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* In Ergnzung zum Handbuch befinden sich in dieser Datei einige wichtige   *
* Hinweise zu HDDRIVER 6.00. Bitte lesen Sie diesen Text sorgfltig durch.  *
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* 1. Die wichtigsten nderungen im aktuellen HDDRIVER                       *
* 2. Die wichtigsten nderungen in HDDRIVER 5.x                             *
* 3. HDDRIVER und MagiC/MagiCMac                                            *
* 4. SCSI Initiator Identifizierung und Bus Arbitrierung                    *
* 5. IDE-Festplatten                                                        *
* 6. ZIP-Laufwerke                                                          *
* 7. PD-Laufwerke                                                           *
* 8. Medien mit groen physikalischen Sektoren                              *
* 9. Update-Konditionen                                                     *
* 10. Sonstiges                                                             *
* 11. Danksagung                                                            *
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1. Die wichtigsten nderungen im aktuellen HDDRIVER

- HDDRIVER untersttzt das Formatieren von SCSI-Platten und Gerten der
  Atari SH- und Megafile-Serie. Bei manchen Festplatten lt sich beim
  Formatieren die physikalische Sektorgre ndern, was zu einer Erhhung
  der formatierten Kapazitt fhren kann. Der Interleave sollte auf 0
  eingestellt werden, da die Platte in diesem Fall automatisch den fr sie
  optimalen Wert verwendet. >Vorhandene Defektliste ignorieren< sorgt dafr,
  da beim Formatieren die Informationen ber alle bisherigen Defektstellen
  verworfen werden. Dies ist insbesondere dann anzuraten, wenn beim
  Formatieren die physikalische Sektorgre verndert wird.
- HDDRUTIL bietet einen physikalischen Sektortest an, der nach dem
  Formatieren automatisch durchgefhrt wird. Es handelt sich um einen reinen
  Lesetest.
- Beim Partitionieren lassen sich unter >Kompatibilitt< auch DOS-kompatible
  Partitionen anlegen. Dazu ist es erforderlich, Angaben ber die Zahl der
  Kpfe und Sektoren pro Spur anzugeben, wie sie vom SCSI-Adapter des PCs
  untersttzt werden. Der Partitionstyp lt sich beim Partitionieren
  angeben. Wird hier keine Angabe gemacht, trgt HDDRUTIL automatisch den
  fr die Partitionsgre geeigneten GEM- bzw. DOS-kompatiblen Typ ein. Im
  Normalfall sollte die Kennung daher nicht vom Benutzer gendert werden.
- Die Daten auf einzelnen Partitionen lassen sich mit "Partition lschen"
  lschen.
- "Autokonfiguration" sucht nach allen am ACSI- und SCSI-Bus angeschlossenen
  Fest- und Wechselplatten (nicht aber nach IDE-Platten!) und trgt diese in
  die Gerteliste ein. Dies erleichtert das Konfigurieren des Treibers.
- "Partitionsdaten retten" stellt nach einem Datenverlust den Rootsektor
  wieder her. Dies ist allerdings nur dann mglich, wenn die Platte mit
  HDDRUTIL 4.0 oder einer neueren Version partitioniert wurde.

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2. Die wichtigsten nderungen in HDDRIVER 5.x

