                              INHALTSVERZEICHNIS

        I)  BER EMPERADO

        II)  SPIELBESCHREIBUNG

           1) TEILNEHMER

           2) SPIELPLAN

           3) SPIELZUG
              a) Einsetzen
              b) Befreien
              c) Verschieben 
   
           4) SPIELMENU
              a) Parameter
              b) Zeiten
              c) Spieler
              d) Hilfe
              e) Fertig
              f) Sichern
              g) Laden
              h) Neues Spiel
              i) Ende

           5) ZUGTABELLE

           6) RATSCHLGE FR ANFNGER



                             I)  BER EMPERADO

Wie Sie leicht erkennen knnen, haben wir uns durch das Brettspiel 'Risiko'
zu diesem Spiel inspirieren lassen. EMPERADO ist jedoch keineswegs nur eine
Adaption von Risiko fr den Atari, sondern ein eigenstndiges Spiel. Eine
direkte bertragung wre sehr schwierig, da bei Risiko jedem Spieler eine
andere Aufgabe gestellt wird und jede mgliche Aufgabe eine eigene Strategie-
routine erfordert. Auerdem mte das Programm in der Lage sein, die Aufgaben
seiner Gegner zu erraten und eigene Ziele zu verschleiern. Besonders in diesen
Disziplinen wird der Mensch dem Programm normalerweise weit berlegen sein,
zumal er zur Einschtzung seiner Gegner Informationen nutzen kann, die dem Pro-
gramm nicht zur Verfgung stehen. Die Verteilung verschiedener Aufgaben einfach
wegzulassen, ist aber ebenfalls keine befriedigende Lsung, da das Spiel dann
sehr unausgewogen wre. Der Spieler, der zuerst am Zuge ist, wre stark im
Vorteil. Auerdem htte der Spieler, dem es frhzeitig gelingt Australien zu
erobern, einen groen Vorteil. Bei EMPERADO ist dies nicht der Fall.
Die Weltkarte und die Spielregeln von EMPERADO wurden vor allem nach folgenden
Gesichtspunkten gestaltet: Zum einen sollten die Chancen mglichst nicht von
der Reihenfolge der Spieler abhngen, zum anderen sollte es ausreichend viele
Kontinente geben, die mit etwa gleichen Gewinnaussichten als Anfangskontinent
gewhlt werden knnen. Letzteres bedeutet nicht, da diese Kontinente alle
hnlich sein sollten, im Gegenteil, jeder Kontinent sollte seine charakteri-
stischen Eigenheiten haben, die sich je nach Spielsituation gnstig oder un-
gnstig auswirken. Es sollte jedoch keinen Kontinent geben, der grundstzlich
wesentlich gnstiger ist als die brigen.
Bei der Entwicklung von EMPERADO wurden neben vielen Testspielen mit mensch-
lichen Gegnern auch viele tausend Spiele der Computerroutinen gegen sich selbst
durchgefhrt, um statistische Aussagen zu ermglichen. Es zeigte sich, da in
der nun vorliegenden Version (5.4) die Gewinnaussichten der einzelnen Spieler
fr alle Teilnehmerzahlen nahezu gleich sind. (Die grte Abweichung tritt bei
zwei Spielern auf: ca. 47% zu 53% zugunsten von Spieler B.) Die Gewinnaus-
sichten mit verschiedenen Anfangskontinenten hngen etwas von der Zahl der
Spieler ab. Abgesehen von der allgemeinen Abhngigkeit von der Gre des
Kontinents sind die Unterschiede jedoch in allen Fllen so gering, da sie sich
erst nach einigen hundert Spielen statistisch bemerkbar machen.
Ein weiterer Vorzug von EMPERADO sind seine relativ starken Spielroutinen, die
auch einem gebten Spieler lange und spannende Kmpfe liefern knnen. Anfnger
sollten zum ausprobieren und ben zunchst mglichst leichte Spieleinstellungen
whlen. Erfahrungen im Brettspiel Risiko sind natrlich hilfreich, beachten
Sie jedoch die Unterschiede in den Spielregeln.
Um einem mglichen Verdacht von vornherein zu begegnen: Es ist selbstverstnd-
lich, da das Programm keine Partei, gleich ob vom Menschen oder vom Computer
gefhrt, benachteiligt oder bevorzugt (wenn 'Lnderhandicap' auf null gestellt
ist). Auch die Spielroutinen behandeln alle ihre Gegner gleich, wenn der Para-
meter 'Solidarisierungsgrad' auf null gesetzt wurde. Hohe Werte fr diesen
Parameter sind sinnvoll wenn mehrere Spieler mehr oder weniger gemeinsam gegen
mehrere Computerparteien spielen wollen. (brigens, wenn Sie konkrete Abma-
chungen mit Ihren menschlichen Mitspielern treffen, sollten Sie vorher fest-
legen, ob solche Abmachungen auch in jedem Fall eingehalten werden mssen.)
Der Parameter 'Koalitionsneigung' sollte nicht auf null gestellt werden, da das
Spiel dadurch "instabil" wird und and Reiz verliert: Eine Partei, die etwas
strker geworden ist als die brigen, kann meist schnell weiter wachsen und
das Spiel gewinnen, wenn die Mitspieler dem nicht gemeinsam entgegentreten.
(Spiele mit nur zwei Teilnehmern sind aus diesem Grund meist krzer und weniger
interessant.) Der Parameter Koalitionsneigung sollte aber auch nicht zu hoch
eingestellt werden, da dann sehr viele Spiele unentschieden "enden". Mit dem
voreingestellten Wert 40 gibt es in etwa 1/3 aller Partien keinen Sieger, wenn
sechs vom Computer gefhrte Parteien gegeneinander spielen. Wann eine Partie
als unentschieden zu werten ist, mssen die Spieler jedoch selbst entscheiden,
da wir bisher keine brauchbare Remisregel gefunden haben. Die vom Computer
gefhrten Parteien spielen in solch einem Fall (fast) endlos.
Wir haben uns bemht, dieses Spiel so zu gestalten, da mglichst interessante
Partien gegen Mensch und Computer mglich sind. Wenn Sie Kritik, Lob oder Ver-
besserungsvorschlge haben, wrden wir uns ber eine entsprechende Mitteilung
freuen. Im brigen wnschen wir Ihnen viel Spa beim Spielen.

