          27.09.93   ---> Aktuelles zur Platon-Version 2.3 <---
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Lieber Platon-Anwender,

im  folgenden haben wir einige Punkte fr Sie  zusammengestellt,  die  Sie 
noch  nicht  im  Handbuch  finden.  Bitte Drucken  Sie  sich  diese  Datei 
unbedingt aus, da Sie ber wichtige Neuerungen Auskunft gibt. Des weiteren 
dient  dieses Dokument auch als Nachschlagewerk fr bekannte Probleme  und 
deren Abhilfe.
Diese  READ.ME bezieht sich hauptschlich auf den Lieferumfang des  Platon 
Grundpaketes.  Besitzen Sie weitere Platon Module,  befinden sich auf  den 
jeweiligen  Moduldisketten zustzliche Textdateien mit wichtigen  Informa-
tionen.



Neuerungen:
-----------

-> Das  Handbuch stimmt in punkto Abbildungen,  zumindest auf  den  ersten 
   Blick,  nicht  mehr mit dem Programm berein.  Bei  genauerem  Hinsehen    
   werden Sie feststellen,  da sich nur um oberflchliche Abweichungen im 
   Design handelt. Funktionalitt und Namen sind weitgehend ohne Vernder-
   ung.

   
-> Im Pop-Up Men Gruppe kamen folgende zwei Eintrge hinzu:

   - Drehen um 180 Grad

   - Drehen um 270 Grad

   
-> Folgende nderungen ergaben sich bei den Lagen:

   - Aus Bestckungsplan 1 und 2 wurden Druck Bestckungslage und Ltlage.
     Fgen Sie THT-Bauteile auf der Ltlage ein, liegt der Bestckungs-
     druck  auf  der Druck Bestckungslage.
     Fgen  Sie  THT-Bauteile  auf  der  Bestckungslage  ein,  liegt  der 
     Bestckungsdruck  auf  der Druck Ltlage.  Bei SMD-Bauteilen  ist  es 
     gerade umgekehrt.

     Wichtig!
     Achten  Sie  bitte darauf,  da SMD-Bauteile,  die  auf  der  Ltlage 
     eingefgt werden, zuvor gespiegelt werde mssen.     

   - Aus Ltstopplage 1 und 2 wurden Maske Bestckungslage und Ltlage

   - Aus Hilfsplan 1 und 2 wurden Hilfe Bestckungslage und Ltlage
   
   - Des weiteren kamen Sperrlagen und Markierungslagen hinzu.


-> Sollten Sie ein Handbuch der Version 2.2 besitzen, sind aus organisato-
   rischen  Grnden leichte Abweichungen in den Kapiteln Installation  und 
   Einfhrung zu verzeichnen.


-> Fr  die  automatische Vorplazierung aller Bauteile,  die sich  in  der 
   Standardbibliothek befinden,  liegt die Plazierungsliste PLATON.PLC  im 
   System-Ordner.  Laden  Sie  aber zum automatischen  Plazieren  bei  der 
   Einfhrung die Plazierungsliste EINFUER.PLC (auch im System-Ordner).
   Auf  den  Disketten  der Zusatzbibliothek befindet  sich  eine  weitere 
   Plazierungsliste  mit dem Namen ZUSATZ.PLC.  Kopieren Sie diese auch  in 
   den Systemordner.  Sie knnen Sie dann in PLATON.PLC umbenennen, da sie 
   alle Zuordnungen der Standard- und Zusatzbibliothek beinhaltet.

 
-> Platon Zweitdiskette liegt nun in gepackter Form vor.  Dadurch  entfiel 
   die  Drittdiskette  und eine leichtere Insatllation  von  Platon  wurde 
   mglich.


-> Alle gepackten Disketten (Platon 2, Bauteile 1-6 und Zusatzbibliothek 1-
   15)  entpacken Sie bitte auf der Hhe des Platonverzeichnisses mit einem 
   Doppelklick auf die *.TOS Datei.

