





Handbuch
zu
DATAlight 2.14


1  Zum Geleit	3
1.1  Die Vorgeschichte	3
1.2  Lieferumfang	4
2  Installation	5
2.1  Diskettenbetrieb	5
2.2  Festplattenbetrieb	5
2.3  Wechselplattenbetrieb	6
2.4  Programmkonflikte	6
2.5  Datensicherheit	8
3  Das Hauptprogramm	9
3.1  Programmstart und -ende	9
3.2  Funktion Laufwerke	10
3.2.1  Laufwerke neu komprimieren	10
3.2.2  Laufwerke Dekomprimieren	14
3.2.3  Laufwerke Optimieren	14
3.3  Funktion Formatieren	16
3.4  Funktion Einstellung	16
3.5  Funktion Komprimierart	19
3.6  Der Cachespeicher	21
3.7  Funktion Darstellung	22
3.8  Kommando Schlieen	23
3.9  Kommando Fensterwechsel	23
4  Deinstallation	23
5  Das Pseudo-Verzeichnis	23
6  Die Benutzeroberflche	24
6.1  Mentastaturbefehle	25
6.2 Tastaturbedienung von Dialogfenstern	25
6.3  Neue Objekte	25
6.4  Alarmboxen	26
6.5  Anpassung der Benutzeroberflche	26
7 Arbeitsweise von DATAlight	27

1  Zum Geleit

Datalight ist ein sehr leistungsfhiges, aber im Computeralltag unaufflliges Programm. Es 
wurde viel Arbeit in eine mglichst transparente Benutzerfhrung investiert. Dennoch ist ins-
besondere bei der Erstinstallation eine genaue Kenntnis der Arbeitsweise notwendig und eine 
gute Kenntnis der verwendeten Massenspeichermedien zumindest wnschenswert. Dieses 
Handbuch versucht alle Begriffe zu erklren und jedem die problemlose Installation und An-
wendung von DATAlight zu ermglichen. Dazu ist es aber unabdingbar, dieses Handbuch vor 
der Installation durchzuarbeiten. So kann man sich unntige Mhe sparen und die Mglichkeit 
unerfreulicher Erlebnisse durch Fehlbedienung oder Fehlanwendung minimieren.

Dieses Handbuch setzt die Erfahrung im Umgang mit ST-/STE-/TT-/FALCON-Computern vor-
aus, wie sie beispielsweise von den ATARI Handbchern vermittelt wird. Sollten trotzdem Fra-
gen offen bleiben, schreiben Sie und oder nutzen Sie unsere Hotline. Wir sind auch fr alle 
Hinweise und Erweiterungsvorschlge dankbar.


1.1  Die Vorgeschichte
BIOS ist, wenn man trotzdem lacht "Nein, blo nicht! - Das wird doch noch ein Ritt durch die 
Hlle." Mit diesem entschiedenen Satz habe ich Mitte 1990 davon Abstand genommen, ein 
Programm wie DATAlight zu entwickeln. Im Zuge der Entwicklung des Datenschutzpro-
gramms 1st Lock hatte sich die Frage, ob man die Daten auf der Festplatte nicht auch kompri-
mieren knnte, fast zwangslufig gestellt. Nach einer berlegung taten sich jedoch Abgrnde 
von Schwierigkeiten auf, die ich bereitwillig in ein "ist fast unmglich" steigerte. Die qulende 
zeitoptimierte Assemblerprogramierung, eingezwngt zwischen Betriebssystemaufrufen und 
BIOS-Treibern ist wahrlich kein Spa, sondern eher eine neumodische Variante archaischer 
Foltermethoden. Nichtsdestotrotz haben gute Freunde, mein Kontostand, mein berbordener 
Ergeiz und eine wohl deftige Portion Masochismus dazu gefhrt, da Sie jetzt das Programm 
DATAlight in den Hnden halten.

Martin A. Wielebinski
1.2  Lieferumfang

Zuerst sollten Sie in jedem Falle eine Sicherheitskopie der mitgelieferten DATAlight-Diskette 
erstellen. Bitte beachten Sie, da diese Diskette der allgemeinen Verwendbarkeit wegen ein-
seitig formatiert ist und daher mit dem im ATARI-Handbuch beschribenen Verfahren nur auf 
eine einseitig formatierte Diskette kopiert werden kann. Verwenden Sie fr alle folgenden 
Schritte nur die Kopie und verwahren Sie die Originaldiskette an einem sicheren Ort, um im 
Fehlerfall eine neue lauffhige Kopie erstellen zu knnen. Die Diskette enthlt mindestens fol-
gende Dateien:

DATALITE.PRG	-	DATAlight Startprogramm
DATALITE.ACC	-	DATAlight Accessory
DATALITE.SYS	-	DATAlight Programmcode
LIESMICH.TXT	-	Text ber nderungen/Erweiterungen
KONFLIKT.TXT	-	Text ber Kompatibilittsprobleme anderer Programme

Auerdem einen Ordner namens AUTO, in dem sich eine Kopie des Startprogramms 
DATALITE.PRG befindet. Da unsere Profukte stndig gepflegt und weiterentwickelt werden, 
kann das Handbuch nicht mit jeder Erweiterung Schritt halten. Zur Information ber den ak-
tuellen Entwicklungsstand finden Sie auf der Diskette eine Datei namens DATALITE.TXT, die 
Sie sich durch doppelten Mausklick anzeigen oder ausdrucken lassen knnen. Diese Datei 
sollten Sie sich unbedingt nach der Lektre des Handbuches und vor der Installation anse-
hen, um Erweiterungen Ihrer Programmversion ausnutzen und mit eventuellen nderungen 
besser umgehen zu knnen.

Ganz besonders wichtig ist es, da Sie die Datei KONFLIKT.TXT lesen. In dieser Datei finden 
Sie Programme aufgelistet, die Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit DATAlight haben. 
Hier handelt es sich in der Regel um Programme, die nicht sauber Programiert wurden oder 
nicht mit den von ATARI gsetzten Standards harmonieren. Nheres hierzu im Kapitel 2.4 Pro-
grammkonflikte. Falls auf Ihrer Original-Diskette weitere Dateien mit der Endung .TXT vorhan-
den sein sollten, lesen Sie bitte auch diese. Zumeist handelt es sich dabei um Beschreibun-
gen zustzlich mitgelieferter Programme oder Dateien.

Besitzer eines Modems knne auerdem jederzeit die aktuellen Informationen zu unseren 
Produkten in der Mailbox "Maus Bonn", Tel.: 0228/213230, abrufen. Dort besteht eine Gruppe 
"LOGILEX", die Sie auch als Gast lesen knnen. Hier knnen Sie uns auch Nachrichten und 
Anfragen hinterlassen.
2  Installation

Das zum Betrieb notwendige Treiberprogramm DATALITE.PRG ist zwar zu jedem Zeitpunkt 
startbar, aber fr den alltglichen Gebrauch ist es effektiver, wenn DATAlight automatisch ge-
startet wird und bereits im Rechner aktiv ist, sobald sich das GEM-Desktop auf dem Bild-
schirm zeigt. Damit das Programm automatisch gestartet wird, ist eine kleine Installation not-
wendig, die sich je nach Ausstattung Ihres Rechners unterschiedlich gestaltet.