                           II) SPIELBESCHREIBUNG

EMPERADO ist ein strategisches Spiel, bei dem es gilt die Welt von einer
tyrannischen Fremdherrschaft zu befreien.

Die Spielbeschreibung befindet sich auch als File EMPERADO.TXT auf der Diskette
und kann vom Programm aus jederzeit ber die Hilfefunktion eingesehen werden.

1) TEILNEHMER:

Zu Beginn des Spieles erscheint eine Box, in der Sie die Teilnehmerzahl (2-6)
ber die Tastatur eingeben knnen. Ihr Computer kann jede beliebige Partei
bernehmen. Mit der Klickbox "Menus" erhalten Sie die in Kap. 4a-c erklrten
Spieleinstellungen "Spieler", "Parameter" und "Zeiten". Die Klickbox "Start"
beginnt das Spiel sofort.
Wer zuerst am Zuge ist und handeln kann ist natrlich im Vorteil. Um diese
Vorteile auszugleichen erhalten die Spieler, die nachfolgend am Zuge sind, am
Anfang je ein Land mehr zugelost. Dabei ist es unumgnglich, da bei manchen
Teilnehmerzahlen Lnder brig bleiben. Diese Lnder sind auf dem Spielplan
wei gefrbt und knnen von sich aus keine Aktionen unternehmen. Dennoch sind
sie mit einer "Geister"-Armee besetzt, die bei einem Befreiungsversuch ge-
schlagen werden mu.

2) SPIELPLAN:

Der Spielplan ist eine Weltkarte, die in 10 Kontinente mit insgesamt 60
Lndern unterteilt ist. Die einzelnen Kontinente sind:

Asien:          Ural, Westsibirien, Ostsibirien, Kamtschatka, Japan, Korea,
                Mongolei, Kasachstan, Afghanistan, Persien, Indien, China,
                Siam
Europa:         Britanien, Skandinavien, Russland, Frankreich, Deutschland,
                Spanien, Italien, Balkan
Nordamerika:    Alaska, Nordwestterritorium, Alberta, Ontario, Quebec, West-
                staaten, Oststaaten, Sdstaaten
Afrika:         Marokko, gypten, Westafrika, Kongo, Ostafrika, Madagaskar,
                Sdafrika
Sdamerika:     Kolumbien, Venezuela, Peru, Brasilien, Bolivien, Argentinien
Kleinasien:     Trkei, Syrien, Arabien, Jemen
Polarinseln:    Grnland, Island, Neufundland
Mittelamerika:  Mexiko, Panama, Antillen
Ozeanien:       Sumatra, Borneo, Philippinen, Neuguinea
Australien:     Nordaustralien, Sdaustralien, Queensland, Neuseeland

