrende
Floskeln wie z.B. "Sehr geehrter Herr..." oder "Mit
freundlichem Gru..." enthalten. Es wre natrlich ziemlich
lstig, wenn diese immer wieder neu eingegeben werden
mten. Daher ist es mglich, mit einem Editor einen reinen
ASCII-Text zu erstellen, der spter immer als Default in
die Kurzmitteilungs-Box der Coverpage eingesetzt wird.
Hierzu mu der Text nur unter dem Dateinamen "CVR_PAGE.TXT"
im Ordner "OFFICE/SYSTEM" gespeichert werden. Achten Sie
aber bitte bei der Erstellung darauf, da der Text nicht
mehr als 50 Zeichen pro Zeile enthlt.
Der Text fr die Coverpage kann selbstverstndlich, wie
ASCII-Texte, die ber das Layout-Modul eingebunden werden,
Synonyme enthalten, die beim Versenden des Faxes durch die
aktuellen System- bzw. Empfngerdaten ersetzt werden.
Lassen Sie sich ein mit Coverpage erstelltes Fax bitte
unbedingt vorm ersten Versenden mal mit der Funktion "Fax
anzeigen" von Tele Office zeigen, um diese zu
kontrollieren.
Es ist selbstverstndlich auch mglich, ein Fax zu
versenden, welches nur aus einer Coverpage besteht. Hierzu
mu diese ber die Funktion "Extern Fax Start" angewhlt
werden. Nach Erstellen der Coverpage wird dann sofort die
Funktion "Extern Fax Stop" angewhlt. Das Ergebnis ist ein
Kurzfax, welches nur aus der Coverpage besteht.

13. Direktes Faxen aus Anwenderprogrammen
Mit den bisher beschriebenen Mglichkeiten von Tele Office
sind Sie bereits in der Lage, Telefaxe zu erstellen und zu
versenden, deren Qualitt die Empfnger verblffen werden.
Hier stellen Sie Telefaxe aus reinen ASCIIDateien und
IMGGrafiken zusammen, eine Art der Erstellung, die be-
stimmt zum schnellen Erstellen von Faxen im tglichen Ein-
satz der ideale Weg sein drfte.
Bestimmt haben Sie sich bei der bisherigen Benutzung aber
auch schon gefragt, warum Sie Telefaxe nicht mit der Textver-
arbeitung oder dem DTPProgramm erstellen knnen, welches
Sie sonst zur Ausgabe von Dokumenten auf dem Drucker benut-
zen.
Mit dem Programm CalFax brachten wir 1991 die erste Mglich-
keit, direkt aus einem DTPProgramm Telefaxe zu versenden.
Der Wunsch, auch andere Programme als Calamus (R) zu unter-
sttzen, lag natrlich nahe und wurde von vielen Kunden an
uns herangetragen.
Tele Office bietet jetzt die Voraussetzung, diesen Wunsch
fr die meisten Anwenderprogramme zu verwirklichen.

13.1 Die Voraussetzungen
Der Wunsch, aus jedem Anwenderprogramm heraus einfach ein
Fax zu erstellen, liegt natrlich nahe. Um Ihnen deutlich
zu machen, was dafr notwendig ist, hier ein paar grundstz-
liche Bemerkungen zum Telefax und zu den AusgabeMglichkei-
ten von Anwenderprogrammen auf dem Atari.

Was ist eigentlich ein Telefax?
Die deutsche bersetzung fr Telefax ist Fernkopie. Diese
trifft den Nagel voll auf den Kopf, denn mit Telefax wird ei-
ne Kopie des Originals auf einem Drucker irgendwo auf der
Welt ausgegeben.
Was passiert bei der Ausgabe eines Telefaxes?
Das angerufene Telefaxgert gibt eine Kopie des versendeten
Originals aus. Hierbei wird im Prinzip nichts anderes ge-
macht, als da aus der Originalvorlage durch Scannen eine
Grafikdatei erstellt wird, die dann ber die Telefonleitung
bermittelt und auf dem empfangenen Gert wieder ausge-
druckt wird. Damit sich alle Gerte untereinander verste-
hen, wird ein spezielles Grafikformat verwendet.
Fr unsere Zielsetzung soweit ganz klar: Wir mssen dem Fax-
gert einfach eine Grafik bermitteln. Aber auf der anderen
Seite sitzt ja nun mal kein Atari mit der Textverarbeitung,
die gerade benutzt wird. Folglich ist einen Datenwandlung
notwendig.
Das Telefax kann eine Grafikdatei im speziellem Format und
in 196 DPI (Fine Mode) ausdrucken.

