                         'Zeig's mir'
                  Version 0.28 vom 19.8.1994
                  Dokumentation vom 16.8.1994

        "Na warte, Dir werde ich's jetzt aber zeigen..."


                                                         Einstieg
-----------------------------------------------------------------
0.1 Vorwort (0)
Viele  haben drauf gehofft, mancher hat's befrchtet, einige haben
wahrscheinlich  auch  schon  gar  nicht  mehr dran geglaubt - aber
jetzt  liegt sie vor, die neue 'Zeig's mir'-Version. Mehr als fnf
lange  Monate  voller  Ungewissheit  und  Ungeduld  sind  seit der
Verffentlichung  der  letzten  Version vergangen und trotzdem ist
die  magische Versionsnummer 1.00 noch nicht erreicht. Ohne zuviel
vorwegnehmen  zu  wollen,  kann  ich bereits jetzt versichern, da
die  neue  Version  den  Anwender  noch zufriedener machen und den
Hauptspeicher noch kleiner werden lassen wird (1).
Viel  Spa  und wenig Programmabstrze wnschen der Programmierer,
die Modulautoren und die (im Geiste) versammelte Betatesterschar.

(0): Die Funoten finden sie ganz am Ende dieses Textes.


0.2 Schnelleinstieg
Sie    lesen    nicht  gerne  lange Anleitungen?  Sie bedienen ein
Programm    lieber    intuitiv?   Diese  Einstellung  gefllt mir.
Allerdings  werden  Sie  so  nicht  alle Mglichkeiten von 'Zeig's
mir'  herausfinden.    Ich   verrate  Ihnen  deshalb hier,  welche
Kapitel der Dokumentation Sie auf jeden Fall lesen sollten:


  1.4.     Installation
  3.2.1.   "ffnen..."
  5.4.     Die Alternate-Taste
  6.       Wissenswertes ber Zeig's mir
  7.       Die Module
  7.1.     Laden der Module


0.3. Neu in Version 0.28

-Neu: Volle Farbbilduntersttzung
-Neu: Rudimentre Untersttzung von GEM-Metafiles
-Neu: Zeichensatzauswahl fr Text- und Hexdumpfenster
-Neu: Funktionstastenbelegung
-Neu: viele Tastaturkommandos
-Neu: eine ganze Reihe neuer Module
-Neu: volles Multitasking whrend der meisten Programmaktionen
-Fix: schnelleres Scrolling

Auerdem  dutzende  nderungen  und  Detailverbesserungen, Fehler-
korrekturen, berarbeitungen usw.

                                                       Allgemeines
------------------------------------------------------------------
1. Allgemeines

1.1. Ein paar warme Worte zum Geleit
ber  ein  Jahr  bastle ich jetzt schon an 'Zeig's mir' herum. Was
zunchst  als  Zeitvertreib  begonnen wurde, um ein wenig Einblick
in  die  GEM-Programmierung  zu erlangen, hat sich mittlerweile zu
einem  ausgewachsenen  Projekt entwickelt, in das eine ganze Reihe
Leute nicht unerheblich Zeit und Arbeit investieren.

Alles   in  allem  waren  an  der  Entwicklung  um  die  40  Leute
beteiligt,  von  denen  etwa  10 aktiv mitgearbeitet und Programm-
teile   oder  Module  beigesteuert  haben,  Ideen  und  Vorschlge
eingebracht  oder  sich  in sonstiger Form hervorgetan haben. Aber
auch  die  Rolle  der  anderen, die "nur" betagetestet haben, soll
hier in gebhrender Weise Anerkennung erfahren.

Der  Kern  von  'Zeig's  mir'  ist  auch weiterhin zum Groteil in
GFA-Basic  3.6 geschrieben, daneben sind ca. 140 Assemblerroutinen
eingearbeitet  und,  nachdem  ich meine Abneigung gegen C krzlich
berwunden  habe,  auch  ein paar Brocken C-Code. Dazu kommen mehr
als 50 Module, die ebenfalls in Assembler und C geschrieben sind.

Wie  sehr  ich  mittlerweile zum willenlosen Sklaven 'Zeig's mir's
geworden  bin,  dokumentiert  u.a. die Tatsache, da ich nicht nur
entgegen   meiner  eigenen  Bedrfnisse  mich  habe  breitschlagen
lassen,   Farbbilder  zu  untersttzen  (ich  brauche  die  Dinger
wirklich  nicht),  sondern  auch  noch  allein zu diesem Zweck mir
auch noch einen Farbmonitor und eine Grafikkarte gekauft habe.


1.2. Untersttzte Dateitypen
Ein  Viewer  kann noch so gut sein - wenn er mit den Dateien Ihres
Lieblingsmalprogrammes  oder  was  Sie  sonst noch gerne angezeigt
htten  nichts  anfangen  kann,  dann  ist  er  fr Sie persnlich
unbrauchbar.    Deshalb    beginnt   der  technische  Teil  dieser
Dokumentation  mit  der  Auflistung  der  von  'Zeig's mir' unter-
sttzten Dateitypen.

1.2.1. (monochrome) Bilder
IMG       GEM-Images
PAC       STaD-Grafiken, gepackt, 640*400 Pixel
PCB       Platinenlayouts von Mega-PCB und PCB-Edit (2)
CRG       Calamus-Raster-Grafiken
001,002.. Fax-Dateien von ZFAX (PC)
F01,F02.. Fax-Dateien von QFAX und Coma
PRN       Ausgabedateien des 'In-Datei'-Treibers von Papyrus
PAGE.IMG  Ausgabedateien des "To-Disk"-Treibers von Calamus
???       Quicklink-Faxe
IFX       Faxe von Teleoffice und Junior-Office

Hinweis:  Die  Angabe  der Dateiendungen erfolgt nur exemplarisch.
Soweit  dies  mglich  ist,  orientiert sich 'Zeig's mir' nicht am
Programmnamen,   sondern  analysiert  die  Datenstruktur,  um  das
Format einer Datei zu bestimmen.

1.2.2. Farbbilder
Die  meisten  Farbbildformate  kann 'Zeig's mir' nur laden mittels
eines  entsprechenden  Importmoduls.  Fr  die wichtigsten Formate
(GIF,  TIF,  JPEG,  Targa, BMP, XIMG, PCX, IFF) sind solche Module
natrlich verfgbar.

1.2.3. Texte
Zu    Texten  gibt  es  eigentlich  nicht  viel  zu  sagen.  Auer
vielleicht  "Hallo  Text, wie geht's Dir?", aber das wre trivial.
Nicht  so trivial ist, da 'Zeig's mir' recht zuverlssig erkennen
kann,  ob  eine  beliebige ihm vorgesetzte Datei ein Text ist oder
nicht. (3)

1.2.4. Hex-Dump
Alles,  was  von  'Zeig's mir' nicht eindeutig genug erkannt wird,
zeigt es als Hex-Dump an.

1.2.5. Samples
Meine   ganz  persnliche  Meinung:  ein  Dateiviewer,  der  keine
Samples  spielen  kann,  gehrt vor ein Tribunal. 'Zeig's mir' hat
selbstverstndlich   eine  umfangreiche  Sampleuntersttzung.  (4)
SMP       Totosamformat (ohne Header)
HSN       Crazy-Sound-Samples
SMP       Sample-Wizard-Format


1.2.6. Resourcedateien
Resourcen  werden  von 'Zeig's mir' geladen und richtig angezeigt,
sofern  deren  Lnge  64  KB  nicht bersteigt und keine Farbicons
darin vorkommen.

1.2.7. Zeichenstze

1.2.7.1. GDOS-Fonts
GDOS-Zeichenstze  sowohl  im  Intel-  als  auch im Motorolaformat
knnen    geladen  werden.  Die  Erkennung  ist  naturgem  etwas
wacklig, da kein festes Merkmal im Header vorhanden ist.

1.2.7.2. Calamus-Fonts
Nicht  lizensierte  CFN-Fonts  knnen problemlos angezeigt werden.
Serialisierte  Fonts  knnte  'Zeig's  mir'  ebenfalls  laden, ich
verzichte  aber  in der aktuellen Version auf dieses Feature, weil
ich erst die juristische Seite abklren mu.

1.2.8. GEM-Metafiles
GEM-Metafiles   knnen  ab  der  Version  0.28  ebenfalls  geladen
werden,  die Untersttzung seitens 'Zeig's mir' ist aber noch sehr
lckenhaft.    Es  kann  hier  auch  zu  Abstrzen  und  sonstigem
fehlerhaften Verhalten kommen.

1.2.9. virtuelle Dateien
Hier  wird  diese  Anleitung  zum  ersten mal richtig interessant.
'Zeig's  mir'  kann  auch  Dateien anzeigen, die so gro sind, da
sie  nicht  in  den  freien Speicher passen. Solche Dateien werden
in  dieser  Anleitung  "virtuelle  Dateien"  genannt.  Das  deutet
weniger  darauf  hin,  da diese nur scheinbar vorhanden sind (ein
Blick  in  das  Directory  wrde  schnell das Gegenteil beweisen),
sondern  eher  darauf, da sie eben nicht wirklich geladen werden.
'Zeig's  mir'  ldt vielmehr immer nur einen Teil der Datei in den
Speicher  und  zeigt  diesen an. Wird der Fensterinhalt gescrollt,
dann wird der neu darzustellende Bereich nachgeladen.

1.2.10. andere Formate
'Zeig's  mir'  hat,  hnlich wie GEM-View, auch eine Modulschnitt-
stelle    (5).    Damit  ist  es  jedem,  der  die  entsprechenden
Fhigkeiten  mitbringt,  mglich,  eigene  Dateiformate  selbst in
'Zeig's  mir'  einzubinden.  Insbesondere  wird  ein  Groteil der
Arbeit,  die  beim  Laden  von  Farbbildern  und  Umwandeln in die
aktuelle Bildschirmauflsung anfllt von Modulen erledigt.


1.3. Status
'Zeig's  mir'  ist  Shareware.  Das  bedeutet, da Sie es zunchst
einmal  bedenkenlos  installieren  und  benutzen  drfen.  Wenn es
Ihnen  dann  wider Erwarten nicht zusagen sollte, dann lschen Sie
es  einfach  wieder.  Nur  wenn  Sie  es gut genug befinden, einen
dauerhaften  Platz  auf  Ihrer  Festplatte  einnehmen  zu  drfen,
mssen  Sie  einen  (vergleichsweise geringen) Betrag an mich, den
Programmautor, entrichten. (6)

1.3.1. Sharewareeinschrnkung
Die  Erfahrung hat gezeigt, da die Zahlung des Sharewarebeitrages
leicht    in    Vergessenheit  gert.  Um  Ihre  Erinnerung  etwas
aufzufrischen,  wird 'Zeig's mir' Sie gelegentlich (im Schnitt bei
jedem  zweiten  Programmlauf)  durch  dezente Einblendungen in die
Datenfenster    darauf  hinweisen,  da  Sie  noch  keine  Zahlung
geleistet haben. Weitere Einschrnkungen gibt es nicht.

1.3.2. Registrierung
Zur   Vollversion  wird  'Zeig's  mir'  durch  einen  persnlichen
Schlssel,  den Sie nur bei mir bekommen knnen. Der Haken bei der
Sache  ist,  da  Sie  diesen  Schlssel  natrlich erst erhalten,
nachdem  Sie  den Sharewarebeitrag bezahlt haben. Wie Sie das tun,
ob  per  berweisung,  Scheck,  Brief  mit Bargeld oder berittenem
Boten, bleibt Ihnen berlassen.

Der  vielzitierte  Sharewarebeitrag betrgt 20.- DM. Sobald dieser
Betrag  bei  mir  eingetroffen  ist,  erstelle ich einen auf Ihren
Namen  und Ihre Anschrift (die mir dafr natrlich auch mitgeteilt
werden mssen) passenden Schlssel.
Der    Sharewarebeitrag  ist  bewut  niedrig  gehalten,  um  auch
wirklich  jedermann  eine  Registrierung  zu ermglichen. Wenn Sie
es    sich  leisten  knnen  und  Ihnen  'Zeig's  mir'  mehr  wert
erscheint, drfen Sie gerne auch einen hheren Beitrag leisten.

Den Schlssel knnen Sie auf vielerlei Arten erhalten:

-per  email,  falls  Sie eine entsprechende Adresse angeben. Beste
 Karten  haben  Sie, wenn Sie im MausNet vertreten sind, aber auch
 Adressen im Internet, Fido oder Zerberus sind geeignet

-telefonisch,  sofern  Sie  nicht  zu  frh  anrufen. Wenn Sie auf
 Nummer  sicher  gehen  wollen,  warten  Sie  bitte bis mindestens
 9 Uhr 30.

-schriftlich,  vorausgesetzt  Sie haben Ihrem Registrierungswunsch
 Rckporto  beigelegt.  Wenn  Sie auch noch eine Leerdiskette oder
 3.-  DM  zustzlich  mit  einpacken,  erhalten Sie zustzlich die
 aktuelle    Programmversion.    Denken   Sie  bitte  daran,  dann
 entsprechend auch mehr Rckporto beizulegen.

Ich  weise  darauf  hin, da bei der Bezahlung per berweisung die
grte  Geduld aufzubringen ist. Ich bekomme Kontoauszge nur alle
2    Wochen  und  mu  dann  erst  die  Zahlungseingnge  mit  den
Registrieranforderungen  abgleichen  (auf  den berweisungstrgern
ist  meist  keine Anschrift vermerkt). Schneller, komfortabler und
genauso sicher ist die Zahlung per V-Scheck.

Mit  der  Eingabe  des  Namens, der Anschrift und des persnlichen
Schlssels    wird  die  Sharewarebeschrnkung  von  'Zeig's  mir'
aufgehoben.

1.3.3. Die Farbversion
Da  die Untersttzung von Farbbildern nicht nur eine Menge Arbeit,
sondern  auch  einiges an Kosten (Grafikkarte, Monitor) verursacht
hat,  gibt  es  ab  der  V0.28  einen  zweiten  Schlssel.  Dieser
Schlssel  kostet  DM  10.-  zustzlich,  wenn  er  fehlt kann pro
Programmlauf  nur  ein  Farbbild  geladen  werden,  alle  weiteren
werden als Graustufenbilder dargestellt.

1.3.4. Der Autor
Wer  fr 'Zeig's mir' verantwortlich ist und wo Sie den Shareware-
beitrag  hinzuschicken haben, entnehmen Sie dem Kapitel 9.1., "Der
Autor".

