Als es die Zeitschrift  "ST-Computer" noch gab, habe ich diesen Editor 
fr den DX7 verffentlicht. Eigentlich hat mich nur die Basic-
Programmierung mit dem ATARI interessiert, und aus Experimenten wurde 
dann dieses Programm. Es ist noch nicht vollstndig auf Multitasking-
Umgebungen wie Multitos oder hnliche vorbereitet, es kann also bei 
der Fensterverwaltung noch einiges schiefgehen, aber 

Die hier vorliegende Programmversion ist Freeware.


                              DX-BUNKER

                         Bedienungsanleitung

                            Vereinbarungen

Im folgenden ist durch "MENUETITEL> Menuepunkt" der Menuepunkt 
"Menuepunkt" unter dem Titel "MENUETITEL" gemeint.
Fr das Verstndnis der Anleitung ist zuweilen die Beherrschung der 
Computer-Terminologie vonnten. So sollte man z.B. wissen, was eine 
FILESELECT-BOX und ein EXIT-BUTTON ist. Ich halte es nicht fr 
sinnvoll, diese gngigen Begriffe durch deutsche zu ersetzen, weil 
sie auch in anderer Literatur stndig verwendet werden.


                             Allgemeines

Bei DX-BUNKER handelt es sich um eines der blichen Speicherprogramme 
fr Synthesizersounds. Es dient zum Datentransfer zwischen einem 
alten YAMAHA-DX7 der ersten Baureihe und dem ATARI ST. Das Programm 
sollte auf allen TOS-Versionen bis 2.05 laufen. Es arbeitet nicht mit 
dem RAM-TOS, was aber keine starke Einschrnkung darstellt. 

Versuche mit Multitasking-Utilities habe ich nicht vorgenommen. Es 
knnte unter Umstnden zu Problemen kommen, da DXBUNKER derzeit davon 
ausgeht, da die Fensterhandles von 1 bis 3 beim Programmstart frei 
sind. Mit einem multitaskingfhigen Betriebssystem ist dies aber nicht 
mehr garantiert. Bei Bedarf knnte ich das Programm wohl anpassen.

Ob DX-BUNKER auch mit einem neueren DX7 II arbeitet, konnte ich nicht 
prfen, es ist aber anzunehmen, da zumindest die bertragung von 
Einzelsounds vom Computer zum DX7 II mglich ist.
Die Klangprogramme des DX7, im folgenden Sounds genannt, werden in 
einer Klangbibliothek im Computerspeicher gespeichert und knnen auf 
einem Massenspeicher gesichert werden.
Um Daten zwischen dem Computer und dem Synthesizer bertragen zu 
knnen, mssen am DX7 folgende Einstellungen vorgenommen werden:

        SYS INFO                auf     AVAIL
        MEMORY PROTECT          auf     INTERNAL OFF
        FUNCTION 8              auf     MIDI TRANSMIT?

Der Empfangskanal des DX7 sollte mit dem des Programms bereinstimmen 
(Einzustellen unter "MIDI > Midi-Kanal" oder mit den Zifferntasten 
der Buchstabentastatur).



                           Dateioperationen

                         Automatisches Laden

Bei Programmstart wird eine Datei mit dem Namen "AUTO.DX7" 
automatisch geladen. Sie mu sich im selben Verzeichnis wie das 
Programm selbst befinden. Mit <ALTERNATE> lt sich dieser Vorgang 
unterbinden.
Desgleichen wird eine Datei "AUTO.DXF" geladen, die Standard-Function-
Parameter enthlt.


                          Anwendung anmelden

Ist das Programm als Anwendung angemeldet (vgl. Literatur zur 
Bedienung des Atari ST), so wird bei einem Doppelklick auf eine 
Soundbibliothek im Desktop das Programm gestartet und die Bibliothek 
geladen. Bei Verwendung eines TOS vor 1.04 mu DX-BUNKER dabei im 
Wurzelverzeichnis des Bootlaufwerks stehen. Ab TOS 1.04 kann es auch 
in einem Ordner des Wurzelverzeichnisses stehen.