- Am ACSI-Bus werden Platten > 1 GByte untersttzt, falls ein ICD-
  kompatibler Hostadapter vorhanden ist.
- Untersttzung des Passwort-Mechanismus (Lese- und Schreibschutz) von
  ZIP-Laufwerken.
- Parity-Check bei TT und Falcon SCSI erhht die Datensicherheit.
- Optionales schnelles Timing am ACSI-Bus, wenn >Fast ACSI< aktiviert wird.
  Die weitaus meisten Festplatten kommen mit dem schnellen Timing klar und
  besonders beim bertragen kleiner Datenblcke ist eine deutliche
  Geschwindigkeitssteigerung gegenber anderen Treibern zu verzeichnen.
  Falls eine Platte das schnelle Timing nicht vertrgt, fhrt das zu einer
  verlangsamten, ruckartigen Datenbertragung, was sich durch ein
  stoweises Aufleuchten der Zugriffs LED bei der bertragung grerer
  Datenmengen zum Ausdruck kommt. In diesem Fall sollte die Option
  >Fast ACSI< abgeschaltet werden.  
- >Vorhandene Partitionen beibehalten< sorgt dafr, da die Vergabe der
  Laufwerkskennungen durch HDDRIVER beim ersten freien Laufwerk beginnt
  anstatt bei Partition C:. Wurde vor HDDRIVER bereits ein anderer Treiber
  installiert, bleiben dessen Laufwerkskennungen weiterhin diesem Treiber
  zugeordnet.
- Wird beim Booten die [Esc]-Taste gedrckt, belegt HDDRIVER nur den
  minimal erforderlichen Speicher fr FAT-, Daten- und Ordner-Puffer. Die
  Einstellungen, die fr diese Parameter in HDDRUTIL getroffen wurden,
  werden ignoriert.
- NEWMEDIA simuliert einen Medienwechsel fr alle vorhandenen Platten mit
  Wechselmedien. Dieses Programm wird nur dann bentigt, wenn man eine Platte
  besitzt, die aufgrund eines Firmware-Fehlers den Medienwechsel nicht wie
  vorgesehen automatisch an den Treiber meldet. Ob die eigene Platte in
  dieser Hinsicht einen Fehler hat, lt sich leicht erkennen, indem man
  zunchst ohne eingelegtes Medium bootet. Lt sich nach dem Einlegen eines
  Mediums kein Fenster fr die erste Partition auf diesem Medium ffnen, ist
  der Einsatz von NEWMEDIA nach jedem Medienwechsel vor dem ersten Zugriff
  auf das neue Medium erforderlich.
  Manche SCSI-Laufwerke melden einen Medienwechsel nur dann, wenn die SCSI
  Initiator Identifizierung (s. u.) aktiviert ist.
- "Partitionen-Zuordnung" erlaubt es, eine feste Zuordnung zwischen der ID
  eines Gerts und der ersten Partition auf diesem Gert zu treffen. So ist
  eine sehr flexible Vergabe von Laufwerkskennungen mglich. Doppelte
  Kennungen sorgen dafr, da bereits vorhandene Partitionen durch andere
  ersetzt werden.
- CAF_FIX behebt ein Hardware-Problem des Falcon030, das insbesondere beim
  Zusammenspiel mit Cubase Audio auftritt. Wer in Verbindung mit CAF bei
  festplattenintensiven Operationen Aufhnger bzw. lange Wartezeiten
  zwischen den Zugriffen auf die Platte beobachtet, sollte CAF_FIX einmalig
  vor Cubase Audio starten.
- Phasewriter-Laufwerke werden beim Booten auch dann von HDDRIVER akzeptiert,
  wenn eine CD eingelegt ist. Ein Zugriff ist selbstverstndlich nur auf
  Partitionen eines PD-Mediums mglich, nicht aber auf eine CD.
  Aufgrund dieser nderung werden auch reine CD-ROM-Laufwerke von HDDRIVER
  nicht mehr ignoriert, obwohl HDDRIVER auf diese Laufwerke nicht zugreifen
  kann. Die SCSI-ID reiner CD-ROM-Laufwerke sollte daher im Gegensatz zu
  Phasewriter-Laufwerken bei den Gerteeinstellungen deaktiviert werden.
  Weitere Informationen finden sich bei den Hinweisen zu PD-Laufwerken.
- Die Einstellungen fr READ/WRITE MULTIPLE lassen sich fr jede IDE-Einheit
  individuell vornehmen und befinden sich nun unter "IDE-Laufwerke".
- Wird beim Start von HDDRUTIL, HDDRCONF, IDCHECK oder AUTOPARK die
  [Alternate]-Taste gedrckt, werden englische statt deutscher Texte
  angezeigt und umgekehrt.