2.1  Diskettenbetrieb

Fr den reinen Diskettenbetrieb ist es notwendig, da DATAlight auf Ihrer Start- bzw. Bootdis-
kette (die Diskette, die im Diskettenlaufwerk A liegt, wenn Sie Ihren Rechner starten oder den 
Reset auslsen) installiert wird. Sie knnen entweder die Accessories (Dateien mit der Be-
zeichnung .ACC) und die Programme im Ordner AUTO auf die DATAlight-Diskette kopieren 
oder aber DATAlight auf der bisherigen Startdiskette installieren. Wir beschreiben hier die 
zweite Mglichkeit:

Kopieren Sie, wie im ATARI-Handbuch beschrieben, die Dateien DATALITE.PRG, DATALI-
TE.ACC und DATALITE.SYS in das Wurzelverzeichnis Ihrer Startdiskette. Die Startdiskette 
drfte in den meisten Fllen bereits einen Ordner namens AUTO enthalten. Falls nicht, erzeu-
gen Sie einen, wie im ATARI-Handbuch beschrieben. Danach kopieren Sie nur die Datei DA-
TALITE.PRG, die sich ja nun bereits auf Ihrer Startdiskette befindet, in den Ordner AUTO. Hier-
zu ergreifen Sie mit der Maus die Datei, verschieben den Schatten ber den Ordner, worauf 
dieser invertiert wird und lassen den Mausknopf los. Die Datei DATALITE.PRG wird nun ko-
piert und das Programm ist danach einsatzfhig.

Wenn nun mit der so erstellten Startdiskette gebootet wird (Rechner einschalten oder Reset 
drcken), ist DATAlight einsatzfhig. Wenn in diesem Handbuch von Laufwerk(en) oder Parti-
tion(en) die Rede ist, so knnen Sie sich stattdessen das Wort Diskette(n) denken. Es wrde 
das Handbuch sehr unleserlich machen, wenn wir jedesmal alle Mglichkeiten aufzhlen wr-
den.

2.2  Festplattenbetrieb

Sollten Sie Ihre Festplatte grundstzlich von Diskette aus starten, erfolgt die Installation von 
DATAlight wie bei Diskettenbetrieb.

Ansonsten ist Ihre Festplatte bootfhig und verfgt ber mindestens eine bootfhige Partition. 
So wird das logische Laufwerk bezeichnet, von dem sich der Computer den Festplattentreiber 
und sonstige Systemprogramme nachldt. Wenn Ihnen nichts Gegenteiliges bekannt ist, kn-
nen Sie getrost davon ausgehen, da es sich um das Laufwerk mit dem Kennbuchstaben  C 
handelt. Dort befinden sich fast immer Accessories (Dateien mit der Bezeichnung .ACC), Sy-
stemdateien (Kennzeichnung .INF) sowie ein Ordner AUTO.

Um DATAlight zu installieren, kopieren Sie die Dateien DATALITE.PRG, DATLITE.ACC und 
DATALITE.SYS von der Diskette in das Wurzelverzeichnis Ihres Bootlaufwerks (zumeist C:). 
Die Bootpartition drfte in den meisten Fllen bereits einen Ordner namens AUTO enthalten. 
Falls nicht, erzeugen Sie einen, wie im ATARI-Handbuch beschrieben. Danach kopieren Sie 
nur die Datei DATALITE.PRG, die sich ja nun bereits auf Ihrer Startdiskette befindet, in den 
Ordner AUTO.

Wichtiger Hinweis: DATAlight erfordert einen zum ATARI Harddisktreiber AHDI 3.00 (oder 
hher) kompatiblen Festplattentreiber. Verwenden Sie im Zweifel lieber die Original ATARI-AHDI-Software. Bei Drucklegung im Juli 1992 lag AHDI in der Version 5.00 (ST/STE/TT) und in 
der Version 6.06 (FALCON) vor (weitere Informationen, insbesondere zu Festplattentreibern 
anderer Hersteller, finden Sie in der Datei LIESMICH.TXT).

2.3  Wechselplattenbetrieb

Auf Wechselplatten, die nicht zum Booten verwendet werden sollen, braucht DATAlight nicht 
installiert zu werden. Die Installation von DATAlight auf Wechselplatten, die zum Booten ver-
wendet werden sollen, erfolgt wie die Installation auf Festplatte (s.o.). Dabei mu jedoch 
beachtet werden, da die DATAlight-Dateien auf jeder Wechselplatte, die zum Booten verwen-
det werden soll, einzeln wie auf einer Festplatte installiert werden mssen.

Um sich berflssige Arbeit zu ersparen, sollte DATAlight zuerst auf nur einer Wechselplatte 
installiert werden. Anschlieend sollten die gewnschten Parameter eingestellt und gespei-
chert werden. Da die Einstellungen nun in der Datei DATALITE.SYS gespeichert sind, gelten 
sie durch das Kopieren auf die anderen Boot-Wechselplatten auch, wenn von diesen gebootet 
wird. Dadurch werden alle bootfhigen Wechselplatten einheitlich mit den gewnschten Vor-
gaben ausgestattet.

2.4  Programmkonflikte

Fr den Fall, da sich Ihr Rechner nach der Installation von DATAlight nicht mehr ordnungsge-
m booten lt, liegt der Verdacht nahe, da es sich um einen Boot-Programmkonflikt han-
delt.

Dies lt sich folgendermaen berprfen: Zuerst sollten Sie den Rechner aus- und wieder 
einschalten, um festzustellen, ob es tatschlich in der Startphase (dem sogenannten Booten) 
zu den Problemen kommt. Beachten Sie bitte, da das Netzteil vieler ST/STE/TT/FALCON-Computer so leistungsfhig ist, da Sie den Rechner mindestens eine halbe Minute ausge-
schaltet lassen sollten, um sicher zu sein, da der Speicher vollstndig gelscht ist.

Wenn die Probleme dann immer noch auftreten, sollten Sie von einer normalen Diskette star-
ten und dann erst die DATAlight-Diskette einlegen (Festplattenbenutzer starten bei ausge-
schalteter Gestplatte, schalten diese nach dem Erscheinen des Desktops ein und starten 
dann den Festplattentreiber von der Original-Harddisk-Startdiskette. Bei ATARI-Festplatten 
heit das Programm AHDI.PRG).

ffnen Sie den Ordner AUTO und sehen Sie nach, ob sich neben DATALITE.PRG noch ande-
re Programme darin befinden. Falls ja, schalten Sie diese aus, indem Sie den letzten Buchsta-
ben des Dateinamens ndern (also alle .PRG in .PRX umbennen). Danach sollten Sie noch 
auerhalb des Ordners alle Accessories abschalten (.ACC umbenennen in .ACX).

Auf einen danach folgenden Reset mu DATAlight sich installieren lassen. Falls das nicht so 
ist, so kontaktieren Sie bitte unsere Hotline.

Wenn DATAlight sich aber nun installieren lt, gilt es herauszufinden, welches Programm die 
Probleme verursacht hat. Eine wichtige Hilfe knnte hier die Datei KONFLIKT.TXT sein. Wenn 
die dort aufgefhrten Hinweise ebenfalls nicht ntzen, knnen Sie durch schrittweise Zurck-
benennung der einzelnen Dateien sowie anschlieenden Reset leicht ermitteln, welches Pro-
gramm die Probleme verursacht. Die Accessories knnen Sie hierbei alle auf einmal zurck-
benennen. Es ist im Grunde recht unwahrscheinlich, da eines von Ihnen die Probleme ver-
ursacht. Bei den Programmen im Ordner AUTO hingegen sollten Sie gewissenhaft prfen, ob 
Installation und Funktion sowohl von DATAlight wie auch von dem jeweilig umbenannten Pro-
gramm vollstndig gewhrleistet sind.

Nach Ermittlung der Programmunvertrglichkeit gilt es zuerst, die Mglichkeit, die Reihenfolge 
der Programme im AUTO-Ordner zu ndern. Wenn Sie DATAlight zuletzt hineinkopiert haben, 
so sollten Sie das andere Programm im AUTO-Ordner kopieren (ACHTUNG! Dabei unbedingt 
einen anderen Programmnamen angeben. Alte TOS-Versionen zerstren sonst die Kopie und 
das Original!). Deaktivieren Sie das Ursprungsprogramm (.PRX) und versuchen Sie dann, ob 
es mit der vernderten Reihenfolge der Programme luft.