Die Grenzen zwischen den einzelnen Kontinenten sind dick gezogen, die zwisch-
en den Lndern sind dnn gezogen. Kontinentgrenzen, die zwischen den Inseln
verlaufen, sind mit gestrichelten Linien gezogen.
Zu Beginn des Spieles wird die bersichtsweltkarte dargestellt. Wenn Sie die
Maus ber den Bildschirmrand zum Nord- oder Sdpol fhren, erhalten Sie eine
vergrerte Weltkarte, auf der Sie Ihre Spielzge ausfhren knnen. Diese
Weltkarte ist geviertelt und es ist jeweils nur ein Ausschnitt sichtbar. Einen
angrenzenden Ausschnitt erhalten Sie, indem Sie die Maus an den entsprechenden
Bildschirmrand fhren. Sie knnen auch eine beliebige Stelle der bersichts-
karte links anklicken, um sofort zur entsprechenden Stelle der vergrerten
Weltkarte zu gelangen.
Dort befindet sich in jedem Land ein Namenskstchen und eine Infobox. Im
Namenskstchen steht der Name des betreffenden Landes, in der Infobox stehen
der Buchstabe des Spielers, dem das Land gehrt und die Zahl der Armeen, die
in diesem Land stationiert sind. FR SMTLICHE MAUSKLICKOPERATIONEN IST NUR
DAS NAMENSKSTCHEN RELEVANT.
Die Infoboxen auf der bersichtskarte lassen sich durch Linksklick in die Box
'Armeen' ein- und ausschalten. Linksklick in die Box mit dem Muster eines
Spielers zeigt die Lnder und Armeen des betreffenden Spielers an.

3) SPIELZUG:

3a) Einsetzen:

Die Spieler fhren ihre Spielzge nacheinander aus und es besteht Zugzwang,
d.h.: kein Spieler darf auf sein Zugrecht verzichten. Zu Anfang eines jeden
Spielzuges  erhlt der Spieler eine variable Anzahl Armeen. Die Zahl der
Armeen setzt sich zusammen aus der Grundmenge 3, die jeder immer erhlt, einen
Bonus fr befreite Kontinente, einen Lnderbonus abhngig von der Anzahl der
befreiten Lnder sowie einen Kartenbonus fr eingetauschte Symbolkarten.

Kontinentbonus:
Asien:                                                  7 Armeen
Europa:                                                 6 Armeen
Nordamerika:                                            5 Armeen
Afrika:                                                 4 Armeen
Sdamerika:                                             3 Armeen
Kleinasien:                                             2 Armeen
Polarinseln, Mittelamerika, Ozeanien, Australien:   je 1 Armee

DER BONUS WIRD NUR VERGEBEN, WENN DER SPIELER DIE VOLLSTNDIGE BEFREIUNG DES
KONTINENTS EINE RUNDE LANG ERFOLGREICH VERTEIDIGT HAT.

Lnderbonus:
Wer ebensoviele Lnder befreit hat wie die Anzahl der Lnder (60)  geteilt
durch die Anzahl der Spieler am Anfang erhlt eine Armee, fr je 3 zustzlich
befreite Lnder gibt es eine weitere Armee.

Kartenbonus:
Nach jeder Runde in der ein Land erfolgreich befreit wurde, erhlt der Spieler
eine Symbolkarte; entweder einen Reiter, einen Soldaten oder eine Kanone. Wenn
ein Spieler 3 gleiche oder 3 verschiedene Symbolkarten besitzt, erhlt er im
Gegenzug fr diese Karten einen Kartenbonus an Armeen. Dieser steigt in jeder
Runde (genauer nach 1 Runde + 1 Spieler) und nach jedem Kartentausch um eine
Armee.