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3. HDDRIVER und MagiC/MagiCMac

Der bertragungsmodus "Hintergrund-DMA" darf nur dann genutzt werden, wenn
alle DMA-Treiber (also alle Treiber fr Festplatte, CD-ROM, Streamer,
Scanner, SLM-Laserdrucker) diesen Modus untersttzen und die entsprechende
Option auch in allen Treiber eingeschaltet ist. Wer diesen Hinweis nicht
beachtet, riskiert Datenverluste.
MetaDOS kommt bisher nicht mit nicht blockierenden Zugriffen klar, auch
nicht die Treiber fr die Atari-Laserdrucker SLM604 und SLM805. Im 
Zweifelsfall hat man selber dafr Sorge zu tragen, da nicht gleichzeitig
per DMA (ACSI, SCSI) auf verschiedene Gerte zugegriffen wird.
Die Zeile mit dem Schlsselwort "_TSL" mu bei nicht blockierenden Transfers
aus der Datei MAGX.INF entfernt werden. Das premptive Multitasking wird
dadurch erst nach dem Abarbeiten des AUTO-Ordners aktiviert, und zwar durch
das MagiC TSLICE-CPX, wenn dieses entsprechend konfiguriert wurde.
Beachten Sie auch die Hinweise zur Blitter-Korrekturschaltung im README zu
MagiC, die bei manchen STs fr einen einwandfreien Hintergrund-Betrieb
erforderlich ist.
Grundstzlich rate ich von der Benutzung eines Schreibcache, wie ihn der
WBDAEMON darstellt, ab. Im Falle eines Systemabsturzes oder Stromausfalls
kann es sonst zu Datenverlusten kommen. Eine Lesecache dagegen kann ohne
Bedenken eingesetzt werden.

Ein Hinweis fr Anwender von MagiCMac: Ist hier ein XHDI-kompatibler Treiber
(CBHD fr MagiCMac) installiert, steht ein Teil der Funktionen von HDDRUTIL
auch unter MagiCMac zur Verfgung. Es normal, da die Gertenummern fr die
angeschlossenen Festplatten unter MagiCMac jenseits der Kennungen 0 bis 17
liegen, wie man es fr Atari-kompatible Hardware gewohnt ist.
Bitte beachten Sie, da HDDRIVER unter MagiCMac nicht verwendet werden kann.

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4. SCSI Initiator Identifizierung und Bus Arbitrierung

HDDRIVER untersttzt fr SCSI bei TT und Falcon Initiator Identifizierung und
Bus Arbitrierung. Jedem Rechner wird dabei eine eigene SCSI-ID zugewiesen,
die nicht mehrfach vorkommen darf. Der Computer mu eine hhere ID besitzen,
als die Peripherigerte. Die ID wird in HDDRUTIL unter "Bootparameter"
eingestellt. Die Bus Arbitrierung bietet mehrere Vorteile gegenber dem
normalen SCSI-Betrieb:

  1. Platten oder MODs, die Initiator Identifizierung zwingend erforden
     (z. B. Quantum Empire PD1080S, Quantum Fireball) knnen nur so am TT
     oder Falcon betrieben werden. Booten kann man von diesen Platten
     allerdings nicht, da TOS keine Initiator Identifizierung untersttzt
     und daher nach einem Reset den Rootsektor dieser Platten nicht lesen
     kann.
  2. Mehrere Computer (egal ob Atari, Mac, PC, Unix-Workstation) knnen
     gleichzeitig auf eine Platte zugreifen, ohne da es auf Treiberebene
     Konflikte gibt. Es ist jedoch zu beachten, da jeder Atari (GEMDOS)
     einen Cache fr jede Partition unterhlt. Schreibzugriffe auf
     gemeinsame Partitionen sind daher nicht ratsam. Es bietet sich an,
     gemeinsame Partitionen mit HDDRIVER schreibzuschtzen. Unkritisch
     ist es, wenn zwar auf eine gemeinsame Platte, aber nicht auf
     dieselben Partitionen zugegriffen wird, z. B. wenn ein Computer
     unter TOS, der andere unter Linux luft und keine gemeinsamen
     Partitionen vorhanden sind.
  3. Manche Gerte melden nur dann einen Medienwechsel, wenn die Initiator
     Identifizierung eingeschaltet ist.

