                   Aktuelle Informationen zu DIDOT PROFESSIONAL



                                 I N H A L T



1. Ergnzungen und nderungen der Version 3.120 gegenber dem Handbuch



2. Mitgelieferte Treiber



3. Zustzlich erhltliche Treiber und Module



4. Ntzliches Zubehr (Utilities)



5. Neue Funktionen in den Versionen 3.127 bzw. 3.128



Anhang: Text des Handbuchkapitels 5.9



1. Ergnzungen und nderungen der Version 3.120 gegenber dem Handbuch



Whrend einer langen und grndlichen Testphase wurden Funktionen 
hinzugefgt bzw. modifiziert. Diese Ergnzungen und nderungen konnten im 
bereits gedruckten Handbuch nicht mehr bercksichtigt werden. Deshalb 
finden Sie an dieser Stelle eine kurze Beschreibung aller neuen bzw. 
erweiterten Funktionen. Eine ausfhrlichere Beschreibung wird in 
Handbuchergnzungen enthalten sein, die zu einem spteren Zeitpunkt im 
Rahmen von Updates oder Upgrades erhltlich sein werden.



The best of both worlds...



Die wohl wichtigste Neuerung gegenber dem Handbuch betrifft die 
Farbdarstellung. DIDOT PROFESSIONAL arbeitet (in dieser Version) 
ausschlielich im monochromen Modus. Dies mag fr ein Farblayout-System 
zunchst seltsam erscheinen, hat aber gewichtige Grnde: Zunchst einmal 
ist ist unser (und Ihr) Anspruch an Bearbeitungs- und 
Darstellungsgeschwindigkeit - was wir als "Echtzeitbearbeitung" 
bezeichnen - auf den heute verfgbaren ATARI-Rechnern der ST/E- bzw. 
TT-Klasse ohne zustzliche Hardware nur im Monochrommodus zu realisieren. 
Was ntzt einem professionellen Anwender eine noch so schne 
Farbdarstellung, wenn sich dadurch die Arbeitszeit vervielfacht?



Ein weiterer Grund liegt in der geringen Farbauflsung der 
ST/E/TT-Computer. Um in hoher Farbqualitt arbeiten zu knnen, mu der 
Computer deshalb mit einer Farbgrafikkarte erweitert werden. Diese Not 
erweist sich aber schnell als Tugend, denn nun knnen zwei Monitore 
gleichzeitig an den Computer angeschlossen werden (z. B. ein monochromer 
Grobildschirm und ein Farbmonitor). Unsere Lithografie-Systeme RETOUCHE 
PROFESSIONAL und RETOUCHE PROFESSIONAL CD machen von dieser Mglichkeit 
ausgiebig Gebrauch; dort haben Sie auf dem einen Monitor stets den 
gesamten Menbildschirm im Zugriff, whrend Sie das Halbton- oder 
Farbbild auf dem anderen Bildschirm bearbeiten. Damit wird ein schnelles 
und ergonomisches Arbeiten mglich.



Fr das Layoutsystem DIDOT PROFESSIONAL bieten wir nun eine hnliche 
Lsung an, allerdings mit einem bedeutenden Unterschied: Die Bearbeitung 
der Seiten(n) ist auch weiterhin nur im Monochrom-Modus mglich; dabei 
werden Grautne gerastert und Farben durch entsprechende Grautne 
wiedergegeben. Sie knnen aber zu jedem beliebigen Zeitpunkt die Seite 
oder einen beliebigen Teil davon auf dem parallel angeschlossenen 
Farbmonitor in 256 Graustufen oder 16.7 Mio. Farben darstellen lassen. 
Dabei behalten Sie also die hohe Bearbeitungs- und 
Darstellungsgeschwindigkeit der monochromen Darstellung und gewinnen die 
Wiedergabe in hoher Farbqualitt, wobei durch Verwendung der 
Farbrasterverfahren von RETOUCHE PROFESSIONAL CD auch auf den heute 
verfgbaren 8-Bit-Grafikkarten eine berzeugende TrueColor-Darstellung 
mglich ist. Anwender von RETOUCHE PROFESSIONAL CD knnen dabei auch die 
Farbkorrektur-Mglichkeiten dieses Lithografie-Systems nutzen: in 
RETOUCHE PROFESSIONAL CD erstellte Bildschirmgradationen und 
Bildschirmkorrekturen knnen zugeladen und fr eine ausgabegetreue 
Darstellung verwendet werden.



