Sehr geehrte Kunden,

seit der Markteinfhrung von Tele Office haben uns viele Anrufe und
Telefaxe von Kunden mit Anregungen zum Programm erreicht.

Hier liegt Ihnen jetzt die Version 2.0 des Programms vor.
In  dieser  haben sich gegenber den Angaben im  Handbuch  einige 
nderungen ergeben. Bitte lesen Sie den folgenden Text aufmerksam durch,
auch wenn Sie diese Version im Update erhalten haben. Dies hilft, sptere
Probleme zu vermeiden.

1. Faxtreiber
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   Die Faxtreiber heissen nicht, wie im Handbuch beschrieben 
   "FAX_DRV.PRG", sondern "FAXDRV.PRG" (ohne Unterlnge).
   Wie im Handbuch beschrieben wird fr Class2-kompatible Modems ein
   anderer Faxtreiber als fr SIERRA-kompatible Modems bentigt.
   Der Treiber "FAXDRV.ACC" ist der zu Class2-Modems
   kompatible Treiber. Im Verzeichnis "SIERRA" dieser Diskette befindet sich
   der zu SIERRA-Modems kompatible Treiber (auch mit dem Dateinamen 
   "FAXDRV.ACC"). Wird der Treiber als Programm gestartet, oder als ACC
   angewhlt, so ist aus der Oberflche zu ersehen, um welchen Treiber es
   sich handelt.

   WICHTIG FR BETRIEB MIT SIERRA-TREIBER:
   Der RTS/CTS Patch "RS232ENC.PRG" mu unbedingt installiert sein. Aufgrund
   des minimalen Puffers der Sierra-Faxmodems kann es andernfalls ein 
   "Verklemmen" des Handshakes geben. 
   Sierra-Modems melden die Scangeschwindigkeit des angerufenen Faxgertes
   nicht zum Programm, so da in der Konfiguration unter "Modem" unbedingt
   ein Wert fr die minimalen Bytes einer Zeile eingetragen werden mu.
   In unseren Tests gab es mit einem Wert von 25 keinerlei Probleme mit
   Faxgerten. Wir empfehlen daher, so zu konfigurieren.
   Fr ein Sierra-kompatibles Modem (z.B. BEST 2448LF oder PHONIC 9624) mu
   der Faxtreiber FAXDRV.ACC aus dem Ordner SIERRA.DRV verwendet werden.

   Tele Office benutzt als Handshake zum Modem das Hardware-Handshake 
   RTS/CTS. Damit dieses funktioniert, mu auch das verwendete Modem auf
   RTS/CTS-Handshake konfiguriert werden. Dieses geschieht, indem in einem
   Terminalprogramm der Befehl AT\Q3 (bei einigen High-Speed-Modems auch
   AT&K3) eingegeben wird und dieses dann durch AT&W0 im nichtflchtigen
   Speicher des Modems konfiguriert wird.
   Ist das Handshake im Modem nicht konfiguriert, so luft der Modempuffer
   beim Faxversand ber. Die Folge ist, da nur die ersten paar Zeilen eines
   versendeten Faxes lesbar sind, anschlieend folgt nur noch Mll.

   Ab der Version 1.3 hat die Dialogbox des Faxtreibers zwei Buttons "OK"
   und "Abbruch" erhalten. In lteren Versionen schlo sich die Box, sobald
   eine nderung vorgenommen wurde. Hierdurch war es schlecht zu sehen, ob
   die vorgenommene nderung wirklich korrekt war.
   Die Beschriftung der Buttons fhrte hufig zu Miverstndnissen, daher 
   wurde diese jetzt gendert. In den Buttons knnen Sie jetzt den aktuellen
   Zustand des Faxtreibers ablesen. Steht dort "Versand gesperrt" so ist der
   Versand von Faxen z.Zt. gesperrt. Nach Klick auf diesen Button wechselt
   die Beschriftung in "Versand freigegeben". Dann wrden erstellte Faxe
   sofort versendet.
   Steht im Button fr den Faxempfang jetzt "Auto aus", so ist der 
   automatische Faxempfang ausgeschaltet, bei "Auto an" ist er aktiviert.
   Der Button "Empfangen" dient nach wie vor dazu, ein Fax manuell ent-
   gegen zu nehmen.