1.3.5. Verbreitung
'Zeig's    mir'   darf  und  soll  in  jeder  nur  denkbaren  Form
Verbreitung  finden.  Die  nichtregistrierte Version darf beliebig
kopiert  und  weitergegeben  werden.  Auch  das  Ablegen in nicht-
kommerzielle  Mailboxsysteme  und die Verbreitung auf PD-Disketten
ist  gestattet.  Fr  letztere  gilt allerdings die Einschrnkung,
da der Diskettenpreis nicht ber 10.- DM liegen darf.

Fr  alle  Formen  der Weitergabe gilt: Alle Dateien drfen nur in
der    ursprnglichen   Form  und  Zusammenstellung  weitergegeben
werden!  nderungen  an  einzelnen  oder  allen  Dateien  oder das
Lschen einzelner Dateien ist nicht zulssig!


1.4. Installation
Die  Benutzung  von  'Zeig's  mir'  auf Rechnern mit 512 KB Haupt-
speicher  ist nicht mglich. Mit 1 MB Speicher sollte es auf jeden
Fall  als  Programm  installiert  werden,  ab  2  MB  ist auch der
Einsatz als Accessory mglich.

'Zeig's  mir'  ist  prinzipiell  auf allen Atari-Rechnern, die das
Betriebssystem  TOS  besitzen, lauffhig. Dazu gehren alle Gerte
der   Baureihe  ST/STE/TT  und  Falcon.  Probleme  mit  bestimmten
Grafikkarten,    Prozessorbeschleunigern,    PC-Emulatoren    oder
sonstigen Zusatzkomponenten sind nicht bekannt.
'Zeig's  mir'  sollte  unter  allen TOS-Versionen einsetzbar sein,
auch  unter  Mag!X  und Multi-TOS. Von der Verwendung von TOS 1.00
und 1.02 ist prinzipiell abzuraten (gilt fr alle Programme).

Der  folgende  Text  geht immer davon aus, da Sie eine Festplatte
besitzen.  Auch nur mit Diskettenlaufwerken lt sich 'Zeig's mir'
verwenden,  da  ich  dies  aber fr abwegig halte, gehe ich darauf
nicht nher ein.

1.4.1. PRG
Kopieren  Sie  einfach  die  Datei  ZEIGSMIR.PRG an die gewnschte
Stelle auf Ihrer Festplatte.

1.4.2. ACC
Kopieren  Sie  die  Datei  ZEIGSMIR.PRG  auf das Wurzelverzeichnis
Ihrer    Bootpartition    (meistens  C:)  und  nennen  Sie  es  in
ZEIGSMIR.ACC  um.  Wenn  Sie  ein Utility verwenden, da das Laden
der    Accessorys    aus   einem  Ordner  ermglicht,  mssen  Sie
'Zeig's    mir'  selbstverstndlich  in  diesen  Ordner  kopieren.
Bis  auf  Multi-TOS  sind  in  allen  aktuellen  TOS-Versionen nur
maximal  6  Accessorys  verwendbar. Haben Sie bereits 6 Accessorys
installiert, dann mssen Sie eines davon deaktivieren.

1.4.3. Module
Den  Ordner  MODULE.ZM kopieren Sie samt Inhalt auf eine beliebige
Partition.

1.4.4. Parameter einstellen
Starten  Sie  nun  'Zeig's  mir',  entweder indem Sie ZEIGSMIR.PRG
doppelt  anklicken  oder  (falls  Sie es als Accessory installiert
haben)  durch  einen  Reset und Klick in die Menleiste (DESK-Men
ganz  links,  Eintrag  "Zeig's  mir V0.28"). Whlen Sie jetzt alle
Menpunkte    unter  'Optionen'  einmal  an  und  nehmen  Sie  die
Einstellungen  nach  Ihren  Wnschen  vor.  Bei Punkten, die Ihnen
unklar  erscheinen,  belassen Sie die ursprnglichen Einstellungen
oder  lesen  weiter  hinten in diesem Text nach. Besonders wichtig
ist  es,  den  richtigen  Drucker  auszuwhlen und unter 'Module'/
'Modulpfad'  den  Ordner  MODULE.ZM  zu  lokalisieren,  den Sie im
vorigen  Schritt  auf  die Festplatte kopiert haben. Speichern Sie
zuletzt die vorgenommenen Einstellungen ab ('Arbeit sichern').

1.4.5. Anmelden als Dateiviewer
Besonders  komfortabel gestaltet sich die Arbeit mit 'Zeig's mir',
wenn  es  als  Dateiviewer  auf  alle  oder  bestimmte  Dateitypen
angemeldet  wird.  Die  Vorgehensweise  unterscheidet sich je nach
verwendetem  Desktop,  im  Zweifelsfall  mssen Sie die zugehrige
Dokumentation zu Rate ziehen.

1.4.5.1. Atari-Desktop
Auf  dem  Original-Desktop  von  Atari  lassen  sich nur Programme
anmelden.  Selektieren  Sie  das  Programmsymbol  von ZEIGSMIR.PRG
durch  einen  Einfachklick,  whlen  Sie  'Anwendung anmelden' und
geben  Sie  die  gewnschte Dateiendung (oder * fr alle Dateien),
auf die sie 'Zeig's mir' anmelden wollen, ein.

1.4.5.2. Ease
Der  entsprechende  Menpunkt  heit  hier 'Applikationen...'. Sie
knnen  sowohl  die  PRG-  als  auch  die ACC-Version anmelden und
mehrere Dateitypen angeben.

1.4.5.3. Gemini
Hier  heit  die Option 'Anwendungen...', es lassen sich ebenfalls
mehrere   Endungen  whlen  und  sowohl  die  PRG-  als  auch  die
ACC-Version  anmelden. Wichtig im neuen Gemini (V1.99): die Punkte
'Es  ist  eine  GEM-Applikation'  und  'Versteht VA-Start-Meldung'
ebenfalls aktivieren!

1.4.6. Das Hilfesystem
'Zeig's  mir'  verfgt  ber eine kontextsensitive Hilfe, d.h. Sie
knnen  jederzeit  durch  Drcken  der  Help-Taste einen Hilfstext
aufrufen,  der Ihnen erklrt, was sich zum aktuellen Zeitpunkt auf
dem Bildschirm tut.
Die  Hilfetexte  liegen  als  sogenannter Hypertext vor. Um diesen
nutzen  zu  knnen,  brauchen  Sie ein geeignetes Hilfesystem, das
den  Hypertext anzeigen kann. Sehr kompakt und komfortabel ist das
Programm  ST-Guide  von  Holger  Weets.  Dieses Programm liegt dem
'Zeig's  mir'-Paket  bei.  Kopieren Sie es am besten auf Ihr Boot-
laufwerk  (meist  C:)  und  fhren Sie einen Reset aus. Den Aufruf
von ST-Guide bernimmt 'Zeig's mir' selbstttig.


                                                           Fenster
------------------------------------------------------------------
2. 'Zeig's mir' und die Fenster
Die    Darstellung    der    anzuzeigenden   Dateien  erfolgt  bei
'Zeig's  mir'  logischerweise  in Fenstern. Darber hinaus gibt es
3  weitere  Fenster,  die  eine spezielle Bedeutung haben und auch
die   Dialoge  liegen,  dem  Trend  entsprechend,  auf  Wunsch  in
Fenstern.


2.1. Infofenster
Im  Infofenster  finden  sich  nhere  Angaben zu der Datei, deren
Fenster  momentan  das  oberste  ist  oder  zuletzt das oberste im
Fensterstapel  war.  Angezeigt wird der Dateiname, die Lnge sowie
formatspezifische  Informationen.  Die  unterste  Zeile  ist  eine
Statuszeile,    die    den   internen  Zustand  von  'Zeig's  mir'
beschreibt.


2.2. Dateiliste
Wenn  eine oder mehrere Dateien angezeigt werden sollen, dann kann
es  aus  vielerlei  Grnden  vorkommen, da diese zeitweilig nicht
dargestellt  werden  knnen  (hufigste  Grnde: kein Fenster mehr
verfgbar  oder  Speicher  nicht  ausreichend). 'Zeig's mir' merkt
sich  die  Namen  dieser Dateien in einer Liste und kann diese auf
Wunsch auch anzeigen.


2.3. Hilfe
Das  Hilfsfenster  ist  nur  als grobe Orientierung gedacht, falls
jemand    das   Programm  aus  irgendwelchen  Grnden  ohne  diese
Anleitung  erhalten  hat.  Wenn  ein  Hilfesystem  installiert ist
(e.g.  ST-Guide)  wird  automatisch  diese  aufgerufen. Achten Sie
bitte  darauf,  da dann im aktuellen Verzeichnis von 'Zeig's mir'
oder  in  einem  vom  Hilfesystem  benutzten  Ordner  die  Dateien
ZEIGSMIR.HYP, ZEIGSMIR.REF, ZM_MODUL.HYP und ZM_MODUL.REF liegen.


2.4. Fensterdialoge
Fensterdialoge  in  'Zeig's  mir'  sind  applikationsmodal. Dieses
schreckliche  Wort  bedeutet  nichts  anderes,  als  da sie einen
solchen  Dialog erst schlieen mssen, bevor Sie andere Funktionen
in  'Zeig's  mir'  aufrufen  knnen.  In  einer Mehrprozeumgebung
(schon  wieder  so  ein  Schlagwort)  laufen alle anderen Prozesse
weiter,  auch  wenn  Sie  gerade  einen  Dialog  in  'Zeig's  mir'
bearbeiten  -  sie sind also nicht systemmodal. Wenn Sie jetzt nur
noch  Bahnhof  (7)  verstehen,  ist  das  nicht  weiter  tragisch.
Trsten  Sie  sich  mit  dem  Gedanken,  da  'Zeig's mir' bei den
Dialogen  ein  zeitgemes  Handling  besitzt und auch unter Mag!X
und MTOS eine gute Figur macht.


2.5. Datenfenster
Das  drften  die  Fenster  sein,  fr  die  Sie  sich  eigentlich
interessieren.  In den Datenfenstern wird das dargestellt, was Sie
'Zeig's  mir'  auftragen,  anzuzeigen.  Es  gibt im wesentlichen 6
Typen von Datenfenstern:

-Bildfenster  zeigen  eine Grafik an, die entweder durch Entpacken
 eines  Standardformates  (IMG, PAC o..) erzeugt wurde oder durch
 Umwandlung von Spezialdaten (z.B. GDOS-Fonts).
-Farbbildfenster  enthalten,  wie  man  sich  leicht  denken kann,
 farbige  Bilder,  die  jeweils  in  die  Farbtiefe  des aktuellen
 Bildschirms umgerechnet werden.
-Samplefenster  sind eine Unterklasse von Bildfenstern. Sie zeigen
 die  Hllkurve  eines  Samples, 'Zeig's mir' merkt sich aber auch
 das  zugehrige  Sample  und  spielt  dieses  auf Wunsch auch ab.
-Textfenster  sind...  Textfenster  eben.  Sollte eigentlich jeder
 wissen, was das ist.
-Hex-Dump-Fenster  sind  im  Prinzip auch Textfenster, nur erfolgt
 die  Darstellung  der Daten etwas anders. Diese werden hier byte-
 weise mit ihrem hexadezimalen Wert abgebildet.
-Spezialformatfenster    gibt  es  zur  Zeit  exakt  zwei.  Diesen
 Fenstertyp  whlt  'Zeig's mir' bei Dateitypen, die sich nicht in
 das  obige  Standardschema  einordnen  lassen.  Es sind dies RSC-
 (Resourcen) und CFN-Dateien (Calamus-Fonts).

Bei  allen  Datenfenstern (sogar im Info-, im Hilfe- und im Datei-
listenfenster)  knnen  Sie  den Fensterinhalt durch Anklicken mit
der  rechten  Maustaste,  Gedrckthalten derselben und Bewegen der
Maus  verschieben.  Dies  funktioniert  natrlich  nur,  wenn  das
Fenster  kleiner  ist,  als  zur Darstellung des gesamten Inhaltes
erforderlich wre.

In  allen Datenfenstern auer denen fr Spezialformate und Samples
knnen  Sie  durch  Hineinklicken  mit  der  linken  Maustaste und
Aufziehen  eines Rahmens Bild- oder Textteile markieren. Bei Text-
und  Hex-Dumpfenstern  rasten  Blockanfang  und  -ende bei gleich-
zeitigem Drcken der Control-Taste auf Zeilenenden ein.


                                                          Das Men
------------------------------------------------------------------
3. Aufbau der Menleiste
Die  Menleiste ist im Accessorybetrieb in allen Datenfenstern und
im  Infofenster  zugnglich.  Bei  Datenfenstern,  die  nicht  die
gesamte  Menleiste  aufnehmen  knnen,  wird  nur  das Extra-Men
eingeblendet.

3.1. Spalte "Zeig's mir"

3.1.1. "ber Zeig's mir...
Bringt  den  Infodialog  auf  den  Bildschirm.  Es  gibt zwei gute
Grnde,  dies  zu  tun:  zum  einen  erfhrt  man  hier die genaue
Versionsnummer  und das Erstellungsdatum der vorliegenden Version,
zum  anderen  kann  man sich so das offizielle 'Zeig's mir'-Symbol
betrachten.  Dieses auerordentliche Werk von hoher knstlerischer
Bedeutung  verdankt  die staunende Atari-Benutzergemeinde brigens
Alex  Halbritter,  der  dafr  im Nachwort auch noch einmal lobend
erwhnt wird.

3.2. Spalte "Datei"

3.2.1. "ffnen..."
Ruft  den Standard-Dateiauswahldialog auf den Bildschirm. Entgegen
der  naheliegenden  Vermutung,  da dies keiner weiteren Erklrung
bedarf, gibt es doch einige wissenswerte Besonderheiten:

-Mit  installiertem  Selectric oder BoxKite lassen sich die Multi-
 selektionsmglichkeiten  dieser  Programme  ausnutzen.  Es knnen
 (mit  Shift  und  Mausklick) bis zu 10 Dateien ausgewhlt werden.
 Man  kann  auch  einen oder mehrer Ordner selektieren und bekommt
 dann alle darin enthaltenen Dateien angezeigt.

-Gibt  man  statt  eines  Dateinamens  eine Maske ein, z.B. *.IMG,
 TEST*.*,  AB??N.DO?  oder  auch  *.*, dann werden alle Dateien im
 aktuellen    und   in  allen  darunter  liegenden  Verzeichnissen
 geladen, auf die diese Maske pat.
 Ein  leeres  Eingabefeld wird dabei wie eine Maske *.* behandelt,
 d.h. es werden alle Dateien geladen!

