Allgemeines (gltig fr alle NOVA-Karten):
- Um zu bestimmen, ob eine NOVA (mit VDI) installiert ist, mu
  im Cookiejar berprft werden, ob ein Eintrag mit der 
  Kennung 'IMNE' vorhanden ist.
  Der Cookiewert zeigt dann auf eine Struktur vom Typ ICB. Der Aufbau
  dieser Struktur ist in der Datei ICB.H beschrieben (Achtung:
  als Tabulatorweite sollte 3 eingestellt werden).
- In den Auflsungsdateien werden die Auflsungen in Form von
  Strukturen vom Typ RESOLUTION abgespeichert. Diese Struktur ist
  in der Datei RES.H beschrieben (Tabulatorweite 3). Diejenigen
  Werte, die durch die Strukturbeschreibung nicht ausreichend
  erlutert sind, sind fr Anwendungsprogramme ohne Bedeutung
  und sollten auch nicht verwendet werden, da sie evtl. von
  Kartentyp zu Kartentyp unterschiedlich sind.
- Das Accessory IM_COL.ACC ist fernsteuerbar. ber appl_write kann
  es dazu gebracht werden, die physikalische Auflsung umzuschalten,
  whrend die virtuelle Auflsung gleich bleibt (Vergrerungseffekt).
  Wie diese Option verwendet werden kann, zeigt das Demoprogramm
  ACC_DEMO.ACC (Quellen anbei). Mit dem Demoprogramm kann ber die
  Tastatur (mit CONTROL+links Shift) zwischen der Bootauflsung
  und der niedrigsten mglichen physikalischen Auflsung hin- und
  hergeschaltet werden. Dabei wird die virtuelle Auflsung beibe-
  halten, womit ein Vergrerungseffekt erzielt wird. Das Umschalten
  funktioniert erst ca. 10s nach Erscheinen des Desktops.
  Dieses Demoprogramm ist in der gegenwrtigen Version nicht ganz
  sattelfest: wird mit ReSwitch die Auflsung beim Start eines
  Programms umgeschaltet, so sollte nicht gerade auf die niedrigste
  Auflsung umgeschaltet sein, sonst erleben Sie nach dem
  Verlassen des Programms eine unangenehme berraschung:
  die physikalische Auflsung der niedrigsten Auflsung wird auch als
  virtuelle Auflsung bernommen.

Einige Worte zur 32768-Farbversion:
- Die zugehrigen Auflsungen haben den Bestandteil 'x32k' im Namen.
- Bildschirmspeicheraufbau:
  Fr jedes Pixel wird ein Word bentigt, von dem aber nur 15 Bits
  benutzt werden. Fr jeden Farbanteil (rot, grn und blau) werden
  jeweils 5 Bits benutzt, was jeweils 32 Abstufungen zult
  (32*32*32 = 32768). Bit 0-4 beeinflussen Blau, Bit 5-9 grn,
  Bit 10-14 rot. Dieser so berechnete Pixelwert mu aber vor dem
  Schreiben in den Bildschirmspeicher um 8 Bit nach links (oder
  rechts) rotiert werden, da der Bildschirmspeicher gem dem beraus
  sinnvollen Intelformat Lowbyte-Highbyte aufgebaut ist.
- Gegenber den lteren Treiberversionen fr 32768 Farben ergibt sich
  seit Version 1.48 eine Umstellung: aus Kompatibilittsgrnden
  werden in 32768-Farbmodi 256 Farben simuliert. Der VDI-Treiber liefert
  also bei 'Open Virtual Workstation' als Farbanzahl 256 zurck.
  Dies hat zwei Grnde:
  1. Die GEM-Standardfarben 0 bis 15 sind jetzt richtig belegt.
  2. Farbprobleme mit dem FSMGDOS von ATARI werden vermieden.
- In 32k-Modi kann die Farbpalette (CLUT) nicht verndert werden.
  Analog liefert der VDI-Treiber beim Aufruf 'Extended Inquire' in
  work_out[5] (= intout[5]) den Wert 0 zurck (keine CLUT). Als Plane-
  anzahl wird 16 zurckgeliefert.
  Aufrufe von "Set Color Representation" (vs_color) sind aber mglich,
  da der VDI-Treiber softwaremig eine CLUT nachbildet.
  Mit folgender Methode haben Sie Zugriff auf alle 32768 Farben:
  Sie setzen einen Farbindex (bitte nicht die Indizes 0 bis 15, da
  diese Indizes weiterhin GEM-konform belegt bleiben sollten) mit
  vs_color auf die gewnschte Farbe. Nun knnen Sie Ihre Ausgaben ttigen.
  Wollen Sie nun eine andere Farbe benutzen, setzen Sie denselben
  Farbindex mit vs_color auf eine andere Farbe. Anders als bei den
  echten 256-Farbmodi behalten Ihre bisherigen Ausgaben ihre ur-
  sprnglich Farbe. Sie knnen nun mit der neuen Farbe ausgeben.
- Im TT(MEGA STE)-Kontrollfeld sollte die Soundeinstellung nicht be-
  nutzt werden, da dies zu einem Systemabsturz fhrt.