Da durch Initiator Identifizierung hchstens mehr, niemals aber weniger
Gertetypen am TT/Falcon betrieben werden knnen, sollte diese Option stets
eingeschaltet werden.
Die SCSI-ID des Computers wird in dem dafr vorgesehenen Bereich im nicht
flchtigen RAM (NVRAM) abgelegt. Initiator Identifizierung und Bus
Arbitrierung sind nur beim SCSI-Bus von Falcon und TT mglich. Platten, die
Initiator Identifizierung zwingend erfordern, knnen bisher nur mit dem
LINK96 Hostadapter am ST betrieben werden.

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5. IDE-Festplatten

Manche IDE-Festplatten (z. B. einige Gerte aus der Serie WD Caviar) liefern
dem Festplattentreiber keine gltigen Angaben ber ihr Format, so da es
notwendig ist, diese Daten per Hand vorzugeben. Bei anderen Platten wiederum
ist es erforderlich, da diese vor dem ersten Zugriff initialisiert werden.
Auf solchen Platten lassen sich Festplattentreiber nicht ohne spezielle
Vorkehrungen installieren. Zur TreiberInstallation geht man daher wie folgt
vor:
Rufen Sie nach dem Start von HDDRUTIL die Option "IDE-Parameter" auf. Es
werden die Geometrieparameter der angeschlossenen IDE-Platten so angezeigt,
wie die Platte sie dem Treiber bermitteln wrde. Tragen Sie nun die
korrekten Parameter in die Eingabefelder ein. Diese Parameter finden Sie
in den Hardware-Informationen zur Platte. Verlassen Sie den Dialog mit
>Treiber modifizieren< und installieren Sie danach HDDRIVER wie im Handbuch
beschrieben. Sollte sich die IDE-Platte nach dem Booten weiterhin nicht
korrekt ansprechen lassen, bentigt die Platte eine Bootdiskette. Diese wird
dadurch erzeugt, da man in HDDRUTIL unter "IDE-Parameter" die entsprechende
Option benutzt. Diese Diskette mu bei jeden Boot-Vorgang in Laufwerk A:
liegen.
Vor der Benutzung der Option "IDE-Parameter" sollten Sie auf jeden Fall erst
versuchen, den Treiber ganz normal zu installieren. IDE-Platten, die eine
Sonderbehandlung erfordern, sind sehr selten.

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6. ZIP-Laufwerke

Unter "ZIP-Medien" lassen sich die speziellen Mglichkeiten der ZIP-Laufwerke
zum Einrichten eines Schreib- bzw. Leseschutzes auf Passwort-Basis nutzen.
Der kombinierte Lese-/Schreibschutz lt sich nur in Verbindung mit einem
Passwort realisieren. Ein reiner Schreibschutz ist auch ohne die Eingabe
eines Passwortes mglich. Zur Eingabe existieren zwei unsichtbare Textzeilen.
Ein Passwort-Schutz wird nur dann eingerichtet, wenn die Passworte in beiden
Zeilen bereinstimmen.
Die Passwort-Parameter lassen sich auch innerhalb des HDDRCONF CPX ndern.
Nach dem Anklicken von >ndern< werden die Passwort-Informationen an das
Laufwerk mit der eingestellten SCSI-ID bertragen. Beim Atari ST wird
dabei die ACSI-Schnittstelle angesprochen, bei TT und Falcon grundstzlich
die SCSI-Schnittstelle.
Es ist zu beachten, da es keine Mglichkeit gibt, den Passwort-Schutz zu
umgehen. Ist ein Passwort nicht mehr bekannt, kann der Schutz nur durch
Neuformatierung unter Verlust aller Daten auf dem Medium aufgehoben werden.