-Wenn  man  beim  Aufruf  der  Funktion  oder  beim  Verlassen des
 Fileselektors  die  Alternate-Taste  gedrckt hlt, dann erzwingt
 man   damit,  da  die  selektierten  Dateien  im  Hex-Dump-Modus
 dargestellt werden.

3.2.2. "Neuladen"
Diese Option ist noch ohne Funktion und deshalb nicht anwhlbar.

3.2.3. "Clipboard laden"
Wenn  ein  gltiger  Clipboardpfad installiert oder ein Clipboard-
Ordner  an  geeigneter  Stelle  vorhanden ist, knnen hiermit alle
SCRAP-Dateien geladen werden.

3.2.4. "Daten Importieren
Ruft  ein  Sourcemodul  (8)  auf.  Sourcemodule dienen dazu, Daten
aus externer Quelle (z.B. Scanner) einzulesen.

3.2.5. "Schlieen"
Schliet das obere Fenster.

3.2.6. "Alle schlieen"
Schliet  alle  Datenfenster  (und  nur  diese  - nicht das Info-,
Hilfe- oder Dateilistenfenster)

3.2.7. "An Editor"
Ruft  ein externes Programm auf und bergibt diesem den Dateinamen
des  momentan  oben  liegenden  Fensters.  Wenn  fr die in diesem
Fenster  dargestellte  Datei  ein  Editor  angemeldet  ist  (siehe
Kapitel 3.5.5.), dann wird dieser sofort aufgerufen.

Andernfalls  erscheint  eine  Auswahlbox,  in  der  bis  zu 7 vor-
definierbare  Programme stehen, alle Programme, von deren Existenz
'Zeig's  mir'  dank  bestimmter Protokolle (XACC, AV) Kenntnis hat
und   unter  MTOS  oder  Mag!X  smtliche  augenblicklich  aktiven
Applikationen  und  Accessorys.  ber  'Fileselect'  kann auch ein
beliebiges anderes Programm aufgerufen werden.

Wird  beim  Aufruf  von  'An Editor' die Alternate-Taste gedrckt,
dann  erscheint  auf  jeden Fall die Auswahlbox, unabhngig davon,
ob  ein  Editor fr das obenliegende Fenster spezifiziert ist oder
nicht.

3.2.8. "Beenden"
Natrlich  -  hiermit  wird  das  Programm  beendet. Ist es jedoch
unter  Single-TOS  oder  Mag!X  als  Accessory  installiert,  dann
verbleibt  es  im Speicher und es werden nur alle Fenster (diesmal
wirklich  alle!)  geschlossen  sowie  die evtl. noch in der Datei-
liste enthaltenen Eintrge gelscht..


3.3. Spalte "Fenster"
3.3.1. "Rotieren"
Setzt  das  obenliegende Fenster im Fensterstapel ganz nach hinten
und bringt das nchste nach vorne.

3.3.2. "Anordnen"
Ordnet  alle  Datenfenster  auf  eine  einstellbare  Art  auf  dem
Bildschirm  an.  Die  Sortierreihenfolge  kann  global  vorgegeben
werden  (3.5.2.  Fensteroptionen)  oder  durch  Gedrckthalten von
[Alternate] beim Aufruf frei gewhlt werden.

3.3.3. "Infofenster"
ffnet  das Infofenster oder bringt es, sofern es schon offen ist,
nach vorne.

3.3.4. "Dateiliste"
Siehe Infofenster, diesmal mit dem Fenster fr die Dateiliste.

3.3.5. Datenfenster
Bis  zu  10  offene  Datenfenster erhalten in der 'Fenster'-Spalte
ihren  eigenen Eintrag und knnen darber schnell und einfach nach
vorne geholt werden.


3.4. Spalte Extra
Diese  Menspalte  wird in Abhngigkeit vom momentan obenliegenden
Fenster  mit  Funktionen  belegt. Genaueres steht im nchsten, dem
4. Kapitel.


3.5. Spalte Optionen

3.5.1. "System..."

-Fileselector  beim  Programmstart:  Wenn  man  'Zeig's  mir'  als
 Programm  ohne  Parameter  aufruft oder es als Accessory im Desk-
 Men  aktiviert,  wird  mit  dieser  Option  sofort  die Funktion
 "Datei ffnen..." angesprungen.

-Farbbildiconify  mit  Inhalt: Bei bestimmten Bildschirmfarbtiefen
 ist    'Zeig's  mir'  in  der  Lage,  in  einem  Iconfenster  die
 verkleinerte   Darstellung  eines  Farbbildes  anzuzeigen.  Diese
 Option wird hiermit aktiviert.

-kein  Multitasking:  das Importieren oder Dithern von Farbbildern
 kann  u.U.  recht  lange daueren. Whrend dieser Zeit knnen seit
 der  V0.28  von  'Zeig's  mir'  Fenster  wie  gewohnt verschoben,
 vergrert,    verkleinert    oder   geschlossen  werden.  Dieser
 zustzliche  Komfort  kostet  natrlich (geringfgig) Rechenzeit,
 mit  dieser  Option  kann man dieses Verhalten deshalbt abstellen
 und die Verarbeitung minimal beschleunigen.

-^[Shift]<Space>   =  All_in_one_Iconify:  [Control][Shift]<Space>
 lst  normalerweise  das Ikonifizieren aller Fenster seperat aus,
 mit    dieser  Option  werden  alle  Fenster  zu  einem  einzigen
 geschrumpft.

-Hilfesystem:  Whlt  das  Hilfesystem,  das von 'Zeig's mir' beim
 Aufruf der kontextsensitiven Hilfe aufgerufen wird.


3.5.2. "Fenster..."
-Anzahl  Fenster:  damit  wird die Anzahl der maximal gleichzeitig
 geffneten  Datenfenster gewhlt. Angaben von 1-99 sind zulssig,
 wobei  es  aber  in  vielen  Fllen  schon vorher betriebssystem-
 bedingte Beschrnkungen gibt.

-Anordnung:  Whlt  die  Sortiermethode  fr die Funktion "Fenster
 anordnen"

-Fenster zentrieren: noch nicht anwhlbar.

-Dialoge  in  Fenstern: Dialoge knnen auf Wunsch auch systemmodal
 dargestellt werden. Dann ist diese Option _nicht_ anzuklicken.

-"Close   and  Quit":  Bei  Aktivierung  dieser  Option  wird  das
 Programm   automatisch  beendet,  wenn  das  letzte  Datenfenster
 geschlossen wird.

-Inverses    Fensterdragging:  Whlt  die  Richtung,  in  der  der
 Fensterinhalt    beim   Verschieben  mit  der  rechten  Maustaste
 geschoben wird (mit oder gegen die Richtung der Mausbewegung).

-Clipboard  benutzen:  gibt  an,  ob das Clipboard zum Abspeichern
 von Blcken benutzt werden soll.

-Sample  spielen:  whlt,  ob  und zu welchem Zeitpunkt ein Sound-
 sample abgespielt werden soll.

-(HEX-Anzeige)  Zeilenlnge:  Gibt  die Anzahl der Bytes pro Zeile
 bei der Hex-Dump-Darstellung an.

-Virtueller  Modus  ab  xx KB: Dateien, die grer als dieser Wert
 sind, werden virtuell geladen.

3.5.3. "Drucker..."
-Druckertyp: -zum   Betrieb  mit  dem  Atari-Laser mu der Diablo-
              Emulator installiert sein
             -'Bubblejet'  meint  das  Modell von Canon, nicht das
              von Brother!
             -'Druckmodul'   setzt  ein  installiertes  Modul  zur
              Druckausgabe  voraus.  So etwas ist bis jetzt leider
              (noch) nicht verfgbar

-Ansteuerung: -'GEMDOS' druckt ber das Betriebssystem aus
              -'Direkt'   spricht  die  Parallelschnittstelle  mit
               eigenen,   schnellen  Routinen  an.  Dies  kann  zu
               Problemen    fhren  (Netzwerkbetrieb,  Drucker  an
               seriellem Port angeschlossen o..)
              -'im  Hintergrund'  druckt  ber  GEMDOS,  lt aber
               paralleles Weiterarbeiten zu
              -'in Datei' legt die Druckdaten in einer Datei ab.

--Wandlung: ersetzt  das  -Zeichen des Atari-Zeichensatzes  beim
             Textdruck  durch  ein  IBM-  (fr Drucker, die sonst
             ein Pesetazeichen drucken wrden).

-Seitenvorschub mitdrucken: In Texten  enthaltene  Seitenvorschub-
                            kommandos  knnen  bei  Bedarf  unter-
                            drckt werden.

-Seitenvorschub nach dem Drucken: Lst  am  Druckende  einen
                                  Papiervorschub aus

3.5.4. "Module..."
-Info: Gibt  Auskunft ber die Zahl der installierten Module.  Man
       kann  auch  beliebig  viele  Module selektieren und sich zu
       diesen    ausfhrlichere   Informationen  anzeigen  lassen.
-Module entfernen: Entfernt  die  selektierten  Module   aus   dem
                   Speicher.
-Modul laden: Ldt ein einzelnes Modul.
-Modulpfad: Hier  kann  der  Modulordner  festgelegt  werden.  Die
            Module werden bei Bedarf auch gleich eingeladen.


3.5.5. "Programme..."
Bis  zu  7  Programme  knnen  als  externe  Programme  angemeldet
werden.  Fr  jedes Programm knnen bis zu 7 Extender spezifiziert
werden,  wobei  auch  die Verwendung von Wildcards (*, ?) zulssig
ist.
Die  Programmliste  wird  bei Aufruf von "An Editor" von oben nach
unten  berprft,  das  erste  passende  Programm wird aufgerufen.
Findet  sich  kein  passendes Programm, dann wird, in Abhngigkeit
vom dargestellten Dateityp,
nach folgenden Pseudo-Extendern gesucht:
     -<A> spezifiziert alle ASCII-Dateien
     -<H>   -"-             HEX-Dump-Dateien
     -<S>   -"-             Samples
     -<I>   -"-             alle Bilder

Unter  'AV'  kann  angegeben  werden,  ob  das  Programm  das  AV-
Protokoll  (genauer:  die Meldung VA-Start) versteht. Von Relevanz
ist  das  vor  allem,  wenn unter einem Multitaskingbetriebssystem
gearbeitet wird oder der Proze als Accessory installiert ist.

3.5.6. "Zeichensatz..."
-Font: Stellt  den  gewnschten  Zeichensatz  ein.  Es werden  nur
       unproportionale  Zeichenstze  untersttzt,  die  ber GDOS
       angemeldet sind.
-Gre: Auswahlfeld fr die Zeichensatzgre.
-Gltig fr: Whlt  aus, fr  welche  Fenster der selektierte Font
             verwendet werden soll.

Die  nderungen werden entweder fr das oberste Fenster bernommen
oder  gelten  erst  fr  alle  spezifizierten  Fenster, die danach
geffnet werden.


3.5.7. "Farbbilder..."
In  diesem  Dialog  wird  ausgewhlt,  mit welchem Verfahren Farb-
bilder fr die aktuelle Auflsung aufbereitet werden sollen.

-Echtfarbbilder: Whlt  das  Verfahren  fr  Bilder  mit  direkter
                 Farbzuordnung
-Palettenbilder: dito fr Palettenbilder
-Auflsung: Fr  die  Auflsungen  mit  256, 16 und  2 (monochrom)
            Farben  knnen  unterschiedliche  Methoden  ausgewhlt
            werden.


3.5.8. "Fuzzy-Suche..."
Die  Fuzzy-Suche  ist  eine  Spezialitt von 'Zeig's mir'. Hiermit
knnen  Texte  nach  Wrtern durchsucht werden, deren Schreibweise
nicht  genau  bekannt  ist. Die genaue Bedeutung der Parameter ist
im  Abschnitt  6.5., "Die Fuzzy-Suche mit der Levenshtein-Distanz"
nachzulesen.

3.5.9. "Registrierung..."
Hier  knnen  Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift eingeben und eine
Registrierungsanforderung  erstellen  lassen.  Auerdem  geben Sie
hier  spter  (wenn  Sie  sich  denn  registrieren  lassen)  Ihren
persnlichen    Schlssel    ein   und  gelangen  damit  zu  einer
Vollversion von 'Zeig's mir'.

3.5.10. "Arbeit sichern"
Sichert die aktuellen Einstellungen.


                                                  Das Men 'Extra'
------------------------------------------------------------------
4. Dateispezifische Funktionen
Im    Extra-Men"   erscheinen,  je  nach  momentan  obenliegendem
Fenster, unterschiedliche Menpunkte.


4.1. Dateiliste

4.1.1. Liste verwerfen
Lscht die aktuelle Dateiliste.


4.2. Bilder

4.2.1. "Bearbeiten"
Ruft  ein  Bearbeitungsmodul  auf. Natrlich nur mglich, wenn ein
solches auch installiert ist.

4.2.2. "Drucken"
Druckt das Bild auf dem eingestellten Drucker aus.

4.2.3. "Block kopieren"
Kopiert  einen  selektierten Block auf das Clipboard als SCRAP.IMG
oder  speichert  ihn  unter  einen whlbaren Namen ab. Drcken der
Alternate-Taste kehrt die Voreinstellung um.

4.2.4. "IMG speichern..."
Speichert das komplette Bild als Imagegrafik ab.



4.3. Texte

4.3.1. "Bearbeiten"
Ruft  ein  Bearbeitungsmodul  auf. Natrlich nur mglich, wenn ein
solches auch installiert ist.

4.3.2. "Drucken"
Druckt den Text auf dem eingestellten Drucker aus.

4.3.3. "Block kopieren"
Kopiert  einen  selektierten Block auf das Clipboard als SCRAP.TXT
oder  speichert  ihn  unter  einen whlbaren Namen ab. Drcken der
Alternate-Taste kehrt die Voreinstellung um.

4.3.4. "Suchen..."
Ruft den Suchdialog auf:
-Wildcards: gibt  an,  ob  die angegebenen  Platzhalter Gltigkeit
            haben
-Gro-/Kleinschreibung beachten: Klar, oder?
-Fuzzy-Logic: Siehe  Kapitel 6.5., "Die Fuzzy-Suche mit der Leven-
              shtein-Distanz"
-Suchen ab: gibt an, ab wo gesucht werden soll
-Suchbegriff: sollte auch klar sein.

