                                                Hepberg, der 12.6.1994

Sehr geehrter FastCopy-Benutzer,

[Neuigkeiten fr Version 1.2]

Luft jetzt auch auf dem Falcon.

Fr den Falcon, TT und STE habe ich die Erkennung bzw. Umschaltung
von High Density / Double Density verbessert.


[Neuigkeiten fr Version 1.1a]

In der Version 1.1a habe ich folgende nderungen gegenber der 1.0c-
Version gemacht:

GUTE NACHRICHT FR BESITZER VON HD-LAUFWERKEN:

- Fr 3.5 HD-Laufwerke gibt es jetzt auch das verhltnismig schnelle
  22-Sektor-Format. Zudem ist das 21-Sektor-Format bedeutend schneller
  geworden.

- Fr 5.25 HD-Laufwerke gibt es jetzt auch das verhltnismig schnelle
  18-Sektor-Format!! Somit ist es mglich, 3.5- und 5.25-Zoll HD-Disketten
  mit der Funktion "New Conf" auf das andere Format umzukopieren!

  Hier eine Tabelle, die die neuen hohen Formate vergleicht:

                     bertragungsrate KB/s       max. Kapazitt
    3.5 HD  21 SpT :       ~ 23 KB/s              ~ 1770 KB
    3.5 HD  22 SpT :       ~ 22 KB/s              ~ 1850 KB

    5.25 HD 17 SpT :       ~ 22 KB/s              ~ 1420 KB
    5.25 HD 18 SpT :       ~ 23 KB/s              ~ 1500 KB


- Da Atari ab TOS 2.05/3.05 HD-Laufwerke auch im Formatiermen untersttzt,
  erlaubt FCopy nun auch das TOS-konforme Formatieren von HD-Disketten mit
  18 Sektoren pro Spur (18 SpT, 2 Seiten, 80 Tracks). Hauptschlicher
  Unterschied gegenber dem HD-Format des ATs: 2 Sektoren pro Cluster und
  ein anderes Media-Byte (TOS 2/3.05: $f9, TOS 2/3.06 und hher: $f6)

ANSONSTEN:

- Im Disk Inspektor gibt es die neue Funktion >>Goto Directory Entry<<:

  Mit der Taste <F3> springen Sie direkt an den ersten Sektor derjenigen
  Datei bzw. des Unterverzeichnisses, auf die der Cursor steht.
  Wie bereits im Handbuch ausfhrlich dargestellt, positionieren Sie etwa
  mit der Taste <r> auf das Hauptverzeichnis des Laufwerks. Dort befinden
  sich die Verzeichniseintrge (Aufbaustruktur vgl. Handbuch). Jeder
  Eintrag umfat auf dem Bildschirm zwei Zeilen (32 Byte) und beginnt mit
  dem Datei- bzw. Unterverzeichnisnamen. Setzen Sie nun den Cursor auf den
  Namen und drcken die Funktionstaste <F3>, so springt FastCopy an den
  Anfang dieser Datei bzw. dieses Unterverzeichnisses. Somit knnen Sie
  einen bestimmten Pfad bis zur gesuchten Datei ohne Mhe verfolgen.

  Beispiel: Positionieren auf Datei D:\FCOPYPRO\BACKUP\README11A.TXT:
        - <Shift>-<d> um das Laufwerk D auszuwhlen
        - <r> um ins Hauptverzeichnis zu gelangen
        - Cursor solange nach unter bewegen, bis er auf dem Namen
          "FCOPYPRO" steht
        - <F3> drcken
        - Cursor solange nach unter bewegen, bis er auf dem Namen
          "BACKUP" steht
        - <F3> drcken
        - Cursor solange nach unter bewegen, bis er auf dem Namen
          "README11A" steht
        - <F3> drcken

  brigens mu der Cursor nicht direkt auf dem Namen positioniert sein.
  Es reicht, wenn er innerhalb der zwei Zeilen (32 Byte), die dem Eintrag
  zugeordnet sind, steht.

- Ist nur ein Diskettenlaufwerk und keine Harddisk angeschlossen, so
  erschien im Disk Inspektor bis FCopy-Version 1.0c in der Statuszeile
  der Text "Drive @" und einige andere Nebenerscheinigungen.
  Dieser Fehler ist nun behoben.

- Das Problem, da (vorallem) Floppies lterer Bauart bei der Formatier-
  Funktion stets die Fehlermeldung "Floppy head has NOT reached Track 0"
  verursachten, ist (hoffentlich) entgltig behoben.