                         Speichern und Laden

Soundbibliotheken sollten unter einem beliebigen Namen mit der 
Extension "DX7" gespeichert werden. Die Extension "DX7" wird beim 
Laden und Speichern voreingestellt.
Eine zu ladende Datei wird in Blcken zu je 128 BYTES, was einem 
Sound entspricht, eingelesen. Beim Laden wird nicht geprft, ob es 
sich um eine DX7-Bibliothek handelt. Daher kann jede beliebige Datei 
als Bibliothek gelesen werden, wenn man die Extension in der 
Auswahlbox ndert. Auf diese Weise musikalisch verwertbare Klnge zu 
finden, bleibt der Experimentierfreude und Geduld des Anwenders 
berlassen.
Befindet sich bereits eine Bibliothek im Speicher, kann man vor dem 
Laden einer neuen entscheiden, ob die alte gelscht werden soll, oder 
ob die neue Bibliothek hinter der alten angefgt wird.
Erklrungsbedrftig ist nur der Menuepunkt "DATEI > ...anhngen". 
Damit lassen sich die Sounds einer Bibliothek beim Speichern an eine 
andere anhngen. Auf diese Weise lassen sich allerdings Dateien 
erzeugen, die beim Laden nicht mehr ganz in den Speicher passen.
Der zuletzt verwendete Name wird in der FILESELECT-BOX immer 
voreingestellt. Die EXTENSION wird jeweils angepat; fr das Laden 
einer Klangbibliothek erscheint "DX7", fr das Laden von FUNCTION-
Parametern "DXF".
                            **************


                             Die Fenster

 ===================================================================

Aktionen werden in drei Formularen gettigt, die jeweils in einem 
Fenster dargestellt werden und auf dem Bildschirm frei beweglich 
sind. Dadurch sollte es mglich sein, auf einem Grobildschirm alle 
drei Seiten gleichzeitig zu sehen. Dies habe ich bisher allerdings nicht 
getestet, da ich keinen Grobildschirm habe. Da es sich um GEM-
Fenster handelt, kann leider immer nur eines aktiv sein.
Nicht alle Menupunkte sind in allen Fenstern zugnglich.



                   Fenster 1 :  Die Soundverwaltung

Nach Programmstart erscheint die Hauptseite mit den Darstellungen des 
DX-Rams und des Atari-Speichers in der rechten bzw. linken Seite 
eines Fensters (Im folgenden als BIBLIOTHEK-BOX bzw. DX-BOX 
bezeichnet). ber der DX-BOX befinden sich sechs Pltze fr den 
integrierten Editor, die auch als Zwischenablage genutzt werden 
knnen.
Mit dem Rollbalken rechts neben der BIBLIOTHEK-BOX kann man sich 
durch die Bibliothek bewegen. Die Bedienung erfolgt analog zu den 
GEM-Fenstern, allerdings gibt es keine Wiederholfunktion; es fruchtet 
also nichts, wenn man die Maus ber einem Pfeilfeld gedrckt hlt.
Die Hhe des weien "Aufzuges" illustriert, wieviele Sounds im 
Verhltnis zur Gesamtzahl im Fenster zu sehen sind. Die Cursortasten 
dienen ebenfalls zur Bewegung innerhalb der Bibliothek. Mit ClrHome 
springt man an den Anfang der Bibliothek zurck.


                        Die Bibliotheksanzeige

Im Kasten "Bibliothek" wird die aktuelle Zahl der im Computerspeicher 
befindlichen Sounds angezeigt. Bei Lschoperationen wird diese 
Anzeige nach dem Lschen jedes einzelnen Sounds aktualisiert, sofern 
der Schalter "Infozeile" aktiviert ist.


                          Der Kontrollbalken

Bei einigen Operationen, die sich auf die ganze Bibliothek beziehen, 
erscheint in der Menueleiste ein schwarzer Balken, an dem das 
Fortschreiten der Arbeit beobachtet werden kann. Besonders beim 
Lschen von Doppelgngern ist dies beruhigend: da diese Aktion bei 
groen Klangbibliotheken elend lange dauert, kann man am 
Kontrollbalken sehen, da das Programm nocht nicht abgestrzt ist, 
sondern nur lange rechnet.