4.3.5. "Weitersuchen"
Ruft    die  Suchfunktion  erneut  auf  mit  den  gewhlten  Such-
einstellungen.

4.3.6. "HEX-Darstellung"
Schaltet auf die Hex-Dump-Darstellung um.


4.4. Hex-Dumps

4.4.1. "Bearbeiten"
Ruft  ein  Bearbeitungsmodul  auf. Natrlich nur mglich, wenn ein
solches auch installiert ist.

4.4.2. "Drucken"
Druckt  den  Dump  auf  dem  eingestellten  Drucker aus. Es werden
grundstzlich 16 Bytes/Zeile benutzt.

4.4.3. "Block kopieren"
Kopiert  einen selektierten Block auf das Clipboard oder speichert
ihn  unter  einen  whlbaren Namen ab. Drcken der Alternate-Taste
kehrt die Voreinstellung um.
Es    werden  zwei  Formate  erzeugt:  Binrdaten  und  Hex-Dumps.
Ausschlaggebend  ist die Dateiendung (ASC/HEX/TXT fr Dumps, sonst
binr).    Auf's    Clipboard  werden  beide  Formate  geschrieben
(SCRAP.TXT und SCRAP.BIN).

4.4.4. "Suchen..."
Die    Mglichkeiten  sind  analog  zur  Textsuche.  Als  Wildcard
existiert  jedoch nur das Fragezeichen (ersetzt genau ein Zeichen)
und  die  Syntax  beim Suchstring ist eine andere (siehe Abschnitt
6.6., "Die Eingabe von Suchstrings bei der Hex-Suche").

4.4.5. "Weitersuchen"
Ruft    die  Suchfunktion  erneut  auf  mit  den  gewhlten  Such-
einstellungen.

4.4.6. "ASCII-Darstellung"
Schaltet auf die ASCII-Darstellung um.

4.4.7. "als Sample"
Schaltet auf die Sample-Darstellung um.


4.5. Samples

4.5.1. "Bearbeiten"
Ruft  ein  Bearbeitungsmodul  auf. Natrlich nur mglich, wenn ein
solches auch installiert ist.

4.5.2. "Bit 7 negieren"
Wandelt  vorzeichenbehaftete  Samples  um  in  vorzeichenlose  und
umgekehrt.

4.5.3. "Frequenz"
Ruft einen Einstelldialog fr Samples auf.
-Samplefrequenz:  mit  dieser Frequenz wird das Sample abgespielt.
 Es  gibt  vier Voreinstellungen (Werte der DMA-Sound-Hardware von
 STE/TT   und  Falcon)  sowie  ein  Feld  fr  die  Eingabe  einer
 beliebigen Frequenz
-Modus: Umschaltung mono/stereo
-Hren: Spielt das Sample mit den aktuellen Einstellungen
-Umrechnen: Rechnet  das  Sample von einer beliebigen Frequenz  um
 in  eine  der 4 Standardfrequenzen. Dazu ist die Ausgangsfrequenz
 in  Hz  einzugeben  und  einer  der  Buttons  6.25 kHz, 12.5 kHz,
 25 kHz oder 50 kHz anzuklicken.

4.5.4. "IMG speichern..."
Speichert die dargestellte Hllkurve als Imagegrafik ab.

4.5.5. "HEX-Darstellung"
Schaltet zurck auf Hex-Dump-Darstellung


4.6. Resource-Dateien

4.6.1. "Vorheriger Baum"
Blttert weiter zum nchsten Objektbaum.

4.6.2. "Nchster Baum"
Blttert einen Baum zurck.


4.7. GDOS-Fonts
GDOS-Fonts  werden  beim  Laden  in  Grafiken umgewandelt und dann
weiter als solche behandelt ->4.2.


4.8. Calamus-Fonts
Fr CFN-Dateien gibt es keine Sonderfunktionen.


4.9. Virtuelle ASCII-Dateien
Hier  gibt  es  eine  Besonderheit. Um ASCII-Dateien darstellen zu
knnen,  mu  'Zeig's mir' die Datei zunchst komplett (allerdings
stckweise!)  einladen  und  die  Zeilenanfnge suchen. Das dauert
bei  lngeren  Dateien  u.U.  ziemlich  lange. Um diese Zeitspanne
nicht  bei  jedem  Aufruf  zu  verbrauchen, legt 'Zeig's mir' eine
Datei  mit  Endung ZMP an, in der die Positionen der Zeilenanfnge
gespeichert  sind. Beim nchsten Anzeigen der gleichen Datei (z.B.
bei    langen    Filelisten,    die  man  fters  bentigt)  prft
'Zeig's  mir',  ob  die  ZMP-Datei noch aktuell ist und ldt diese
wieder  ein  -  braucht so also nicht mehr die komplette virtuelle
Datei zu untersuchen.

4.9.1. "Drucken"
Drucken    funktioniert    bei  virtuellen  Dateien  nur  mit  den
vorgegebenen Druckertypen, mit Druckmodulen noch nicht.

4.9.2. "Suchen..."
Entspricht dem Suchdialog bei Texten.

4.9.3. "Weitersuchen"
Entspricht 'Weitersuchen' bei Texten.

4.9.4. "HEX-Darstellung"
Schaltet um auf (virtuellen) Hex-Dumpmodus


4.10. Virtuelle HEX-Dumps

4.10.1. "Drucken"
Drucken    funktioniert    bei  virtuellen  Dateien  nur  mit  den
vorgegebenen Druckertypen, mit Druckmodulen noch nicht.

4.10.2. "Suchen..."
Entspricht dem Suchdialog bei Hex-Dumps..

4.10.3. "Weitersuchen"
Entspricht 'Weitersuchen' bei Hex-Dumps..

4.10.4. "ASCII-Darstellung"
Schaltet um auf die (virtuelle) ASCII-Darstellung.


4.11. GEM-Metafiles

4.11.1. "Originalgre"
Schaltet die Darstellung des Metafiles auf Originalgre um.

4.11.2. "Ganze Seite"
Vergrert  oder  verkleinert  ein  Metafile  so, da es exakt den
Bildschirm ausfllt.


4.12. Farbbilder

4.12.1. "Bearbeiten"
Ruft  ein  Bearbeitungsmodul  auf. Natrlich nur mglich, wenn ein
solches auch installiert ist.

4.12.2. "Grauwandlung"
Rechnet ein Farbbild in ein Graustufenbild um.

4.12.3. "Monochromditherung"
Ruft   ein  Dithermodul  manuell  auf,  um  ein  Farbbild  in  ein
Monochrombild    umzuwandeln.    Ntzlich,   wenn  man  Farbbilder
ausdrucken will.

4.12.4. "Reduziermodul"
Ruft   ein  Reduziermodul  manuell  auf.  Nur  mglich,  wenn  die
aktuelle Bildschirmauflsung genau 256 Farben untersttzt.

4.12.5. "Farbbild speichern"
Speichert  das  Bild  in  einem  speziellen,  nur von 'Zeig's mir'
verwendeten  Format  ab.  Die  erzeugten  Bilder  brauchen  extrem
viel  Plattenspeicher,  lassen  sich  dafr aber auch sehr schnell
wieder einladen.


                                                  Tastaturbelegung
------------------------------------------------------------------
5. Tastaturbelegung
Die    Tastaturbelegung    wurde   weitestgehend  den  bestehenden
(Pseudo-)   Standards  entsprechend  vorgenommen.  Generell  gilt:
Control  in  Verbindung  mit  einem Buchstaben ruft Menfunktionen
auf,  in  den  Dialogen  sind Shortcuts mit [Alternate] einzugeben
und  bei gewissen Funktionen hat die Alternatetaste (in einem Fall
auch Control und Shift) eine Sonderfunktion.

5.1. In den Dialogen
-Unterstrichene    Optionen    (Buttons  und  Popups)  werden  mit
 [Alternate] + [Buchstabe] aufgerufen
-Popups  ffnen  sich,  indem  [Alternate]  und der unterstrichene
 Buchstabe  des  vor  dem  Popups stehenden Strings gedrckt wird.
 [Shift][Alternate]  und  Buchstabe entspricht einem Anklicken des
 Circlebuttons,    schaltet    also    eine    Selektion   weiter.
-In  den  Popups  kann  mit  [Cursor  hoch/runter]  die  Selektion
 verschoben  werden,  mit  [Return] wird die Selektion bernommen,
 mit  [Undo]  oder  [ESC]  das  Popup  ohne  nderung geschlossen.
-[Undo]  und  [Return]  beenden einen Dialog, entsprechen also dem
 Anklicken von 'Abbruch' und 'OK'.
-In  Editfeldern  sind  [Control][C],  [V]  und  [X] zum Kopieren,
 Einsetzen und Ausschneiden von Texten zulssig.


5.2. Global gltige Tastaturcodes
Einige  Shortcuts  sind  global  gltig,  haben  also  whrend des
gesamten  Programmlaufs  (auer whrend der Dialogbearbeitung) die
gleiche  Bedeutung.  In  folgender  Auflistung  entspricht '^' der
Taste [Control], [Alt] der Taste [Alternate]

^D   - alle Datenfenster schlieen
^I   - Infofenster ffnen oder nach vorne bringen
^L   - Dateiliste ffnen oder nach vorne bringen
^O   - Datei ffnen
^Q   - Programm beenden
^U   - Fenster schlieen
^V   - Clipboard laden
^W   - Fenster wechseln
^Z   - Dateiliste lschen
Help - Hilfefenster ffnen oder nach vorne bringen
^#   - Fenster anordnen
^[Space] - Ein Fenster ikonifizieren
^[Shift][Space] - Alle Fenster ikonifizieren
^[Alt]U - Alle  nichtikonifizierten  Fenster  auer  dem obersten
          schlieen
* (auf dem Ziffernblock) - Fenster auf volle Gre bringen
[Alt]B - Optionen "Farbbilddarstellung"
[Alt]D - Optionen "Drucker"
[Alt]F - Optionen "Fenster"
[Alt]M - Optionen "Module"
[Alt]P - Optionen "externe Programme"
[Alt]S - Voreinstellungen sichern
[Alt]Y - Optionen "Systemeinstellungen"
[Alt]Z - Optionen "Zeichensatz"

5.3. Nur partiell gltige Codes
Einige  Tastencodes  sind  nur gltig, wenn ein bestimmtes Fenster
oben liegt. Dies sind:

^A - Umschalten auf ASCII-Darstellung (Hex)
^B - Bearbeiten  (Texte,  Hex,  Bilder, Samples, Farbbilder), ruft
     ein Funktionsmodul auf
^C - Block kopieren (Texte, Hex, Bilder)
^E - Editor (externes Programm) aufrufen (alle Datenfenster)
^F - Suchdialog ffnen (Texte, Hex) bzw. Frequenzdialog (Samples)
^G - Weitersuchen (Texte, Hex)
^H - Umschalten auf Hex-Dump-Anzeige (Texte, Samples)
^M - nach monochrom dithern (nur Farbbilder)
^P - Drucken (Texte, Hex, Bilder) bzw. Sample spielen (Samples)
^R - Reduziermodul aufrufen (nur Farbbilder unter 256 Farben)
^S - Umschalten auf Sampledarstellung (Hex)
   - Speichern als Imagegrafik (Bilder, Samples)
+  - Nchsten Baum zeigen (Resourcen)
-  - Vorherigen Baum zeigen (Resourcen)
Fx - Die  Funktionstasten  F1..F10 lassen  sich  mit Bearbeitungs-
     und Sourcemodulen belegen (siehe auch Kapitel 7.4)


5.4. Die Alternate-Taste
Bei  einigen  Aktionen  kann  man  das  Verhalten von 'Zeig's mir'
durch    Drcken    von  [Alternate]  zum  Zeitpunkt  des  Aufrufs
beeinflussen.

-Beim  ffnen  von  Dateien oder wenn diese per VA_START bergeben
 werden,  whlt 'Zeig's mir' unabhngig vom erkannten Dateityp das
 Hex-Dump-Format  als  Darstellungsform.  Gleiches  gilt, wenn man
 'Zeig's  mir'  beim  Programmstart  einen oder mehrere Dateinamen
 per Kommandozeile bergibt und dabei [Alternate] drckt.

-Bei  bergabe  von  Dateien  an  externe Programme (Menpunkt 'An
 Editor')  erscheint  bei gedrckter Alternate-Taste in jedem Fall
 der  Programmauswahldialog,  sonst  nur,  wenn die zu bergebende
 Datei auf keines der voreingestellten Programme angemeldet ist.

-Beim  Block  kopieren kehrt das Drcken von [Alternate] die unter
 'Optionen'/'Clipboard  benutzen'  vorgenommene Einstellung in das
 Gegenteil um.

-Beim  Fenster  anordnen  erscheint ein Popup, in dem die Sortier-
 reihenfolge eingestellt werden kann.

-Beim  Schlieen  eines  Fensters  mit  ^U  wird nicht das oberste
 Fenster  geschlossen,  sondern alle nichtikonifizierten auer dem
 obersten Fenster.


5.5. Iconifying
[Shift],  [Alternate] und [Control] werden in Zusammenhang mit dem
Fensterschliefeld  verwendet,  um auch unter Single-TOS und Mag!X
das  Ikonifizieren  von  Multi-TOS  1.08  nachzubilden.  Genaueres
siehe Kapitel 6.11., "Ikonifizieren auch ohne MTOS".


                                   Wissenswertes ber 'Zeig's mir'
------------------------------------------------------------------
6. Wissenswertes ber Zeig's mir

6.1. Die INF-Datei
Ein  leidiges  Problem,  wenn Programme nicht vom Desktop, sondern
aus  anderen  Programmen  heraus  gestartet werden, ist die Frage,
wie  solche  Programme  die  Dateien  lokalisieren sollen, die sie
sonst  noch  so  bentigen.  Viele aufrufenden Programme (und auch
bei  fast  alle  Desktops  kann  dies  in  bestimmten  Situationen
auftreten)  setzen den aktuellen Pfad vor dem Aufruf nicht auf den
Pfad des nachgestarteten Programmes.
Damit  sind  die  aufgerufenen Programme (betroffen sind vor allem
Texteditoren    und   Dateiviewer)  von  ihren  INF-Dateien  abge-
schnitten,   falls  sie  dieses  in  ihrem  aktuellen  Verzeichnis
anlegen.  Schlimmer  noch:  Speichern sie in dieser Situation eine
INF-Datei  im  aktuellen  Verzeichnis,  dann landet diese an einer
Stelle, wo sie mit ziemlicher Sicherheit nichts zu suchen hat.