Falls dies nicht der Fall sein sollte, bleibt Ihnen nur noch die Entscheidung, welchem Pro-
gramm Sie den Vorzug geben wollen. Bitte teilen Sie uns solche Unvertrglichkeiten mit, da-
mit wir, falls mglich, den Mistand beseitigen knnen.

Wir weisen in diesem Zusammenhang jedoch schon hier vorsorglich	darauf hin, da wir uns 
an die vorgegebenen Programierrichtlinien halten und deswegen nicht auf jedes brachial oder 
unsauber programierte Programm Rcksicht nehmen knnen.

2.5  Datensicherheit

Im normalen Umgang mit Ihrem Rechner knnen Sie ohne weiteres davon ausgehen, da die 
Sicherheit der gespeicherten Daten genauso gewhrleistet ist, wie ohne DATAlight. es gibt 
jedoch auch im normalen Betrieb ohne DATAlight Risiken fr die Datensicherheit. Eines dieser 
Risiken ist die Bettigung der RESET-Taste bzw. die Auslsung eines Resets ber Tastatur 
whrend des Speichervorganges. Hierdurch knnen Daten verloren gehen, da die Daten und 
die Information ber die Verwaltung der Daten auf dem Speichermedium an verschiedenen 
Stellen gespeichert sind und deshalb nur hintereinander gespeichert werden knnen. Wird 
der Reset nun nach Start des Speichervorgangs aber vor Abschlu der nderung der Verwal-
tungsstrukturen ausgelst, so passen die Verwaltungsstrukturen nicht mehr zu den gender-
ten Daten. Im Betrieb mit DATAlight bentigt das Speichern aufgrund der Online-Kompression 
unter ungnstigen Umstnden deutlich mehr Zeit als im Betrieb ohne DATAlight, so da die 
Zeit zwischen dem Schreiben der Daten und der nderung der Verwaltungsinformationen 
lnger wird. Dazu kommt, da bei Wahl der Option Komprimieren sobald Medium voll auch 
andere Daten, als nur die, die gerade gespeichert werden, durch die nun nachtrglich einset-
zende Komprimierung umstrukturiert werden. Deshalb wird die Zeitspanne bei einem Spei-
chevorgang, in der man durch Auslsung eines Resets Daten verlieren kann lnger als ge-
wohnt.

Als Benutzer des Computers knnen Sie diese Fehlerquelle jedoch vollstndig aus-
schlieen, indem Sie den RESET-Knopf nicht whrend eines Speichervorgangs betti-
gen.

Dieser Fehler kann brigens nicht durch den Absturz eines Programms oder Accessories 
verursacht werden, da in den Zeitabschnitten, in denen Datalight ttig ist, alle anderen Pro-
gramme vom Betriebssystem angehalten sind und ihre Arbeit erst nach vollstndigem Ab-
schlu der DATAlight-internen Aktionen wieder aufnehmen knnen. Strzt einmal ein Pro-
gramm im Speichervorgang ab, so kann auch in diesem Fall davon ausgegangen werden, 
da alle DATAlight-Funktionen ordentlich ausgefhrt worden sind, so da die Verwendung 
von DATAlight auch in diesen Fllen nicht zu einem erhhten Risiko fhrt.

Ein weiterer Punkt, der weniger die Datensicherheit auf dem Speichermedium selbst betrifft, 
wird in Kapitel 3.4 Einstellung behandelt. Er betrifft das Ignorieren von Betriebssystem-Fehler-
meldungen durch einzelne Anwendungsprogramme, was jedoch schlimmstenfalls dazu fh-
ren kann, da neue Daten nicht oder nur teilweise geschrieben werden knnen. Durch eine 
entsprechende Einstellung der Schalter kann diese Problematik unterbunden werden.
3  Das Hauptprogramm

DATAlight ist als residenter Treiber im shared-memory-Prinzip dazu ausgelegt, als AUTO-Ord-
ner-Programm, als GEM-Applikation und auch als Accessory mit ein und demselben Pro-
grammcode und -speicher auszukommen.

DATALITE.PRG ist ein Starterprogramm, das das Hauptprogramm DATALITE.SYS nachldt 
und startet oder, falls bereits installiert, direkt im Speicher aufruft. DATALITE.ACC ist brigens 
zu DATALITE.PRG bytegleich.

Die Benutzerschnittstelle wurde so konstruiert, da fast alle Funktionen sowohl in der GEM-Applikation als auch im Accessory verfgbar sind. Daher werden diese Funktionen hier auch 
gemeinsam erklrt.

3.1  Programmstart und -ende

DATAlight kann auf mehrere Arten gestartet werden. Der Normalfall sollte der automatische 
Start aus dem AUTO-Ordner sein. Diesen knnen Sie direkt nach der Installation durch Ver-
wendung des Resetknopfes oder durch Einschalten des Computers bei eingelegter Diskette 
auslsen. DATAlight wird eine Meldung ber seine Existenz ausgeben und ist danach im 
Rechner aktiv. Wenn Sie die automatische Installation verhindern wollen, halten Sie beim Boo-
ten eine der beiden Shift-Tasten gedrckt und DATAlight wird dann explizit nachfragen, ob es 
sich installieren soll.

DATAlight kann aber auch ganz normal durch einen Mausdoppelklick auf das Programm 
DATALITE.PRG gestartet werden. Falls DATAlight noch nicht installiert ist, fragt es nach, ob es 
sich installieren soll und ob es dann zum Programm verzweigen oder wieder zum Desktop 
zurckkehren soll. Wenn DATAlight bereits installiert ist, erscheint sofort das Hauptprogramm.

Falls beim Installieren nicht gengend Spei-
cher vorhanden sein sollte, wird DATAlight 
zuerst versuchen, den Cache-Speicher zu 
reduzieren (s. Kapitel 3.6 Cachespeicher). 
Falls der Speicherplatz dann immer noch 
nicht ausreicht, wird DATAlight sein trauriges 
Los beklagen und nicht aktiv werden. Um 
DATAlight bzw. den gesamten System mehr 
Speicher zur Verfgung zu stellen, knnen Sie 
Accessories und AUTO-Ordner-Programme 
abstellen, indem Sie die Endung der entspre-
chenden Dateinamen umbenennen (.ACC in 
.ACX, .PRG in .PRX, im Falle der Verwendung 
von XCONTROL.ACC auch .CPX in .CPZ) und 
danach den Resetknopf bettigen.
Sobald DATAlight im Rechner installiert ist, knnen alle Funktionen durch einen Programm-
start von DATAlight oder durch den Aufruf des Accessory-Eintrags in der Menleiste erreicht 
werden. Bitte beachten Sie, da manche Funktionen zustzlichen Speicherplatz bentigen 
und das Accessory diesen nicht erhlt, wenn eine Applikation bereits den gesamten Speicher 
fr sich reserviert hat (was zwar schlechter Programmstil, aber oft Realitt ist).

Um DATAlight wieder aus dem Speicher zu entfernen, mu DATALITE.PRG gestartet werden 
und bei der Anwahl des Menpunktes Beenden eine der Shift-Tasten gedrckt werden. Es 
erscheint dann eine Nachfrage, ob DATAlight wirklich aus dem Speicher entfernt werden soll.

3.2  Funktion Laufwerke

ber diesen Meneintrag bzw. den entsprechenden Accessory-Knopf erreichen Sie eine 
zentrale Funktion von DATAlight. Sie gibt die Mglichkeit, Speichermedien als komprimierbar 
zu kennzeichnen, nachzukomprimieren oder, falls gewnscht, wieder in gewhnliche Medien 
zurckzuverwandeln.