   Ab der Version 1.6 des Faxtreibers (wird in der Oberflche des 
   Treibers ausgegeben), kann der Faxtreiber auch als Modul zu Tele 
   Office eingebunden werden. Hierdurch ist bei ACC-Betrieb von Tele 
   Office nur ein ACC-Platz notwendig. 
   Installieren Sie hierzu den Treiber erst, wie beschrieben als ACC 
   und testen den Versand und Empfang von Telefaxen. Funktioniert 
   alles einwandfrei, kopieren Sie "FAXDRV.ACC" vom Bootlaufwerk in 
   den Ordner "OFFICE/MTX" und benennen den Treiber in "FAXDRV.MTX" 
   um. Nach dem nchsten Booten des Rechners ist im Tele Office ACC 
   jetzt ein zustzlicher Punkt "Telefax Drv." hinzugekommen. Die 
   Bedienung entspricht jetzt der des ACC-Betriebs.
   Ist der Faxtreiber im Tele Office ACC als Modul eingebunden und 
   erst wird mit Tele Office, als Programm gestartet, ber das Layout-
   Modul ein Telefax erstellt, so ist es leider technisch nicht 
   mglich, da der Treiber als Modul eine entsprechende Nachricht 
   erhlt. Daher mu in dieser Art der Anwendung nach Erstellen von 
   Faxen der Faxtreiber im Tele Office ACC erneut aufgerufen werden 
   und die Einstellung "Versand freigegeben" mit "OK" besttigt 
   werden. Der Treiber versendet dann alle Telefaxe, die bis dahin 
   erstellt wurden. Alternativ kann in der Konfiguration/Diverses eine 
   Scanzeit fr das Faxdirectory eingetragen werden.

   
2. Empfang von Telefaxen
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   Der  Empfang von Telefaxen ist eine absolut  zeitkritische  Angelegenheit. 
   Andere Telefaxprogramme gehen daher den Weg,  eine komplette Faxseite erst 
   in  den  Speicher  zu  legen und  beim  Seitenwechsel  auf  Festplatte  zu 
   speichern.  Aufgrund  der  langsamen Schreibzugriffe auf  Diskette  reicht 
   hierfr  die  Zeit  des Seitenwechsels nicht  aus,  was  dazu  fhrt,  da 
   maximal eine Seite auf Diskette empfangen werden kann.
   Junior  Office  und  Tele  Office gehen  hier  einen  anderen  Weg.  Diese 
   Programme  schreiben  die empfangenen Daten stndig whrend  des  Empfangs 
   auf   den  Datentrger.  Whrend  des  Schreibzugriffs  mssen dabei   die   
   eingehenden  Daten  im  Puffer   der   seriellen Schnittstelle gespeichert 
   werden.  Der minimale Puffer ist auf 4 KB gesetzt. Hiermit gab es mit 
   keiner der von uns getesteten Festplatten Probleme. In der Konfiguration 
   kann im Menpunkt "Modem" die Gre des Input-Puffers konfiguriert werden. 
   Die maximale Puffergre ist 31 KB.  Bitte setzen Sie den Puffer hoch, wenn es 
   Probleme beim Empfang von Telefaxen gibt.

   Von vielen Kunden wurde gewnscht, den Faxempfang auf Diskette zu ermglichen.  
   Dies ist problematisch, da Diskettenlaufwerke beim Schreibzugriff zu langsam 
   sind. Der Faxtreiber von Tele Office  holt  sich beim Erkennen eines  Anrufes  
   den  gesamten Restspeicher  des Rechners,  wenn der Pfad fr den  Faxtreiber 
   auf  das  Diskettenlaufwerk  gesetzt  ist  (bei  Empfang   auf Festplatte wird 
   nur der definierte Input-Puffer  belegt).  Ein eingehendes  Fax  wird  jetzt 
   erst im  Speicher  des  Rechners gepuffert   und  nach  abgeschlossener  
   bertragung  auf   die Diskette gespeichert.
   Auf diese Weise ist es jetzt mglich,  nur den Rechner zum Empfang  laufen 
   zu lassen, ohne da die Festplatte eingeschaltet ist.
   Bitte bedenken Sie hierbei,  da auf der Programmdiskette nur wenig  Platz 
   fr empfangene Faxe bleibt.  Wir empfehlen Ihnen daher,  sich zum  Empfang 
   auf Diskette eine extra "Empfangsdiskette" anzulegen.
   Diese mu den Faxtreiber "FAXDRV.ACC" enthalten,  in dem der Pfad fr Faxe 
   auf A:\OFFICE\ gesetzt ist. Im Ordner "OFFICE" mssen sich die Unterordner 
   "FAXE.IN",  "FAXE.OUT" und "SYSTEM" befinden. Im Ordner System mssen die 
   Dateien "OFFICE.TOC" und "FAXDRV.TDC" stehen.
   Im Ordner "AUTO" mu sich das Programm "RS232ENC.PRG" befinden.
   Belassen  Sie  zustzlich  noch das Programm "J_OFFICE.PRG"  und  im  Ordner 
   "OFFICE" den Ordner "MTX" mit dem Modul "VIEW.MTX", so knnen Sie sich die 
   Faxe  sogar  noch von Diskette anzeigen lassen.  In  dieser  Konfiguration 
   verbleiben noch ca. 500 KByte Platz fr Telefaxe.
   Eine  Faxseite  belegt im Durchschnitt  ca.  50  KB  Speicher. 
   Seiten  mit  vielen  Grafiken und  vor  allem  Graurasterungen 
   knnen  allerdings auch sehr viel grer  werden.  Aus  diesem 
   Grunde  sollte  der Empfang auf Diskette nur  gewhlt  werden, 
   wenn nicht viele Faxe erwartet werden und Sie sollten  tglich 
   nach eingegangenen Faxen sehen und diese von der Diskette  auf 
   die Festplatte kopieren.

