SCHONER ST                                          Idee und Programmierung:
Version 1.0
(c) 1992 by tms                                                 Claus Binder
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Prolog

Es sollte doch einen Bildschirmschoner geben, der auf allen Graphikkarten
in allen Auflsungen luft. Das war der Gedanke, der diesem Programm
zugrunde lag. Im Laufe der Programmierzeit kamen einige Wnsche hinzu.
Aus eben diesem Grund wuchs der Funktionsumfang und damit leider auch etwas
die Gre. Die Funktionalitt ist eher auf die Bedrfnisse eines 
Programmierers zugeschnitten, aber Funktionen die ich nicht bentige stren
mich im Allgemeinen nicht besonders. Und Spicherplatzprobleme - wer hat die
denn heutzutage schon noch ??
Das Programm ist 'sauber' programmiert und whrend der Programmierung 
konnten keine Fehler in Zusammenarbeit mit anderen Programmen festgestellt
werden.



Das Drama

Da ist er nun, der Bildschirmschoner. Eigentlich sollten, als Widmung
fr BORLAND (Turbo C ist ja leider nicht mehr von ihnen) fliegende farbige
Schweine ber den geschonten Bildschirm segeln; auch auf Monochrom-
Monitoren. Aber dazu reichte leider die verbleibende Zeit nicht. 

Um das Accessory laufen zu lassen, kopieren Sie SCHONER.ACC und SCHONER.INF
in die oberste Ebene der Ordnerhierarchie ihres Bootlaufwerkes. Mit 
einem Wort nach 'C:\'. Das ist alles.

Der Schoner schaltet sich ein, wenn Sie eine einstellbare Zeit lang weder
eine Taste drcken noch an der Maus herumwackeln oder eine der Maustasten
drcken. Der letzte Punkt ist zwar eigentlich hinfllig, weil Sie es 
ohnehin kaum schaffen eine Maustaste zu drcken ohne die Maus zu bewegen,
aber es war billig diese Funktion einzubauen und daher ... . Der Bildschirm
ist nun also vornehm schwarz. Wenn Sie nun also eine der oben beschriebenen
Aktionen vornehmen, wird zunchst ein Passwort abgefragt. Es erscheint eine
Box in der Sie nach dem Passwort gefragt werden. Tippen Sie nun das richtige
Wort ein, wird der Bildschirm "entschont", sieht also wieder genauso aus 
wie vorher. Tippen Sie das falsche Wort ein, wird der Bildschirm aufs Neue
reinschwarz.
Der Bildschirmschoner arbeitet im Multitasking-Modus, d.h. er lt auch
andere Programme noch zum Zug kommen. Zum Beispiel kann der Rechner im 
Hintergrund kompilieren oder auspacken oder drucken oder ... , also all
die Arbeiten zu denen Sie keinen Bildschirm bentigen. Doch Vorsicht! Die
Taste, die Sie drcken, um den Bildschirm wachzukssen, erscheint auch z.B.
in dem Text der sich gerade im Editor befindet, oder in der Kommandozeile,
oder so - Sie sollen nicht sagen knne, ich htte Sie nicht vorher gewarnt! 
In der linken oberen Ecke befindet sich die sogenannte 'never-sleep-corner'.
Befindet sich der Mauszeiger dort, wird der Bildschirm nicht geschont.
Schlielich ist es ganz schn nervig, wenn man in 'Denkhaltung' vor dem
Computer sitzt und das Accessory sich vorwarnungslos in die Schonphase
strzt.


Die Infodatei

Hier knnen diverse Optionen gewhlt werden. Jede Zeile mit einer 
Information fr das Programm beginnt mit einem Doppelkreuz "#". Direkt
danach folgt ein grogeschriebener Buchstabe und dann (je nachdem) noch
eine Zusatzinformation. Alle anderen Zeilen werden als Kommentarzeilen
angesehen. Die mglichen Optionen sind N, P, S, T, W und Z. Nach den
Buchstaben mu sich ein Leerzeichen befinden. 
N:	Die Nummer mit der die Bildnummerierung beginnt. Die erste Bildschirm-
	hardcopy hat den Namen "SCREEN20.ESM", wenn nach N 20 steht.
P:	Der Pfad unter dem das Bild abgespeichert werden soll.
S:	Ist diese Option angegeben, dann ist die Passwortabfrage eingeschaltet.
T:	Die Tastenkombination, mit der die Hardcopyfunktion aufgerufen wird.
	Zur Auswahl stehen, wie sollte es anders sein, Shift links, 
	Shift rechts, Alternate und Control. Eine beliebige Anzahl derer mu
	dann zum Auslsen gleichzeitig gedrckt werden. Die Zahlen die hinter
	den ausgewhlten Tasten mssen zusammenaddiert und in die Infodatei
	eingetragen werden.
		SHIFT rechts	1
		SHIFT links		2
		CONTROL			4 
		ALTERNATE		8
	Zum Beispiel nun die Tastenkombination
	SHIFT rechts - SHIFT links - ALTERNATE 
	=> 1 + 2 + 8 = 11
	Heissa-bombeissa, das ist genau die Zahl aus der mitgelieferten 
	Infodatei SCHONER.INF .
W:	Angabe des Passwortes. '#W tms' stellt also das Passwort "tms" ein.
	Vorsicht! Gro- und Kleinschreibung werden unterschieden.
Z:	Die Zeit in Sekunden die ohne Benutzeraktion verstreichen soll, bis
	der Bildschirmschoner anspricht mal zehn.
	#Z 3000 entspricht also 300 Sekunden, oder 5 Minuten
	#Z 1800 entspricht also 180 Sekunden, oder 3 Minuten
	#Z 1234 entspricht also 123.4 Sekunden, oder 2 Minuten 3.4 Sekunden

Wenn mehrere Zeilen mit gleicher Einstellung in der Infodatei stehen, so
wird die jeweils letzte Zeile als die gltige angesehen. Befinden sich 
beispielsweise 4 Zeilen mit #Z in der Datei so gilt die letzte. Nicht
beachtet werden Zeilen die mit '#' und einem Kleinbuchstaben oder einem
'#' und einem Grobuchstaben, den das Accesssory nicht kennt, beginnt.
Das kann mitunter recht ntzlich sein. Sie stellen zum Beispiel eine Datei
auf, in der mehrere Einstellungen vorhanden sind, deren Anfang klein 
geschrieben ist. Um eine Einstellung zu aktivieren schreiben Sie den Anfang
einfach gro. So einfach ist das!

Die Infodatei darf fehlen. Dann wird eine Meldung ausgegeben und die
Standardeinstellung genommen. Diese sieht wie folgt aus:
	#N 0
	#P C:\
	#T 11
	#W tms
	#Z 1800

Damit die Einstellungen Auswirkungen zeigen, mu der Computer neu gestartet
werden. 



Epilog

Ich danke:
Allen Mitarbeitern von tms fr die berwiegend schne Zeit dort. Besonderer
Dank gilt Herrn Martin Huber und Herrn Michael Mgn, ohne deren Rat und
deren tatkrftiger Hilfe das Programm wohl nie so schnell fertig geworden
wre.  


Viren raus!