Beispiel:
In einem Spiel mit 6 Teilnehmern erhlt Spieler X,
        der 16 Lnder besitzt:          Lnderbonus:    3
        der Sdamerika(3) und
        Mittelamerika(1) besitzt:       Kontinentbonus: 4
        zustzlich zum                  Grundbonus:     3
        ergibt                          10 Armeen + evtl. Kartenbonus

Solange der Spieler noch Armeen zu verteilen hat bleibt das Maussymbol ein
Kreis. Die erhaltenen Armeen setzt der Spieler nun in ein oder mehrere eigene
Lnder seiner Wahl ein. Dazu den Kreis auf das Namensschild eines der Lnder
bewegen und durch TASTENDRUCK LINKS     1 ARMEE  oder
                  TASTENDRUCK RECHTS    5 ARMEEN einsetzen.
Wird gleichzeitig die Shift-Taste gedrckt, werden 20 mal so viele Armeen ein-
gesetzt. Nachdem alle Armeen eingesetzt sind ist das Maussymbol ein Pfeil.

3b) Befreien:

Lnder, die mit mehr als einer Armee besetzt sind, knnen nun benachbarte
(Nachbarschaft ber ein Meer hinweg ist mit einer gestrichelten Linie ange-
deutet) fremde Lnder angreifen und im Falle eines Erfolges befreien. Dazu
klicken Sie mit dem Mauspfeil das Namenskstchen eines Ihrer aktiven Lnder
an. Diese Lnder sind mit einem Stern (*) in der Infobox gekennzeichnet. Mit
dem nun erschienenen Zielkreuz klicken Sie ein benachbartes fremdes Land an.
Auf Links-/Rechtsklick werden 1 / 5 Angriffe ausgefhrt (+[Shift] = 20 mal).
Wenn Sie auerhalb eines Namenskstchens klicken verschwindet das Zielkreuz
wieder. Der Erfolg wird nach folgendem Schema ausgewrfelt :

 Die Wrfelanzahl richtet sich nach der Anzahl der Armeen, die im betreffenden
 Land stationiert sind. Da der Angreifer mit einer Armee in seinem Land stehen
 bleiben mu, erhlt er fr diese Armee keinen Wrfel. Dem Verteidiger hin-
 gegen stehen alle Armeen zur Verfgung. Die Hchstzahl der Wrfel eines
 Spielers ist jedoch auf drei beschrnkt. Nun wrfeln beide Spieler, ihre
 Wrfe werden der Gre nach sortiert und beginnend mit den beiden hchsten
 paarweise mit einander verglichen. Es werden nur soviele Wrfe verglichen,
 wie der Spieler mit der geringeren Anzahl besitzt. Der kleinere Wurf verliert
 jeweils eine Armee, bei Gleichstand gewinnt der Verteidiger. Dieser Umstand
 rumt dem Verteidiger wesentlich hhere Chancen ein, soda erst bei einer
 deutlichen berlegenheit des Angreifers die Erfolgschance fr ihn ber 50%
 liegt.

Beispiel:
 Alberta greift Ontario an:
 Alb. : 9 Armeen   3 Wrfel    Wrfe:  6,4,3  verliert eine Armee
 Ont. : 2 Armeen   2 Wrfel    Wrfe:  5,4    verliert eine Armee

 SELBSTVERSTNDLICH WERDEN ALLE WRFELEIEN ELEKTRONISCH AUSGEFHRT UND
 VOLLAUTOMATISCH ABGERECHNET.

3c) Verschieben:

Sie knnen Ihre Armeen in Nachbarlnder verlegen. Natrlich mu immer eine
Armee im Ursprungsland verbleiben. Dazu whlen Sie wie oben (3b) mit dem Pfeil
eines Ihrer aktiven Lnder aus und klicken mit dem Zielkreuz ein eigenes be-
nachbartes Land an (wie oben: links/rechts = 1 / 5 Armeen, +[Shift] = 20 mal).
ACHTUNG: EIN LAND, DAS DURCH VERSCHIEBEN ARMEEN ERHALTEN HAT, KANN IN DIESER
RUNDE KEINE AKTIONEN MEHR UNTERNEHMEN.

Durch gleichzeitiges Drcken der Tasten [Shift] und [R] im Spielplan nehmen
Sie Ihre letzte Aktion zurck. Doch lassen Sie sich nicht dazu hinreien,
fehlgeschlagene Befreiungsversuche zu wiederholen. Nachdem Sie Ihre smtlichen
Spielzugaktionen beendet haben klicken Sie im Spielmenu "Fertig" an.