   Platon bentigt folgenden Speicherplatz auf Ihrer Festplatte:
   
   Platon mit Standardbibliothek:   15,0 MB   
   EDAT und Phnix:                  5,0 MB
   Zusatzbibliothek:                30,0 MB
   Jedes weitere Platon Modul:       0,5 MB

   Wichtig!
   Platon installieren sie am besten auf einer Festplattenpartition. Pro-
   jekte und EDAT knnen auf eine andere Partition ausgelagert werden.
   Mssen Sie aus Platzgrnden die Bauteile auf eine andere Festplatten-
   partition ausgelagern, beachten Sie bitte, da der Pfad auf dem neuen
   Laufwerk mit dem Originalpfad bereinstimmt (bis auf die Laufwerksan-
   gabe versteht sich).

   z.B.:
   Originalpfad:            D:PLATON\BAUTEILE\   
   Neuer Bibliothekspfad:	F:PLATON\BAUTEILE\
   

-> Durch den Bartels Autorouter mute in den entsprechenden  Elemente-Pop-
   Up-Mens (Leiterbahnen, Ltpunkte, Kreise, Rechtecke, Texte) ein  neuer    
   Meneintrag hinzukommen: fixieren.
   Ein  Element  wird so fixiert und kann von dem  Autorouter  nicht  mehr 
   entfernt  werden.  Diese  Option ist aber,  wie  gesagt,  nur  fr  den 
   optionalen Bartels-Autorouter von Belang.




Diese Programme sind Gift fr Platon:
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-> Edison-Utility (EDI_UTIP.ACC). Das Programm verlangsamt die Mausklicks!

-> TURBO-ST oder QUICK-ST verstmmeln die Ergebnisse des Druckertreibers!

-> Diabolo Emulator (Atari Laserdrucker)

-> NVDI 1.0 fhrt wegen eines Fehlers im NVDI zu Abstrzen beim Bezeichnen

-> Bei NVDI 2.0 in Verbindung mit der  MGE-Grafikkarte bleiben die  Formu-
   lare in den Ausgabetreibern auf dem Bildschirm stehen.




Bekannte Probleme und deren Abhilfe:
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-> Platon:

   
   - Beim  ersten Speichern der PLATON.CFG bestimmt Platon  die  Speicher-
     verhltnisse  Ihres Rechners und legt entsprechend einen  SYS-Eintrag 
     in  der Konfigurationsdatei an.  Im Drop-Down Men "Sonstige"  finden 
     Sie Auskunft ber die von Platon angelegten Speicherverhltnisse.

     Der interne freie Speicher sollte dabei mindestens 1 MB betragen.  Je 
     mehr interner freier Speicher vorhanden ist,  umso stabiler  arbeitet 
     das Programm. Ursache fr viele unreproduzierbare Abstrze ist hufig 
     ein zu geringer programminterner Speicher.
 
     Der externe freie Speicher bleibt frei,  um alle Zusatzprogramme  wie 
     Druckertreiber, Plottertreiber, Netzlistengenerator usw. nachzuladen. 
     Allen Programmen, mit Ausnahme von Netzlistengenerator und DRC gengt 
     ein  externer  freier  Speicher von  1  MB.  Der  Netzlistengenerator      
     bentigt 1.5 MB und der DRC 2.5 MB externen freien Speicher,  um  von 
     Platon heraus gestartet werden zu knnen.
     
     Dieses  System hat den Vorteil,  da auch mit speicherarmen  Rechnern 
     gearbeitet werden kann,  bringt aber auch seine Probleme mit sich, da 
     Platon nur beim ersten Speichern den SYS-Eintrag bestimmt.  Wenn  Sie 
     also beispielweise eine Speicheraufrstung oder einen  Rechnerwechsel 
     vornehmen und die alte PLATON.CFG weiterverwenden,  behlt Platon die 
     alten Speichereinstellungen bei.

     Indem Sie die PLATON.CFG Datei in einen Texteditor  einladen,  knnen 
     Sie die Speichereinstellungen manipulieren. Der letzte Eintrag lautet 
     #SYS  und gibt den internen freien Speicher an.  Die  Zahl  1.000.000 
     bedeutet  1 MB.  Tragen Sie beispielsweise 2.000.000 ein zeigt  Ihnen 
     Platon  in  der Statistik einen Wert von ca.  2  MB  freien  internen 
     Speicher  an.  Der  externe freie Speicher  verringert  sich  dadurch 
     entsprechend.