Nach Auswahl erscheint ein Dialogfenster, in 
dem die Laufwerke A: bis Z: dargestelllt sind. 
Nicht existente Laufwerke sind grau unter-
legt und nicht anwhlbar. Partitionen, die als 
komprimiert gekennzeichnet sind, werden 
durch einen vergrerten Knopf dargestellt.
Die Diskettenlaufwerke A: und B: erhalten dabei zuerst den Status, den die zuletzt eingelegte 
Diskette hatte. Die aktuell eingelegte Diskette wird erst dann berprft, wenn das Disketten-
laufwerk angewhlt wird.
Sie werden sicherlich bald merken, da es mglich ist, mehrere als komprimiert gekennzeich-
nete Laufwerke zugleich zu selektieren, unkomprimierte Laufwerke jedoch immer nur einzeln 
angewhlt werden knnen. Je nach Selektion sind dann in diesem Dialogfenster eine der drei 
folgenden Unterfunktionen anwhlbar.

3.2.1  Laufwerke neu komprimieren

Diese Funktion kann nur aufgerufen werden, wenn Sie ein unkomrimiertes Laufwerk gewhlt 
haben. Sie ndert die Formatiereung einer Diskette oder eines Festplattenlaufwerkes so, da 
das Betriebssystem und alle Anwendungsprogramme nun je nach gewhlter Einstellung von 
einer greren Kapazitt des Mediums ausgehen knne. Die Daten selbst sind zwar nach 
Abschlu von neu komprimieren noch nicht komprimiert, jedoch ist das Laufwerk zur Verwal-
tung komprimierter Daten vorbereitet. Sollten sich Daten auf dem Laufwerk befinden, so blei-
ben diese erhalten. Hierzu gibt es aber zwei Ausnahmen: Die eine wird in diesem Kapitel wei-
ter unten bei der Behandlung der Einstellungen besprochen. Die zweite betrifft die Datensi-
cherheit whrend des erstmaligen Komprimierens: Whrend dieser Zeit werden nhmlich eini-
ge Dateien, insbesondere die Daten, die fr die Verwaltung der Dateien wichtig sind, neu or-
ganisiert. Dieser Vorgang vollzieht sich zwar recht zgig, falls jedoch whrend dieses Vor-
gangs der Rechner seinen Dienst quittiert, weil etwa die Spannung im Stromnetz aus irgen-
deinem Grunde stark schwankt, der Strom ausfllt oder ein anderes Programm, das etwa pa-
rallel luft, den Rechner zum Absturz bringt, so sind die zu diesem Zeitpunkt noch nicht kom-
primierten Daten verloren.

Uns ist ein solcher Fall zwar noch nicht passiert oder bekannt geworden, doch ist es mglich 
und Sie sollten diese - wenn auch sehr geringe - Gefahr bedenken und sich von wichtigen 
Daten jedes Laufwerkes, das Sie neu komprimieren wollen, zuvor eine Sicherheitskopie anfer-
tigen. Dasselbe sollten Sie auf jeden Fall auch dann tun, wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr 
Festplattentreiber vollstndig zu AHDI 3.0 (oder hher) kompatibel ist. Sollte der von Ihnen 
eingesetzte Festplattentreiber von den Spezifikationen, die ATARI vorgegeben hat, abweichen 
und mit DATAlight Probleme bereiten, so machen sich diese Probleme i.d.R. schon beim erst-
maligen Komprimieren oder unmittelbar danach beim erstmaligen Zugriff auf das Laufwerk 
bemerkbar.

Bitte beachten Sie, da das Bootlaufwerk (meist C:), die Bootdiskette und auch die Original-DATAlight-Diskette nicht komprimiert werden sollten. Dies liegt darin begrndet, da kompri-
mierte Daten nur gelesen werden knnen, wenn der DATAlight-Treiber zuvor gestartet wurde. 
Wenn dieser jedoch selber auf einem komprimierten Laufwerk liegt, kann er nicht geladen 
werden, da das Laufwerk fr den Rechner zu diesem Zeitpunkt nicht lesbar ist. Aus diesem 
Grunde verlieren bootfhige Laufwerke durch die Komprimierung auch ihre Bootfhigkeit. Auf 
einen solchen Umstand weist DATAlight hin, so da der Umwandlungsvorgang abgebrochen 
werden kann. Nicht immer jedoch ist die Bootfhigkeit notwendig, denn manche Treiber mar-
kieren ohne zwingenden Grund alle Partitionen als bootfhig, was durch die o.g. Meldung 
angezeigt wird. Bei Disketten weist diese Meldung meist auf Bootsektorviren hin, die unbe-
dingt mit anderen Programmen beseitigt werden sollten.

Tip: Partitionieren Sie die Bootpartition nur so gro, da AUTO-Ordner und Accessories und 
eventuell einige Tools darauf Platz haben. Dann knnen Sie die Festplatte durch Kompri-
mierung noch besser ausnutzen.

Nach Anwahl der Funktion neu komprimieren erscheint dann das abgebildete Dialogfenster, 
das Aufschlu ber die aktuelle Struktur der Partition gibt und erlaubt, die Einstellung der 
neuen DATAlight-spezifischen Struktur vorzunehmen.

Zum besseren Verstndnis der Bedeutung dieser Einstellungen beschreiben wir im folgenden 
zunchst vereinfacht das Prinzip der Verwaltung der Daten auf dem Medium und wie es mg-
lich wird, spter mehr Daten darauf zu verwalten als zuvor.

Jede Diskette und jedes Laufwerk einer Festplatte hat eine bestimmte Speicherkapazitt. 
Damit dieser Speicherbereich schnell und effizient verwaltet werden kann, ist er in Sektoren 
unterteilt. Diese haben fr jedes Laufwerk eine einheitliche gre und sind durchnummeriert. 
Die kleinste mgliche Gre ist 512 Byte. Die Speicherkapazitt eines Laufwerks lt sich 
dadurch errechnen, da die Gre der Sektoren mit der Anzahl der Sektoren multipliziert wird. 
So macht es auch das Betriebssystem, wenn die Laufwerks-INFO-Funktion aufgerufen wird.

Soll nun auf einem Laufwerk mehr gespeichert werden, als die so zu errechnende Menge von 
Daten, so ist es zunchst notwendig, die Daten zu komprimieren, damit sie weniger Platz in 
Anspruch nehmen. Anderseits darf aber der Umgang von Programmen mit den von Ihnen 
verwalteten Daten nicht dadurch gestrt werden, da die Dateilnge reduziert wird. Dies htte 
nmlich zur Folge, da Programme, die aus der Dateilnge wichtige Informationen gewinnen, 
von falschen Voraussetzungen ausgehen, was zu Fehlfunktionen der Programme, schlimm-
stenfalls zu Datenverlust fhren kann. Besonders plastisch kann man sich dies bei Datenban-
ken mit fester Datensatzlnge vorstellen, in denen aus der Dateilnge die Zahl der Datenstze 
errechnet werden kann. Eine effiziente Methode von Datenbanken, schnell einen Datensatz zu 
laden, besteht auch darin, die Lage der Datenstze in der Datei in einer Tabelle zu verwalten. 
Durch die Komprimierung werden die Datenstze jedoch krzer und somit wrde sich auch 
die Lage der Datenstze in der Datei ndern. Die Folge wre ein heilloses Durcheinander und 
das Versagen fast jeder Datenbank, wenn direkt mit komprimierten Daten gearbeitet werden 
soll.

DATAlight hingegen hat dieses Problem nicht, da sowohl fr das Desktop als auch fr alle 
Anwendungsprogramme die Dateilnge konstant bleibt. Damit dennoch mehr Daten auf dem 
Laufwerk gespeichert werden knnen, mssen das Betriebssytem und alle Anwendungspro-
gramme aber wissen, da nun mehr Daten auf dem Laufwerk gespeichert werden knnen. Um 
dieses auergewhnlich hohe Ma an Kompatibilitt zu erreichen, ist es notwendig, gegen-
ber dem Betriebssystem den Anschein zu erwecken, das Laufwerk habe eine grere Kapa-
zitt. Dies geschieht, indem die Angaben ber die Zahl der Sektoren oder deren Gre (s.o.) 
erhht wird. Je nach Erhhung steigert sich dann die Speicherkapazitt des Laufwerkes.