   Zum Empfang eines Telefaxes fragt Tele Office die Ring-Indicator-
   Leitung (PIN 22) an der RS-232-Schnittstelle ab. Sobald das Modem
   einen eingehenden Anruf registriert setzt es diese Leitung auf "High".
   Tele Office beginnt daraufhin, das Modem auf Fax zu konfigurieren und
   hebt nach erfolgreicher Konfigurierung ab, um das Fax zu empfangen.
   Damit dieses funktioniert, mu der PIN 22 im seriellen Kabel (25-poliges
   Anschlukabel) auch wirklich belegt sein. Es drfen im RS-232-Kabel
   keinerlei Brcken vorhanden sein.
   Die AA-LED des Modems (signalisiert Anrufbereitschaft) darf NICHT
   aktiviert sein, andernfalls wrde das Modem im Datenmodus abheben und
   versuchen eine Datenverbindung herzustellen, ehe es noch von Tele Office
   auf Fax konfiguriert wre.
   Die AA-LED kann in einem Terminalprogramm mit dem Befehl ATS0=0
   deaktiviert werden. Diese Einstellung lt sich mit AT&W0 abspeichern
   (siehe auch Modemhandbuch).   
   
3. Anzeige Modul
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   Im Anzeige-Modul ist eine neue Funktion hinzugekommen.
   Das Anzeige-Modul besitzt ein zustzliches Icon mit einem Telefon.  Dieses 
   dient   in  Tele  Office  dazu,   empfangene  Faxe  an  andere   Empfnger 
   weiterzuleiten.
   Hierzu benutzt Tele Office die eigene Schnittstelle zum Erstellen von Faxen
   mit externen Programmen, ruft sich also quasi aus sich selber heraus auf.
   Whlen Sie im Programm den Punkt "Extern-Fax Start" an und whlen in der
   sich ffnenden Adressauswahl den oder die Empfnger des Faxes aus.
   Bei Klick auf das Telefon-Icon im Anzeige-Modul wird nun die gerade angezeigte
   Faxseite in eine ausgehende Faxdatei gespeichert. Dieser Vorgang kann nun
   mit mehreren Seiten nacheinander wiederholt werden.
   Ist das Fax fertiggestellt, so whlen Sie bitte den Menpunkt "Extern-Fax Stop"
   an und geben dann den Versendezeitpunkt an.
   Die gewhlte Auflsung fr die Darstellung des weiterzuleitenden Faxes und der
   aktuelle Bildschirmausschnitt ist unerheblich, es wird immer die gesamte Faxseite
   in 1:1 Pixelauflsung in das zu erstellende Fax geschrieben.

4. Konfiguration Modem
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   Im Handbuch wurde beschrieben, da die Konfiguration des Modems 
   ber den Punkt "Konfiguration/Modem" geschieht.
   Ab der Version 2.0 gibt es hierfr zwei Konmfigurationspunkte 
   "Modem" und "Schnittstelle".
   Normalerweise   wird   das  Telefaxmodem  veranlat,   eine   9600   Bit/s 
   Faxverbindung zu versuchen. Einige Gerte knnen schon Telefaxe mit 14.400 
   Bit/s versenden und empfangen. 
   Wird  das  Feld  "14.400  Bit/s"  in  der  Konfiguration   aktiviert,   so 
   konfiguriert das Programm das Modem auf 14.400 Bit/s. Bedenken Sie hierbei 
   aber bitte,  da nur wenige Faxgerte ber dieses Feature verfgen und die 
   Connectzeit bei Konfiguration auf 14.400 Bit/s lnger wird.