                                Suchen

Die Bibliothek kann nach bestimmten Kriterien durchsucht werden. Am 
einfachsten sucht man nach Soundnamen. Die Soundnamen, die dem 
Suchkriterium entsprechen, werden selektiert. Beim erneuten Suchen 
nach Namen werden die alten Selektionen nicht gelscht, wenn der 
entsprechende Knopf im Suchformular entsprechend eingestellt ist. 
Durch die Wahl des EXIT-Knopfes kann man entscheiden, ob bei der 
Suche zwischen Gro-und Kleinschreibung unterschieden werden soll.
Man kann Sounds nach bestimmten Eigenschaften suchen. Dazu mu man im 
Editorfenster mindestens einen Parameter selektieren (vgl. unten) und 
im Formular "Streuung" angeben, um wieviel Prozent bzw. Einheiten der 
Wert im zu suchenden Sound vom Muster abweichen darf. 30% sind 
voreingestellt. Entspricht ein Sound dem Suchkriterium, wird er 
selekiert.
Als Muster wird der zuletzt editierte Sound herangezogen. Das ist 
derjenige, der in der Editor-Box invertiert dargestellt ist.


                              Sortieren

Unter dem Menuetitel "BEARBEITEN" findet sich der Eintrag 
"Sortieren". Man kann Sounds nach ihren Namen aufsteigend (A-Z) und 
absteigend (Z-A) sortieren. Aufsteigendes Sortieren erreicht man auch 
mit <F4>.


                     Aussondern von Doppelgngern

Die ganze Bibliothek wird durchsucht. Werden Sounds gefunden, die 
gleich klingen, so erscheint eine Dialogbox, in der beide Namen zu 
sehen sind. Man kann mit den Knpfen beide Sounds an den DX7 senden 
und testen. Alle anderen Funktionen in diesem Formular sind 
eindeutig.
Whrend des Suchens kann man durch Mausklick das Lschen abbrechen, 
denn bei sehr groen Bibliotheken kann das Aussondern sehr lange 
dauern! Zur Orientierung erscheint in der Menueleiste der 
Kontrollbalken.


                  Lschen der ganzen Klangbibliothek

Unter dem Menuepunkt "Alles lschen" kann man die ganze Bibliothek 
aus dem Speicher entfernen. Vorher erscheint eine Sicherheitsabfrage.
Die Sounds in den Editorfeldern und in der DX-BOX bleiben davon 
unberhrt.


                      Kopieren einzelner Sounds

Man kann Sounds durch "Hinberziehen" mit der Maus von einem Bereich 
(z.B. Bibliothek) in den anderen (z.B. DX-Ram) kopieren. Dabei wird in 
der Bibliothek nichts gelscht, so da auf diese Weise nicht 
versehentlich Daten verloren gehen knnen.
Beim Schieben mit der Maus wird der Umri des Soundfeldes 
dargestellt.
Der Sound wird an den Platz kopiert, ber dem man den Mausknopf 
loslt. Wird in den DX7 kopiert, kann man analog zu einem 
Textprogramm den dort liegenden Sound berschreiben oder den neuen 
Sound einfgen, wobei alle folgenden um eine Stelle nach hinten 
gerckt werden. Die entsprechende Einstellung nimmt man unter 
"Einstellungen > Einfgen" vor.