'Zeig's  mir'  versucht  dieses  Dilemma  zu lsen, indem in einem
mehrstufigen  Verfahren  der  bestmgliche Platz fr die INF-Datei
(ZEIGSMIR.INF) bestimmt wird. Die einzelnen Stufen sind:

-berprfung der Environmentvariablen ZEIG'S MIR=
-berprfung der Environmentvariablen ZEIGS MIR=
-Test, ob eine Datei C:\ZEIGSMIR.INF existiert
-berprfung,  ob  in  einer  der  in PATH= angegebenen Pfade eine
 Datei ZEIGSMIR.INF existiert
-Zuletzt Suchen im aktuellen Verzeichnis

Bei  den ersten beiden Fllen reicht es aus, wenn die ENV-Variable
(Gro-/Kleinschreibung    egal,    Pfadangabe    mit    oder  ohne
abschlieendem  \)  auf einen gltigen Pfad zeigt, bei den anderen
Mglichkeiten  mu  eine Datei ZEIGSMIR.INF vorhanden sein. Trifft
alles  das  nicht  zu,  dann  wird  die  INF-Datei auf C:\ (so das
Laufwerk vorhanden ist) oder im aktuellen Verzeichnis angelegt.


6.2. Das Clipboard
Ein  weiteres  dsteres  Kapitel  ist das Auffinden des Clipboard-
Ordners.  Der Mechanismus ist im Prinzip ziemlich klar vorgegeben,
da  das  Clipboard aber lange Zeit ein Schattendasein gefhrt hat,
haben  einige,  besonders  ltere  Programme (Wordplus) damit noch
erhebnliche  Schwierigkeiten.  'Zeig's  mir'  sucht  das Clipboard
wie folgt:

-berprfung,   ob  scrp_read()  auf  einen  gltigen  Pfad  zeigt
-Suchen  im  Environment  nach  SCRAPDIR=, CLIPBRD= und CLIPBOARD=
 (in dieser Reihenfolge)
-Test, ob C:\CLIPBRD\ vorhanden ist


6.3. Die Unterscheidung der verschiedenen Dateiformate
Bei  den  meisten Dateien lt sich sehr zuverlssig anhand fester
Kennungen  im  Dateikopf  (Header)  entscheiden, um welches Datei-
format  es sich handelt. Bei einigen Formaten ist dies aber leider
nicht  mglich,  in  diesen  Fllen  wertet 'Zeig's mir' sekundre
Merkmale  der  Datei aus (Name, Extension, Dateilnge, spezifische
Merkmale im Aufbau).


6.4. Die Erkennung von ASCII-Texten
Wenn  einer  Datei  einmal  nicht ein bestimmtes Format zugeordnet
werden  kann,  dann  wird diese als Hex-Dump angezeigt. Als letzte
in  Frage  kommende Mglichkeit berprft 'Zeig's mir' noch, ob es
sich  bei der Datei um einen reinen ASCII-Text handeln knnte. Das
ist  dann  der  Fall,  wenn  die Zahl der Sonderzeichen (ASCII<32)
klein  ist, die maximale Zeilenlnge in "vernnftigen" Dimensionen
(max.  200  Zeichen)  liegt  und  CR/LF  als Zeilentrenner benutzt
wurde.


6.5. Die Fuzzy-Suche mit der Levenshtein-Distanz
Herkmmliche  Textsuchverfahren  haben  einen Nachteil: sie finden
das  eingegebene  Suchwort entweder oder sie finden es nicht. Wenn
man  genau  wei,  wie  ein Wort geschrieben wird und sich absolut
sicher  ist,  da  dieses  auch  mit der richtigen Schreibweise im
Text  vorkommt,  ist  dies  kein  Problem.  Fr  die anderen Flle
bietet  'Zeig's mir' als bisher einziger (zumindest mir bekannter)
Dateiviewer eine hnlichkeitssuche mittels Levenshtein-Distanz.

Die  Levenshtein-Distanz  wird  errechnet, indem man das erste der
zu  untersuchenden  Worte  so  lange  mit  elementaren Operationen
bearbeitet,  bis  es  dem  zweiten  Wort  entspricht. Die Zahl der
minimal  fr  eine  Umwandlung bentigten Operationen ist dann ein
Ma fr die hnlichkeit beider Worte.

Zur  Umwandlung stehen 3 elementare Operationen zur Verfgung: das
Austauschen  eines  Buchstabens  gegen einen anderen, das Einfgen
und das Ausfgen (Streichen) eines Buchstabens.

Beispiele:
Aus  Meyer  wird Maier (9) durch Austauschen 'e'->'a' und 'y'->'i'
(2  Operationen)  oder durch Ausfgen von 'e' und 'y' und Einfgen
von  'a'  und  'i'  (4  Operationen). Die Levenshtein-Distanz wre
also 2, da _mindestens_ 2 Operationen zur Umwandlung ntig sind.

Aus  Meier  wird  Meyr durch Austauschen 'i'->'y' und Ausfgen des
'e'  oder  durch  Streichen  des  'i' und Austausch 'e'->'y', d.h.
jeweils 2 Operationen, die Levenshtein-Distanz ist 2.

Zur  gewichteten  Levenshtein-Distanz  gelangt  man, indem man die
einzelnen  Operationen  mit  "Malusfaktoren"  belegt. In der Regel
ist  es  z.B. so, da man seltener mehr Buchstaben eingibt als das
gesuchte  Wort  enthlt und man deshalb fr das Ausfgen von Buch-
staben  einen  greren Malus vergibt als fr das Austauschen oder
das Einfgen.

'Zeig's  mir'  durchsucht  den  Text  bei  aktivierter Fuzzy-Suche
wortweise  (10)  und  berechnet die gewichtete Levenshtein-Distanz
zum  Suchwort.  Die  Malusfaktoren fr Einfgen, Ausfgen und Aus-
tauschen  sowie  die  maximal  zulssige Distanz zwischen zwei als
"gleich"  angesehenen  Worten  gibt  man  unter 'Optionen'/'Fuzzy-
Suche' ein.


6.6. Die Eingabe von Suchstrings bei der Hex-Suche
Der  Suchstring  bei  der  Suche  im  Hex-Dump-Modus hat folgendes
Format:

[Audruck],[Ausdruck],[Ausdruck]

Wobei [Ausdruck] wie folgt aufgebaut sein kann:
[Ausdruck]    Beispiel   Bedeutung
'Text'        'Text'     ASCII-Text
"Text"        "Text"     dito
xxxx          FFFF       Hex-Byte(s)
$xxxx         $FFFF      Hex-Byte(s)
0xxxxx        0xFFFF     Hex-Byte(s)
&Hxxxx        &HFFFF     Hex-Byte(s)
%xxxxxxxx     %1001      Binrdaten
&Xxxxxxxx     &X10101    Binrdaten
(xxx)         (100)      Dezimalzahlen
.xxx          .100       Dezimalzahlen

Wenn  man  [Ausdruck]  ein  W:  oder  L: voranstellt, erzwingt man
damit  eine  Erweiterung auf WORD oder LONG (16 resp. 32 Bit). Bei
Binr-  und  Hexangaben  kann  man die Anzahl der Bytes auch durch
Angabe von mehr Stellen erreichen. Ein paar Beispiele:

Eingabe     bewirkt
"abc"       41 42 43
$99         99
$199        01 99
$1299       12 99
$01299      00 12 99
17          17
W:17        00 17
L:17        00 00 00 17
.100        64
W:.100      00 64
W:.1000     03 E8
.1000       E8 (im Dezimalmodus _keine_ Erweiterung!!)
L:"abc"     41 42 43 (L: und W: im ASCII-Modus _nicht_ wirksam)
%11111111   FF
%111111111  01 FF


6.7. Der MCWR-Cookie
Das  DMA-Soundsystem von STE und TT hat einen entscheidenden Nach-
teil.  Durch einen Designfehler bei der Hardware und der fehlenden
Untersttzung  durch  das Betriebssystem ist es nicht mglich, die
aktuell  eingestellten Werte fr Lautstrke sowie Bass- und Hhen-
pegel abzufragen.
Einige  Programme,  die  eigenmchtig diese Werte verstellen (z.B.
Crazy    Sounds),    haben  keine  Mglichkeit,  anschlieend  die
Ursprungswerte wiederherzustellen.
Als  Lsung  bietet sich der MCWR-Cookie ("Microwire" ist der Name
der  zur  Ansteuerung der Audiomixerendstufe benutzten Interfaces)
an.  Im  Cookie knnen Defaultwerte fr Lautstrke und Bsse/Hhen
angegeben  werden.  Wenn  der  Cookie  vorhanden  ist, dann stellt
'Zeig's  mir'  die  dort angegebenen Werte vor dem Abspielen eines
DMA-Samples ein.


6.8. So werden Samples abgespielt
Soundsamples  knnen  von 'Zeig's mir' per DMA-Sound oder ber den
Soundchip  abgespielt  werden.  Die  Entscheidung,  welches System
benutzt wird, wird wie folgt getroffen:

  -auf  STs wird grundstzlich ber den Soundchip gespielt (klar!)
  -Samples   mit  Standard-DMA-Sound-Frequenzen  werden  ber  DMA
   abgespielt
    -liegt  ein  solches  Sample  im  TT-Ram,  dann  wird es falls
     mglich    umkopiert,  ansonsten  ber  Soundchip  abgespielt
  -andere    Samples    werden  zunchst  auf  die  nchstliegende
   Standardfrequenz  umgerechnet  (mit  Tendenz  zur hheren, z.B.
   15000->25000 statt 12500)
    -ist  ein  Umrechnen  nicht  mglich,  wird  auf  die  nchst-
     niedrigere Frequenz umgerechnet
    -steht  auch dafr nicht gengend Speicher zur Verfgung, dann
     wird  statt der gewnschten Frequenz die am nchsten liegende
     Standardfrequenz  verwendet, falls diese im Bereich von plus/
     minus  10% zur gewnschten liegt (=> geringer Tonhhenfehler)
    -an  dieser  Stelle  kapituliert  Zeig's  mir  und  spielt das
     Sample ber den Soundchip ab


6.9. So startet 'Zeig's mir' externe Programme
  -Wenn  das  passende  Programm  schon  luft  und  VA  versteht,
   erhlt es auf jeden Fall eine VA-START-Meldung
  -Unter  Mag!X/MTOS  wird  es  per shel_write(100) parallel nach-
   gestartet
  -Unter Single-TOS gibt es zwei Flle:
    -'Zeig's mir' ist Accessory:
      Es  wird  eine  VA_STARTPROG-Meldung  an die Applikation mit
      ID  0  geschickt.  Unter  Gemini/Ease wird das Programm dann
      vom Desktop nachgestartet.
        Haken  bei dieser Sache: per appl_find() wird danach immer
        noch nicht das gestartete Programm, sondern wieder GEMINI/
        EASE  gefunden. Die bergabe weiterer Dateien per VA_START
        ist  dann  nicht  mglich  (weil 'Zeig's mir' nie wei, ob
        gerade der Desktop oder das nachgestartete Programm luft)
    -'Zeig's mir' ist Applikation:
      Das aufzurufende Programm wird per shel_write() gestartet


6.10. Kommunikation mit externen Programmen

6.10.1. Das XACC-Protokoll
'Zeig's  mir'  untersttzt  sowohl  unter  Single-TOS  als auch in
Multitaskingumgebungen  das entsprechende XACC-Protokoll. Man kann
ihm  von anderen Prozessen Tastaturkommandos, Texte, Imagegrafiken
und GEM-Metafiles per XACC-Meldung bertragen:
  ACC_KEY    (0x502)  Tastaturkommando
  ACC_TEXT   (0x501)  Text
  ACC_META   (0x503)  GEM-Metafile (wird als Hex-Dump dargestellt)
  ACC_IMG    (0x504)  GEM-Image

Bei   den  letzten  beiden  Kommandos  ist  eine  bertragung  nur
mglich,  wenn  die  Daten  komplett  in  einem  Paket  verschickt
werden.

6.10.2. Das AV-Protokoll
'Zeig's  mir'  versteht  das  Kommando  VA_START (0x4711) und kann
damit  veranlasst  werden, die Datei mit bergebenen Dateinamen zu
laden.  Wenn  in  dem  Augenblick, in dem die VA_START-Meldung bei
'Zeig's  mir' aufluft die Alternate-Taste gedrckt ist, dann wird
die bergebene Datei im Hex-Dump-Modus angezeigt.

6.10.3. Das VIEW-Protokoll
'Zeig's  mir'  versteht  auch  das  VIEW-Protokoll,  das von Peter
Seitz definiert wurde.
'Zeig's  mir' installiert einen Cookie "View" mit einem Zeiger auf
seinen    Dateinamen.   Wer  alle  Eventualitten  abfangen  will,
schreibt noch folgendes in sein Environment:

      View C:\ZEIGSMIR.ACC
      SHSHOW C:\ZEIGSMIR.ACC

 (Pfade je nach Bedarf anpassen).

Seit  V0.28 kennt 'Zeig's mir' auch das erweiterte View-Protokoll,
das  die  bergabe  von  Daten auch im Speicher gestattet. Optimal
genutzt    wird  dieses  Verfahren  z.B.  von  der  LZH-Shell  von
Christian Grunenberg.


6.11. Ikonifizieren auch ohne MTOS
Eine  echte  Neuerung  hat Atari mit MTOS 1.07 eingefhrt, nmlich
das  Ikonifizieren  (11) von Fenstern und ganzen Applikationen auf
Wunsch  des  Benutzers.  Gemeint  ist damit, da Fenster mit einem
entsprechendem  Symbol  auf  eine  Minimalgre verkleinert werden
knnen.  Die  verkleinerten  Fenster werden am unteren Bildschirm-
rand nebeneinander angeordnet.
Leider  lt  die  Verffentlichung  der neuen MTOS-Versionen noch
auf  sich  warten,  und auch unter Single-TOS und Mag!X ist es ein
wnschenswertes    Feature.   'Zeig's  mir'  bildet  unter  diesen
Betriebssystemen  deshalb  das  Iconifying  mglichst  realistisch
nach, verfgt sogar ber eine ntzliche Erweiterung.

Ausgelst  wird  das  Ikonifizieren, indem man auf das Schliefeld
eines  Fensters  klickt und dabei eine der Umschalttasten gedrckt
hlt.