     Grundstzlich  kann  man  sagen,  da  es bei  Rechnern  unter  4  MB 
     Speicherausbau  nicht sinnvoll ist,  mehr als 1 MB externer  Speicher 
     freizugeben.  Der SYS-Eintrag sollte also so hoch wie mglich  einge-
     stellt werden, so da gerade noch 1 MB externer Speicher frei bleibt. 
     Damit ist es dann zwar mglich die meisten Pogramme nachzuladen, aber 
     Netzlistengenerator  und  DRC mssen auf jeden Fall aus  dem  Desktop 
     gestartet werden.

     Bei  einem Speicherausbau von 4 MB sollte man einen  SYS-Eintrag  von 
     1.500.000  eingeben.  Der  Netzlistengenerator kann also  von  Platon 
     heraus  nachgeladen  werden.  Mchte  man auch  den  DRC  aus  Platon 
     starten,  geht  dies auf Kosten der Programmstabilitt,  da der  SYS-
     Eintrag  meist  unter  1 MB  eingestellt  werden  mu.
     
     Bei  Rechnern  mit  ber  4  MB  Speicher  kann  auch  der  DRC  ohne 
     Einschrnkungen  in Platon nachgeladen werden.  Stellen Sie den  SYS-
     Eintrag so hoch wie mglich ein,  so da gerade noch 2.5 MB  externer 
     Speicher frei bleibt.


   - Achten  Sie beim Erstellen von Bauteilen und Schaltzeichen bitte  auf 
     die eingestellte Cursorschrittweite bevor Sie Gruppieren.  Sie sollte 
     in der Regel 1/20 Zoll betragen. Bei SMD Bauteilen ist es ratsam 1/40 
     Zoll Cursorschrittweite zu verwenden.
     Sind  Bauteile beispielsweise mit einer Cursorschrittweite  von  1/80 
     Zoll  gruppiert und Sie bearbeiten (Einfgen aus der Bibliothek  oder 
     Verschieben)  sie  mit  einer  kleineren   Cursorschrittweite (z. B.
     mit 1/20 Zoll),  kann es zum "Springen" der  Bauteile kommen.
     Also  gruppieren Sie immer mit der Cursorschrittweite, mit der Sie die
     Bauteile bearbeiten.
     Geeignet sind 1/20 oder 1/40 Zoll fr THT und 1/40 bis 1/80 Zoll fr
     SMD-Technik.

   - Arbeiten Sie im Schaltplanmodus mit einer Cursorschrittweite von 1/20 
     Zoll.  Ist die fr Sie zu grob,  knnen Sie mit eingeschaltetem SNAP-
     Modus auch auf 1/40 Zoll Cursorschrittweite zurckgehen.

   
   - Snapmodus:
     Die Zahl bei der Einstellung des Fangbereiches gibt direkt den Pixel-
     bereich auf Ihrem Bildschirm an (auflsungsunabhngig).   


   - Sollten  Sie  bei  eng nebeneinander  plazierten  Bauteilen  Probleme 
     haben,  einzelne  Bauteile anzuselektieren,  weil Sie sich  zum  Teil 
     berlappen, gibt es einen einfachen Trick:

     1)   Ziehen  Sie im Gruppenmodus eine Rubberbox auf  und  selektieren 
          Sie  grozgig  den  Bereich  an,  der  das  gewnschte  Bauteil 
          beinhaltet.
          ->   Schalten   Sie   dazu  am  besten   die   Automove-Funktion 
               (Tastaturkombination: Alt-A) aus.

     2)   Deselektieren  Sie nun mit der linken Maustaste  und  gedrckter 
          Shifttaste  die  nicht  gewollten Bauteile  bis  das  gewnschte 
          Bauteil brig bleibt.