                       Kopieren mehrerer Sounds

Will man mehr als einen Sound auf einmal kopieren, mssen die zu 
kopierenden Sounds selektiert sein.
Man selektiert einen einzelnen Sound durch einen Mausklick, worauf 
sein Name invertiert dargestellt und er in den temporren Speicher 
des DX7 bertragen wird.
Der Name des Sounds erscheint dann im Display des Synthesizers, und 
ein blinkender Cursor ist dort zu sehen. Der Sound knnte dann auf 
die im Handbuch des DX7 beschriebene Weise auf irgendeinem 
Speicherplatz gesichert werden. Der temporre Speicher ist flchtig, 
d.h. nach dem Ausschalten ist sein Inhalt gelscht.
Mehrere Sounds werden auf einmal durch ein "Gummiband" selektiert, 
das bei gedrckter linker SHIFT-Taste und einem "Dauerklick" ber 
einem Sound aufgezogen werden kann. Alle Sounds, die sich beim 
Loslassen der Maustaste zumindest teilweise innerhalb des Gummibands 
befinden, werden invertiert und sind damit selektiert. Durch 
nochmaliges Selektieren wird der Ausgangszustand wiederhergestellt.
Durch Mausklick auf den Hintergrund der Soundnamen in der Bibliothek-
Box (rechts neben dem ersten Sound oder links neben dem letzten) kann 
man die 32 Sounds, deren Namen zu sehen sind, selektieren. Eventuell 
bestehende Selektionen werden vorher aufgehoben. Das gleiche gilt fr 
die Sounds in der DX-BOX. Fr Selektionen in der DX-Box gibt es kein 
Gummiband.
Die Zahl der selektierten Sounds der Bibliothek wird in der unteren 
Zeile des Bibliotheksfeldes angezeigt.
Durch den Schalter "INVERT" kann die Selektion invertiert werden, 
d.h. die schwarzen werden wei und die weien schwarz.
Durch "AUFHEBEN" werden alle Sounds deselektiert. Dasselbe erreicht 
man durch einen Doppelklick auf den Hintergrund der Bibliothek-Box.
Analoges gilt fr die DX-Sounds: Ein Doppelklick auf den Hintergrund 
der Sounds in der DX-BOX lscht die Selektion. Ein einfacher Klick 
invertiert sie.

"..ZUM ANFANG" sortiert die Sounds nach dem Kriterium "selektiert 
oder nicht?" Alle Selektierten werden an den Anfang der aktuellen 
Bibliothek geschoben.

"...SPEICHERN" erklrt sich selbst.

Ist mindestens ein Sound selektiert, wird beim Schieben der Umri des 
ganzen RAM-Bereichs dargestellt. Dadurch wird angezeigt, da die 
aktuelle Operation mehr als einen Sound betrifft, auch wenn die 
selektierten gerade nicht sichtbar sind. Zieht man den Umri auf die 
DX-BOX, werden alle selektierten Sounds dahin kopiert.
Das Einfgen oder berschreiben in der DX-Box beginnt da, wo sich der 
Mauszeiger beim Loslassen der Maustaste befindet.
Es knnen hchstens 32 Sounds in die DX-BOX kopiert werden. Sind mehr 
als 32 Sounds in der Bibliothek-Box selektiert, wird das Kopieren 
nach dem 32sten Sound kommentarlos abgebrochen.
Wird ein Sound in die DX-BOX kopiert, wird er dabei noch nicht zum 
DX7 geschickt. Das geschieht erst, wenn "Automatisch senden" unter 
dem Menuetitel "Einstellung" aktiviert ist (mit einem Hkchen 
versehen). In diesem Fall werden alle 32 Sounds an den DX7 gesendet.

Will man eine ganze Soundbank (32 Sounds) aus der Bibliothek-Box in 
den DX7 bertragen, verfhrt man also folgendermaen:
1. Klick auf Hintergrund der Bibliothek-Box. (Selektieren der 32 
sichtbaren Sounds)
2. Sounds mit der Maus in DX-BOX ziehen.
3. War "EINSTELLUNGEN > Automatisch senden" nicht aktiviert, mu noch 
"MIDI > Bank senden" bedient werden.


                            Sounds lschen

Sounds werden gelscht, indem man sie in den Shredder (links unten) 
zieht. Stammt mindestens ein Sound aus der Bibliothek-Box, erscheint 
eine Sicherheitsabfrage, denn es werden dabei alle selektierten 
Sounds gelscht, auch die, die gerade nicht sichtbar sind!
Werden Sounds aus der DX-BOX in den Shredder gezogen, wird an ihrer 
Stelle INITVOICE eingetragen. Die programminterne INITVOICE ist 
brigens nicht mit der identisch, die im DX7 eingebaut ist.