Natrlich bentigen Sie fr diese Option eine Farbgrafikkarte und als 
"Schnittstelle" zu dieser Grafikkarte ein Grafik-Accessory. Eine Anzahl 
solcher Accessories fr die Grafikkarten der C32-Familie von MATRIX 
finden Sie im Ordner "PREVIEW.COL". Accessories fr weitere Grafikkarten 
von MATRIX (C75VZ, C110, C110VZ) sind in Entwicklung und werden zu einem 
spteren Zeitpunkt im Rahmen eines Updates erhltlich sein.



Findet DIDOT PROFESSIONAL ein unter dem Namen DPGRAFIK.ACC installiertes 
Accessory, so erscheint in der Kopfleiste ein doppeltes Monitorsysmbol. 
ber dieses Symbol knnen Sie die Farbdarstellung aufrufen und steuern. 
Dabei stehen vier verschiedene Mglichkeiten zur Verfgung: Wenn Sie das 
Monitorsymbol anklicken, wird die aktuelle Seite auf dem Farbbildschirm 
dargestellt. Halten Sie aber dabei die SHIFT-Taste gedrckt, wird nur der 
im Arbeitsfenster des Monochrombildschirms sichtbare Ausschnitt auf dem 
Farbgrafikschirm wiedergegeben; damit sind beliebige Darstellungsgren 
mglich von der Gesamtbersicht der Arbeitsflche mit mehreren 
bearbeiteten Seiten bis zur "Lupe" mit einer Auflsung von ca. 1000 dpi. 
Der gewhlte Ausschnitt oder die ganze Seite bleibt solange sichtbar, bis 
Sie einen anderen Bildausschnitt darstellen lassen.



Wenn Sie die CONTROL-Taste beim Anklicken des Monitorsymbols gedrckt 
halten, knnen Sie beim Verwenden eines "virtuellen" Bildschirms den 
sichtbaren Bildausschnitt blitzschnell verschieben. Ein "virtueller 
Bildschirm" ntzt den gesamten Speicher der Grafikkarte; der Bildschirm 
zeigt dann stets nur einen Teil davon.



Wenn Sie beim Anklicken des Monitorsymbols die ALTERNATE-Taste gedrckt 
halten, erscheint das Einstellformular des Grafik-Accessories. Welche 
Einstellungen Sie dort vornehmen knnen, hngt von der verwendeten 
Grafikkarte ab. Die Installation und Bedienung dieser Accessories wird in 
DP_COLOR.TXT beschrieben.



Korrekturen und Ergnzungen zum Handbuch



zu 4.1.6 "Laden/Sichern"



Flschlicherweise wird hier das Treiberauswahl-Men "Vektorgrafik" 
abgebildet. Stattdessen erscheint das Treiberauswahl-Men "Dokument". 
Dort knnen zwei verschiedene Formate gewhlt werden: das Job-Format 
"DIDOTPRO" und das Export-Format "DIDOTEXP". Verwenden Sie das erste zum 
Archivieren und Zwischenspeichern Ihrer Arbeitsergebnisse und das zweite 
zur Weitergabe Ihrer Daten an einen Belichtungsservice. Bitte beachten 
Sie dabei, da alle Halbton- und Farbbilder sowie Bitimages als separate 
Dateien mitgeliefert werden mssen, nicht aber die Fonts, denn diese sind 
in verschlsselter Form im Export-Dokument enthalten. Aus diesem Grund 
knnen Dateien im DIDOTEXP-Format nach dem Laden nur ausgegeben, aber 
nicht bearbeitet werden, wenn man sie nicht zuvor im DIDOTPRO-Format 
speichert, wobei allerdings die Fonts dann nicht mehr enthalten sind und 
deshalb durch vorhandene Fonts ersetzt werden mssen.