4) SPIELMENU:

Wenn Sie am Zug sind, kommen Sie ins Spielmenu und zurck zum Spielplan indem
Sie die rechte Maustaste drcken (jedoch nicht in einem Namenskstchen). Im
linken Teil des Spielmenus erhalten Sie folgende fr Ihren Spielzug wichtigen
Informationen:
- Die Anzahl der Armeen, die Sie noch zu verteilen haben
- Die Anzahl der Lnder, die Sie besitzen
- Anzahl und Art Ihrer Symbolkarten
- Anzahl der Symbolkarten Ihrer Gegner (Das "+" bedeutet, da der betreffende
  Spieler in der letzten Runde eine Karte erhielt.)
- Die Hhe des nchsten Kartenbonus
- Die laufende Rundennummer

Mit [Shift]+[K] knnen Sie die Informationen ber die Art der Karten aus- bzw.
einschalten. Rechts befindet sich eine Menuleiste, die die nachfolgend erlu-
terten Boxen enthlt, mit denen Sie die Spieleinstellungen verndern knnen.
Wenn Sie die linke Maustaste auerhalb der Menuleiste drcken, gelangen Sie
direkt zur bersichtsweltkarte.

4a) " Parameter "

Durch folgende Parameter lt sich das Spielgeschehen beeinflussen. (Zahlen-
eingabe zwischen -9 und 99, 0 = neutral)

- Solidarisierungsgrad:
Solidarisierungsgrad beschreibt den Grad mit dem sich die Computerparteien ge-
genseitig schonen und gegen menschliche Gegner verbnden. Bei negativen Werten
werden die menschlichen Gegner geschont.

- Koalitionsneigung:
Um eine Niederlage zu vermeiden, sollten sich die schwcheren Parteien gegen-
seitig schonen und gegen die strksten verbnden. Hier knnen Sie einstellen,
in welchem Ma dies die Computerparteien untereinander und gegenber mensch-
lichen Gegnern tun.

- Lnderhandicap:
Sie knnen sich oder den Computerparteien einen Vorteil bei der Vergabe des
Lnderbonus geben. Der Betrag des eingestellten Wertes wird vor der Berechnung
zu der tatschlichen Lnderzahl hinzugezhlt. Bei negativen Werten erhalten
die menschlichen Spieler diesen Vorteil, bei positiven die Computerparteien.

4b) " Zeiten "

Hier knnen Sie ber die Tastatur eingeben wie lange (in Sekunden) Ihnen
Spielinformationen optisch dargeboten werden. (Zahlenwerte zwischen 1 und 99,
0 = Ausschalten, - = Warten auf [Return] oder Mausklick.)

- Infozeit:
Hier lt sich einstellen, wie lange verschiedene Informationskstchen (z.B.
Zahl der Armeen, die der nchste Spieler bekommt) angezeigt werden.

- Tabellenzeit:
Wenn der Computer eine oder mehrere Parteien bernimmt, kann er ber die Ein-
zelheiten seines Zuges durch eine Tabelle informieren (s. Kap. 5). Hier knnen
Sie einstellen, wie lange die Tabelle erscheint. Wenn die Tabelle ausgeschal-
tet ist, knnen Sie das Spielgeschehen nicht mehr beeinflussen whrend die
Computerparteien am Zuge sind. Mit [Esc] whrend des Computerzuges schalten
Sie die Tabellenzeit wieder auf "Warten".

- Grafikzeit:
Sie knnen sich ber die Befreiungsversuche der Computerparteien durch Pfeile
auf der Weltkarte informieren lassen. Hier knnen Sie die Mindestzeit einstel-
len, die diese Grafik sichtbar ist. Die Zugberechnungszeit und, falls einge-
schalten, die oben eingestellten Zeiten sind immer enthalten. Falls Sie nur
diese grafische Darstellung sehen mchten, mssen Info- und Tabellenzeit aus-
geschaltet sein.

4c) " Spieler "

Hier knnen Sie die Namen der teilnehmenden Spieler ber die Tastatur ein-
geben. Zugleich haben Sie die Mglichkeit durch Bettigen der Taste [*] oder
Mausklick in die betreffende Box zu entscheiden, ob der Computer die jeweilige
Spielerpartei bernehmen soll ( C = Computer, M = Mensch ).