   - Das Ratsnest zeigt bei Ihnen noch Luftlinien an,  obwohl die  Platine 
     bereits vollstndig geroutet ist. Dies hat hufig folgenden Grund:
   
     Der  Online  DRC ist fr das Ratsnest zustndig.  Leider ist  es  aus 
     Grnden der Performance nicht mglich Verbindungen zu  erkennen,  die 
     nicht  auf Leiterbahnknickpunkte oder Ltpunkte  fhren.  Fhren  Sie 
     also auch bei T-Stcken die Verbindungen am besten komplett zurck an 
     die Ltpunkte. Beim anschlieenden Optimierungslauf werden bereinan-
     derliegende  Leiterbahnen automatisch gelscht,  ohne da  Luftlinien 
     wieder  erscheinen.  Sind  die  T-Stcke  nicht  der  Grund  fr  die 
     fehlerhafte  Ratsnest-Darstellung empfielt sich  folgende  Vorgehens-
     weise:

     1)   Optimierungslauf mit allen Mglichkeiten durchfhren.

     2)   Sind  jetzt  immer  noch Luftlinien  vorhanden,  lsen  Sie  mit 
          eingeschaltetem  SNAP-Modus die ensprechenden  Leiterbahnen  von 
          den  Ltpunkten  und  lassen Sie sie  sogleich  erneut  auf  die 
          Ltpunkte fallen.

     3)   Platine sicherheitshalber speichern. 

     4)   Komplettes Layout rasten.  Rasten Sie zu stark,  knnen Sie  auf 
          das   zuvor  gespeicherte  Ergebnis  zurckgreifen   und   einen 
          schwcheren Rastdurchlauf vornehmen. 

   - Erscheinen Eintrge in dem Bibliothekspreview die Bezeichnungen grau,
     ist dies kein Grund zur Besorgnis.


   - Genauso deutet die Fehlermeldung "Fehler in der Dateistruktur, ver-
     suche Reparatur" meist nur auf die Verwendung von Bauteilen aus lt-
     eren Platon Versionen hin. Solche Bauteile befinden sich mitunter auch
     in der aktuell ausgelieferten Bibliothek.

   - ber das Drop-Down Men "Block Laden" bestimmen Sie den Pfad in die
     Bauteilebibliothek.

   - Eigenerstellte Bauteile werden wie folgt in der Bibliothek abgelegt:

     1) Bauteil im Gruppenmodus anselektieren.

     2) Im Pop-up Men Gruppe den Eintrag kopieren whlen (Tastaturkom-
        bination Control und C)
        -> Bauteil wird in den programminternen Puffer kopiert.     

     3) Die Bauteilebibliothek aufrufen (z.B: Control und B)
        -> Puffer (Bauteil) befindet sich jetzt auch in der Bibliothek  

     4) "Bezeichnen" whlen und Zahl beim "Bezeichner" entfernen. 
        -> z.B. IC5 nach IC.

     5) Bezeichnen verlassen und Bauteil abspeichern.  


   - Mit  CAD-Anwendungen  wie Platon stt man sehr leicht  an  die  Lei-
     stungsgrenze eines ST. Bei greren Layouts und regelmiger  Anwen-
     dung von Platon lohnt  sich daher die Aufrstung.

     Folgende Mglichkeiten bieten  sich,   um vor allem den Bildaufbau zu 
     beschleunigen:

     1)   Schalten Sie das Erzeugen von Bitmaps ein.

     2)   Schalten  Sie  die Abrundungen der Linienenden aus  oder  Linien 
          dnn darstellen an.

     3)   Schalten Sie die VDI-Fehlerkorrekturen ab (ca. 30% schneller)

     4)   Installieren Sie sich eine neuere TOS-Version.

     5)   Installieren  Sie NVDI (ca.  100% schneller).  Fr  die  meisten 
          Grafikkarten gibt es mittlerweile auch ein spezielles NVDI.

     6)   Rsten  Sie Ihren Rechner mit mindestens 4 MB aus (mehr  schadet 
          nicht).

     7)   Installieren  Sie eine der  angebotenen schnellen  Prozessorkar-
          ten, einen koprozessor oder steigen Sie um auf Atari TT.

     8)   Wenn Ihnen der Atari TT immer noch nicht ausreicht,  sollten Sie 
          den  Medusa-Rechner  (68040 mit 64 MHz)  von  Freddy  Aschwanden 
          beziehen.  Dieser Rechner luft ohne Probleme mit Platon  zusam-
          men, da er mit Platon entwickelt wurde.   