Zu 4.1.7 "Ausgabe" Seite 12:



Die Rasterzuordnung kann nun auch gespeichert und wieder geladen werden - 
einfach eine Arbeitserleichterung.



Zu 4.1.9 "Systempfade einstellen"



Es erscheint kein Formular, wie flschlich im Handbuch beschrieben. 
Stattdessen werden die aktuell im Programm eingestellten Pfade in der 
Datei DIDOT.SYS gespeichert.



Zu 5.1 "Bildschirm-Aufbau"



Wenn Sie eines der oben beschriebenen Farbgrafik-Accessories unter dem 
Namen DPGRAFIK.ACC installiert haben, erscheint im Kopfbalken zustzlich 
das Symbol "Zweit-Monitor", dessen Verwendung oben bereits beschrieben 
wurde.



Zu 5.3.3 Seiten-"Clipboard aktivieren"



Fr jede vorhandene Seite (je nach Speicherbedarf maximal 99) existiert 
ein Clipboard-Eintrag. Durch einfaches Anklicken Dieses Eintrags kann die 
Seite auf die Arbeitsflche geholt bzw. wieder im Clipboard abgelegt 
werden (eine Seite mu aber mindestens auf der Arbeitsflche bleiben). 
Neue Seiten knnen auch direkt im Clipboard erzeugt werden.



Zu 5.3.5 "Seite(n) einfgen"



Das Feld "Layout von" hat in dieser Version von DIDOT PROFESSIONAL noch 
keine Bedeutung, da alle formalen Seitenelemente einzeln aktiviert werden 
knnen. Sie ist fr sptere Erweiterungen vorgesehen (Artikelformen 
etc.).



Zu 5.3.7 "Seitengre einstellen"



Die Rohformate wurden gegenber dem Handbuch korrigiert.



Zu 5.3.11 "Platzhalter erzeugen"



Um einen erzeugten Platzhalter zu bearbeiten mssen Sie ihn an einem von 
zwei diagonal gegenberliegenden Angriffspunkten "anpacken": mit 
gedrckter SHIFT-Taste knnen Sie ihn skalieren, mit gedrckter 
ALTERNATE-Taste bewegen (im Handbuch steht flschlicherweise 
"CONTROL-Taste").



Zu 5.3.13 "Kontrollkeil setzen"



Kontrollkeile knnen wie normale Vektorgrafikelemente manipuliert werden.



Zu 5.3.21 "Seite sichern"



Verwenden Sie dieses Format nicht zur Datensicherung, wie im Handbuch 
beschrieben (dafr eignet sich besser das Job-Format DIP), sondern zum 
Austauschen einzelner Seiten zwischen verschiedenen Doukumenten.



Zu 5.5.26.1 "Datei" (Mentitel im Texteditor)



Es ist ein weiterer Eintrag "Parameter..." vorhanden (im Handbuch 
erwhnt, aber nicht abgebildet). Wenn Sie diesen anklicken, erscheint das 
Formular "IMPORT/EXPORT-PARAMETER EINSTELLEN". Hier knnen Sie zwei 
Zeichenfolgen aus den Steuer-Zeichen "CR" und "LF" und aus Leerzeichen 
mit der Maus definieren. Die erste Zeichenfolge unter "Absatzende" ist 
sowohl fr den Import als auch fr den Export von Bedeutung: Sie 
definiert, was als "harter" Absatzumbruch ausgewertet wird; beim Import 
werden alle anderen Kombinationen derartiger Zeichenfolgen unterdrckt, 
so da bei allen Varianten des ASCII-Formats ein richtiger Umbruch 
mglich ist. Fr den Export im ASCII-Format wird durch die zweite 
Zeichenfolge ein weicher Umbruch am "Zeilenende" definiert.



Zu 5.5.26.2 "Editieren" (Texteditor)



Hier finden Sie den neuen Menpunkt "Trennen". Damit knnen selektierte 
Textbereiche oder der gesamte Text mit Trennoptionen versehen werden.