4d) " Hilfe "

Durch Anklicken dieser Box erreichen Sie Online-Hilfen, diese Anleitung und
weitere Informationen.

4e) " Fertig "

Hier geben Sie nachdem Sie Ihren Spielzug beendet haben, das Zugrecht an den
nchsten Spieler weiter.

4f) " Sichern "

Hier knnen Sie den aktuellen Spielstand abspeichern. Wenn Sie als Namen
'SETTINGS.EMP' verwenden, werden Ihre Spieleinstellungen beim Programmstart
automatisch geladen.

4g) " Laden "

Gespeicherte Spielstnde lassen sich hier laden.

4h) " Neues Spiel "

Durch Mausklick links beginnen Sie ein neues Spiel mit den selben Spielein-
stellungen.

4i) " Ende "

Das Anklicken dieser Box beendet nach Besttigung Ihrer Wahl das Programm
EMPERADO

5) ZUGTABELLE:

Diese Tabelle erscheint whrend der Computer seinen Zug berechnet, falls sie
mit der Tabellenzeit (Kap. 4b) eingeschaltet ist, und informiert Sie ber fol-
gende Einzelheiten des Computerzuges:
- im welches Land wieviele Armeen eingesetzt werden. In Klammern steht die
  Zahl der Armeen in diesem Land vor dem Einsetzen.
- Das Ausgangsland eines Befreiungsversuches.
- Das Zielland des betreffenden Befreiungsversuches.
- Der Erfolg des Befreiungsversuches
Mit [Shift]+[B] erhalten Sie zustzliche Informationen ber die Verschiebe-
manver des Computerzuges.
Selbstverstndlich spielen die Computerparteien nach genau den gleichen Regeln
wie ihre menschlichen Gegner. Sie benutzen auerdem keine Informationen (z.B.
Art der Symbolkarten), die nicht auch den menschlichen Spielern zur Verfgung
stehen. Selbst die Information, welche Partei vom Computer und welche von Men-
schen gefhrt wird, wird ausschlielich ber die Parameter Solidarisierungs-
grad und Lnderhandicap verwendet.

In der Menuleiste der Zugtabelle befinden sich folgende bereits im Kap. 4 be-
schriebene Boxen "Parameter", "Zeiten", "Spieler", "neues Spiel" und "Ende".
Mit [Return] oder Mausklick in die Box "weiter"  beenden Sie die Darstellung
der Tabelle und geben das Zugrecht weiter. Andere Tasten oder Mausklick rechts
schalten zur Ansicht der entstandenen Situation auf den Spielplan (Kap. 2) um.
Wenn Sie die linke Maustaste auerhalb der Menuleiste drcken, gelangen Sie
direkt zur bersichtsweltkarte. Durch Tastendruck oder Mausklick (rechts) im
Spielplan erhalten Sie wieder die Tabelle. Selbstverstndlich wartet EMPERADO
bei Darstellung des Spielplans, unabhngig von der eingestellten Tabellenzeit,
bis zur Tabelle zurckgeschaltet wird.

6) RATSCHLGE FR ANFNGER:

Um mit mglichst vielen Armeen spielen zu knnen, sollte man sich zu Beginn
des Spieles auf einen nicht allzu groen Kontinent konzentrieren. So ist es
in den meisten Fllen nicht sinnvoll sofort zu versuchen Asien zu erorbern,
denn dieses Vorhaben dauert zu lange, um schnell in den Besitz von Bonusarmeen
zu gelangen. Des weiteren ist es meist ratsam, die Zahl seiner Grenzlnder
mglichst gering zu halten und seine Armeen in diesen zu konzentrieren. Auer-
dem ist es sehr von Vorteil in jeder Runde wenigstens ein Land zu erorbern,
um eine Karte zu erhalten.
Die Standardeinstellungen sind fr gebte Spieler eingerichtet. Anfngern,
die gegen den Computer spielen mchten, knnen folgende Spieleinstellungen
empfohlen werden:
                        Teilnehmerzahl       :   2 - 4
                        Solidarisierungsgrad :  -9 - 0
                        Koalitionsneigung    :  10 - 30
                        Lnderhandicap       :  -5 - 0

 Viel Spa mit EMPERADO