In der Einstellbox, die nach Anwahl des Laufwerkes erscheint, kann also die Sektorgre und 
die maximal untersttzte Anzahl der Sektoren erhht oder auch verringert werden. Dies ge-
schieht durch Mausklick auf die Pfeilsymbole rechts und links des voreingestellten Wertes. 
wenn gleichzeitig zum Mausklick die Shift-Taste gedrckt wird, erfolgt die Weitervernderung 
in greren Schritten. Ein andauerndes Drcken der Maustaste bewirkt auch eine andauernde 
Vernderung des Wertes.

Auch die Anzahl der Eintrge im Wurzelverzeichnis kann gendert werden. Hierbei sollten Sie 
beachten, da im Wurzelverzeichnis, also in dem Verzeichnis, das Sie sehen, wenn Sie ein 
Laufwerk per Mausdoppelklick ffnen, nur soviele Dateien abgelegt werden knnen, wie Sie 
hier angeben. Nicht betroffen ist also Die Zahl der Dateien, die in Unterverzeichnissen bzw. 
Ordnern abgelegt sind. Die Einstellung fr das Wurzelverzeichnis kann spter nicht mehr ohne 
Datenverlust gendert werden, so da Sie diese Zahl nicht zu klein whlen sollten. Der Vor-
schlag von DATAlight sollte aber in der Regel ausreichen, so da nderungen dieser Einstel-
lung nur dann vorgenommen werden sollten, wenn hierfr ein besonderer Grund besteht.

Bei den brigen Einstellungen mssen einige 
Bedingungen beachtet werden:

Grundstzlich ist die Sektorenzahl der Wert, mit 
der die maximale Komprimierrate der Partition 
bestimmt werden sollte. Die zustzliche Pro-
zentangabe unterhalb der Einstellfelder gibt dabei 
den Maximalwert der zuknftigen komprimierten 
Kapazitt an, der beim apteren Arbeiten mit der 
Partition nicht berschritten werden kann. Ent-
sprechend den Daten, die hierauf gespeichert 
werden, sollte beim Bestimmen der Sektoranzahl 
die Prozentzahl zwischen 200 (z.B. Programme, 
Mewerte) und 400 Prozent (z.B. unkomprimierte 
Grafik, Datenbank, Sources) eingestellt werden.
Je nach der vorliegenden Partitionierung sowie den unten erwhnten Einschrnkungen kann 
es jedoch unmglich sein, den gewnschten Wert nur durch nderung der Sektorenzahl zu 
erreichen. In diesen Fllen kann man durch Erweiterung der Sektorengre Abhilfe schaffen.

Die nderung der Sektorgre hat jedoch einige Folgen: So mu sofort nach dem erzeugen 
der Partition ein Reset durchgefhrt werden, da sonst der Festplattentreiber vllig entgeistert 
reagieren kann. DATAlight weist hierauf jedoch zuvor hin und fhrt den Reset anschlieend 
selbstttig durch. Einschneidender jedoch ist die Tatsache, da bei einer Vernderung der 
Sektorengre alle Daten von der Partition beim Erzeugen gelscht werden. Aber auch dieser 
Umstand wird angemerkt. Zudem ist die Komprimierrate bei greren Sektoren geringfgig 
schlechter als bei kleineren (Bei 4096-Byte-Sektoren packt DATAlight ca 5% schlechter als bei 
512-Byte-Sektoren). All dies bedeutet, da es ratsam ist, die Vernderung der Sektorengre 
nur dann einzusetzen, falls sie unumgnglich ist.

Leider ist es aber auch eine Tatsache, da TOS-Versionen vor 1.04 sowie ltere Festplat-
tentreiber (AHDI vor Version 3.00) nicht in der Lage sind, Partitionen anzusteuern, die mehr als 
32767 Sektoren enthalten. Unter Umstnden knnten vllig veraltete Treiberprogramme sogar 
mit Sektorgren ber 512 Byte Schwierigkeiten bekommen. (In solchen Fllen raten wir je-
doch dringend zu einem Update des Festplatten-Treiberprogramms. Zur Drucklegung dieses 
Handbuches war AHDI 5.04 aktuell.)

DATAlight berprft selbstttig die TOS-Version und unterbindet gegebenenfalls eine Einstel-
lung von mehr als 32767 Sektoren. Aber auch bei hheren TOS-Versionen wird auf die ber-
schreitung dieser Grenze durch einen Hinweis aufmerksam gemacht. In der Voreinstellung 
wird DATAlight das Medium je nach den Mglichkeiten auf ca. 200 Prozent Vergrerung vor-
einstellen. Ist das nicht der Fall und liegt dieser Wert deutlich unter 200%, so ist das ein Zei-
chen dafr, da die Sektorgre erhht werden mu (s.o.).

Nach Bettigung des Buttons Erzeugen erhlt die Partition/Diskette ihr neue komprimiertes 
Format. Die Daten bleiben - zunchst unkomprimiert - erhalten, sofern nicht die Sektorgre 
gendert wurde. Bei dem Erzeugen von komprimierten Disketten wird DATAlight nachfragen, 
ob weitere Disketten erzeugt werden sollen, so da auch grere Diskettenstapel rasch kom-
primiert werden knnen.

3.2.2  Laufwerke Dekomprimieren

Diese Funktion kann gewhlt werden, wenn Sie ein 
oder mehrere komprimierte Laufwerke angewhlt 
haben. Wie der Name bereits sagt, knnen hiermit 
die Speichermedien aus dem DATAlight-Format 
wieder in gewhnliche Medien zurckverwandelt 
werden. Dies ist allerdings nur unter dem Verlust 
aller auf dem Medium befindlicher Daten mglich 
(Wie sollten doppelt soviel Daten auch auf einem 
normalen Medium untergebracht werden?).

Um unabsichtlichen Datenverlust zu vermeiden, wird fr jedes gewhlte Laufwerk eine Sicher-
heitsabfrage durchgefhrt. Bei der Dekomprimierung von Disketten wird DATAlight nachfra-
gen, ob weitere Disketten dekomprimiert werden sollen. So knnen auch grere Disketten-
stapel schnell abgerbeitet werden.

3.2.3  Laufwerke Optimieren

Diese Funktion kann gewhlt werden, wenn Sie ein oder mehrere komprimierte Laufwerke 
angewhlt haben. Mit dieser Funktion knnen Sie Laufwerke optimal nachkomprimieren, die 
entweder Manuell offline, alle Blcke online (s. Kapitel 3.5 Komprimierart) oder mit einem 
nur mig packenden Verfahren beschrieben wurden. Auerdem werden alle wichtigen Anga-
ben ber die komprimierten Laufwerke in dem abgebildeten Dialogfenster angezeigt (ersetzt 
die Funktion Statistik von DATAlight 1.xx).

Fr das Optimieren knnen folgende Parameter eingestellt werden:

Der Wahlknopf Speicherplatz optimieren sorgt dafr, da nicht wie sonst das aktuell einge-
stellte Komprimierverfahren verwendet wird, sondern das mit der Einstellung Optimal kompri-
miert wird. Auerdem werden die Daten soweit mglich angepat, was fr eine etwas bessere 
Komprimierrate sorgt als es mit der Online-Komprimierung alleine mglich ist. Hiermit lt sich 
also auch noch das letzte Byte aus der Partition herausquetschen.