                         Senden und Empfangen

Am DX7 mssen die oben erwhnten Einstellungen vorgenommen sein. 
Durch bettigen von F6 oder "MIDI > Empfangen" wird der DX7 dazu 
veranlat, seine aktuelle Soundbank zu senden, sofern in seinem 
Display "MIDI TRANSMIT ?" zu lesen ist. Beim Empfang wird die 
Prfsumme kontrolliert, die der DX7 nach jedem Datentransfer 
bermittelt. Stimmt diese nicht, ist fehlerhafte Datenbertragung 
anzunehmen. Man kann dann entscheiden, ob man die empfangenen Daten 
dennoch einlesen will.
Zeigt der DX7 keine Reaktion, mu unter Umstnden der MIDI-Kanal im 
DX-BUNKER gendert werden.
Durch Bettigen von <F6> wird die Taste <YES> des DX7 simuliert. 
Stimmen die MIDI-Kanle nicht berein, kommt diese Information im 
Synthesizer nicht an. Man kann sich helfen, indem man die YES-Taste 
selbst drckt. DX-BUNKER wartet solange. Das Warten kann durch einen 
Mausklick abgebrochen werden.
Mit F7 oder "MIDI > Senden" werden die Sounds, die in der DX-Box zu 
sehen sind, als Ganzes in den DX7 bertragen. Das DX-Display sollte 
dann "MIDI RECEIVED" zeigen. Steht im DX-Display "MIDI DATA ERROR" 
oder etwas hnliches, wird i.d.R nichts bertragen. Man sollte den 
Vorgang in diesem Fall ggf. einige Male wiederholen; tut sich dann 
immer noch nichts: Kabelverbindungen berprfen, alle anderen MIDI-
Gerte abschalten....
Das Senden dauert zwei Sekunden.
Ist "EINSTELLUNGEN > Automatisch Senden" aktiv, wird nach jeder 
Vernderung der DX-Box (auch Neuzeichnen nach Selektion) ihr ganzer 
Inhalt gesendet.

                      Einstellen des MIDI-Kanals

Die Zifferntasten des Buchstabenblocks dienen zur Einstellung des 
Kanals. Bei schneller Eingabe werden zweistellige Kanalnummern vom 
Programm erkannt. In diesem Fall erscheint zur Kontrolle die 
entsprechende Dialogbox. Die Kanle von 1 bis 9 werden durch Drcken 
der entsprechenden Ziffer gewhlt. Selbstverstndlich kann die 
Kanalwahl auch unter dem Menupunkt "MIDI > MIDI-Kanal" erfolgen.


                        Fenster 2 : Der Editor

Der Editor stellt alle Parameter eines Sounds simultan auf dem 
Bildschirm dar. Die Hllkurven der einzelnen Operatoren werden 
graphisch dargestellt. In der Public-Domain-Version des DX-BUNKERS 
werden Parametervernderungen im Editor nicht direkt an das Keyboard 
bertragen. Der vernderte Sound kann aber sehr wohl in die 
Bibliothek bernommen werden.
Wer einen funktionsfhigen Editor haben mchte, sollte einen 
frankierten Rckumschlag mit einer Diskette und einem 
Verrechnungsscheck ber DM 30.- an die Adresse senden, die bei 
Programmstart in der Info-Box zu lesen ist.


                  Starten und Verlassen des Editors

Ein Doppelklick auf irgendeinen Sound startet den Editor. Der Sound 
wird dabei in den aktuellen Editorplatz kopiert, der stets invertiert 
ist. Befindet sich an der Stelle, von der aus der Editor gestartet 
werden soll, noch kein Sound, wird der Standardsound "Init Voice" 
angenommen.
Auch die Taste F9 startet den Editor. Es wird dann der Sound 
editiert, der im aktuellen Editorfeld steht.
Der Editor wird durch Schlieen des Fensters oder durch <RETURN> 
verlassen. Wird lediglich ein anderes Fenster aktiviert, wird der 
Editor damit nicht verlassen! Der editierte Sound kann also noch 
nicht gesichert werden!
Durch <ENTER> (nicht <RETURN>) wird der aktuelle Sound in die 
Bibliothek bernommen, ohne da das Editorfenster verlassen wird. Es 
erscheint keine Sicherheitsabfrage. Durch versehentliches Bettigen 
kann also der Umfang der Bibliothek stark anwachsen.
Nach dem Verlassen des Editors wird der vernderte Sound in dem 
aktuellen Feld der EDITOR-BOX gespeichert. Der Sound, von dem aus der 
Editor gestartet wurde, bleibt zunchst unverndert. Will man den 
vernderten Sound in die Bibliothek oder die DX-BOX bernehmen, mu 
man ihn aus der EDITOR-BOX dahin kopieren, wo man ihn haben will.