- Bei der Programmierung des Floppy-Disk-Controllers habe ich das "Klappern"
  im DMA-Statusregister ($90,$190,$90) zum Lschen des DMA-Cache dem "Trick"
  der neuen TOS-Versionen (fr den TT) angepat.

- Das Erkennen eines TT (bzw. eines mit Fast-RAM ausgestatteten Computers)
  geschieht nun wie empfohlen ber die Abfrage der Cookies (_MCH == $2xxxx
  oder _FRB != 0). Somit arbeitet es auch problemlos mit PAKs, etwa dem
  Hypercache 030.


DISK WORKSHOP III:

- Bisher meldete sich die Funktion "FAT aufrumen" bei einer defekten
  Cluster-Belegung stets mit einer Alarm-Box, die nur die Reaktion "OK"
  erlaubte ("Cluster XXX zeigt auf Cluster 0 : OK").
  Ab 1.1a gibt es nun drei Auswahlknpfe: OK, Ruhe und Abbruch.
  Mit "Ruhe" unterbinden Sie whrend dem weiteren Aufrumen weitere Alarm-
  Boxen bis ausschlielich der Frage nach dem endgltigen Zurckschreiben
  der reparierten FAT.
  Mit Abbruch verlassen Sie sofort die Funktion "FAT aufrumen".

- Die Funktion "Disk-Doktor" akzeptiert nun auch Disketten, die nicht
  genau 2 Sektoren pro Cluster besitzen (etwa AT-kompatible HD-Disketten).




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[Neuigkeiten fr Version 1.0c]

In der Version 1.0c habe ich folgende nderungen gegenber der 1.0a/b-
Version gemacht:

- Das Problem, da (vorallem) Floppies lterer Bauart bei der Formatier-
  Funktion stets die Fehlermeldung "Floppy head has NOT reached Track 0"
  verursachten, ist (durch besseres Timing) behoben.

- Im Disk-Inspektor arbeitet die Protect- und die Analyse-Funktion nur
  noch mit den Laufwerken A und B. (Danke fr den Tip an Uwe Seimet!)

- Streamer/Restore schreibt jetzt Dateien mit der Lnge 0 korrekt zurck.

- Streamer/Restore macht jetzt am Ende eine sicherere Partitions-
  Initialisierung. (Bisher erschien im Desktop beim ersten ffnen der
  zurckgeschriebenen Partition fters Mll - dieses Problem lie und
  lt sich jedoch durch einen einfachen Reset beheben.)

- Streamer/Restore verwendet nun nicht mehr die Diskettenseriennummer
  als Diskettenerkennung, sondern ausschlielich die binre Diskettennummer
  im Boot-Sektor ab Offset $C0.
  Damit hat sich auch das Problem mit der NEW-DISK-Funktion im Fehlerformu-
  lar erledigt (, das nmlich die Seriennummern durcheinanderbrachte).
  Kompatibilitt mit FCopy III ist jedoch weiterhin gegeben.

- Die Accessory-Speicherverwaltung hlt sich nun an die Atari-Empfehlung

Desweiteren hat sich in einem Test herausgestellt, da die Versionen < 2.07
des mit Diskus ausgelieferten HD-Drivers einen Fehler enthalten. Dieser
ist dafr verantwortlich, da beim Zurckschreiben eines Backups (Streamer/
Restore) von FCopy PRO der Computer abstrzt. Der Programmierer hat den
Fehler sogleich behoben: HD-Driver 2.07 arbeitet nun korrekt. Zu beziehen
(wie bisher) ber die Firma CCD.




[Neuigkeiten fr Version 1.0]

Im Folgenden finden Sie einige neue Verbesserungen am FastCopy PRO, die
leider erst nach dem Druck des Handbuchs gemacht wurden.


- Bei der Installation erstellt INSTALL.PRG entgegen dem Hanbuch nur das
  Programm <FCOPYPRO.PRG>. Dieses luft ebenfalls als Accessory: Kopieren
  Sie es und benennen die Kopie in <FCOPYPRO.ACC> um.
  Bei der Zusammenstellung der Dateien haben sich gegenber der Aufstellung
  im Handbuch folgende (kleine) nderungen ergeben:
    o <FCOPYPRO.ACC> erstellen Sie selbst durch Kopieren von
      FCOPYPRO.PRG -> FCOPYPRO.ACC
    o In musikalische Gensse kommen Sie mit dem Programm <TITELSNG.PRG>.
      Es ist eine nette Komposition mit digitalisierten Instrumenten.
    o Der BACKUP-Ordner enthlt NICHT das <INSTALL.PRG>-Programm!