Die nchste Einstellung Geschwindigkeit opti-
mieren ist in der Version 2.x noch nicht imple-
mentiert. Sie soll in einer spteren Version dafr 
Sorgen, da? die Daten so umsortiert werden, 
da der Zugriff sich beschleunigt. Dies ersetzt 
sogenannte Harddisk-Optimierer, die nicht auf 
DATAlight-Partitionen eingesetzt werden sollten 
(Sie funktionieren zwar, aber erreichen eher das 
Gegenteil, nmlich eine Zugriffsverlangsamung, 
da sie in Unkenntnis der DATAlight-Strukturen 
die Sektoren ziemlich verwrfeln). Die Verwen-
dung dieser Optionen bremst allerdings die Ar-
beitsgeschwindigkeit des Optimieren deutlich.

Die Einstellung ohne Fragen ist dann anwhlbar, wenn Sie mehrere komprimierte Laufwerke 
zugleich optimieren wollen. Normalerweise wird das Dialogfenster fr jedes Laufwerk einzeln 
angezeigt und erwartet dann die Eingabe von Optimieren oder Abbruch. Mit der Einstellung 
ohne Fragen werden jedoch alle gewhlten Laufwerke ohne Unterbrechung und weitere 
Nachfragen mit den eingestellten Parametern optimiert. So knnen Sie am Ende des Arbeit-
stages oder in einer Pause alle Partitionen optimieren lassen, ohne am Monitor verweilen zu 
mssen.

Bliebe noch die Pausen zu erklren, die in Werten von 0 bis 9 Sekunden einstellbar sind. Hier-
zu mu etwas weiter ausgeholt werden: Da das Optimieren ein unter Umstnden zeitaufwen-
diges Unterfangen ist, wre es frustierend, wenn der Rechner dabei die ganze Zeit blockiert ist 
(Ein gravierender Nachteil von DATAlight 1.xx). Das neue DATAlight arbeitet hingegen in einer 
Form von Multitasking mit dem Betriebssystem zusammen. So erfolgt die Optimierung sozu-
sagen scheibchenweise und DATAlight gibt zwischenzeitlich die Kontrolle an andere Program-
me ab. Dies ist selbst dann der Fall, wenn die Pause auf 0 Sekunden eingestellt wird.

Es ist jedoch stark von der Rechnerkonfiguration sowie dem gleichzeitig verwendeten Pro-
gramm abhngig, wie sehr es strt, da DATAlight dem Hauptprogramm periodisch Rechner-
zeit abknpft. In einer Textverarbeitung mag es angehen, wenn die Buchstaben manchmal mit 
Verzgerung auf dem Bildschirm erscheinen, in einem mausorientierten Grafikprogramm ist 
es weit rgerlicher, wenn Mausklicks versptet ankommen oder gar unterschlagen werden. In 
solchen Fllen empfiehlt es sich, DATAlight grere Pausen zwischen den Zugriffen zu gn-
nen, damit das Hauptprogramm genug Rechenzeit erhlt. Die Einstellung der Pause kann 
sogar vorgenommen werden, whrend DATAlight optimiert.

Es mag zwar sehr erstaunen, aber es ist sogar mglich, Daten auf diejenige Partition zu spei-
chern, die gleichzeitig von DATAlight optimiert wird. Allerdings sind diese Daten dann nach 
Abschlu des Optimierungslaufs noch nicht optimiert.

Durch Anwahl des Knopfes Abbruch oder durch Schlieen des Fensters wird der Opti-
mierungsvorgangs abgebrochen. Dies gilt analog auch, wenn die Optimierung im Accessory 
erfolgt und dabei ein GEM-Programm gestartet oder abgebrochen wird.

3.3  Funktion Formatieren

Mit Hilfe dieses Menpunktes knnen Disketten wie gewohnt oder direkt im DATAlight-Format 
formatiert werden. Hierbei knnen mehrere Formatierparameter eingestellt werden, die bereits 
aus anderen Formatierroutinen bekannt sein drften.:

So kann mit Disk A: oder Disk B: eingestellt werden, welches der beiden Diskettenlaufwerke 
zur Formatierung verwendet werden soll (falls mehrere vorhanden sind).

Sie knnen whlen, ob die Disketten 1-seitig, 2-seitig oder im HD-Format formatiert werden 
sollen. Die Wahlmglichkeiten sind dabei natrlich durch das angeschlossene Diskettenlauf-
werk begrenzt.

Interessanter ist dann schon die Einstellung 
der Spuren/Disk, die ATARI-blich auf 80 
Spuren voreingestellt ist. Bitte beachten Sie 
aber, da die Eingabe zu hoher Werte zur 
Beschdigung des Diskettenlaufwerks fh-
ren kann.

Zudem knnen statt der blichen 9 Sek-
toren/Spur auch 10 Sektoren gewhlt wer-
den, was allerdings auch nicht unbedingt 
von jedem Laufwerk untersttzt wird (zu-
meist klappt es aber).

Die Formatierfunktion ist so eingestellt, da Disketten, die sich nicht im ersten Versuch forma-
tieren lassen, bemngelt werden. Solche Disketten sind schon zum Zeitpunkt der Forma-
tierung schadhaft. Zwar kann durch entsprechend hufige Versuche - wie einige Formatierpro-
gramme und auch das Desktop dies standardmig tun - dennoch eine Formatierung durch-
gefhrt oder auch der Sektor als defekt markiert werden, jedoch hat es sich gezeigt, da sol-
che Disketten Zeitbomben fr Ihre Daten darstellen, da sie schneller defekt werden. Solche 
Disketten sollte man lieber von Anfang an aussortieren.

3.4  Funktion Einstellung

Mit dem Dialogfenster Einstellung knnen generelle Einstellungen von DATAlight vorgenom-
men werden.
Mit dem Wahlknopf nur erlaubte Sektoren kann bei allen Partitionen dafr gesorgt werden, 
da Zugriffe nur auf tatschlichvorhandene Sektoren erfolgen. Dies ist eine Sicherheits-
manahme, die bei der absichtlichen Verwendung von harten Tools wie Sektoreditoren, For-
matierern oder Partitionierern abgeschaltet werden sollte.

Der Wahlknopf alle Bootsektoren schtzen verhindert zuverlssig die Verbreitung von Boot-
sektorviren (Es werden nur nicht ausfhrbare Bootsektoren geschrieben). Wie auch beim vor-
hergehenden Schutz werden Sie bei einem spteren Aufruf von DATAlight darber informa-
tiert, da ein unzulssiger Zugriff stattgefunden hat.

Unter dem Titel Werte an TOS ist einstellbar, welche Gren DATAlight bei welchen Funktio-
nen an das Betriebssystem bzw. an andere Programme zurckgibt. Der nun folgende Ab-
schnitt mu hierzu leider etwas in Details der Programierung von DATAlight eingehen und 
mag daher nicht gerade allgemeinverstndlich sein. Es handelt sich dabei aber auch nur um 
die Beschreibung von Sonderfllen, deren Kenntnis fr den normalen Benutzer entbehrlich ist.

Die vorhandenen Einstellmglichkeiten beziehen 
sich auf die Tatsache, da das Betriebssystem im 
Grunde leider nicht darauf ausgelegt ist, Massen-
speichermedien zu untersttzen, die ihre Gre 
whrend des Betriebs verndern knnen. DATAlight 
jedoch tut genau dies. Schlielich ist zu Beginn 
noch nicht abzusehen, wie gut sich die Daten kom-
primieren lassen und wieviel Speicherplatz also tat-
schlich fr Daten und Programme zur Verfgung 
stehen.

Da die verschiedenen Betriebssystemversionen, wie auch etliche Programme die Informatio-
nen ber die Speicherplatzkapazitt der Laufwerke vllig unterschiedlich verwerten, bleibt es 
leider dem Benutzer berlassen, vorzugeben, welche Werte DATAlight bergeben soll.