Zu 5.5.26.3 "Suchen"



Bei "Selektiert suchen" und "Selektiert ersetzen" werden auch 
Steuerzeichen und Makros bercksichtigt. Dies wurde im Handbuch nicht 
explizit erwhnt.



Zu 5.6.12 "Bildinformation"



Halbton- (TIH) und Bitimages (TIM) kann nur eine Schmuckfarbe zugeordnet 
werden, keine "Echtfarbe". Nur Bitimages (TIM) knnen transparent 
dargestellt werden. Halbtonbilder sind immer deckend.



Zu 5.8.2.3 und 5.8.3.3 "Fllmuster"



Diese Fllmuster haben eigentlich bei der Ausgabe keine Funktion mehr 
(sie werden also nicht ausgedruckt oder belichtet!). Sie wurden nur aus 
Kompatibilittsgrnden zu bestimmten Vektorgrafikformaten beibehalten. 
Wenn man derartige Grafiken importiert und in DIDOT PROFESSIONAL nutzen 
mchte, mu man anschlieend die Fllmuster durch Farben ersetzen.



Zu 5.9 "Grafik auf Beziernetz transformieren"



Leider ist dieses Kapitel auf dem langen Weg zwischen Autor und Druck 
verlorengegangen. Selbstverstndlich lassen wir es nachdrucken. Sie 
finden Sie den Text dieses Kapitels im Anhang.



Zu 7.28 "Font sichern"



Mit einer Seriennr. geschtzte "CFN-Fonts" knnen nur in diesem Format 
wieder abgespeichert werden. Dabei bleibt der Seriennummer-Schutz 
erhalten.



Zu 7.29 "Outline-Font generieren"



Mit dieser Funktion kann praktisch aus jedem Font ein echter Outline-Font 
mit definierbarer Outlinestrke generiert werden. Diese Fonts lassen sich 
im Druck hervorragend einsetzen, sind aber vorerst NICHT fr 
Schneidplotter-Anwendungen geeignet, da berschneidende Pfade entstehen. 
In einer spteren Version soll das aber mglich sein.





2. Mitgelieferte Treiber



Dokument: Mit DIDOTPRO.DWD speichern Sie Ihre gesamte Arbeitsumgebung 
incl. der gerade bearbeiteten Seiten im DIP-Format ab. Wenn Sie in diesem 
Format mit anderen Installationen oder Anwendern Daten austauschen 
wollen, mssen alle Bilddateien (TIM, TIH, TIC) separat mitgeliefert 
werden; ebenso mssen im Zielsystem die gleichen Fonts verfgbar sein. 
Wenn Sie Ihr Arbeitsergebnis zur Ausgabe an einen Belichtungsservice 
geben wollen, der mit DIDOT PROFESSIONAL arbeitet, sollten Sie Ihre 
Arbeit mit DIDOTEXP.DWD im DEX-Format ablegen. Auch in diesem Falle 
mssen alle Bilddateien mitgeliefert werden, jedoch nicht die Schriften. 
Eine Bearbeitung solcher Dateien ist nur mglich, wenn man sie erneut im 
DIP-Format abspeichert. Dann mu das Zielsystem aber die Fonts im Zugriff 
haben oder Ersatzfonts whlen.



Hintergrundbild: DEGAS.DBD zum Laden von Bildern im DEGAS-Format (PI3) 
und GEM_IMG.DBD zum Laden von monochromen Bildern im GEM-IMAGE-Format 
(IMG).



Font: DIDOT PROFESSIONAL verwendet ein eigenes Fontformat, das mit dem 
Treiber DFN_FONT.DFD geladen und gespeichert werden kann. 
PostScript-Type-1-Fonts knnen mit POSTSCR.DFD nur geladen (und zum 
Beispiel ins interne DFN-Format konvertiert werden). Mit CFN_FONT.DFD 
knnen CFN-Fonts verschiedener Hersteller geladen und gespeichert werden. 
Nicht geschtzte CFN-Fonts knnen auch in das DFN-Format konvertiert 
werden. Bitte berprfen Sie die Lizenzbedingungen des Font-Herstellers 
bzw. Font-Lieferanten, ob sie eine solche Konvertierung bzw. Verwendung 
der Schriften in DIDOT PROFESSIONAL zulassen.