[Alternate]  - ein Fenster verkleinern
[Control]    - alle Fenster in ein einziges verkleinern
[Shift]      - alle Fenster einzeln verkleinern

Da  unter  WINX Mausklicks auf das Schliefeld mit [Control] nicht
unbedingt  ausgefhrt  werden,  kann  stattdessen auch [Shift] und
[Alternate] verwendet werden.

Um  ein  Fenster  wieder  zu  vergrern,  reicht  es  aus, einmal
hineinzuklicken.  Drckt  man  gleichzeitig  die Shift-Taste, dann
werden    alle  Fenster  auf  ihre  Ursprungsposition  und  -gre
gebracht.

Per    Tastatur  wird  das  Ikonifizieren  ausgelst  mittels  der
Tastenkombination    [Control][Space],  die  das  oberste  Fenster
ikonifiziert    oder    wieder  auf  Ursprungsgre  bringt.  Wird
gleichzeitig    die   [Shift]-Taste  gedrckt,  dann  werden  alle
Fenster dieser Prozedur unterworfen.


6.12. ICFS
Damit   auch  andere  Programm,  dem  Beispiel  von  'Zeig's  mir'
folgend,  Iconifying  untersttzen,  wurde ein Konzept entwickelt,
die  Vergabe der Bildschirmpositionen, an denen die ikonifizierten
Fenster  angeordnet  werden,  zentral  zu  vergeben. Dazu wird das
Programm  ICFS.PRG  von  Dirk  Haun bentigt, das am besten in den
Auto-Ordner kopiert wird.


6.13. So geht 'Zeig's mir' mit Farbbilder um
hnlich  wie  die  Schnappschsse,  die Sie letztes Jahr von Tante
Erna  am  Nordseestrand  gemacht  haben,  vereinzelt ganz passabel
geworden  sind,  zum  Groteil  aber  besser  fr immer in irgend-
welchen  dunklen  Schuhkartons  verschwinden sollten, gibt es auch
bei  den digitalen Pendants unterschiedliche Qualittsstufen. Grob
unterteilen  lassen  sich diese in zwei Gruppen, nmlich Paletten-
und Echtfarbbilder.
Palettenbilder  enthalten eine begrenzte Anzahl Farben whrend bei
Echtfarbbildern  jeder  Bildpunkt  eine  beliebige  Farbe annehmen
kann.  In beiden Gruppen gibt es darber hinaus wieder Abstufungen
bzgl.  der  erreichbaren  Qualitt,  entweder  durch die Gre der
Palette    (blich   sind  z.B.  16,  64,  256  Farben)  oder  die
Genauigkeit,  mit  der die Farben eines Echtfarbenbildes angegeben
werden  (z.B.  15  Bit  pro Farbe ergibt 32768 mgliche Farben, 24
Bit pro Farbe ergeben ca. 16 Millionen Farben).

Die  vorliegende  Bildschirmauflsung  kann  nun  ebenfalls wieder
palettenorientiert  sein oder eine direkte Farbzuordnung besitzen.
Fr  Programme,  die Farbbilder verarbeiten, ergibt sich nun immer
das  Dilemma,  wie  sie  am besten mit den Farbbildern umgehen. In
'Zeig's  mir'  habe  ich mich dazu entschlossen, Bilder immer nach
dem    Laden  auf  die  aktuelle  Auflsung  umzurechnen  und  die
ursprnglichen   Originaldaten  zu  verwerfen  (natrlich  nur  im
Speicher,  die Datei auf der Festplatte wird davon nicht berhrt).
'Zeig's  mir'  darf  so  vorgehen,  da  es  sich  um  einen Datei-
betrachter  handelt  -  an ein Bildverarbeitungsprogramm mte man
natrlich andere Ansprche stellen.


'Zeig's mir' kennt fnf verschiedene Farbtiefen beim Bildschirm:

Farb-    Bits pro  Bildschirmtyp
anzahl   Pixel
----------------------------------------------------------
       2      1    Monochromdarstellung
      16      4    Palette mit 16 Farben
     256      8    Palette mit 256 Farben
   65536     16    direkte Farbzuordnung, 5 Bit pro Grundfarbe
16777216     24    direkte Farbzuordnung, 8 Bit pro Grundfarbe

Anmerkungen:
-Im  Modus  mit  65536  Farben  stehen fr die Grundfarben Rot und
 Blau  5  Bits, fr Grn 6 Bits zur Verfgung. Die meisten Grafik-
 karten  bieten auerdem einen Modus mit 32768 Farben, dieser kann
 mit  leichten  Einschrnkungen  als  65536-Modus angesehen werden
-Sprachliche  Konvention:  Bilder  mit 32768 bzw. 65536 bezeichnet
 man  auch  als  32K bzw. 64K- oder zusammengefat als High-Color-
 Bilder  (Hi-C.). Bilder mit 24 Bit Farbtiefe heien "True-Color"-
 (oder krzer TC-) Bilder.

Das  Umrechnen  eines  Bildes,  das  in einer bestimmten Farbtiefe
vorliegt  in  eine  gegebene  Bildschirmfarbtiefe bereitet je nach
Rahmenbedingung  keine,  etliche  oder  sehr  groe Probleme. Fast
verlustfrei  ist  immer  eine  Umrechnung  in  eine  Auflsung mit
grerer  Farbtiefe mglich ("fast" deshalb, weil bei der Wandlung
von  Palettenbildern  nach  Hi-Color geringfgige Einbuen in Kauf
genommen  werden  mssen). Diese Umrechnung bernimmt 'Zeig's mir'
durch eingebaute Routinen selbst.
In  die  andere Richtung ist eine Umwandlung nicht mehr so trivial
und  es  gibt  verschiedene  Lsungsversuche,  die im Hinblick auf
Geschwindigkeit,  erreichte Qualitt und hnlichkeit des erzeugten
Bildes  mit  dem  Original  unterschiedliche  Ergebnisse  liefern.
Diese  Umwandlung  berlt 'Zeig's mir' deshalb externen Modulen,
von  denen  Sie  sich  fr dasjenige entscheiden knnen, das Ihren
Anforderungen am besten gengt ("Farbbilder" im "Optionen"-Men).



                                                        Die Module
------------------------------------------------------------------
7. Die Module
In  'Zeig's  mir' gibt es eine Schnittstelle, ber die es externe,
eigens   dafr  geschriebene  Programmteilen,  sogenannte  Module,
aufrufen kann.


7.1. Laden der Module
Module  (Endung MDL) mssen in einem eigens dafr bereitgestellten
Ordner  (Vorgabe  unter 'Modulpfad') liegen und werden von 'Zeig's
mir'    beim    Programmstart    automatisch    nachgeladen.  Beim
Programmende  werden  diese  Module  ebenso automatisch wieder aus
dem Speicher entfernt.


7.2. Importmodule
Importmodule  stellen 'Zeig's mir' Funktionen bereit, mit denen es
Dateiformate  erkennen und in ein Standardformat wandeln kann. Sie
werden  von 'Zeig's  mir'  automatisch  aufgerufen,  wenn es gilt,
eine Datei  anzuzeigen. Als Anwender merken Sie davon  gar nichts,
auer  da  'Zeig's mir' pltzlich Dateien darstellen kann, die es
ohne solche Module nur als Hex-Dump verarbeiten kann.


7.3. Sourcemodule
Sourcemodule  liefern  'Zeig's  mir' Daten aus externer Quelle. Zu
nennen  wren  z.B. Scannertreiber u... Aufgerufen werden Source-
module    im    'Datei'-Men,    Eintrag    'Daten   importieren'.
Zur Belegung der Funktionstasten siehe auch Kapitel 7.4.

7.4. Funktionsmodule
Funktionsmodule  gestatten  es,  im Speicher vorliegende Daten auf
vielfltige  Art  aufzubereiten.  Aufgerufen  werden  sie ber den
Eintrag 'Bearbeiten' im 'Extra'-Men.
Modulfunktionen,  die man hufiger bentigt, kann man auf eine der
Funktionstasten  F1..F10  legen.  Dazu ffnet man das Popup rechts
unten   und  whlt  die  gewnschte  Funktionstaste  aus.  Bereits
belegte  Tasten  sind  mit  einem Punkt '.' versehen. 'Zeig's mir'
verwaltet  6  verschiedene Ebenen von Funktionstasten (je eine fr
Sourcemodule  und  Funktionsmodule  fr  monochrome  Bilder, Farb-
bilder,  Samples, Texte und Binrdaten). Welche Ebene gerade aktiv
ist, wird durch das oberste Fenster festgelegt.

7.5. Druckmodule
Die  Aufgabe dieses Modultypes drfte selbsterklrend sein. Druck-
module  dienen  dazu,  auch  exotische  Drucker  anzusteuern  oder
ausgefallene,  ber  den  Sinn  eines  Dateiviewers  hinausgehende
Druckwnsche zu realisieren.

7.6. Dither- und Reduziermodule
Diese    Module    dienen    dazu,    ein  gegebenes  Farbbild  so
aufzubereiten,    da  es  in  der  aktuellen  Bildschirmauflsung
betrachtet  werden kann. "Reduktion" meint dabei die Verkleinerung
der  in  einem Palettenbild vorkommenden Farbenanzahl, "Ditherung"
die  Umwandlung  eines  Echtfarbenbildes in ein Palettenbild durch
Aufrastern.  Diese  Trennung  ist aber nicht statisch - in der Tat
gibt  es  auch  Reduziermethoden fr Echtfarbenbilder und Ditherer
fr Palettenbilder.

7.7. Die mitgelieferten Module
Die  Beschreibung  der  mitgelieferten  Module  finden  Sie in der
Textdatei "ZM_MODUL.TXT".


                                            Die Modulschnittstelle
------------------------------------------------------------------
8. Fr Programmierer: Die Modulschnittstelle
Dieser  Teil  der  Dokumentation  ist  ausgelagert.  Es  gibt eine
spezielle  Entwicklerdokumentation  zu  'Zeig's  mir', in dem auch
eine Debugausgaben vornehmende Programmversion enthalten ist.


                                                 Schlubemerkungen
------------------------------------------------------------------
9. Schlubemerkungen

9.1. Autor

             Rosin Datentechnik
             Reiner Rosin
             Peter-Spahn-Str. 4
             D-65375 Oestrich-Winkel
             Telefon 06723 4978  Fax 7190

email Reiner Rosin @ WI2 (MausNet) / Reiner_Rosin@wi2.maus.de

             Bankverbindung: Konto 1211-04-601,
             Postgiro Frankfurt, BLZ 500 100 60


9.2. Danksagungen
Mageblichen  Anteil  an der Entwicklung von 'Zeig's mir' haben 37
Betatester,  denen  ich  hiermit  meinen  Dank in kollektiver Form
ausdrcken  mchte.  Eine  namentliche  Erwhnung  haben  sich  in
harter Arbeit verdient (in alphabetischer Reihenfolge):

Dirk  Allard  fr  die  Umsetzung der Anleitung in einen Hypertext
fr ST-Guide.

Rene  Bartholomay  fr  die berarbeitung der RSC-Datei (Anpassung
an 3D-Look unter MTOS und Falcon-TOS)

Carsten    Guthardt-Schulz    fr   den  Versuch,  eine  Programm-
dokumentation  zu schreiben. Das ist leider milungen, weshalb ich
diesen Text dann doch noch komplett selbst geschrieben habe.

Alexander Halbritter fr den Entwurf des offiziellen 'Zeig's mir'-
Symbols und die Umsetzung in Icons

Dirk  Haun  fr seine Module, viele kritische Ratschlge und Tips,
die  farbige  Version  der  Icons  und  sein Engagement  in Sachen
ICFS

Thorsten  Pohlmann fr seine Module und einige obskure Vorschlge,
auerdem    dafr,  da  er  der  Nachwelt  den  Spruch  "Bei  mir
funktioniert's (TM)" berlassen hat (12)

John McLoud (13)  fr  seine Farbbild-Importmodule und den Source-
code fr die Metafileeinbindung

Die  restlichen  Mauser  aus  Wiesbaden2,  die den erbarmungslosen
Betatest durchgestanden haben (Rolf Bensch, David Reitter, Markus
Schnhaber, Arndt Weinmann, Christian  Wolf, Ralf Zimmermann)


Nicht  am Betatesting beteiligt, aber trotzdem mit ihren Produkten
entscheidend fr die Entwicklung von 'Zeig's mir' waren:

Christof Schardt (ergo pro)
Gregor Duchalski (Shell fr ergo pro, Flydials)
Christoph Conrad (Patches am GFA-Interpreter und Compiler)
Harald Sommerfeldt (XACC-Test- und Analyseprogramm)
Holger Weets (ST-Guide)


Ein Hinweis an alle GFA-Basic-Programmierer:
1. Kauft Gregors Flydials. Sie sind gut! (14)
2. Kauft ergo pro. Es ist auch gut! (15)
3. Wenn  ihr  noch etwas Geld brig habt, kauft  'Zeig's mir'. Ich
   will ja auch leben :-).


9.3. Disclaimer
'Zeig's  mir'  wurde  mit  der grtmglichen Sorgfalt entwickelt.
Trotzdem  kann ich es nicht ausschlieen, da es noch irgendwelche
Fehler  enthlt.  Fr  die  Benutzung  und  die  daraus  u.U. ent-
stehenden  Schden  lehne  ich  deshalb jegliche Verantwortung ab.
(16)
Die Benutzung von 'Zeig's mir' geschieht auf eigene Gefahr.


9.4. Known Bugs
Ein  paar Sachen gibt's, die sind in der V0.28 noch unschn gelst
und  knnen  gewisse Probleme bereiten. Diese Stolpersteine sollte
man   kennen,  um  sich  vor  den  eventuell  eintretenden  Folgen
bestmglich zu schtzen.

-Im  Accessory-Modus  wird  die  Menleiste  im Fenster auf leicht
 unsaubere  Weise  aufgebaut.  Sie  kann  deshalb unter bestimmten
 Bedingungen  unsichtbar  sein,  obwohl  das  oberste  Fenster ein
 Fenster  von 'Zeig's mir' ist. Besonders leicht tritt dieser Fall
 unter Single-TOS ohne WINX auf.

-Beim    Drucken  im  Direktmodus  lt  sich  die  Maus  je  nach
 angeschlossenem  Drucker  in  manchen Fllen whrend des Druckens
 nicht    sauber    bewegen.  Der  Direktmodus  ist  auf  maximale
 Geschwindigkeit  optimiert, deshalb lt sich dieser Effekt nicht
 so leicht abschalten.