Bei Wahl von abs. Minimum wird lediglich die physikalische Gre der Partition mitgeteilt. 
Diese Einstellung ist folglich die restriktivste.

Bei Wahl von akt. Minimum wird die Summe aus den bereits gepackten Daten und dem z.Zt. 
noch physikalisch freien Speicherplatz dieser Partition errechnet.

Bei der Wahl von Mittelwert wird die zu meldende Gre der Partition anhand der bisher auf 
dieser Partition erreichten Komprimierung errechnet. Dazu wird angenommen, da evtl. spter 
zu schreibende Daten genauso gut komprimiert werden knnen, wie die bereits auf der Parti-
tion befindlichen Daten.

Zuletzt und wohl nur fr Sonderflle kann der beim Erzeugen angegebene Maximalwert ein-
gestellt werden. Dieser Wert ist unabhngig von der tatschlichen Belegung und Komprimier-
barkeit der Daten und ist die extensivste Einstellung.
Um die Kapazitt bzw. Belegung einer Partition festzustellen, knnen drei Verfahren vom Be-
triebssystem oder anderen Programmen verwendet werden:
Das direkte Auslesen des Bootsektors wird zumindest nur von harten Disketten- oder Festplat-
tentools praktiziert. Da diese dann oft physikalisch auf die Partitionen zugreifen, sollte der 
Wert bei BOOT auf abs. Minimum begrenzt werden. ndern sollten Sie diesen Wert nur 
dann, wenn Sie mit dem Verfahren, das die bei dieser Einstellung betriebenen Programme 
verwenden, vertraut sind. Aber auch in diesem Fall sollte eine Abweichende Einstellung 
hchstens kurzzeitig benutzt werden, wenn z.B. ein Sektoreditor die hheren DATAlight-Sek-
toren nicht lesen mag. Insbesondere beim Lschen ganzer Partitionen mittels eines speziellen 
Harddisk-Tool (Zero) knnte eine andere Einstellung als abs. Minimum spter zu Datenverlu-
sten fhren.

Auch beim Lesen des BIOS-Parameter-Blocks (BPB) wird die Partitionsgre bertragen. Der 
BPB wird von etlichen massenmedien-orientierten Programmen benutzt, so z.B. von dem 
FAST-FILE-MOVER oder KOBOLD. Gerade KOBOLD aber (zumindest in den Versionen bis 
1.7) nimmt den BPB fr bare Mnze. Da KOBOLD auerdem (flschlich) darauf vertraut, da 
das Betriebssystem Schreibfehler immer selbst durch entsprechende Alert-Meldungen auf 
dem Bildschirm moniert, knnte es im Zusammenspiel mit DATAlight geschehen, da der 
Mangel an Speicherplatz und der damit verbundene Abbruch der Kopieraktion unterschlagen 
werden. Die optimale Einstellung, um dies zu verhindern, ist das akt. Minimum, was dafr 
sorgt, da immer genug Platz fr die neu geschriebenen Daten vorhanden ist.

Bleibt noch der Wert, der beim Aufruf der GEMDOS-Routine Dfree zurckgeliefert wird. Dieser 
Wert kann am freiesten eingestellt werden, da er nur von Applikationen aufgerufen wird, die 
fehlerhafte Dateizugriffe, wie den Abbruch eines Schreibvorganges aus Mangel an Speiche-
platz grundstzlich monieren (sollten). Dieser Wert ist auch fr die Anzeige bei dem Desktop-Meneintrag zeige Info... zustndig. Hier empfiehlt sich zumindest die Einstellung Mittelwert. 
Wenn sich jedoch herausstellen sollte, da ein bestimmtes Programm beim Speichern nicht 
oder nur einen Teil der Daten schreibt, so liegt der Verdacht nahe, da dieses Programm die 
Fehlermeldungen des Betriebssystems ignoriert, da es aufgrund vorheriger Analyse meint, es 
sei gengend Speicherplatz vorhanden. Solche Programme sind jedoch zum Glck Ausnah-
men und werden (auch ohne DATAlight) Probleme mit Hintergrundprogrammen oder Acces-
sories haben, die Daten speichern. Insbesondere unter Multitasking-Umgebungen werden 
diese Programme nicht fehlerfrei laufen knnen. Wird dennoch auf den Einsatz solcher Pro-
gramme wert gelegt, so sollte hier die Einstellung akt. Minimum verwendet werden. Noch 
sicherer wre ein Betrieb solcher Programme unter der Einstellung abs. Minimum, was je-
doch dazu fhren wrde, da der durch die Komprimierung von DATAlight zustzlich geschaf-
fene Speicherplatz diesen Programmen dann nicht mehr zur Verfgung steht. Sind Sie hinge-
gen sicher, da sie eingesetzten Programme bzw. das z.Zt. eingesetzte Programm die Be-
triebssystemfehlermeldungen korrekt auswertet, so kann bei DFREE auch die Einstellung 
MAXIMAL empfohlen werden. Dies ist insbesondere fr solche Programme interessant, deren 
gespeicherte Daten, die als Bit-Image direkt zu einem drucker oder einer Belichtungsma-
schine gesendet werden sollen.

Wer sich ber die Einstellungen nicht vollstndig sicher ist, sollte die hier gezeigte ver-
wenden oder eine Einstellung, die noch weniger Speicherplatz meldet (die Marken lie-
gen hher). Durch eine solche Einstellung wird auch sicher verhindert, da nicht exi-
stente Speicherbereiche angesprochen werden knnen.

Allerdings kann es gelegentlich passieren, da die Meldung Kein Speicherplatz mehr frei 
auftaucht, obwohl DATAlight noch etliche Kilobyte ausweist. In diesem Fall hat das Desktop, 
eine alternative Benutzeroberflche oder ein Programm 'mitgerechnet', wieviel Platz noch auf 
dem Laufwerk vorhanden ist und weigert sich, die Aktion weiter fortzufhren oder sogar 
schon, sie zu beginnen, weil es flschlich unterstellt, es sei nicht mehr gengend Speicher-
platz frei. In solchen Fllen reicht es, das jeweilige Programm dazu zu veranlassen, die Kapa-
zitt der Partition erneut festzustellen. Beim Desktop geschieht dies durch drcken der Taste 
Esc bei geffnetem Laufwerksfenster, bei KOBOLD geschieht dies durch zwischenzeitliches 
Deselektieren des Laufwerks. Ein Vorgehen, das immer hilft, ist das Verlassen der Applikation 
und ein erneuter Start. Anschlieend sollte dann nochmals versucht werden, die Speichero-
perateion durchzufhren. Im Regelfall hat sich das Betriebssystem, die Benutzeroberflche 
oder die Applikation dann auf eine realistische Partitionsgre besonnen.

Die Einstellung des Dialogfensters knnen vorbergehend mit OK oder dauerhaft mit Sichern 
bernommen werden.

3.5  Funktion Komprimierart

Das Dialogfenster Komprimierart erlaubt die Einstellung, wie und mit welchem Verfahren 
komprimiert wird. So ist whlbar, ob das Komprimieren Manuell offline erfolgt, also nicht zur 
Laufzeit, sondern nachtrglich durch Anwhlen des Kommandos Laufwerke und Optimieren. 
Diese Einstellung beschleunigt das Schreiben auf komprimierte Medien, da die Zeit fr den 
Komprimiervorgang vllig entfllt.

Ein guter Kompromi ist alle Blcke online, wobei 
DATAlight beim Schreiben nur groe Blcke kom-
primiert. Die sehr oft vorkommenden kleinen 
Schreibzugriffe auf Ordner o.. werden unkompri-
miert durchgefhrt, wodurch die Gesamtleistung 
deutlich steigt. Diese Einstellung, empfehlen wir als 
Standardeinstellung.