Vektorgrafik: Mit REPRO12.DVD knnen Vektorpfade im Format von RETOUCHE 
PROFESSIONAL (CD) geladen und gespeichert werden. Mit CFN_DATA.DVD kann 
Vektorgrafik im CFN-Format geladen und gespeichert werden. GMA_DATA.DVD 
erzeugt ein hnliches Format mit hherer Genauigkeit fr 
Schneidplotter-Anwendungen mit Software der Fa. GMA in Hamburg. 
Zustzliche Treiber, so etwa fr die aktuelle Fassung des 
GEM-Metafile-Formats, sind in Vorbereitung. Auf eine Implementierung des 
alten GEM 2.0-Formates haben wir verzichtet, da es von den neuen Treibern 
mit verarbeitet werden kann.



Ausgabe- und Druckertreiber: Das Ausgabesystem von DIDOT PROFESSIONAL ist 
ungewhnlich komplex und leistungsstark. Es knnen nicht nur Drucker 
direkt angesprochen werden (Nadeldrucker mit NEC_P67.DPD und STAR_10.DPD, 
Laserdrucker mit SLM804.DPD und HP_JETII.DPD), sondern auch die 
verschiedenartigsten Dateiformate knnen zur Weiterbearbeitung in anderen 
Programmen oder zur Ausgabe auf Belichtungssysteme (Satz- oder 
Diabelichter) erzeugt werden: Mit TIFF.DPD knnen Seiten als 
Halbtonbilder im unkomprimierten TIFF-Blockformat "TIH" ausgegeben 
werden. Dieses Format kann in RETOUCHE PROFESSIONAL (CD) weiter 
bearbeitet oder auch direkt auf ImageSpeeder-Systemen belichtet werden. 
Mit TIC.DPD knnen Seiten als TrueColor-Bilder mit 16,7 Mio. Farben 
ausgegeben werden zur Weiterverarbeitung mit RETOUCHE PROFESSIONAL CD 
oder zur Ausgabe auf Diabelichter. Auch das Standard-Bitimage-Format 
GEM-IMAGE (IMG) kann mit GEM_IMG.DPD erzeugt werden. Mit DIDOT 
PROFESSIONAL erstellte Seiten knnen so auch in Zeichenprogrammen oder in 
RETOUCHE PROFESSIONAL (CD) (als Maske) verwendet werden; auch das Faxen 
von Seiten ist in diesem Format mglich (Computerfax ber Modem mit 
entsprechender Software).



Mit ISH.DPD wird ein Halbtonformat hnlich TIH erzeugt; dies erlaubt aber 
hhere Auflsungen (bis 1200 dpi Strichschrfe und bis zu 2400 dpi 
Rasterauflsung) speziell zur Ausgabe auf Satzbelichtern, die mit dem 
ImageSpeeder von 3K.COMPUTERBILD angesteuert werden. Die Dateigre kann 
allerdings gewaltig werden, weshalb dieses Format vorwiegend im 
Inhouse-Betrieb bei Firmen mit eigenem Belichtungssystem Verwendung 
finden drfte. Dateien im ISH-Format knnen in Hchstgeschwindigkeit 
gerastert ausgegeben werden. Auch mit ISS.DPD wird ein Belichterformat 
fr ImageSpeeder-Systeme erzeugt, allerdings nicht im Halbton- sondern im 
aufgerasterten Schwarzwei-Format. Die Dateigre ist geringer als bei 
ISH-Formaten gleicher Auflsung, aber die Berechnung dauert lnger.



In Vorbereitung befinden sich sogenannte PreProduction-Treiber fr das 
ImageSpeeder-System und die Ausgabe auf PostScript-Belichter.