Ergnzungen ab Version 1.57:
- Ab Treiberversion 1.57 untersttzt das NOVA-VDI mehrere
  verschiedene physikalische Bildschirmseiten. Damit gibt es ab
  1.57 die Mglichkeit, ein Bild anzuzeigen, im Hintergrund ein
  neues aufzubauen und dann die Anzeige auf das neue Bild
  umzuschalten.
  Da es aber nicht mglich ist, wie bei den Original-ATARI-Auflsungen,
  den Bildschirmspeicher im Hauptspeicher an eine beliebige Position
  (zumindest im ST-RAM) zu legen, musste ein anderer Weg gefunden
  werden.
  Die Vorgehensweise ist dabei folgende:
  Die NOVA untersttzt mehrere Bildschirmseiten. Diese liegen
  alle im von der Graphikkarte zur Verfgung gestellten Adressraum.
  Zum Umschalten auf eine andere Bildschirmseite wird wie gehabt
  die XBIOS-Funktion 5 "Set Screen" benutzt.
  Die Anzahl Bildschirmseiten kann aus der NOVA Control Block (ICB),
  Variable scrn_cnt (sprich: "screen count"), erfahren werden.
  Daneben gibt es noch die ICB-Variable scrn_sze, die die Gre eines
  Bildschirms in Bytes angibt. Die Variable base gibt die Adresse der
  Bildschirmseite 0 an.
  Wollen Sie also physikalisch auf die Seite 1 umschalten, so
  geschieht das einfach mit mit dem Aufruf (unter der Voraussetzung,
  da icb ein Zeiger auf den NOVA Control Block darstellt):
          Setscreen((void *)-1, icb->base, -1);
   
  Noch etwas:
  - Wie Sie vielleicht wissen, kann mit der Funktion
    (*icb->p_chres)() die Auflsung der Graphikkarte umgeschaltet
    werden. Dieser Aufruf verndert aber nicht die physikalische
    Bildschirmadresse. Daher sollte immer zuvor ein
            Setscreen(icb->base, icb->base, -1);
    erfolgen, um die physikalische und logische Bildschirmadresse auf
    Seite 0 umzuschalten.
  - Mit der Funktion (*set_vec)() (Achtung: im Supervisormodus auf-
    rufen) wird der VDI-Ausgaberoutinen auf die aktuell eingestellte
    Auflsung umgestellt. Dabei wird immer implizit physikalisch
    und logisch auf die Bildschirmseite 0 geschalten.

- Ab Treiberversion 1.46 wird bei der virtuellen Bildschirmverwal-
  tung bereits der sichtbare Ausschnitt verschoben, wenn die Distanz
  zwischen Mauszeiger und Bildrand einen bestimmten Wert unter-
  schreitet. Dies ist aber unter Umstnden, vor allem wenn das
  Scrolling programmgesteuert mit (*icb->chng_vrt)() ausgelst
  wird, nicht erwnscht. Daher wurden die ICB-Variablen v_top,
  v_bottom, v_left und v_right eingefhrt, die die Distanz fr die
  vier Bildseiten festlegen. Werden alle vier Werte auf 0 gesetzt,
  wird wirklich nur gescrollt, wenn die bei (*icb->chng_vrt)()
  bergebene Koordinate auerhalb des aktuell sichtbaren Bereichs
  liegt.
  Beim ndern dieser Werte sollten Sie aber beachten, da 
           (v_top + v_bottom) < Bildhhe
  und
           (v_left + v_right) < Bildbreite
  ist.

- Eine groe Empfehlung zu Schlu:
  Verwenden Sie, wenn immer mglich, nur die Modi mit 2, 256 oder
  32768 Farben. Der 16-Farbmodus ist aufgrund seiner Geschwindigkeit
  und der Hardwaregegebenheiten nur sehr bedingt zum Arbeiten ge-
  eignet.
  Desweiteren kann (und will) ich nicht garantieren, da in spteren
  Treiberversionen die 16-Farbmodi noch untersttzt werden.
 