 
   - Bei  der  Ausgabe  auf die parallele  Schnittstelle  knnen  Sie  die 
     Ausgabegeschwindigkeit verdreifachen, wenn in der Konfigurationsdatei  
     (*.DRK, *.PLR, ...) im Eintrag Timeout eine 0 eingetragen ist.

     Timeout =  0 -> schnelle Ausgaberoutine bei Parallelausgabe

     Timeout = 99 -> Betriebssystemroutine ohne Timeout

     Ansonsten    -> Betriebssystemroutine mit Timeout


-> Netzlistengenerator:


   - Sorgen Sie dafr, da Ihre eigendefinierten Schaltzeichen keinesfalls 
     Untergruppen  enthalten,  da dies zu Fehlern in der Netzliste  fhren 
     kann.

   - Verwenden  Sie nur die Verweise der Bibliotheksversion  2.3.  Sollten 
     Sie   Verweise   selbst  erstellen,   lesen  Sie  bitte   zuvor   das 
     Kapitel in Ihrem Handbuch.

   - Verwechseln  Sie bitte keine Verweise mit den Schaltplansymbolen  der 
     Stecker.  Die  Steckersymbole  sehen  sehr  hnlich  aus,  sind  aber 
     Bauteile,  die Sie auf der Platine wiederfinden.  Verweise tauchen im 
     Layoutteil nicht mehr auf.       

   - Ein Beispiel fr Verweise, Busverbindungen usw,  finden Sie im  Pla-
	 tinenordner.

   - Geben  Sie  im Schaltplan keine Pins doppelt ein  (z. B.  zweimal  IC1,
     Pin 8). Die Meldung "Pins zu dicht nebeneinander" im Bartels-Router
     knnte auf einen solchen Fehler hindeuten.

   - Wenn Sie zwei gleiche Verweise  (z. B. zwei GND-Verweise) mit einem Li-
     nienzug zustzlich verbinden,  obwohl diese bereits durch die  Verweise
     zusammengehren, erhalten Sie vom Netzlistengenerator die Fehlermeldung 
     "Verweis ohne Gegenstck".


-> DRC:


   - Benutzen  Sie das DRCFLOAT.PRG,  sofern Sie einen TT mit  Coprozessor 
     besitzen.  Benennen Sie am besten das DRCFLOAT.PRG in D_CHECK.PRG um, 
     da Platon in der Standardkonfiguation immer auf D_CHECK.PRG zugreift.

     Die Fliekommavariante ist brigens ca. 3mal schneller!

   - Der DRC bentigt 2,5 MB freien externen Speicher, damit er aus Platon 
     heraus  gestartet werden kann.

   - Die DRC-Meldung "Leiterbahn berhrt Ltauge" deutet in seltenen Fllen
     auf einen richtigen Fehler hin. Kontrollieren Sie dennoch die entsprech-
     enden Verbindungen auf Ihrem Layout auf bereinstimmung mit der Netz-
     liste.

   - Damit  der Design-Rule Check nicht ber Polygone stolpert,  hat sich
     folgende Vorgehensweise bewhrt:

     1.   Rand des Polygons in gewnschter Strke zeichnen
     2.   Daraus Polygon bilden
     3.   Dieses Polygon kopieren, so da zwei bereinander liegen
     4.   Polygon auflsen
     5.   Anderes Polygon selektieren und fllen
   

   ++++ Wichtig ++++  Wichtig  ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig
  
   Einschrnkungen des DRC:
     
   - Achten  Sie  bitte  beim  Arbeiten  mit  VIAs  (Durchkontaktierungen) 
     darauf,  da die Leiterbahnbreite nicht die Via-Gre bersteigt. Sie 
     erhalten ansonsten vom DRC die Fehlermeldung:  "Elemente der Netznum-
     mer ... haben keinen Kontakt zu ..."

     Mchten Sie dennoch eine grere Leiterbahnbreite  einsetzen,  knnen 
     Sie  vor dem DRC-Durchlauf ber "Gleiche Selektieren" und "ndern  -> 
     Leiterbahnen" die Leiterbahnbreiten komfortable vorbergehend  herab-
     setzen.