3. Zustzlich erhltliche Treiber und Module



Fr eine Reihe von anderen Ausgabegerten sind Treiber erhltlich, die 
auf den Anwender lizensiert werden mssen; so knnen Besitzer eines 
ImageSpeeder-Systems Treiber fr die Direktansteuerung des Satzbelichters 
erhalten. Auch Besitzer eines Linotype-Interfaces der Fa. DMC GmbH in 
Walluf knnen einen Treiber zur Ausgabe ber dieses System nach 
Registrierung als DIDOT-PROFESSIONAL-Anwender anfordern. Andere Treiber 
sind als Zubehr erhltlich, so etwa fr den SEIKO 
Thermotransfer-Farbdrucker CH-4104. In COMPUTERBILD-Systemhusern wird 
dieser Drucker als fertige Lsung inclusive Treiber zu DIDOT PROFESSIONAL 
bzw. Accessory fr RETOUCHE PROFESSIONAL CD angeboten.



Der Funktionsumfang von DIDOT PROFESSIONAL kann fr bestimmte 
Anwendungsbereiche durch externe Module erweitert werden. Lieferbar ist 
ein Beziertracer zur Erstellung von vektoriellen Schriftzeichen, Logos 
etc. aus gescannten Vorlagen. Weitere Module sind in Vorbereitung.



ber unsere telefonische Hotline knnen Sie jederzeit erfragen, welche 
Treiber oder Module erhltlich sind.



4. Ntzliches Zubehr (Utilities)



DIDOT PROFESSIONAL verwendet als Grafikformat fr Zeichnungen, Halbton- 
und Farbbilder direkt nur die Formate "TIM", "TIH" und "TIC" und dies aus 
gutem Grund: man erspart sich so das Anlegen einer zustzlichen 
virtuellen Bilddatei, die bei Farbbildern immerhin bis zu 48 Megabyte 
gro werden kann. 3K.COMPUTERBILD-Software wie GT_SCAN oder RETOUCHE 
PROFESSIONAL (CD) erzeugt diese Dateiformate direkt. Damit Sie auch 
andere Standard-Grafikformate verwenden knnen, haben wir ntzliche 
Hilfsprogramme zur Konvertierung beigefgt, die Sie im Ordner "UTILITY" 
finden. Mit IMG_CONV.PRG knnen Sie das GEM-Image-Format in das von DIDOT 
PROFESSIONAL verwendete TIM-Format konvertieren und umgekehrt. Mit dem 
Programm TIFFCONV.PRG knnen Sie Standard-TIFF-Formate in die von DIDOT 
PROFESSIONAL verwendeten Formate "TIH" (fr Halbtonbilder) und "TIC" (fr 
Farbbilder) umwandeln.



5. Neue Funktionen in der Version 3.127



Font-Bibliothek:

Die Font-Bibliothek kann nun auch gewechselt werden. Klicken Sie dazu auf 
den Titelbalken "Schrift-Verwaltung". Es erscheint eine Abfrage und Sie 
knnen eine neue Font-Bibliothek installieren oder eine bereits auf der 
Festplatte vorhandene whlen.



Format-Makro:

Im Formatmakro wurden einige Ergnzungen bzw. nderungen vorgenommen: Bei 
der "Spaltenbreite" erscheint nur noch die Prozenteingabe (die absolute 
Spaltenbreite ist von der Geometrie abhngig). Dieser Wert beeinflut die 
Formatierung im Flattersatz (Mindestspaltenbreite, die nicht 
unterschritten werden soll; im Flattersatz wird nur getrennt, wenn dieser 
Wert unterschritten wird). Fr den Absatzdurchschu sind nun zwei Werte 
magebend: Der "obere Absatzdurchschu" wird immer nach oben (zum 
vorhergehenden Absatz) gerechnet, der "untere Absatzdurchschu" nach 
unten (zum folgenden Absatz). Tritt ein Absatz innerhalb des 
Geltungsbereichs eines Formatmakros auf, so addieren sich beide 
Durchschuwerte einfach zu einem Gesamt-Absatzdurchschu. Interessant 
wird es an den bergngen zwischen zwei Formatmakro-Bereichen: dann wird 
der untere Durchschu des oberen Bereichs mit dem oberen Duchschu des 
unteren Bereichs zu einem neuen Absatzdurchschu aufaddiert. Das mag sich 
zunchst sehr kompliziert anhren, ist aber in der Praxis sehr ntzlich, 
wenn man z. B. Zwischentitel fein abgestuft positionieren will. Als 
letztes sind beim Formatmakro noch zwei "Optionen" hinzugekommen: man 
kann die Registerhaltigkeit und die Silbentrennung fr den 
Geltungsbereich des Makros aus- bzw. einschalten. Dies ist z. B. fr 
Zwischentitel interessant, die in der Regel nicht im Register laufen und 
auch nicht getrennt werden sollen. Das Einschalten der Registerhaltigkeit 
hat natrlich nur eine Auswirkung, wenn in der Spaltengeometrie die 
Registerhaltigkeit eingestellt und eingeschaltet worden ist.