-Beim    Drucken  im  Hintergrung-Modus,  wenn  'Zeig's  mir'  als
 Accessory  unter  Single-TOS  gestartet  ist,  sollte  die Haupt-
 applikation  nicht  beendet  und  auch  kein Programm vom Desktop
 aus gestartet werden.

-Bei    der    Sampleausgabe  ber  den  Soundchip  gibt  es  eine
 physikalische  Obergrenze  bei  der  Abspielfrequenz. Diese hngt
 von    der  Arbeitsgeschwindigkeit  des  Computers  ab,  Abspiel-
 frequenzen  oberhalb  dieser  Grenze  fhren  zu stark verzerrter
 Wiedergabe   und  Problemen  mit  der  Mausbewegung  whrend  des
 Abspielens.

-Unter  Single-TOS  fehlt manchmal nach dem Booten der Meneintrag
 von   'Zeig's  mir'  im  Desk-Men.  Dies  ist  ein  Problem  von
 GFA-Basic,  das verhindert, den menu_register() rechtzeitig genug
 abzusetzen.  Nach  dem  Starten  eines  beliebigen Programmes ist
 dieser Effekt beseitigt.

-Unter  Single-TOS  gibt es fr Accessories keine saubere Mglich-
 keit,  Speicher  dauerhaft  und sicher anzufordern. Das Laden und
 Entfernen  von  Modulen  kann  deshalb zu Schwierigkeiten bis hin
 zu Abstrzen fhren.


9.5. Ausblick
Von  der  Versionsnummer  her  ist 'Zeig's mir' ja noch ein ganzes
Stck   von  der  1.00  entfernt,  trotzdem  ist  m.E.  der  Punkt
erreicht,  an  dem  keine  elementar  wichtigen Dinge mehr fehlen.
Sicherlich    gibt   es  noch  einiges,  was  verbesserungs-  oder
berarbeitungswrdig  ist,  aber  das  gibt  es bei einem Programm
dieser    Grenordnung   natrlich  immer.  Man  mge  mir  bitte
verzeihen,  da  ich  fr die nchsten Wochen erst einmal die Nase
voll  habe  und den Sourcecode ruhen lassen werde (auer es taucht
noch  ein  dicker  Fehler auf). Danach wird's aber sicherlich auch
mit der 'Zeig's mir'-Entwicklung weitergehen.

Finanziell  hat  sich  die  ganze  Sache sicherlich nicht gelohnt,
aber  das  war mir irgendwie von Anfang an klar gewesen. Dafr hat
es  stellenweise  riesigen  Spa  gemacht und auch vollkommen neue
Erkenntnisse  gebracht  -  das  ist ja irgendwie auch eine Art der
Entlohnung.

9.6. Verwendete Namen und Warenzeichen

Viele  der  in  diesem  Text  verwendeten Namen von Programmen und
sonstigen    Produkten    sind   eingetragene  Warenzeichen  ihrer
Urheber. Die Programme stammen von folgenden Autoren:

Name        Status und Urheber

BoxKite     Shareware von ?????
            Dateiauswahlbox, hnlich Selectric

Calamus     Lhnsoft von DMC
            DTP-System

Coma        Lhnsoft von Softbr
            Fax-Programm

CoNnect     Shareware von Wolfgang Wander
            Terminalprogramm

Crazy       Lhnsoft von Maxon
Sounds      Belegt beliebige Aktionen mit Sounds

Ease        Lhnsoft von Dirk Sabiwalsky
            Alternativer Desktop

ergo! pro   Lhnsoft von Columbus Soft
            Komfortable Entwicklungsumgebung fr GFA-Basic

GEM         Warenzeichen von Digital Research

Gemini      Shareware von Stefan Eissing
            Alternativer Desktop

GEM-View    Shareware von Dieter Fiebelkorn
            Sehr brauchbarer Dateiviewer   mit  Schwerpunkt  Farb-
            grafikdarstellung, leider extrem unsinnige Oberflche

GFA-Basic   Lhnsoft von GFA-Systemtechnik
            Programmiersprache,  der  Kern  von  'Zeig's  mir' ist
            damit erstellt

GFA-        Shareware von Gregor Duchalski
Flydials    Library  fr  fliegende   und   Fenster-Dialoge  unter
            GFA-Basic

Guck        Shareware von Patrick Seemann
            Dateiviewer, leider ohne GEM-Einbindung

ICFS        Freeware von Dirk Haun
            Utility, Positionsvergabe fr Iconfenster

Junior-     Lhnsoft von TKR
Office      Fax-Programm

LZH-Shell   PD von Christian Grunenberg
            Packershell fr Lharc

Mag!X       Lhnsoft von
            Multitaskingerweiterung fr ST/TT

MASM        Lhnsoft von Borland
            Makro-Assembler

MTOS/       Lhnsoft von Atari GmbH
Multi-TOS   Multitaskingerweiterung fr ST/TT/Falcon

Papyrus     Lhnsoft von R.O.M.
            Textverarbeitungssystem

Pure  C     Lhnsoft von Application Systems Heidelberg
            Entwicklungsumgebung    fr  C  und  Assembler,  groe
            Teile    von  'Zeig's  mir'  und  die  meisten  Module
            sind damit entwickelt worden

QFAX        Lohnsoft von
            Fax-Programm

Quiklink    ?
            Fax-Programm fr PCs unter DOS

Selectric   Shareware von Stefan Rademacher
            Dateiauswahlbox, sehr empfehlenswert

STaD        Lhnsoft von Application Systems
            Pixelzeichenprogramm

ST-Guide    Fairware von Holger Weets
            Sehr empfehlenswertes Hypertext-Hilfesystem

Tele-Office Lhnsoft von TKR
            Fax-Programm

Totosam     Public-Domain von Torsten Thiel
            sehr brauchbares Sampleprogramm

1st-View    Freeware von Guido Vollbeding
            Dateiviewer

WINX        Freeware von Martin Osieka
            Erweiterter  Screenmanager  fr Single-TOS, ermglicht
            u.a. grere Anzahl Fenster, sehr ntzlich

ZFAX        (c) ZyXEL-Corporation
            Fax-Programm fr PCs unter DOS


                                                             Register
---------------------------------------------------------------------
10.1. Wortregister

Atari
  - Firma,  die  in den 80er-Jahren gute Computer hergestellt  und
    schlecht  supportet  hat.  In den 90ern baut man wieder Spiel-
    konsolen, konnte aber das Niveau beim Support beibehalten.

AV-Protokoll
  - Standardisiertes  Kommunikationsverfahren   zwischen  Applika-
    tionen.  Kann  zur  Zeit  nur  unter  Gemini  in vollem Umfang
    benutzt werden,  Ease untersttzt  wenigstens  die elementaren 
    Teile des AV-Protokolls.
    (Siehe auch XACC-Protokoll)

Betatester
  - Besondere  Gattung von Benutzern,  fr die Programmentwicklung
    unverzichtbar.  Kann  nur  durch  die stndige Belieferung mit
    neuen  Programm-  (sogenannten  Beta-) Versionen vorbergehend
    ruhig gestellt werden, nrgelt ansonsten nur herum.
    Furchtbare Menschen!

Clipboard
  - Das    Clipboard    dient    dem  Austausch   von   Daten   im
    standardisierten Format zwischen verschiedenen Programmen.

Cookie
  - Ein  Eintrag  im   Cookie-Jar,  kann  verschiedene  Funktionen
    erfllen,    u.A.  Auskunftsfunktion  (welcher  Prozessor  ist
    installiert)     und    Auffinden    prozebergreifend    zur
    Verfgung gestellte Programmfunktionen.

3D-Darstellung
  - Hat  mich  an  den  Rand  der Verzweiflung  und darber hinaus
    gebracht.  Von  Atari mit MTOS und dem Falcon-AES eingefhrtes
    Designfeature,  bei  dem  alle Objekte in Fenstern und Dialoge
    in    den  Farbauflsungen  eine  dreidimensionale,  rumliche
    Darstellung  erfahren.  Wenn  man's  falsch  macht,  wird aber
    alles schwarz.

Diablo-Emulator
  - Wenn  Sie  einen  Laserdrucker  von  Atari  Ihr  eigen  nennen
    (SLM804,    SLM605)    mssen    Sie    den    Diablo-Emulator
    installieren,  um  mit  'Zeig's  mir'  drucken  zu knnen. Wie
    das  geht,  entnehmen Sie bitte dem Handbuch zu Ihrem Drucker.
    Aktuell ist die Version 1.6 des Emulators.

DMA-Sound
  - Spezielle  Hardwareerweiterung,  um  ->Samples  ohne Zutun des
    Prozessors  im  Hintergrund  abzuspielen.  Nur  im  STE/TT und
    Falcon vorhanden, dann aber serienmig.

Echtfarbenbild
  - Bild  mit  direkter  Farbzuordnung, d.h. jeder  Bildpunkt kann
    einen    beliebigen   Farbwert  innerhalb  des  zur  Verfgung
    stehenden  Farbraumes  einnehmen.  Die  Qualitt hngt nur von
    der  Gre  des  Farbraumes  ab,  blich  sind 5 und 8 Bit pro
    Grundfarbe (Rot, Grn und Blau). ->Palettenbild

email
  - "electronic  mail".  Kommunikationsform,   bei   der   Briefe,
    Programme  und  Nachrichten  ber  Telefonleitung ausgetauscht
    werden.  Den  Autor  von  'Zeig's  mir' erreicht man per email
    unter    "Reiner    Rosin    @    WI2"   (im  ->MausNet)  bzw.
    "Reiner_Rosin@wi2.maus.de" (Internet).

Environment
  - Konfigurationsbereich,  in  dem  der Anwender  den gestarteten
    Programmen  Informationen  bergeben  kann.  Fristet  auf  dem
    Atari  auerhalb  der  Programmiererzunft  ein Schattendasein.
    DOS-Benutzer  kennen  sicherlich  die  PATH-Zeile in der Datei
    AUTOEXEC.BAT,  mit  der man DOS mitteilt, wo es Batchfiles und
    EXE-Dateien zu suchen hat.

Extender, Extension
  - auch  als  Dateiendung  bezeichnet;  die drei Buchstaben,  die
    nach  einem  Punkt  auf  den  Dateinamen  folgen.  Es hat sich
    eingebrgert,  einige  oft bentigte Dateitypen mit bestimmten
    Extensionen  zu  belegen,  um  sie leichter zuordnen zu knnen
    (z.B. TXT, IMG u.v.a.)

Freeware
  - Programme,  an  deren  Benutzung  und  Verbreitung  der  Autor
    keinerlei  finanziellen  Ansprche  knpft. Oft gehren solche
    Programme  zum  besten,  was  es gibt (z.B. WINX, Let'em Fly).
    (Siehe auch Lhnsoft, Shareware)

Fuzzy-Logic
  - Alternative  zur  herkmmlichen,  binren  Logik.   Statt  mit
    absoluten  Begriffen  (1  und  0,  "wahr" und "falsch") werden
    Beziehungen    auf  einer  weiteren  Skala  eingeordnet.  Dies
    entspricht    mehr  der  menschlichen  Sichtweise  der  Dinge.
    (siehe auch Levenshtein-Distanz)

Iconifying
  - Teil  der  Benutzeroberflche.  Besonders unter ->Multitasking
    verliert  man  leicht  den  berblick,  wenn  zu viele Fenster
    geffnet    sind.    Beim    Iconifying  verkleinert  man  die
    zeitweilig  nicht  bentigten  Fenster  auf ein Mindestma und
    ordnet sie am unteren Bildschirmrand nebeneinander an.

Levenshtein-Distanz
  - Numerische   Gre,   die  die  "hnlichkeit"   zweier   Worte
    ausdrckt.   In  'Zeig's  mir'  benutzt,  um  in  Texten  nach
    Begriffen  suchen  zu  knnen,  deren Schreibweise nicht genau
    bekannt ist.

Lhnsoft
  - Umschreibung  fr  kommerzielle  Programme,  also solche,  die
    man    erst    testen  kann,  nachdem  man  sie  gekauft  hat.
    (siehe auch: Freeware, Shareware)

MausNet
  - Privates  Mailboxnetz, ca. 100 Knoten in Deutschland  und drei
    Ableger  in  sterreich  bzw.  der  Schweiz.  Schnellstes  und
    zuverlssigstes  privates  Netz,  stark  atarilastig und immer
    eine Telefoneinheit wert.

Maus WI2
  - Die  heimliche  Irrenanstalt  des ->MausNet.  Wenn die Leitung
    ausnahmsweise  mal  nicht  belegt  ist, kann man sich hier auf
    unterstem intellektuellen Niveau sauwohl fhlen.
    Nummer: 0611 9410986
    Hier  finden  sich  auch  immer  die  aktuellen  Versionen von
    'Zeig's mir'.

Microwire
  - Teil    der  ->DMA-Sound-Hardware  im   STE/TT   und   Falcon.
    Bezeichnet das Interface zwischen Prozessor und DMA-Sound.

Modul
  - Programmteil,    der  nicht   im   eigentlichen   Programmcode
    enthalten  ist,  sondern  bei  Bedarf nachgeladen wird. Dieses
    Konzept    bingt   Vorteile  fr  den  Programmierer  und  den
    Anwender:   das  Programm  kann  jederzeit  auch  von  Dritten
    erweitert  werden;  man  mu  nur  die Programmteile einladen,
    die man auch benutzen will (Speicherersparnis).

Multitasking
  - (Quasi)    gleichzeitiges   Abarbeiten   mehrerer    Programme
    (->Prozesse)  nebeneinander.  Auf  dem Atari ST/TT/Falcon erst
    seit ->MTOS und Mag!X in vollem Umfang mglich.

Multi-TOS, MTOS
  - ->Multitasking-fhige Betriebssystemversion von Atari.

Nestroy, Johann Nepomuk
  - hat hier nichts verloren, siehe Funote (17).

Palettenbild
  - Farbbild,  bei dem die Anzahl  der maximal vorkommenden Farben
    limitiert  ist.  Das sieht in der Praxis z.B. so aus, da zwar
    16  Millionen  Farbabstufungen  mglich  sind, von diesen aber
    nur  hchstens 256 verschiedene auch im Bild auftreten drfen.
    (->Echtfarbenbilder)

Parallelstart von Programmen
  - Starten  eines  Programmes  von einem ->Proze aus,  wobei der
    startende    Proze    danach   nicht  beendet  wird,  sondern
    unabhngig      vom    gestarteten    Programm    weiterluft.
    (Siehe auch Multitasking)

Proze
  - Bezeichnung    fr   ein  in  den   Speicher   geladenes   und
    gestartetes    Programm    oder  Accessory.  Daneben  gibt  es
    noch Systemprozesse (Screenmanager, Desktop).