                          Aktionen im Editor

Die Parameter aller sechs Operatoren werden in den Zeilen unter den 
Hlkurven dargestellt. Links neben den Hllkurven wird durch einen 
senkrechten schwarzen Balken die Lautstrke jedes Operators 
dargestellt.
Mit dem schwarzen Knopf links von den Operatorparametern lt sich 
jeder Operator ausschalten. Die Werte sind dann nicht zu sehen. Die 
Hllkurve und Lautstrke wird ebenfalls nicht dargestellt. Beim 
Starten des Editors werden alle Operatoren eingeschaltet, falls sie 
vorher ausgeschaltet waren.
Jede Vernderung der Werte wird sofort in den DX7 bertragen, sofern 
dieser entsprechend eingestellt ist (Internal Memory Protect OFF) und 
man im Besitz der entsprechenden Programmversion ist.

Die Werte knnen auf folgende Art verndert werden:

-       Klick mit rechter oder linker Maustaste. - Der Wert wird um 
        eins vergrert oder verkleinert. Bei aktivem CAPS-LOCK: 
        Linke Maustaste gedrckt halten und wie einen Schieberegler 
        nach oben bzw. unten bewegen. - Der Wert wird der 
        Mausbewegung entsprechend vergert oder verkleinert.

-       Alternate + Klick mit linker Taste. - Der Wert des zuletzt 
        bearbeiteten Feldes wird bernommen. Damit kann schnell ein 
        bestimmter Wert in verschiedenen Operatoren in verschiedene 
        Felder bertragen werden. (Sehr praktisch!)

-       Doppelklick links oder rechts. - Der Wert wird auf Minimum 
        bzw Maximum gesetzt.

-       Shift links + Control + Klick links. - Der Wert wird auf die 
        entsprechende Stelle in allen angeschalteten Operatoren 
        bertragen.

Im Gegensatz zu den meisten teuren Editoren kann man Vernderungen 
nicht direkt durch Greifen der Eckpunkte der Hlkurven erzielen. So 
etwas in GFABASIC zu programmieren, erschien mir sehr aufwendig. 
Vielleicht ist es in "C" einfacher.


                        Selektieren im Editor

Fr das Suchen nach Merkmalen und den Zufallsgenerator mssen 
Parameter Selektiert werden. Dies geschieht auf folgende Weise:

(Fr alle folgenden Aktionen mu die linke SHIFT-Taste gedrckt 
sein!)

Man kann bei "Dauerklick" ber einem Parameter ein Gummiband 
aufziehen. Alle Parameter, die beim Loslassen der Maustaste zumindest 
teilweise innerhalb des Gummibandes liegen, werden invertiert und 
sind damit selektiert.
Ein einfacher Klick selektiert einen Parameter.
Bei einem Klick mit dem rechten Mausknopf werden zunchst alle 
Parameter deselektiert, ehe der gewhlte Parameter selektiert wird.
Im "EDITOR"-Menu kann die Selektion invertiert oder aufgehoben 
werden.


                       Kopieren der Operatoren

Whrend im DX7 lediglich die Hllkurvendaten von einem Operator auf 
den anderen kopiert werden knnen, ist es im DX-BUNKER mglich, alle 
Werte zu kopieren. Dazu hlt man die CONTROL-Taste, greift die zu 
kopierende Operatorzeile mit der Maus und schiebt sie ber die Zeile 
des Zieloperators.
Alternativ kann man auch eine Dialogbox aufrufen, in der zwischen 
dem Kopieren von Rate-Werten, Level-Werten, Hllkurven, Level-
Scaling-Werten und dem Kopieren aller Werte von einem auf mehrere 
Operatoren gewhlt werden kann.