   - Der DRC lt keine eigendefinierten Ltpunktformen zu.

     Setzen  Sie  deshalb  erst  nach  dem  DRC-Durchlauf  eigendefinierte 
     Ltpunktformen ein.

   ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig +



-> Druckertreiber

   - Sollte  Ihr Drucker nicht exakt im eingestellten Mastab  ausgeben  - 
     was  leider  immer wieder vorkommt - so knnen Sie  in  der  Konfigu-
     rationsdatei  die  Parameter fr die Auflsung  x,y  entsprechend  
     verndern (s.  Handbuch Installation).  Das bedeutet z.B.,  da  Sie, 
     wenn  Ihr Drucker ein gegebenes Ma auf der Platine in Y-Richtung  zu 
     gro ausdruckt,  die Auflsung in Y-Richtung,  die in der  Konfigura-
     tionsdatei angebeben wurde,  um ein(ige) DPI verringern  mssen.  Sie 
     knnen dabei entweder empirisch vorgehen, oder mit dem Taschenrechner 
     den genauen Wert ausrechnen.


   - Wenn Sie Wert auf allerhchste Przision legen,  mssen Sie beachten, 
     da zum Ltpunktdurchmesser oder zur Leiterbahnstrke die Nadelstrke 
     Ihres Druckers addiert wird!
     Daher am besten das Layout so gro wie mglich ausgeben und in  einer 
     Druckerei ein Repro in Originalgre fertigen lassen.  Wir  empfehlen 
     zu  diesem  Zweck allerdings die preiswertere  Alternative  ber  die 
     Postscriptausgabe.

 
   - Wenn Sie Anwender eines Atari-Laserdruckers sind,  knnen Sie in  der 
     Konfigurationsdatei  (SLM_804.DRK)  die  Controllernummer  einstellen 
     (eingestellt ist Nummer 7).


   - Wenn Sie Anwender eines Atari-TT zusammen mit einem  Atari-Laserdruc-
     kers sind,  sollten Sie mit dem PD-Programm TT-Tools das Programm nur 
     im ST-RAM laufen lassen,  sonst kann es vorkommen,  da die Ausdrucke 
     leer sind.


   - Um optimale Druckergebnisse insbesondere auf Nadeldruckern zu  erzie-
     len, empfehlen wir Ihnen auf sogenanntes Baritpapier zu drucken. (Wir 
     waren  selbst erstaunt,  welch hohe Druckqualitt damit einem  Nadel-
     drucker zu entlocken ist!)


   ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig
   
   Einschrnkungen des Druckprogrammes:

   - Leider kann das Platon Druckprogramm nicht im Farbmodus drucken.

     Schalten Sie deshalb zum Drucken in den s/w-Modus um. 


   - Beim gedrehten Ausdruck von Platinen oder Schaltplnen auf  Druckern, 
     deren  X-  und Y-Auflsung unterschiedlich  ist  (normalerweise  aus-     
     schlielich  9-Nadeldrucker),  werden Labels und  Bohrerzentrierungen 
     nicht korrekt positioniert.   

   ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig




-> Plottertreiber


   - Bitte  optimieren Sie vor dem Plotten Ihre Platine  im  Hauptprogramm 
     mit allen Optionen.


   - Zur  Erzeugung reprofhiger Vorlagen sollten Sie am besten mit  einem 
     Tuschestift auf mattierte Zeichenfolie plotten.


   - Lassen Sie mglichst keinen Staub an Folie oder Stift  kommen,  sonst 
     entstehen leicht Kleckse auf der Folie.


   - Legen Sie die Folie mglichst glatt auf, sonst entstehen beim Abheben 
     des Stiftes leicht Kleckse.


   - Plotten Sie so langsam wie mglich (Fliehkrfte). Auerdem fliet mehr
     Tusche.


   - Stellen   Sie  Stiftdicke  exakt ein (die Strichdicke  wird  von  der 
     Plotgeschwindigkeit mageblich beeinflut).


   - Wenn  das Plotprogramm,  statt Ihre Platine zu plotten,  nur kurz den 
     Stift holt und gleich darauf wieder wegstellt,  dann sollten Sie Ihre 
     Platine  kontrollieren;  es kann sein da die Platinengre oder  die 
     Konturlage viel zu gro sind.