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7. PD-Laufwerke

PD-Laufwerke (Phasewriter, Phasenwechsel-Laufwerke) sind eine Kombination
aus optischem Laufwerk und CD-ROM-Laufwerk. Je nach eingelegtem Medium
meldet sich das Laufwerk als CD-ROM oder optisches Laufwerk. Bei PD-Lauf-
werken lassen sich zwei Betriebsmodi einstellen: Mac-kompatibel und PC-
kompatibel. Fr PD-Laufwerke am Atari kommen grundstzlich beide Modi in
Frage. Im Mac-kompatiblen Modus belegt das PD-Laufwerk genau eine SCSI-
Adresse mit der logischen Gertenummer 0 (LUN0). Um in diesem Modus sowohl
PD-Medien als auch CD-ROMs ansprechen zu knnen, mssen der Festplatten-
treiber und der CD-ROM-Treiber dasselbe Gert verwalten. Dies kann zu
Problemen bei der Erkennung von Medienwechseln fhren, sofern beide Treiber
nicht XHDI 1.26 kompatibel sind. Im Vorgriff auf XHDI 1.26 teilt HDDRIVER
bereits jetzt anderen XHDI-kompatiblen Treibern einen Medienwechsel mit.
(Sobald die neue Fassung der XHDI-Spezifikation endgltig formuliert ist,
wird HDDRIVER XHDI 1.26 untersttzen.)
Im PC-kompatiblen Modus meldet sich das PD-Laufwerk zweimal, und zwar als
optisches Laufwerk unter LUN0 und als CD-ROM-Laufwerk unter LUN1. In diesem
Fall treten auch ohne XHDI 1.26 keine Probleme bei der Erkennung von Medien-
wechseln auf. Um ein PD-Laufwerk im PC-kompatiblen Modus betreiben zu
knnen, ist ein CD-ROM-Treiber erforderlich, der CD-ROM-Laufwerke mit der
logischen Gertenummer 1 (LUN1) ansprechen kann. Die meisten CD-ROM-Treiber
(mglicherweise alle) sind dazu bisher nicht in der Lage.
Mit dem Programm IDCHECK lassen sich alle SCSI IDs, hinter denen sich ein
SCSI-Peripheriegert verbirgt, erkennen. Da bei den Platten der Atari
SH- und Megafile-Serien grundstzlich eine Information fr LUN1 angezeigt
wird, ist normal und braucht nicht weiter bercksichtigt zu werden.

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8. Medien mit groen physikalischen Sektoren

Insbesondere fr MODs gibt es Medien, die nicht mit den blichen 512 Bytes
pro Sektor formatiert sind, sondern mit 1024 physikalischen Bytes pro Sektor
arbeiten. Diese Medien sind hardsektoriert, die Sektorgre lt sich daher
nicht durch eine Formatierung beeinflussen.
Solche Medien knnen nur dann verwendet werden, wenn man einen Treiber
besitzt, der mit mehr als 512 physikalischen Bytes pro Sektor zurecht-
kommt. Dies ist bei HDDRIVER der Fall. Werden Treiber oder Festplattentools
mit solchen Medien konfrontiert, ohne da die Software entsprechend
angepat ist, knnen Datenverluste die Folge sein. Die Verwendung des
Disketten- und Festplattentools DISKUS ist mglich, allerdings sollte nicht
mit dem integrierten Festplattentreiber ("Interner Treiber") auf Medien
mit mehr als 512 Bytes pro Sektor zugegriffen werden.
Booten kann TOS von solchen Medien nicht, ansonsten gibt es keine weiteren
Einschrnkungen.
Am ST ist ein voll ICD-kompatibler Adapter erforderlich, um Medien mit
groen physikalischen Sektoren verwenden zu knnen. Die physikalische
Sektorgre zeigt HDDRUTIL beim Partitionieren an. Medien mit mehr als
512 Bytes pro Sektor mssen mit einer Software partitioniert werden, die
an groe Sektoren angepat ist. Bei HDDRUTIL ist das natrlich der Fall.