   Alle  TOS-Versionen  des Atari besitzen den Fehler,  da die  Leitung  DTR 
   (Data Terminal Ready) nach dem Booten auf High gesetzt bleibt,  obwohl gar 
   kein Terminalprogramm geladen ist.
   Sobald der Faxtreiber von Tele Office als ACC eingebunden ist,  wird DTR 
   auf Low gelegt und erst dann auf High gesetzt, wenn ein Fax versendet oder 
   empfangen werden soll.
   Einige ltere Terminalprogramme verlassen sich aber auf diesen  TOS-Fehler 
   und legen Ihrerseits beim Start DTR nicht auf High,  was dazu  fhrt,  da 
   das  Modem keinen Connect zu einer Mailbox mehr aufnehmen kann.  In  RUFUS 
   ist  dieser Fehler ab der Version 1.06 beseitigt.  Leider besitzt  STALKER 
   diesen Fehler noch. Der amerikanische Hersteller hat aber zugesagt, diesen 
   zu beseitigen.
   In der Konfiguration/Schnittstelle von Tele Office ist ein Feld "DTR immer 
   an" hinzugekommen. Ist dieses aktiviert, so legt der Faxtreiber beim Booten
   und nach jedem Faxversand DTR explizit auf High, so da es mit keinem
   Terminalprogramm mehr Probleme gibt.
   Dieses war notwendig, da einige Pocket-Modems (Drews, BEST) nur dann bei
   eingehendem Anruf den Ring-Indicator auf der seriellen Schnittstelle
   setzen, wenn DTR auf High liegt. Ohne Ring-Indicator knnte Junior Office
   aber nicht erkennen, da ein Anruf kommt und wrde den Faxempfang nicht
   starten.
   Wir empfehlen, das Feld "DTR immer an" nur dann zu aktivieren, wenn Sie
   ein solches Modem besitzen oder noch mit einem lteren Terminalprogramm
   arbeiten.

   Neu hinzugekommen ist ein Konfigurationsfeld "Empfangsinit". In 
   dieses knnen zustzliche Modem-Befehle eingefgt werden, die beim 
   Empfangen von Faxen an das Modem gesendet werden. In diesem String 
   darf sich kein AT und kein Z befinden. Normalerweise braucht in 
   dieses Feld nichts eingetragen werden. Tele Office sendet die 
   notwendigen Befehle automatisch. Dieses Feld ist nur fr 
   Spezialanwendungen gedacht.

   In "Konfiguration/Schnittstelle" kann jetzt der Modemport angewhlt 
   werden, auf dem Tele Office arbeiten soll.
   Normalerweise ist dies "Modem 1". Beim TT kann auch auf "Modem 2" 
   oder "Serial 2" gestellt werden. Bei Betrieb auf "Serial 2" 
   funktioniert der automatische Faxempfang nicht, da diese 
   Schnittstelle keine Leitung Ring Indicator (RI) besitzt.
   Bei Betrieb auf dem Mega STE kommt es bei Einstellung "Modem 2" und 
   "Auto Empfang An" bei eingehendem Anruf zu einem Absturz des 
   Rechners. Leider liegt uns keine genaue Dokumentation zur 
   Schnittstelle des Mega STE vor, bzw. die uns vorliegende weicht 
   komplett von den tatschlichen Verhltnissen ab, so da wir hier 
   weder die exakte Ursache benennen, noch diesen Umstand ndern 
   knnen.

5. Konfiguration Diverses
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   In diesem Konfigirationspunkt sind zwei neue Felder hinzugekommen.
   