Popup
  - Auswahlmen,  das  erst  nach  Mausklick auf  ein Dialogobjekt
    erscheint.

Sample
  - Digitalisiertes  Stck  Musik  oder  Sprache.  Letzteres  kann
    besonders  witzig  sein;  wenn  z.B.  bei  einem  Absturz  der
    Spruch  "Du  hast Spocks Gehirn entfernt" aus dem Lautsprecher
    ertnt:  es  macht  den  Absturz  nicht  rckgngig,  aber man
    htte  wenigstens  was  zu  lachen  - wenn man nur kurz vorher
    abgespeichert htte. Hat man aber meistens nicht...

Sarkasmus
  - Teil  meiner  Lebensphilosophie  und einzig  ergiebige Antwort
    auf  die  Realitt.  "Bekmpft  den  Hunger  in der Welt - Et
    mehr Neger!"

Shareware
  - Besondere   Form  der  Software.   Grenzenlos    optimistische
    Programmierer  glaubten  einmal,  man  knne Programme dadurch
    vertreiben,  da  man  sie  frei  kopierbar weitergibt und auf
    die  Ehrlichkeit  der  Anwender  vertraut, nach einer Testzeit
    den    flligen    Kaufpreis   zu  zahlen.  Hat  leider  nicht
    funktioniert,    deswegen    baut    man    inzwischen   gerne
    Beschrnkungen  ein,  die man erst nach Zahlung des Shareware-
    beitrages aufhebt.
    (siehe auch Lhnsoft, Freeware)

Singletasking
  - Gegenteil  von  ->Multitasking,  d.h.  Systemumgebung, bei der
    immer  nur  ein Programm im Speicher abgearbeitet werden kann.
    Unter  ->Single-TOS  hat  es echtes Singletasking nie gegeben,
    sondern  immer  nur  eine  erweiterte Form, da die Accessories
    in eingeschrnktem Mae parallel laufende Prozesse waren.

Single-TOS
  - Bezeichnung  fr  alle TOS-Versionen vor  Multi-TOS, bei denen
    jeweils nur ->Singletasking mglich war.

Voicefile
  - Spezielle  Form  des  ->Samples.  Wird von Modems erzeugt, die
    einen  Anrufbeantwortermodus  besitzen. Die Qualitt ist nicht
    so  berauschend  (obwohl  "rauschen"  nicht  der  verkehrteste
    Ausdruck  dafr  ist),  dafr ist die Kompression extrem hoch.
    Wenn  man  den Computer als kombinierte Fax-/Data-/Anrufbeant-
    worter-Station nutzt ist dies nicht zu verachten

XACC-Protokoll
  - Ein   weiteres   Kommunikationsprotokoll  zum   Datenaustausch
    zwischen mehreren ->Prozessen.
    (Siehe auch AV-Protokoll)


10.2. Funoten

(1) Auch  wenn es unglaubwrdig klingt: dieser Satz wurde von  mir
    auf  grammatikalische  Korrektheit  berprft und hat den Test
    mit  dem  Prdikat  "ohne  Beanstandung" gemeistert. brigens:
    meine C-Sourcen sehen so hnlich aus.

(2) Zwei  Programme,  die  nicht  nur auerordentliche  Perlen der
    Softwarekunst  darstellem,  sondern  auch  noch  beide von mir
    sind.

(3) Fr  diese  Behauptung  habe  ich   seinerzeit   von   unserem
    Lieblingsfeuerwehrmann    Rolf    "Grisu    Backdraft"  Bensch
    gehrige Schelte einstecken mssen.

(4) Das  ist  genau  der  richtige Moment,  "uns Maulwurf" Patrick
    Glanz  zu  erwhnen.  Mit  'Zeig's  mir' hat er zwar reichlich
    wenig  zu tun, mit Samples aber umso mehr. Von ihm stammt z.B.
    das  erste Sample mit offizieller Postzulassung. Dieses Sample
    ist    auf  Anfrage  bei  mir  erhltlich  und  auch  auf  der
    'Zeig's  mir'-Distributionsdiskette  enthalten. Patrick selbst
    ist  farbenblind und nicht auf Diskette erhltlich. Auch nicht
    auf Anfrage. Er hat auch keinen Grobildschirm.

(5) Sptter  behaupten,  'Zeig's  mir'   sei  berhaupt  nur  eine
    Modulschnittstelle    mit   ein  bichen  optischem  Firlefanz
    drumherum.  Das  mu  man  aber nicht sonderlich ernst nehmen,
    insbesondere  wenn so jemand anschlieend zum Lddernielpfeerd
    mutiert    und  sich  mit  Pentiumdope  der  Marke  Highscreen
    vollpumpt.

(6) Sie  knnen  auch  einen  beliebigen  anderen Betrag an  einen
    beliebigen  anderen  Empfnger  entrichten.  Nur kommen Sie so
    dem   Ziel,  den  begehrten  Schlssel  fr  'Zeig's  mir'  zu
    erhalten  um  keinen  Schritt  nher.  Zahlen  Sie also lieber
    bei mir!

(7) Bei  diesem  Stichwort  mu zwangslufig  unser Macintosh-Man,
    der    allseits  beliebte  Oberlokfhrer  aus  Bischofshausen,
    Siegfried  Georgi  Erwhnung  finden.  Mit 'Zeig's mir' hat er
    zwar  aus  Grnden  der  Rechnerinkompatiblitt auch nichts zu
    tun,   aber  sein  Compi  hat  wenigstens  eine  CPU  aus  dem
    richtigen,  dem  "guten" Lager. Eben einen echten Motorroller.
    Siggi hat auch einen Motorroller - und eine Diesellok.

(8) Ich  wei, der Begriff ist alles andere als gelungen.  Da aber
    meiner  Aufforderung,  einen  besseren  zu kreiieren und dafr
    eine   Registrierung  kostenlos  zu  erhalten,  niemand  nach-
    gekommenen ist, bleibt der jetzt bestehen.

(9) Man  kann  natrlich  nicht  wirklich  aus  Herrn Meyer  einen
    Maier  machen,  indem man ein paar Buchstaben austauscht. Dazu
    bedarf es schon umfangreicher gentechnischer Manipulationen.

(10) Weil  sonst  nicht  zur  Geltung kommt, was  fr ein genialer
     Programmierer  ich  bin  (Eigenlob  stimmt),  verweise ich an
     dieser  Stelle  darauf,  da  die Suchroutine nicht nur durch
     Maschinenprogrammierung  turboschnell ist, sondern auch durch
     eine  geistreiche  Optimierung.  Das  mache  mir  erst einmal
     jemand nach!

(11) Auch  wenn  es  in  OBERLEHRER darber  schon hei diskutiert
     wurde:  ich  bleibe  bei diesem eingedeutschten Ausdruck. Die
     vorgeschlagenen   Alternativen  konnten  mich  nmlich  nicht
     berzeugen.

(12) Auerdem  hat  er  mein  Netzteil  kaputt  gemacht und  meine
     Taschenlampe    sowie    meinem    Taschenrechner  den  Strom
     abgedreht.  Dafr  gibts keine Danksagung, ich erwhne es nur
     der Vollstndigkeit halber.

(13) Ja,  der  Name  ist echt. Ja, wir haben das berprft.  Nein,
     nicht mit dem Hilander verwandt.

(14) Gru  an  Helge  Schneider.  Sie  wissen  schon:  "Katzenklo,
     Katzenklo, ja das macht die..."

(15) Auch bei Helge geklaut.

(16) Jetzt  kriegt der Laie wieder einen Riesenschreck  und denkt,
     Wunder  was  fr  ein total vermurkstes Programm er da wieder
     vor  sich  liegen hat. Keine Angst, das ist absolut nicht der
     Fall!  Sowas  steht  heutzutage  unter jedem Programm und hat
     berhaupt keine Bedeutung.

(17) Unter  dem  Eintrag  Johann  Nepomuk Nestroy  steht in meinem
     Lexikon:
         "stereichischer  Komdiendichter  und  Schauspieler;...;
         entwickelte  die  einheimische  Zauberposse  grazis  zur
         realistischen    Lokalposse   mit  glnzender  Charakter-
         schilderung,    urwchsiger    Komik    und   drastischer
         Gesellschafts-    und    Zeitkritik;    ein  Meister  der
         Improvisation  u.  des  Wortspiels,  schrieb auch witzige
         Parodien"
     Das mu vielleicht ein schrger Typ gewesen sein!

---------------------------------------------------------------------
10.3. Inhaltsverzeichnis

0.1 Vorwort
0.2 Schnelleinstieg
0.3. Neu in Version 0.28
1. Allgemeines
1.1. Ein paar warme Worte zum Geleit
1.2. Untersttzte Dateitypen
1.2.1. (monochrome) Bilder
1.2.2. Farbbilder
1.2.3. Texte
1.2.4. Hex-Dump
1.2.5. Samples
1.2.6. Resourcedateien
1.2.7. Zeichenstze
1.2.7.1. GDOS-Fonts
1.2.7.2. Calamus-Fonts
1.2.8. GEM-Metafiles
1.2.9. virtuelle Dateien
1.2.10. andere Formate
1.3. Status
1.3.1. Sharewareeinschrnkung
1.3.2. Registrierung
1.3.3. Die Farbversion
1.3.4. Der Autor
1.3.5. Verbreitung
1.4. Installation
1.4.1. PRG
1.4.2. ACC
1.4.3. Module
1.4.4. Parameter einstellen
1.4.5. Anmelden als Dateiviewer
1.4.5.1. Atari-Desktop
1.4.5.2. Ease
1.4.5.3. Gemini
1.4.6. Das Hilfesystem
2. 'Zeig's mir' und die Fenster
2.1. Infofenster
2.2. Dateiliste
2.3. Hilfe
2.4. Fensterdialoge
2.5. Datenfenster
3. Aufbau der Menleiste
3.1. Spalte "Zeig's mir"
3.1.1. "ber Zeig's mir...
3.2. Spalte "Datei"
3.2.1. "ffnen..."
3.2.2. "Neuladen"
3.2.3. "Clipboard laden"
3.2.4. "Daten Importieren
3.2.5. "Schlieen"
3.2.6. "Alle schlieen"
3.2.7. "An Editor"
3.2.8. "Beenden"
3.3. Spalte "Fenster"
3.3.1. "Rotieren"
3.3.2. "Anordnen"
3.3.3. "Infofenster"
3.3.4. "Dateiliste"
3.3.5. Datenfenster
3.4. Spalte Extra
3.5. Spalte Optionen
3.5.1. "System..."
3.5.2. "Fenster..."
3.5.3. "Drucker..."
3.5.4. "Module..."
3.5.5. "Programme..."
3.5.6. "Zeichensatz..."
3.5.7. "Farbbilder..."
3.5.8. "Fuzzy-Suche..."
3.5.9. "Registrierung..."
3.5.10. "Arbeit sichern"
4. Dateispezifische Funktionen
4.1. Dateiliste
4.1.1. Liste verwerfen
4.2. Bilder
4.2.1. "Bearbeiten"
4.2.2. "Drucken"
4.2.3. "Block kopieren"
4.2.4. "IMG speichern..."
4.3. Texte
4.3.1. "Bearbeiten"
4.3.2. "Drucken"
4.3.3. "Block kopieren"
4.3.4. "Suchen..."
4.3.5. "Weitersuchen"
4.3.6. "HEX-Darstellung"
4.4. Hex-Dumps
4.4.1. "Bearbeiten"
4.4.2. "Drucken"
4.4.3. "Block kopieren"
4.4.4. "Suchen..."
4.4.5. "Weitersuchen"
4.4.6. "ASCII-Darstellung"
4.4.7. "als Sample"
4.5. Samples
4.5.1. "Bearbeiten"
4.5.2. "Bit 7 negieren"
4.5.3. "Frequenz"
4.5.4. "IMG speichern..."
4.5.5. "HEX-Darstellung"
4.6. Resource-Dateien
4.6.1. "Vorheriger Baum"
4.6.2. "Nchster Baum"
4.7. GDOS-Fonts
4.8. Calamus-Fonts
4.9. Virtuelle ASCII-Dateien
4.9.1. "Drucken"
4.9.2. "Suchen..."
4.9.3. "Weitersuchen"
4.9.4. "HEX-Darstellung"
4.10. Virtuelle HEX-Dumps
4.10.1. "Drucken"
4.10.2. "Suchen..."
4.10.3. "Weitersuchen"
4.10.4. "ASCII-Darstellung"
4.11. GEM-Metafiles
4.11.1. "Originalgre"
4.11.2. "Ganze Seite"
4.12. Farbbilder
4.12.1. "Bearbeiten"
4.12.2. "Grauwandlung"
4.12.3. "Monochromditherung"
4.12.4. "Reduziermodul"
4.12.5. "Farbbild speichern"
5. Tastaturbelegung
5.1. In den Dialogen
5.2. Global gltige Tastaturcodes
5.3. Nur partiell gltige Codes
5.4. Die Alternate-Taste
5.5. Iconifying
6. Wissenswertes ber Zeig's mir
6.1. Die INF-Datei
6.2. Das Clipboard
6.3. Die Unterscheidung der verschiedenen Dateiformate
6.4. Die Erkennung von ASCII-Texten
6.5. Die Fuzzy-Suche mit der Levenshtein-Distanz
6.6. Die Eingabe von Suchstrings bei der Hex-Suche
6.7. Der MCWR-Cookie
6.8. So werden Samples abgespielt
6.9. So startet 'Zeig's mir' externe Programme
6.10. Kommunikation mit externen Programmen
6.10.1. Das XACC-Protokoll
6.10.2. Das AV-Protokoll
6.10.3. Das VIEW-Protokoll
6.11. Ikonifizieren auch ohne MTOS
6.12. ICFS
6.13. So geht 'Zeig's mir' mit Farbbilder um
7. Die Module
7.1. Laden der Module
7.2. Importmodule
7.3. Sourcemodule
7.4. Funktionsmodule
7.5. Druckmodule
7.6. Dither- und Reduziermodule
7.7. Die mitgelieferten Module
8. Fr Programmierer: Die Modulschnittstelle
9. Schlubemerkungen
9.1. Autor
9.2. Danksagungen
9.3. Disclaimer
9.4. Known Bugs
9.5. Ausblick
9.6. Verwendete Namen und Warenzeichen
10.1. Wortregister
10.2. Funoten
10.3. Inhaltsverzeichnis

-EOF-