Was liefert der Atari?
Als Ausgabemglichkeit besitzen AtariProgramme die Drucker-
schnittstelle.
Hier werden (bei lteren Textverarbeitungen) reine ASCIICo-
des, ergnzt durch Formatinformationen, an den Drucker ber-
mittelt, die dieser wiederum durch seine internen Zeichenst-
ze mehr oder minder ansprechend auf das Papier bringt. Hier
bietet sich kaum ein Ansatz, denn das Faxgert versteht die-
se Informationen einfach nicht. Folglich bieten sich fr
Programme, die nur diese Ausgabeart verwenden, kaum Ansatz-
mglichkeiten zur Erstellung eines Faxtreibers.
Viele Anwenderprogramme auf dem Atari bieten nun aber auch
die Mglichkeit, mehr als reinen Text im Druckerzeichensatz
auszugeben, denn der Drucker versteht auch Grafikdaten und
kann diese in den ihm zur Verfgung stehenden Auflsungen
ausgeben.
Diesen Weg der Ausgabe gehen alle DTP und Grafikprogramme.
Auch alle Textverarbeitungen, die die Arbeit mit frei whlba-
re Zeichenstzen bieten, gehen diesen Weg der Ausgabe.
Hier setzt Tele Office an, denn wenn ein Programm schon die
Mglichkeit bietet, Grafikdateien an einen Drucker zu sen-
den, ist es auch grundstzlich mglich, diese ber Telefon-
leitung an ein Faxgert zu bermitteln.

13.2 Das Konzept
Diverse Anwenderprogramme bieten die Mglichkeit, Grafikda-
teien an einen Drucker zu senden.
Sie wollen diese Daten aber ja nicht auf dem am Rechner ange-
schlossenen Drucker ausgeben, sondern diese ber Telefonlei-
tung an ein Faxgert senden. Dieses bietet Ihnen maximal ei-
ne Auflsung von 196 DPI, die Sie bei Druckern vergeblich su-
chen werden.
Folglich mu die Ausgabe der Daten in eine Datei umgelenkt
werden, die spter ber Telefonleitung versendet werden
kann, die Auflsung mu heruntergerechnet und das Format
gendert werden.
Die wesentliche Arbeit erledigt hier Tele Office, denn das
Programm besitzt eine Schnittstelle, ber die Anwenderpro-
gramme Grafikdateien bergeben knnen. Tele Office wandelt
diese dann in das Telefaxformat und bernimmt die Ausgabe
ber das Modem. 
Zustzlich ist Tele Office noch in der Lage die Auflsung
der bergebenen Grafik in die Auflsung des Telefaxes herun-
terzurechnen.
Nun gengt es aber ja nicht, nur eine Datei zu erzeugen,
denn es mu ja noch festgelegt werden, an welches Faxgert
diese bermittelt werden und wann der Versand erfolgen
soll.
Auch diese Aufgaben bernimmt Tele Office, so da Anwender-
programme nichts weiter tun mssen, als mit Tele Office zu
kommunizieren und Grafikdateien zu bergeben.
Dieses ist dann auch leider der Punkt, an dem wir nicht di-
rekt ttig werden knnen, denn die Ausgaberoutinen der diver-
sen Anwenderprogramme mssen hierfr modifiziert werden. Da
hierzu die Sourcen der Treiber ntig sind, mu diese Arbeit
von den Programmierern der jeweiligen Anwendersoftware erle-
digt werden.
Um den Programmierern diese Arbeit zu erleichtern, haben
wir die Schnittstellen von Tele Office dokumentiert und lie-
fern auf der FaxtreiberDiskette zustzlich Beispielsour-
cen.

13.3 Die Anwendung
Unser Ziel war, auf der einen Seite auch das Faxen direkt
aus Anwenderprogrammen mglichst komfortabel zu gestalten,
auf der anderen Seite allen Anwenderprogrammen, gleich wel-
ches Konzept zum Ausdruck benutzt wird, mglichst wenig Ar-
beit bei der Erstellung eines Faxtreibers zu machen.
Tele Office ist in der Lage, auch beim Faxen aus Anwenderpro-
grammen heraus, mehrere Telefaxe (inklusive Serienfax) zu er-
stellen und diese nach der Freigabe des Versands (auch zeit-
versetzt) nacheinander zu versenden.
Um dieses zu gewhrleisten, wird die Adressverwaltung von Te-
le Office benutzt und auch die Angaben zum Sendezeitpunkt
und die Auflsung werden in Tele Office festgelegt.
Im AutoOrdner der Tele Office Programmdiskette befindet
sich das Programm FAXOUT.PRG. Dieses installiert im Sy-
stem die mglichen Aufrufe fr Anwenderprogramme. Bitte ko-
pieren Sie dieses Programm in den AUTOOrdner Ihrer Festplat-
te, wenn Sie hufig aus Anwenderprogrammen heraus Faxe er-
stellen wollen. Soll dieses nur selten oder nur zum Test
mal geschehen, so kann dieses Programm auch vor der Erstel-
lung manuell gestartet werden.
Im Men von Tele Office finden Sie einen mit ExternFax
Start bezeichneten Menpunkt. Dieser ist nur dann anwhl-
bar, wenn das FAXOUT.PRG vorher gestartet wurde.
Whlen Sie diesen Menpunkt bitte an, wenn ein Fax aus exter-
nen Programmen erstellt werden soll. Tele Office ffnet
daraufhin die gewohnte Adressauswahl. Whlen Sie in dieser
die Empfnger des zu erstellenden Telefaxes aus. Nach Klick
auf OK in der Adressauswahl erhalten Sie eine Dialogbox,
in der festgelegt werden mu, ob das zu erstellende Fax in
normaler oder in feiner Auflsung versendet werden soll.
Wir empfehlen, hier die FeinAuflsung zu whlen, denn spezi-
ell wenn frei whlbare Zeichenstze oder Grafiken im Doku-
ment verwendet werden, ist die Qualitt des ausgehenden Tele-
faxes in der feinen Auflsung (196 DPI) erheblich besser.
Nach Anwahl der Auflsung legt Tele Office den Header einer
Faxdatei an und wartet nun auf zu versendende Daten. Der
Schriftzug im Men wechselt von ExternFax Start auf Ex-
ternFax Stop. Wurde fr das externe Fax die Erstellung
einer Coverpage definiert, so wird die entsprechende
Dialogbox vorher geffnet.