   Scanzeit fr Fax-Directory
   Der Faxtreiber durchsucht den Ordner "OFFICE/FAXE.OUT" nur auf zu sendende
   Telefaxe, wenn der Versand freigegeben wird (bzw. beim Booten des Rechners
   freigegeben ist). Anschlieend wird immer, wenn ein Fax erstellt wurde, eine
   Message an den Faxtreiber gesandt, so da dieser wei, da neue Faxe zu
   versenden sind.
   Dieses funktioniert aber nur auf einem Einplatz-System. Beim Einsatz der
   Software im Netzwerk, wrde der Faxtreiber nicht merken, da nach der ersten
   Freigabe des Versandes noch Faxe erstellt worden sind.
   Damit dies auch im Netzwerk funktioniert, ist im Konfigurationsmen 
   "Diverses" ein Feld "Faxdirectory alle x Minuten durchsuchen" hinzugekommen, 
   in der definiert werden kann, da der Faxtreiber alle paar Minuten nachsieht, 
   ob neue Faxe zum Versand anstehen. Benutzen Sie Tele Office nicht im 
   Netzwerk, so sollte dort eine Null stehen.

   Speicherreservierung
   In der Konfiguration "Diverses" ist ein Feld "x KByte Sendespeicher 
   reservieren" hinzugekommen. Dort kann definiert werden, da der Faxtreiber
   schon beim Booten fest Speicher belegt, um spter Faxe versenden zu knnen.
   Steht dort eine Null, so wird der notwendige Speicher erst angefordert, wenn
   wirklich ein Fax versendet werden soll und dieser wird anschlieend auch
   wieder freigegeben.
   Dieses wrde aber in Programmen, die sich beim Start den gesamten Rest-
   speicher des Rechners reservieren (Calamus 1.09N) nicht funktionieren.
   Mchten Sie auch Faxe versenden, wenn solche Programme geladen sind, so
   konfigurieren Sie bitte, da der Faxtreiber sich fest Speicher belegt.
   Wir empfehlen, hier mindestens 200 KByte einzutragen. Der zu reservierende
   Speicher mu immer fr eine Faxseite ausreichen. Theoretisch ist es durchaus
   mglich, Faxseiten zu erstellen, die grer als 200 KByte sind, dies drfte
   aber die Ausnahme sein, insbesondere da Tele Office die Seiten nicht im
   Faxformat, sondern in einem eigenen IMG-Grafik-artigen Format ablegt wodurch
   bei Verwendung von Graustufenrasterungen in Faxseiten deutlich kleinere
   Dateien entstehen, als wenn diese im Faxformat abgelegt wrden.
   Haben Sie mal ein "Mammut-Fax" erstellt und sind nicht sicher, ob der
   reservierte Speicher ausreicht, so verlassen Sie Calamus vor dem Versenden,
   so da wieder gengend Speicher vorhanden ist.

   Benutzer von Calamus SL empfehlen wir, mit Hilfe des System-Moduls 
   grundstzlich zu definieren, da Calamus Restspeicher beim Laden freilt.

6. Ausdruck eines Telefaxes
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   Die  Dialogbox zum Ausdrucken von Telefaxen aus dem Anzeige-Modul  besitzt 
   jetzt zwei mit "Original" und "90%" bezeichnete Auswahlschalter.
   Beim Ausdruck "Original" entspricht 1 cm im Fax 1 cm im  Ausdruck.  Dieses 
   fhrt dazu, da Faxe bedingt durch den oberen und unteren Rand der Drucker 
   bei Verwendung von Einzelblttern hufig nicht voll auf die Seite  passen. 
   Bitte whlen Sie in diesem Falle den Schalter "90%" an. Das Fax wird jetzt 
   um 10% verkleinert gedruckt, so da es voll auf die Seite passt.
 
7. Uhrzeit einstellen
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   Zu  versendende  und empfangene Faxe erhalten  als  Dateinamen 
   eine Zeitangabe.  Zustzlich benutzen einige Timer fr Timouts 
   im  Programm die Uhr des Rechners.  Aus diesem Grunde mu  der 
   verwendete  Rechner ber eine Hardwareuhr verfgen.  Ist  dies 
   nicht  der Fall,  mu unbedingt nach jedem Booten die  Uhrzeit 
   ber ein Programm (z.B.  das XCONTROL.ACC der TOS-Versionen ab 
   2.x) gestellt werden.

