Flexdisk Quickstart                                                 12.1.88

Application Systems Heidelberg
Englerstr. 3
6900 Heidelberg
Tel.: 06221 / 30 00 02


Lieber Flexdisk Benutzer,

auf dieser Diskette erhalten Sie die flexible Ramdisk Flexdisk. Bitte 
erstellen Sie sich zuerst eine Sicherheitskopie dieser Diskette und 
arbeiten Sie im Normalfall mit der Kopie. Die Flexdisk ist eingestellt,
sich auf Laufwerk C: mit 300 KByte einzurichten. Alle bentigten Files fr 
die Flexdisk werden automatisch mit in die Ramdisk kopiert, und werden beim
RESET von der Flexdisk geladen. Falls Sie eine andere Ramdisk Gre beim
Einschalten bentigen, braucht nur die Datei CRB300.FDA umbenannt werden. Um
eine grere Ramdisk einzurichten braucht lediglich der Wert 300 im Filenamen
gendert zu werden (auf dem Mega ST 4 empfiehlt sich CRB2000.FDA). Die anderen
Mglichkeiten, die Flexdisk zu installieren entnehmen Sie bitte der Anleitung.

Wichtig:

- Bei der derzeitigen Version des neuen Atari-Harddisk-Treibers wird FLEXDISK
  gelscht, wenn der Harddisk-Treiber von der Harddisk gebootet wird. Der Hard-
  disk-Treiber mu also entweder von Diskette bzw. FLEXDISK geladen werden oder
  die RESIDENT-Option ist nutzlos.

- Es ist auf ein vernnftig definiertes DESKTOP.INF zu achten, wenn FLEXDISK
  als Accessory benutzt wird, da einige Programme mit merkwrdigen Parametern
  (Tasten-Wiederholung und Maus-Klick) Schwierigkeiten haben.

Oliver Joppich
Application Systems Heidelberg







Ergnzungen zur Version 1.1


FLEXDISK Version 1.1 vom 9.1.1987                  Braunschweig, den 9.1.1987
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nderungen gegenber Version 1.0:

- Laufwerkskennungen C-P statt C-H sind benutzbar. Da beim FD-Datei-Namen bzw.
  Kommando-Parameter 'N' und 'L' schon fr Optionen verwendet werden, sind die
  Kennungen N und L nur ber GEM-Dialog anwhlbar bzw. ber die automat. Lauf-
  werkswahl.

- Zustzliche Option 'T' bei FD-Datei-Namen/Kommando-Parameter:
  Ein evt. im ROM integrierter Treiber wird nicht installiert, falls noch kein
  Treiber installiert ist. An Stelle von FLEXKILL.PRG benutzbar.

- Klick auf die Copyright-Box der GEM-Dialog-Box (links oben) setzt im
  DESKTOP.INF gespeicherte Parameter, genau wie beim Booten mit FLEXDISK als
  Accessory. Dabei wird nicht DESKTOP.INF von Diskette geladen, sondern das vom
  GEM im RAM gehaltene DESKTOP.INF, welches auch vom Kontrollfeld- und Emula-
  tor-Accessory verndert wird, benutzt. Diese Funktion kann dazu verwendet
  werden, die Farbpalette (auch beim Monochrom-Modus) zu restaurieren.

- Bei einer leeren FD-Datei wird FLEXCOPY nicht mehr geladen, d.h. FD-Dateien
  knnen zur Konfiguration verwendet werden, ohne FLEXCOPY benutzen zu mssen.
  Dies gilt nicht bei indirektem Aufruf mittels '~' (3.2.2. in Anleitung).
  Eine FD-Datei gilt als leer, wenn sie zwei oder weniger Zeichen lang ist.

- berflssige Leerzeichen in Kopierdateien werden immer ignoriert (keine Feh-
  lermeldungen mehr).

- Bei ';' in Kopierdateien wird Rest der Zeile ignoriert (Kommentare). Falls in
  Zeile mit Kopierbefehl, mu Leerzeichen, TAB o.. vor ';' stehen, damit das
  ';' nicht als zu einem Parameter gehrend interpretiert wird.

- Keine Schwierigkeiten mehr bei Disk- bzw. RAM-Disk-Fehlern whrend Boot-Phase
  (bessere Fehlerbehandlung).

- Bei mehr als 1 MB RAM werden durch ein kleineres Root Directory einige kB
  Speicher gespart.

- Wenn kurz nach dem Laden von FLEXDISK Links-Shift gedrckt wird, so wird die
  FDA-Datei ignoriert (so als ob nicht vorhanden). Es reicht, wenn ab dem Er-
  scheinen des Maus-Cursors als Biene (bei FLEXDISK.ACC) Links-Shift gedrckt
  wird.

- Treiber V1.0 ist mit Installationsprogramm V1.1 lauffhig (Treiber im ROM mu
  nicht unbedingt gendert werden), aber bei Auto-Laufwerkskennung nur C-H an-
  whlbar und keine Root Directory-Ersparnis.

- alle Sonderzeichen bei Kopierdatei-Name bzw. Parameter korrekt behandelt
  (es erfolgt Fehlermeldung).

Hier noch einige allgemeine Hinweise bzw. Ergnzungen:

- Achtung: Auf Grund eines TOS-Fehlers darf das Kopierprogramm nicht mittels
  des Installationsprogramms als Accessory aufgerufen werden, wenn das aktive
  Haupt-Programm nicht der Desktop ist, sonst drohen Bomben!! Auch wenn es der
  DESKTOP ist, besteht die Gefahr eines Absturzes, allerdings nur nach dem
  Verlassen eines Programms (also im allgemeinen kein Datenverlust).
  Wenn sie mit FLEXDISK als Accessory und Auto-Kopierdatei booten, knnen Sie,
  - um ganz sicher zu gehen - erst einmal einen Reset machen und dann FLEXCOPY
  nicht mehr vom Accessory aus aufrufen.
  
- Die GEMDOS-Speicherfreigabe-Funktion darf nur benutzt werden, wenn keine
  Dateien offen sind. Dies ist im allgemeinen nicht der Fall, doch sei
  trotzdem davor gewarnt, da sonst Datenverlust bei den geffneten Dateien
  auftreten kann.

- Als Gesamt-Kapazitt der RAM-Disk (z.B. bei "zeige Info") wird die maximal
  mgliche Gre der RAM-Disk angegeben, die sich aus dem freien RAM zum Zeit-
  punkt der Installation ergibt. Dieser Wert ist auch fr die Gre der File
  Allocation Table und des Root Directories mageblich.

- Vorsicht bei Verwendung einer Kopierdatei mit fester RAM-Disk-Gre auf Rech-
  nern mit unterschiedlichem Speicherausbau: Fr Daten nutzbarer Bereich kann
  unterschiedlich sein, daher mu Gre evt. angepat werden.

- Beachten Sie den im zweiten Absatz von 3.5. gegebenen Hinweis zu fehlenden
  Zielpfaden. Geben Sie im Zweifelsfall den Zielpfad '*.*' an.

- Beim Blitter-TOS kann das PD-Programm MMCOPY zum Kopieren mit "automatischer
  Gre" benutzt werden.

- Wenn das RAM-TOS bei eingebautem ROM-TOS (d.h. ohne Boot-ROMs) gebootet wer-
  den soll, mu die Boot-Option abgeschaltet werden.

Alex Esser