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9. Update-Konditionen

Ein Update auf die jeweils aktuelle Version von HDDRIVER gibt es bis auf
weiteres gegen Einsendung von 5 DM (Ausland 10 DM) sowie der Originaldiskette
im frankierten Rckumschlag. Alternativ dazu ist auch eine Update-Anforderung
ohne Einsendung von Diskette und Rckumschlag mglich. In diesem Fall betrgt
die Update-Gebhr 10 DM (Ausland 15 DM).
Wer auerdem ein neues Handbuch mchte (aktuell ist zur Zeit das Handbuch
auf dem Stand von HDDRIVER 5.0), ist mit zustzlichen 5 DM dabei.

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10. Sonstiges

Die Option >ICD-Adapter< darf nur dann wahrgenommen werden, wenn wirklich
alle vorhandenen Platten ber einen solchen Adapter angesprochen werden.
Dies trifft insbesondere nicht zu auf die interne Platte des MegaSTE.

Platten, die es per Jumper erlauben, zwischen synchronem und asynchronem
Betrieb umzuschalten (z. B. aktuelle Modelle von IBM), mssen auf
asynchronen Betrieb gejumpert werden.

Beim Booten von beliebigen Partitionen werden Accessories nur dann von einem
anderen Laufwerk als C: geladen, wenn sich auf C: keine Accessories befinden.
Dies hngt damit zusammen, da HDDRIVER keine Eingriffe in Systemroutinen
vornimmt, um die Accessories vom gewnschten Laufwerk zu laden. Will man von
unterschiedlichen Partitionen booten empfiehlt es sich daher, auf C: als
Bootpartition vollstndig zu verzichten und auch keine Accessories auf C:
unterzubringen. Dies bringt keine Nachteile mit sich, da man in HDDRUTIL das
Standard-Bootlaufwerk fr HDDRIVER beliebig vorwhlen kann.

Das Programm LEDPANEL, das Festplatten-Zugriffe optisch anzeigt, reagiert
fehlerhaft auf physikalische Zugriffe, wie sie insbesondere von Tools wie
HDDRUTIL durchgefhrt werden. Von der Benutzung von LEDPANEL rate ich daher
ab, da unklar ist, welche Folgen dieser Fehler haben kann.

Das Programm 1ST LOCK fhrt bei Lesezugriffen auf die Festplatte, falls
diese in speziellen Modi erfolgen, offenbar Schreibzugriffe durch. (Fr die
Experten: Bit 2 im Parameter RWFLAG des Aufrufes Rwabs() wird offenbar
falsch interpretiert.) Von der Benutzung dieses Programms rate ich daher ab.
Insbesondere die Installation von HDDRIVER mit HDDRUTIL darf nicht durch-
gefhrt werden, wenn 1ST LOCK aktiv ist. Andernfalls riskiert man Daten-
verluste.

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11. Danksagung

Mein Dank gilt allen, die sich tatkrftig am Betatest von HDDRIVER beteiligt
haben, sowie denjenigen, von denen die Software im Ordner CONTRIB stammt.
Sollten Fragen zu dieser Software bestehen, wenden Sie sich bitte nicht an
mich, sondern direkt an die Autoren.
Besonders bedanken mchte ich mich bei Rainer Seitel fr die Untersttzung
bei der Realisierung der DOS-kompatiblen Partitionierung.

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Sollten Probleme bei der Benutzung von HDDRIVER auftreten, werfen Sie bitte
zunchst einen Blick in das Handbuch. Es ist immer wieder erstaunlich, da
sich die meisten Fragen zum Treiber durch Lesen des Handbuchs htten klren
lassen. Anhand der Demo-Version von HDDRIVER kann man sich leicht ber
nderungen in neuen Versionen informieren. Die aktuelle Demoversion ist
stets verfgbar im Mausnetz sowie im Internet:

Maus KA (HDDRIV??.ZIP)
ftp://acp5.chemie.uni-kl.de/pub/atari/hddriver??_demo.zip

Und nun wnsche ich ein effektives Arbeiten und viel Spa mit HDDRIVER.


    Uwe Seimet, 12. September 1996