8. Pfade einstellen
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   Wie im Handbuch beschrieben, mu beim ersten Starten von "T_OFFICE.PRG"
   und "FAXDRV.ACC" der Pfad auf den Ordner "OFFICE" gesetzt werden.
   Um es neben dem Handbuch auch hier nocheinmal deutlich zu sagen:
   Hierzu mu der Ordner "OFFICE" in der Dateiauswahlbox einmal geffnet
   werden, die Unterordner "MTX", "SYSTEM", "FAXE.OUT", "FAXE.IN" und
   andere mssen jetzt in der Dateiauswahlbox zu sehen sein, ohne da diese
   geffnet werden.
   Die Ordner-Struktur unterhalb des "OFFICE"-Ordners ist festgelegt! 
   Folglich darf der "OFFICE"-Ordner auf beliebige Partitionen der
   Festplatte kopiert und auch umbenannt werden. Die Unterordner des
   "OFFICE"-Ordners sind festgelegt und drfen in Ihrer Bezeichnung
   und Lage nicht verndert werden !!!
   Damit der Faxtreiber die erstellten Faxe zum Versenden auch findet,
   mu der gewhlte Pfad in "T_OFFICE.PRG" und "FAXDRV.ACC" identisch
   sein !
   Nach Festlegung des Pfades wird der eingestellte Pfad fest in den
   Programmen "T_OFFICE.PRG" und "FAXDRV.ACC" gespeichert. Wir verzichten
   hier bewut auf Konfigurationsdateien, um den Betrieb der Programme
   als ACC jetzt und fr knftige TOS-Versionen sicher zu gewhrleisten.
   Im Handbuch weisen wir daraufhin, da zu einer nderung des Pfades die
   Programme neu von der Original-Diskette auf die Festplatte kopiert
   werden mssen. Dies ist in aller Regel zwar kein Problem, zeigt sich
   aber als unangenehme Begleiterscheinung, wenn die Programme z.B.
   auf einem Wechselplatten-Medium installiert sind.
   Aus diesem Grunde haben wir eine nachtrgliche nderung des Pfades
   im Programm implementiert. Drcken Sie beim Programmstart die
   <Control>-Taste, so wird erneut nach dem Pfad gefragt. Dieser kann
   nun neu eingegeben und ggf. auch neu gespeichert werden.

9. Gre des Fensters zum Anzeigen von Faxen
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   Das Fenster zum Anzeigen von Faxen wird immer in der Hhe des darzu-
   stellenden Telefaxes geffnet. Hierdurch konnte es bei einem sehr 
   kurzen Fax passieren, da die Icons zum Vor- und Zurckblttern nicht
   mehr anwhlbar waren.
   Ab der Version 1.3 kann das Fenster in solchen Fllen grer gezogen
   werden. Befinden Sie sich in der 1:3 Darstellungsgre mu hierzu aber
   vorher (durch Doppelklick in das Anzeigefenster) auf 1:1 Darstellung
   umgeschaltet werden.

10. Fax-Zeichensatz
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   Der bisherige Zeichensatz war nicht komplett, so da Sonderzeichen nicht
   dargestellt werden konnten.
   Der Zeichensatz ist jetzt komplett vorhanden und befindet sich fest im
   Faxtreiber.
   Zustzlich knnen externe Zeichenstze benutzt werden. Diese mssen den
   Dateinamen "FXFONT.FNT" tragen und sich im Ordner "OFFICE/SYSTEM"
   befinden. Ein solcher Zeichensatz liegt dem Programm jetzt bei.
   Es ist durchaus mglich, eigene Zeichenstze zu erstellen, diese mssen
   aber anschlieend einmal von uns in das Fax-Zeichensatz-Format konvertiert
   werden.
   Haben Sie hieran Interesse, so bersenden Sie uns erstellte Zeichenstze
   auf Diskette zum (selbstverstndlich kostenfreien) Konvertieren, oder noch
   besser, laden diese in unsere Service-Mailbox. Wenn uns Zeichenstze
   zugehen, werden wir diese konvertiert in der Service-Mailbox anbieten.
   Die Zeichenstze mssen im GDOS-Format vorliegen. Einmal in 16*16 und
   einmal in 16*32 Pixeln (fr Normal- und Fein-Auflsung) und drfen nicht
   proportional sein.

11. Dialogboxen "Telefax versenden" und "Telefax empfangen"
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   In diesen Dialogboxen ist eine zustzliche Zeile hinzugekommen, die
   whrend des Versandes oder Empfangs Statusmeldungen ausgibt.

12. Zeichen zum Einleiten von Synonymen
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   In der Datei COMPOSE.SYN im Ordner OFFICE/SYSTEM ist festgelegt, welche
   Strings im fertigen Fax durch die Systemdaten ersetzt werden sollen.
   Ein Synonym wird durch das Prozentzeichen eingeleitet.
   Dieses fhrte zu Problemen bei Kunden, die C-Sourcen verfaxen wollten.
   Daher ist eine neue Variable aufgenommen worden, mit der das Zeichen zur
   Einleitung von Synonymen beliebig gendert werden kann. Der Default ist
   weiterhin das Prozent-Zeichen.
   Fgen Sie in die Datei COMPOSE.SYN die Zeile
   98:@
   ein, so wrde statt des Prozentzeichens der Klammeraffe zur Einleitung von
   Synonymen dienen. Statt des Klammeraffens kann dort natrlich jedes Zeichen
   benutzt werden.