                         Der Zufallsgenerator

Die Parameter des im Editor befindlichen Sounds knnen durch eine 
Zufallsfunktion verndert werden. Es werden nur die Parameter 
bercksichtigt, die selektiert sind. Das Ausma der zuflligen 
Vernderung kann unter "EINSTELLEN > Streuung" festgelegt werden. Im 
diesem Formular wird auch festgelegt, ob <Space> den Zufallsgenerator 
aktivieren soll oder nicht. Mit dem BUTTON rechts neben der Anzeige 
des Wertes kann man einstellen, ob die Abweichung vom Ausgangswert 
prozentual oder absolut berechnet werden soll.
Wird "PROZENT" eingestellt, so werden kleine Werte u. U. nur 
unwesentlich verndert. Ist hingegen "EINHEITEN" eingestellt, so 
knnen die Vernderungen drastisch sein.  Wird der Wert 0 
unterschritten, fngt die Zhlung wieder beim Maximum an.
Durch <ENTER> (nicht <RETURN>) wird der aktuelle Editor-Sound in die 
Bibliothek bernommen (vgl. oben).
<SPACE> setzt den Zufallsgenerator in Gang, was man an den sich 
verndernden Werten sehr schn beobachten kann.


                  Fenster 3 : Die Funktionsparameter

Die FUNCTION-Parameter knnen im DX7 nicht gespeichert werden. Im DX-
BUNKER ist hingegen Speicherung mglich, allerdings werden die 
Einstellungen nicht in einer Bibliothek, sondern jeweils in einer 
eigenen Datei abgelegt.
Das Fenster fr die FUNCTION-Parameter lt sich durch <F10> oder 
"Fenster > Function" ffnen.
Die Bedienelemente dieses Formulars erklren sich von selbst. Die 
Vernderung der Werte erfolgt etwas anders als im Editor: man 
"greift" den Wert mit dem Mauszeiger und bewegt die Maus wie einen 
Schieberegler. Ein Klick rechts oder links auf den Wert vergrert 
oder verkleinert ihn.

Um den DX7 vom Computer aus zu stimmen, mu am Keyboard "FUNCTION > 
MASTER TUNE ADJ" eingestellt sein. Diese Funktion fhrt man also 
besser direkt am Synthesizer aus; aus Grnden der Vollstndigkeit ist 
der Regler auch im Programm integriert.


                          Tastaturkommandos

Einige Funktionen des Programms knnen ber die Tastatur ausgelst 
werden. Einige Funktionen sind nicht in allen Fenstern zugnglich.


<BACKSPACE>     Fenster auf volle Gre bringen.
<UNDO>          Im Editor alle nderungen verwerfen und den Sound 
                einstellen, mit dem der Editor gestartet wurde. Es 
                erscheint keine Sicherheitsabfrage.
<L>             Laden
<S>             Speichern
<PFEILTASTEN>   Bewegung in der Bibliothek
<ClrHome>       Sprung zum Anfang der Bibliothek
<INSERT>        "Einstellungen > Einfgen" umschalten
<HELP>          Alertbox mit Information ber maximale 
                Bibliotheksgre
<*>             Dialogbox zur Einstellung der Parameter fr den 
                Zufallsgenerator

Die Belegung der Funktionstasten entnimmt man den Eintragungen in den 
Menues.

Das Sichern der Konfiguration ist noch nicht implementiert. Leider 
fehlt mir die Zeit.

Fr Fehlerreports bin ich dankbar. Aus beruflichen Grnden habe ich 
derzeit allerdings kaum Gelegenheit, mich der Programmpflege intensiv 
zu widmen. Dringende Dinge knnt ich allerdings unter Umstnden 
erledigen.


                        Hermann Josef Wehner
                        Philipp-Scheidemann-Strae 55
                        6300 GIESSEN

