Canon Bubblejetdrucker:

max. Seitengren
- BJ  330: A3 hoch und quer, A2 hoch
- BJ  300: A4 hoch
- BJC 800: A3 hoch
- BJ- 10E: A4 hoch

Grundstzlich gilt:
  Viel rger mit A3 und Seitenlnge und PKSWrite und so. Darum:
- Bei allen Bubblejetdruckern von Canon kann die Papierhhe mit SET PAPER
  HEIGHT verndert werden. Diese Codesequenz wird im PRINIT eingefgt,
  und zwar "27,67,0,n", wobei n die Seitenhhe in ZOLL ist. Hier knnen
  Werte zwischen 1 und 22 eingetragen werden, wobei 17" A4 und 22" A3
  entspricht.

BJ-300 und 330:

- Wenn der Drucker mit einem TT betrieben wird mu die Ausgabeschnittstelle
  auf 'Sonstige' geschaltet werden, da die direkte Ausgabe ber 'Parallel'
  zu schnell fr den Drucker ist.
- Bei Einzelblattpapier sollte man darauf achten, nicht bis zum unteren
  Rand etwas schreiben, da durch die Einzugstechnik bedingt die unteren
  2 cm nicht exakt gedruckt werden. Dieses Problem tritt nicht bei
  Endlospapier auf.
- Wer mit diesen Druckern in 180dpi drucken mchte mu "180dpi.cdd" benutzen
  und den Drucker im LQ-Modus fahren.

- BJ-330:
  Es ist zwar mglich A2-Papier ber den Einzelblatteinzug einzuziehen, die
  tatschliche Druckbreite ist jedoch nur A3.

BJC-800:

Grundstzlich:
- es gibt verschiedene Druckmodi, die man am Drucker selber einstellen
  kann (siehe Handbuch); diese wirken sich vor allem auf die Druckgeschwin-
  digkeit aus, mssen aber auch auf die Art des Druckmaterials angepasst
  werden (Folien o..). Der Treiber kann diese Modi nicht verstellen.
- Um DIN A3 bedrucken zu knnen, mssen Sie die Zeilenbreite im Display-
  men des Druckers auf 11 Zoll umschalten (siehe Handbuch); dies kann
  man nur am Drucker, der Treiber kann diese Anpassung nicht vornehmen!
  (allerdings kann man mit 11 Zoll Zeilenlnge auch DIN A4 bedrucken...)
- Die eingestellten Rnder sollten besser an den individuellen Drucker
  angepasst werden, weil die eingestellten an einem Testgert gemessen wur-
  den.

Es gibt 2 Treiber fr diesen Canon-Drucker, der A3 hoch ausgeben kann.
800BJC24:

- 2fache Versatzoptimierung, daher keine Streifen im Ausdruck
- relativ langsam, da jede Zeile zweimal abgefahren werden mu

800BJC48:

- druckt eine Zeile in einem Durchgang, daher schnell.
- Durch mechanische Ungenauigkeiten im Papiertransport kann es zu
  Streifen im Ausdruck kommen.

BJ-10E:
- 48 Nozzles werden angesteuert, die Zeile wird in einem Durchgang ge-
  druckt, daher evt. Streifen im Ausdruck dunkler Flchen

BJC 600:

- dieser Drucker lahmt genau wie der BJC 800. Warum? Zunchst ist zu be-
  denken, da fast 5 MByte Daten den Centronics-Flaschenhals passieren
  mssen. Deshalb immer mit Volldampf, also direkt ber Parallel drucken,
  nicht ber Sonstige (TOS-Ausgabe). Schneller geht's leider nicht mehr.
  Der Treiber bentigt fr die Umsetzung der 5 MByte Druckdaten alleine etwa
  50 sec. (TT). Der Rest ist reine bertragungszeit sowie die Wartezeit
  auf den Drucker, der gerade Bitsalat kaut oder Tinte schnffelt. Ich
  empfehle dringend einen HP Tintenstrahler, da dieser wenigstens kompri-
  mierte Daten bekommt. Ja, der BJC 600 kann keine Komprimierung. Oh weh.
- Bitte unbedingt auf richtig eingestellte Raster und Kennlinien achten,
  am besten frequenzmoduliert gerastert ausgeben. Der Drucker neigt dazu,
  alles zu schwarz zu sehen und zu drucken. Abhilfe: HP kaufen.
- Spezialpapier macht sich gut, das normale Papier luft zwar nicht ber,
  aber die Tinte scheint besonders leicht in den Fasern zu verlaufen. Schade.
- Es kursiert das Gercht, da der BJC-600 64 Dsen hat. Kann sein. Aber:
  laut technischer Beschreibung von Canon kann der Drucker nur in 360 dpi und
  nur mit 48 Dsen angesprochen werden (3 Bytes pro Druckspalte). Eine
  spezielle 64-dsige Ansteuerung ist jedenfalls nicht ersichtlich. Einzige
  Mglichkeit: Der Drucker konvertiert die Daten selber in ein eigenes,
  64-dsiges Format. Doch vielleicht kann Daniel Dsentrieb helfen.
- Alles in allem: Naja.

EOF