13. Synonyme in archivierten Telefaxen
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   Die in Telefaxen enthaltenen Synonyme werden immer in Echtzeit beim 
   Senden oder Anzeigen durch die aktuellen Daten ersetzt.
   Dieses hatte zur Folge, da ein Fax, welches erfolgreich versendet 
   und archiviert wurde beim erneuten Anzeigen und Ausdrucken immer 
   den aktuellen Tag und die aktuelle Uhrzeit erhielt.
   Da diese Mglichkeit des spteren Anzeigens und Ausdruckens hufig 
   dazu dient, zu belegen, wann das Fax versendet wurde, schreibt der 
   Faxtreiber ab der Version 1.6 die Ersetzung der Synonyme fest in 
   die Telefaxe, wenn diese erfolgreich versendet wurden.

14. bernahme aus Clipboard
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   Im Layout-Modul ist es jetzt mglich, Texte oder Grafiken aus dem 
   Clipboard zu bernehmen.
   Dieses geschieht, indem im Layout-Modul das Icon fr Text oder 
   Grafik bei gedrckter "Control"-Taste angewhlt wird.

15. Adress-bernahme aus 1st Adress
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   Die bernahme von Adressdaten aus 1st Adress oder 1st Base in die 
   Kurzadresse oder die Adressverwaltung ist ber den Tastaturpuffer 
   mglich. Eine entsprechende Beispielmaske fr 1st Adress befindet 
   sich im Ordner "1ST_ADR" auf der Programmdiskette.

16. Kurzadressen-Funktion
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   Soll ein Empfnger eines Faxes nicht dauerhaft in die 
   Adressverwaltung bernommen werden, so kann durch Drcken der 
   "Control"-Taste bei Anwahl des Telefon-Icons im Layout-Modul oder 
   des Punktes "Extern Fax Start" eine Maske zur Eingabe eines 
   "Kurzempfngers" geffnet werden. Hier werden nur der Name und die 
   Faxnummer eingetragen, wobei diese Daten nicht in die Adressauswahl 
   bernommen werden. Es lassen sich auf diese Weise pro Fax bis zu 
   fnf "Kurzempfnger" angeben. Diese knnen mit zustzlichen 
   Empfngern aus der Adressverwaltung "gemixt" werden.

17. Speichern in der Adressverwaltung
=====================================
   Wurden in der Adressverwaltung nderungen vorgenommen, so wird 
   jetzt beim Verlassen immer danach gefragt, ob die Daten 
   abgespeichert werden sollen. Hierbei werden vorgenommene 
   Selektierungen mit abgespeichert.

18. Coverpage
=============
   Ab Version 2.0 ist eine Coverpage-Funktion hinzugekommen. Diese ist 
   in der Konfiguration/Seitengestaltung definierbar. Die Coverpage 
   kann fr die Arbeit im Layout-Modul und fr die Funktion "Extern-
   Fax" separat eingeschaltet werden. 
   Die Coverpage besteht aus einer Kopfgrafik, einem Kopftext und 
   einer Kurzmitteilung mit maximal 10 Zeilen a 50 Zeichen.
   Die Erstellung von Kopfgrafik und Kopftext geschieht analog zu 
   dieser Funktion fr das Layout-Modul.
   Ist die Coverpage aktiviert, so ffnet sich nach der Adressauswahl 
   eine Dialogbox, in der die Kurzmitteilung editiert werden kann. 
   Wird hier der Button "Ohne" angewhlt, so wird das Fax ohne 
   Coverpage erstellt.
   Ein Default-Text fr die Kurzmitteilung kann unter dem Dateinamen 
   "CVR_PAGE.TXT" im Ordner "OFFICE/SYSTEM" angelegt werden. Dieser 
   wird dann als Vorgabe automatisch in die Dialogbox fr die 
   Kurzmitteilung bernommen.
   Achten Sie bei der Erstellung bitte darauf, da es sich um einen 
   reinen ASCII-Text handelt, und da dieser keine Zeilen mit mehr als 
   50 Zeichen enthlt.