Starten Sie nun das gewnschte Anwenderprogramm, fr das
ein Faxtreiber vorliegt, installieren diesen und whlen aus
dem Anwenderprogramm das Drucken an, so wird der Treiber
die zu versendenden Daten in die geffnete Faxdatei schrei-
ben. Wie dieses in der von Ihnen verwendeten Software exakt
bewerkstelligt wird, knnen Sie entweder im Handbuch der
verwendeten Software oder in einem ASCII-Text, der sich auf
unserer "Faxtreiber"-Diskette beim eigentlichen Treiber
befindet nachlesen.
Hierbei knnen Sie nun nach Lust und Laune zwischen verschie-
denen Anwenderprogrammen wechseln. Die Faxtreiber der Anwen-
derprogramme bergeben nun die zu versendenden Daten an Te-
le Office.
Ist das Fax fertiggestellt, so whlen Sie bitte den Men-
punkt ExternFax Stop in Tele Office an.
Daraufhin ffnet sich dieselbe Dialogbox wie beim Versenden
eines Faxes aus dem Layoutmodul. In dieser kann der Versende-
zeitpunkt eingetragen und angegeben werden, ob das Telefax
nach erfolgreichem Versand gelscht werden soll.
Nach Klick auf OK vervollstndigt Tele Office die Faxda-
tei. Dieses wird versendet, sobald der Faxversand im Faxtrei-
ber freigegeben wird und der Versendezeitpunkt erreicht
ist.
Auf diese Weise knnen diverse Telefaxe an unterschiedliche
Empfnger erstellt werden, die nach der Freigabe nacheinan-
der versendet werden.
Wir empfehlen, da Sie sich ein aus externer Anwendung
erstelltes Fax bei erstmaliger Benutzung erst mit dem
Menpunkt "Fax anzeigen" von Tele Office anzeigen zu
lassen, damit kontrolliert werden kann, ob alles
einwandfrei geklappt hat.

13.4 Faxtreiber
Bei Drucklegung dieses Handbuches waren Faxtreiber fr die
meisten Anwenderprogramme bereits fertiggestellt. Auf der
FaxtreiberDiskette finden Sie alle verfgbaren Treiber
bzw. Hinweistexte ber verfgbare Treiber, die direkt von
den Herstellern der Anwendersoftware geliefert werden.
Aus Platzgrnden liefern wir die Treiber in gepackter Form
als selbstentpackende Archive. Diese tragen immer die
Dateiendung ".TOS". Kopieren Sie die gewnschte Datei in
eine Ram-Disk oder auf Ihre Festplatte und starten diese
einmal durch Doppelklick. Das Archiv entpackt sich
daraufhin selbstttig und Sie erhalten einen Ordner mit dem
entsprechendem Treiber und dem Anleitungstext. Bedenken
Sie bitte, da auf unserer "Faxtreiber"-Diskette nicht
gengend Platz zum Entpacken vorhanden ist.
Faxtreiber, die von uns geliefert werden drfen, knnen
kostenfrei und ohne Zugangsbeschrnkung (auch von Gsten)
in unserer Service-Mailbox geladen werden.
Eine Anleitung zur Benutzung der verfgbaren Treiber lie-
fern wir Ihnen jeweils zum verfgbaren Treiber als
ASCIIDatei auf der FaxtreiberDiskette. Teilweise ist
die Benutzung der Faxtreiber auch in den Handbchern der
verwendeten Anwendersoftware beschrieben.
Wir knnen hier nicht auf die Bedienung der Treiber fr die
diversen Programme eingehen. Dieses wrde den Umfang
dieses Handbuches sprengen. Wenn das Konzept auch bei allen
Treibern gleich ist, so ist deren Bedienung, je nach
Anwendersoftware, doch recht verschieden.

13.5 FaxtreiberDeveloperKit
Auf der FaxtreiberDiskette befindet sich ein Entwick-
lungsKit fr Faxtreiber mit Dokumentation der Schnittstel-
le und BeispielSourcen.
Dieses darf frei weitergegeben und auch ber Mailboxen ver-
teilt werden. Diese Erlaubnis der Weitergabe bezieht sich
rein auf die Datei "DEVELOP.TOS" der "Faxtreiber"-Diskette.
Die anderen Programmteile von Tele Office unterliegen einem
Copyright und drfen, sofern nicht anders angegeben, nicht
weitergegeben werden.