- FCopy untersttzt jetzt auch die 10-MHz-FDC-Schaltung: das 12- und 13-
  Sektorformat ist ausgetestet. Dazu schalten Sie Ihre Laufwerkskonfigura-
  tion auf "HD 3.5" oder "HD 5.25". Beachten Sie in diesem Zusammenhang
  auch die Einstellung "High Density Recognition". Um eine Hyperdensity-
  Diskette zu formatieren, schalten Sie in der Disk-Configuration-Box
  "Density" auf "HD". Whlen Sie anschlieend ein Format bis zu 13
  Sektoren pro Track.

- Beim Formatieren von 10 SpT mit den Einstellungen
    Fast Format..... AUS		(normales Formatieren)
    Use Fast Headers AN	(Erzeugung von knstlichen Sektorkpfen)
  verwendet FCopy eine neue Spiralisierungstechnik (Dank an J.Stessun),
  die normalerweise gegenber den konventionellen Techniken 10% schneller
  ist.
  Einige HD-Laufwerke (etwa meins) sind fr diesen Trick zu langsam, so
  da sich die Zugriffsgeschwindigkeit sogar verschlechtert. Diesen Effekt
  bemerken Sie etwa beim Scannen einer solchen Disketten: Das sonst
  flssige Einlesen kommt ab und zu ins Stocken. In diesem Fall sollten
  Sie die Einstellung "Use Fast Headers" ausschalten.

  Hier eine Tabelle, die die Zugriffsgeschwindigkeiten der alten und
  der neuen Technik aufzeigt (getestet mit dem beiliegenden LESETEST.PRG):

            Alte Technik          Neue Technik         Neue Technik auf
            (Standard)                            zu langsamen Laufwerken
           ---------------------------------------------------------------
Laden:     |   20.7 s                 19.4 s            ~24 s            |
Speichern: |   21.7 s                 20.8 s            ~25 s            |
           - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Test:      |   20.8 KB/s              22.528 KB/s       ~15 KB/s         |
           ---------------------------------------------------------------


- "Problemkind": Die Datei-Auswahlbox von Martin Patzel, die sogenannte
  "FSELECT", sollten Sie vor dem Betrieb von FCopy in den Redraw-Modus
  schalten. Klicken Sie dazu in der Auswahlbox in die Titelzeile und klicken
  im nun erscheinenden Formular auf den Knopf "Redraw" und anschlieend auf
  "Save Options". Somit bernimmt die Patzelbox diese Einstellung auch fr
  die Zukunft.
  Bei den Funktion "Image Copy", "Save Config" und "Inspect Disk/Save/Load"
  verwendet FCopy die Datei-Auswahlbox. Dabei erwartet es anschlieend vom
  GEM eine Nachricht, die den neu aufzubauenden Bildschirmbereich angibt.
  Im Auto- und Fest-Modus der Patzelbox kommt diese Nachricht allerdings
  nie und somit wartet FCopy auf Godot...
  Keine Probleme gibt es u.a. mit der originalen und der Turbo-C Datei-
  auswahlbox.

- Die Funktion "More Options" erreichen Sie ber die Tastatur mit den Tasten
  <o> und <Leertaste>.

- Beachten Sie, da FCopy die Stepraten-Einstellungen im "More Options"-
  Formular auch dem Betriebssystem mitteilt. Besitzen Sie HD-Laufwerke,
  die im HD-Modus nur mit der Steprate 6 ms arbeiten, so sollten Sie auch
  im FCopy die Einstellung auf 6 ms schalten.

- Das Hilfsprogramm "HYDSEL" (Hyper Density Selection) zur Erkennung von
  Hyperdensity-Disketten sollten Sie mglichst nicht mit FCopy gleichzeitig
  betreiben.

- Das Folgende steht zwar auch im Handbuch, aber ich wiederhole es an dieser
  Stelle noch einmal: Erstellen Sie mit der "Streamer"-Funktion ein Backup
  von einer Ihrer Partitionen, so sollten Sie die Einstellung "Get Sectors"
  auf "used" stellen. In diesem Fall kopiert FCopy nur die belegten Sektoren
  der Partition. Die alternative Einstellung "all" veranlasst FCopy, alle
  Sektoren zu lesen - dies ist nur in speziellen Situationen empfehlenswert
  (wenn Sie z.B. auch bereits gelschte Dateien mitkopieren wollen oder die
  FAT defekt ist).
  Desweiteren empfehle ich Ihnen, bei der Erstellung des Backups mglichst
  viel Speicher frei zu haben (ca. 750 KByte bis 1 MByte).


Und nun wnsche ich Ihnen viel Erfolg,

                          Martin Backschat