19. IMG einfgen in Layout-Modul
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   Die Abfrage nach der Proportion einer ins Layout-Modul 
   einzufgenden IMG-Grafik ist entfallen. Diese wird jetzt immer 1:1 
   wie erstellt bernommen.

20. Shortcuts
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   Als Programm gestartet, sind in Tele Office jetzt Shortcuts 
   verfgbar.

21. Adresssuche
===============
   Wird bei der Dialogbox zum Suchen von Adressen im Feld Name ein 
   fhrendes Pluszeichen eingetragen, so werden alle Datenfelder, die 
   einen Stern tragen, nach diesem String durchsucht.

22. Fax sperren
===============
   In der Faxauswahl ist eine zustzliche Funktion zum Sperren von 
   Telefaxen hinzugekommen. So markierte Faxe erhalten in der 
   Faxauswahl einen Stern und werden solange nicht versendet, bis sie 
   (durch nochmaliges Sperren) wieder entsperrt werden.

23. ACC-Eintrag des Faxtreibers
===============================
   Der Faxtreiber wird nicht mehr unter der Bezeichnung "Telefax 
   Drv.", sondern als "Faxtreiber" in die ACC-Leiste bzw. unter 
   "Module" in Tele Office eingetragen.

24. Menpunkt "Telefaxe"
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   Der Menpunkt "Telefaxe" heit jetzt "Faxstatus".
   Die alte Bezeichnung hatte hufig zu dem Irrtum gefhrt, ber 
   diesen Menpunkt knnten Telefaxe angezeigt und ausgedruckt 
   werden. Die neue Bezeichnung macht besser deutlich, da hier 
   nur die Faxauswahl zur bersicht ber eingegangene oder 
   versendete Telefaxe aufgerufen wird. Das Anzeige-Modul wird 
   hierbei nicht nachgeladen, dieses passiert nur bei Anwahl von 
   "Fax anzeigen".

25. Updates
===========
   Wenn wir von Ihnen die Registrierkarte der Software zurck 
   erhalten haben, bekommen Sie von uns ein Anschreiben, in dem 
   wir Ihnen ein Passwort zur Nutzung unseres Mailbox-Updaters 
   zuteilen. Mit diesen Daten knnen Sie neue Versionen von Tele 
   Office jederzeit kostenfrei selbst laden. Neue Versionen der 
   Faxtreiber knnen auch von Gsten in unserer Mailbox aus dem 
   Faxpool kostenfrei geladen werden.
   Selbstverstndlich ist es zustzlich jederzeit mglich, auf 
   dem herkmmlichen Postweg ein Update von uns zu erhalten. 
   Hierzu bentigen wir Ihre Originaldisketten. Wir berechnen fr 
   diese Updates grundstzlich 20,00DM zur Deckung unserer 
   Kosten.
   Ein Anschreiben erhalten Sie von uns immer dann, wenn eine 
   neue Version erscheint, die wesentliche Erweiterungen 
   beinhaltet.

26. Hotline
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   Bei auftretenden Problemen kann unsere telefonische Hotline in Anspruch
   genommen werden. Bitte halten Sie bei einem Anruf das Handbuch bereit, wir
   fragen eventuell danach.

   Bitte lesen Sie vor einem Anruf unserer Hotline unbedingt 
   sorgfltig das Handbuch und testen, ob ein Fehler auch dann 
   noch auftritt, wenn Tele Office testweise von Diskette benutzt 
   wurde, wobei von dieser (ohne Festplatte!) gebootet wurde.
   Wir bentigen diese Angaben unbedingt, um den bei Ihnen evtl. 
   auftretenden Fehler lokalisieren zu knnen.
   Stellen wir bei Kunden, die die Hotline anrufen, fest, da das 
   Handbuch und dieser Text nicht gelesen wurde, so lehnen wir 
   eine telefonische Beratung ab!

   Zustzlich bieten wir Ihnen den kostenfreien Zugang zu unserer Service-
   Mailbox an. In dieser befinden sich, wenn notwendig, die aktuellen
   Versionen der Faxtreiber und auch einige ntzliche Tools zu Tele Office.

   ber die Mailboxnetze erreichen Sie uns unter TKR@KBBS im Z-
   Netz und unter Helge Riis@KI im Mausnetz.

   Hotline:   0431/ 3 45 89  Mo.-Fr. 14-17 Uhr

   Service-Mailbox:  0431/ 33 61 99  300-14.400 Bit/s 24 Stunden

Kiel, im April 1993

TKR GmbH & Co. KG