Fang auf Lauftext-Grundlinie:

Bei den Fangoptionen ist eine weitere Mglichkeit eingefhrt worden: 
Objekte knnen jetzt auch auf der "Baseline" (Grundlinie) einer Textzeile 
einschnappen. Damit kann man zum Beispiel eine Hilfslinie exakt auf die 
Textgrundlinie legen oder ein Bild im Text exakt auf der Grundlinie 
positionieren. Auch die Umkehrung ist mglich: Wenn Sie einen Text im 
Verschiebemodus in der Nhe des Anfangspunktes der Textzeilengrundlinie 
(am linken Textrand) anpacken, kann diese Textgrundlinie exakt mit Fang 
auf ein Raster, eine Hilfslinie usw. positioniert werden. Dies ist vor 
allem dann interessant, wenn der registerhaltige Satz zweier Textspalten 
exakt aufeinander ausgerichtet werden soll.



Hilfslinien sichtbar/unsichtbar: Zusammen mit den Hilfslinien knnen 
nunmehr auch die Umrahmungen der Textfahnen unsichtbar geschaltet werden. 
Viele Anwender hatten dies gewnscht, um einen echten Eindruck des 
Layouts zu erhalten.



Aktuellen Stil, aktuelles Format abfragen / ndern: Wenn Sie im Editor 
oder im Grafikmodus den Cursor plaziert haben, knnen Sie mit 
CONTROL+Linksklick das aktuelle Formatmakro, mit ALTERNATE+Linksklick das 
aktuelle Stilmakro anzeigen lassen (Stilabfrage) und auch verndern.





Anhang: Text des fehlenden Handbuchkapitels 5.9



5.9 Grafik aufBeziernetz transformieren



Durch die Transformation haben Sie die Mglichkeit, Objekte gleichzeitig 
in mehreren Richtungen zu verzerren und damit z.B. den Eindruck einer 
frei im Raum schwebenden Flche zuerzeugen. Das Beziernetz ist ein 
zusammenhngendes Gitter aus Bezierkurven. Es enthlt 4 x 4 
Sttzpunkte,die miteinander so verbunden sind, da das Verschieben eines 
Punktes immer auch die Lage der brigen beeinflut. Sie haben im 
Gruppenmen eine oder mehrere Grafiken selektiert und diese Funktion 
durch Anklicken oder die Eingabe von <O> aufgerufen. Der Werkzeugkasten 
wird durch ein Untermen mit den folgenden Funktionen ersetzt.



5.9.1 Zurck ins Gruppenmen



Klicken Sie das Symbol an, um im Gruppenmen weiterzuarbeiten. 



5.9.2 Objekte begrenzen



Wenn Sie auf dieses Symbol klicken, wird der Selektionsrahmen der zu 
verformenden Objekte wie das Standard-Beziernetz, also in Form von 16 
Netzmaschen dargestellt. Dieses Netz knnen Sie durch Anklicken der 
Eckpunkte verziehen. Damit stellen Sie ein, wohin und wie gro das Objekt 
spter auf das Beziernetz transformiert wird.