   - Sollte  Ihnen die Plotterausgabe an einer Stelle zu langsam  erschei-
     nen,  knnen  Sie erst in eine Datei plotten und  anschlieend  diese 
     Datei ber die Schnittstelle senden.


   ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig

   Einschrnkungen des Plottertreibers: 

   - Bei  der gedrehten Plotterausgabe werden Masseflchen nicht  gezeich-
     net.  Zur  Umgehung  dieses Problems drehen Sie Ihre  Platinen  bitte 
     schon im Hauptprogramm.


   - Lassen  Sie Platon die Kreis- und  Elypsenausschnitte  interpolieren. 
     Dies erfolgt automatisch, sofern Sie die entsprechenden Kommandos aus 
     den *.PLR-Dateien Ihres Plotters nehmen.

   ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig ++++ Wichtig




Reprofhige Vorlagen:
---------------------

Platon bietet Ihnen viele Mglichkeiten, Ihre Layouts zu Folie zu bringen.
Nicht  alle sind unbedingt geeignet,  Platinen zu belichten.  Hier  einige
Vorschlge:


   - Gerberplot

     Perfekte Folie, entspricht aber nur mit Einschrnkung Ihrem  Design, 
     da  nur eine begrenzte Anzahl an Blendenformen zur Verfgung  stehen. 
     Bohrerzentrierungen knnen hiermit nicht  ausgegeben werden,  fr die 
     Heimfertigung daher nur eingeschrnkt zu gebrauchen.

     ->   (Noch) der Standard, um Leiterplatten fertigen zu lassen.

        
   - PostScript

     Auf  einem  Satzbelichter fertigen Ihnen entsprechende  Firmen  einen 
     Film von hchster Qualitt.

     ->   Perfekte Folie, sehr preisgnstig und schnell; inzwischen bieten 
          auch viele Leiterplattenhersteller PostScript-Belichtungen an.


   - Drucker

     Kleine Platinen knnen so gro wie mglich ausgedruckt  werden.  Eine 
     Reproanstalt stellt einen 1:1 Film Ihres Ausdrucksher.

     ->   Fr  kleinere Platinen erhalten Sie so sehr  gute  Folien,  aber 
          meist teurer als PostScript.


   - Plotter

     Das Ergebnis hngt stark vom verwendeten Werkzeug ab.  Mit geeigneten 
     Stiften  und  Tusche  lassen sich fr nicht  allzu  komplexe  Layouts 
     direkt reprofhige Vorlagen erstellen.
  
     ->   Fr  nicht  allzu  anspruchsvolle  Layouts;  sehr  geeignet  fr 
          Schaltplne.




Kundenuntersttzung:
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Falls  Sie ein neues Problem finden sollten,  das Sie uns melden  mchten, 
beachten Sie zuvor bitte folgendes:

   - Lesen  Sie neben den READ.ME Dateien (siehe  Originaldisketten)  auch 
     die entsprechenden Kapitel in Ihrem Handbuch.

   - Reduzieren  Sie  Ihre  Problemdateien auf ein  Minimum,  so  da  das 
     Problem gerade noch auftritt.

   - Sollte  sich jetzt das Problem noch nicht gelst haben,  dann  senden 
     Sie uns bitte eventuelle Fehlerdateien zu (Mailbox oder Diskette) und 
     beschreiben Sie das Problem so genau wie mglich.  Bei Problemen  mit 
     Ausgabeprogrammen legen Sie bitte zustzlich eine Ausgabe bei.  Geben 
     Sie bitte auerdem folgende Informationen an:

     - Betriebssystemversion (z.B. TOS 3.06)
     - Programme im Autoordner
     - Accessories
     - Platon-Version mit Compilierdatum und Seriennummer
     - Speicher (z.B. 4MB, 6MB)
     - Rechnertyp (z.B. ST, STE, TT)
     - Eventuelle Systemerweiterungen


Wenden Sie sich bitte an folgende Adresse:
    
VHF Computer GmbH
Daimlerstr. 13
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