5.9.3 Netzflche modifizieren



Beim Starten desTransformationsmens wird die Standard-Netzflche, 
bestehend aus 16 quadratischen Maschen, auf der Arbeitsflche 
dargestellt. Nach Anklicken dieses Werkzeugs wird das Symbol invertiert 
dargestellt, und Sie knnen nun alle 16 Punkte einzeln verschieben. 
Selektieren Sie einen Punkt dazu durch Anklicken und verschieben Sie ihn 
mit gedrckter linker Maustaste. Um alle Maschen gleichzeitig horizontal 
und/oder vertikal zu skalieren, drcken Sie beim Verschieben eines 
Eckpunktes eine <Shift>-Taste. Wenn Sie das Gitter neben den Sttzpunkten 
anklicken, knnen Sie es mit gedrckter linker Maustaste beliebig 
verschieben. Wenn die Netzflche das gewnschte Aussehen hat und an der 
richtigen Position liegt, schalten Sie das Symbol "Netzflche 
modifizieren" ab. Ansonsten bleibt das Symbol so lange selektiert, bis 
Sie es durch nochmaliges Anklicken oder durch Auswahl eines anderen 
Werkzeugs abschalten.



5.9.4 Objekt auf Netzflche transformieren



Wenn Sie bisher kein Grafikobjekt selektiert hatten, knnen Sie das nun 
nachholen. Dabei haben Sie dieselben Mglichkeiten wie bereits unter 
Punkt 5.2.15 beschrieben: Anklicken selektiert ein Objekt. 
<Shift>+Anklicken selektiert mehrere einzelne Objekt auf der Seite. 
<Alternate>+Rahmen aufziehen selektiert alle Objekte innerhalb des 
Rahmens. <Control>+<Alternate>+Anklicken selektiert alle Objekte auf der 
Seite. Klicken Sie dann das "Transformieren"-Symbol an. DIDOT 
PROFESSIONAL berechnet das neue Objekt und bildet es auf die Bezierflche 
ab. Da diese Arbeit etwas Rechenzeit in Anspruch nimmt, zeigt das 
Programm durch eine stilisierte Sanduhr den Fortgang der Arbeit.



5.9.5 Transformiertes Objekt verwerfen



Wenn Ihnen das Ergebnis nicht gefllt, knnen Sie dieses Symbol 
anklicken. DIDOT PROFESSIONAL trennt Beziernetz und Grafik wieder und 
stellt beides im ursprnglichen Zustand dar. Es kann immer nur dieletzte 
Transformation rckgngig gemacht werden.



5.9.6 Netzflche in die Bibliothek eintragen



Alle selbsterstellten Netzflchen knnen in einer Bibliothek abgelegt 
werden. Eingetragen wird jeweils das auf der Arbeitsflche dargestellte 
Netz, indem das Symbol angeklickt wird. Whlen Sie anschlieend durch 
Anklicken eine Stelle in der angezeigten Liste. Blttern Sie ggf. mit 
Hilfe der Pfeile in der Liste. Falls das Feld bereits durch einen Eintrag 
belegt ist, fragt das Programm, ob die neue Flche davor, dahinter oder 
anstelle des selektierten Eintrags abgelegt werden soll. Entscheiden Sie 
entsprechend durch Mausklick.



5.9.7 Netzflche aus der Bibliothek entfernen



Klicken Sie dieses Symbol an, wenn Sie einen Eintrag aus der Bibliothek 
lschen wollen. Whlen Sie das zu lschende Netz ebenfalls durch 
Anklicken aus. DIDOT PROFESSIONAL stellt noch eine Sicherheitsabfrage, 
bevor es das Netz endgltig lscht.



5.9.8 In der Netz-Bibliothek blttern



Wenn die Bibliothek mehr als fnf Eintrge enthlt, knnen Sie durch 
Anklicken der Pfeil-Symbole vor- und zurckblttern.



5.9.9 Netzflchen



In der Bibliothek stehen fnf vorgefertigte Flchen zur Verfgung. Wenn 
Sie ein Beziernetz aus der Bibliothek verwenden mchten, klicken Sie es 
einfach an. Das selektierte Netz ersetzt automatisch die Netzflche, die 
sich zuvor auf der Arbeitsflche befindet.