In den Fllen, in denen Zeit keine Rolle spielt, die 
Daten aber unter allen Umstnden auf das Medium 
passen sollen, kann Daten komplett online gewhlt 
werden. Hierbei sinkt die Geschwindigkeit deutlich, 
da dann bei jedem Minimalzugriff komprimiert wer-
den mu.
Leider wiederholt das Betriebssystem diese Zugriffe auch noch mehrfach ohne ersichtlichen 
Grund, so da dieselben Daten oft mehrfach geschrieben und damit bei jedem Zugriff neu 
komprimiert werden mssen. Insbesondere fr das Kopieren zahlreicher Dateien in Ordner 
hinein oder das Kopieren ganzer Ordnerhirarchien bringt diese Einstellung eine unangenehm 
starke Verzgerung.

Eine weitere Mglichkeit, sicherzustellen, da mglichst alle Dateien in einem Zuge auf das 
Medium geschrieben werden, ist die Verwendung des Wahlknopfes sobald Medium voll. 
Diese Einstellung empfehlen wir als Standardeinstellung. DATAlight beginnt dann, das Me-
dium zu komprimieren, sobald der unkomprimierte Speicherplatz nicht mehr ausreicht. Das 
Einsetzen dieser Funktion ist zumindest daran zu erkennen, da die Speichergeschwindigkeit 
pltzlich drastisch sinkt und ungewohnt viele Zugriffe auf das Medium stattfinden. Insbeson-
dere im Diskettenbetrieb kann es relativ lange dauern, bis der Speichervorgang beendet ist. 
Dies ist jedoch kein Fehler, sondern ein normales Verhalten von DATAlight beim Aufrumen. 
Beachten Sie bitte, da dieser Vorgang keinesfalls durch einen Reset, Herausnehmen der 
Diskette o.. unterbrochen werden darf, da der Speichervorgang noch nicht abgeschlossen 
ist und somit Datenverlust droht. Zwar ist dies auch bei der Verwendung normaler Medien so, 
wir weisen hierauf jedoch besonders hin, da die Dauer eines solchen Aufrumvorgangs Sie 
eher zu einem solchen Verhalten bewegen knnte. DATAlight rumt allerdings nur soweit auf, 
wie es zum Speichern der Daten notwendig ist. Daher sollten Sie nach Einsetzen des Aufru-
mens die Partition baldmglichst optimieren.

Unter dem Titel Verfahren ist einstellbar, mit welchem Packalgorithmus DATAlight die Daten 
packen soll. Die durchschnittlichen Packraten, Ein- und Auspackgeschwindigkeiten entneh-
men Sie bitte dem Dialogfenster in Ihrem Programm, das von dem hier abgebildeten Fenster 
abweichen kann.
Die Einstellung bezieht sich immer auf den aktuellen Stand von DATAlight. es ist also mglich, 
das Verfahren jederzeit zu ndern und somit eine Partition mit verschiedenen Verfahren zu 
beschreiben. Beachten Sie hierbei, da z.B. von einer mit Huffman komprimierten Partition 
nur langsam ausgepackt und damit gelesen werden kann, auch wenn als aktuelles Verfahren 
LZSS-Wurm gewhlt ist. Die neuerliche Komprimierung einer Partition ist nur durch die Kom-
mandos Laufwerke und Optimieren zu erreichen. Die als eigenes Verfahren aufgefhrte Op-
tion Optimal verwendet tatschlich nur die drei zuvor genannten, testet diese einzeln fr die 
jeweils zu komprimierenden Daten und whlt dann das fr die gerade zu speichernden Daten 
speicherplatzsparendste Verfahren aus. Diese Einstellung, empfehlen wir als Standardeinstel-
lung.

Bei den angegebenen Packraten in der Spalte KAP. sowie den Geschwindigkeitsangaben  
zum Packen in der Spalte PACK und zum Entpacken in der Spalte ENTPACK handelt es sich 
um Durchschnittswerte, die bei der Prfung von etwa 50 stndig genutzten Partitionen auf 
einem TT-030 mit TOS 3.06 gemittelt wurden (Cache eingeschaltet, DATAlight im TT-RAM, 
Plattentreiber AHDI 5.00). Je nach Art der zu packenden Daten knnen die Werte jedoch be-
trchtlich abweichen. Sie stellen also eher einen Richtwert dar, den Sie anhand ihrer eigenen 
Erfahrungen  relativieren knnen.

Die Einstellungen des Dialogfensters knnen vorbergehend mit OK oder dauerhaft mit Si-
chern bernommen werden.

3.6  Der Cachespeicher

Um die Strukturen einer Partition bearbeiten zu knnen, bentigt DATAlight im Rechner Ar-
beitsspeicher. Da Partitionen und damit auch ihre Strukturen in der Gre sehr stark schwan-
ken knnen (von einer 360-KB-Diskette bis zu Gigabytefestplatten), ist der Speicherplatz, den 
DATAlight hierfr reserviert, einstellbar. Diesen Speicherplatz nennen wir DATAlight-Cache.

Da dieser Speicher jedoch nicht immer voll bentigt wird, wird er zugleich dazu genutzt, einen 
Cache zu realisieren, der sich wiederholende Lese- und/oder Schreibzugriffe direkt im Spei-
cher und damit sehr schnell ausfhrt. Praktisch bedeutet das: Je mehr Speicher man dem 
DATAlight-Cache zur Verfgung stellt, desto schneller kann man mit komprimierten Laufwer-
ken arbeiten.

Nach Aufruf des Kommandos Cachespeicher 
kann dieser entsprechend der Rechner- und 
Festplattenumgebung eingestellt werden. Zum 
Beispiel kann bei einer Cache-Voreinstellung von 
16-K auf Partitionen mit bis zu 52-MB zugegriffen 
werden. Wechselplattenverwender sollten die 
Wechselplatte mit der grten komprimierten 
Partition einlegen, wenn sie den Cache mini-
mieren wollen.
Ansonsten wird DATAlight sich spter weigern, die groen Partitionen mit zu kleinem Cache 
anzusprechen. Dies wird in der Boot-Phase durch eine Meldung von DATAlight angezeigt. Mit 
der Taste w fr weiter wird die fr diese Meldung unterbrochene Bootphase fortgesetzt. Auf 
dem Desktop uert sich dieser Umstand darin, da sich das Laufwerk nicht ffnen lt.

Als Vorschlag fr die Cachegre wird immer das Doppelte des mindestens notwendigen 
Speicherbedarfs voreingetragen, da bei Werten, die darunter liegen, das Kopieren zwischen 
mehreren komprimierten Partitionen recht zeitaufwendig werden kann. Mehr kann aber nie 
schaden. Beim ersten Starten von DATAlight, oder wenn DATAlight in der Bootphase den 
Mangel an Cachespeicher angemerkt hat, reicht es hier aus, wenn Sie nach Anwahl des But-
tons Cachespeicher nur den Button Sichern anwhlen. Die vom Programm vorgeschlagenen 
Werte sind dann gespeichert. Die neue Cachegre wird allerdings erst beim nchsten Start 
von DATAlight beachtet, also etwa nach einem Reset.

In dem Dialogfenster Cachespeicher sind auerdem noch die GEMDOS-Systemcaches sow-
ie die Ordnerslots einstellbar. Die hierfr sonst oft verwendeten Programme CACHE???.PRG 
und FOLDR???.PRG werden bei entsprechender Einstellung in diesem Fenster durch die 
Verwendung von DATAlight berflssig und knnen aus dem AUTO-Ordner entfernt werden. 
Abhngig von der angeschlossenen Perepherie, sind hier ebenfalls Vorschlge fr die Mini-
maleinstellung voreingestellt. Auch hier gilt der Grundsatz: Je grer der Cache, desto schnel-
ler wird das Arbeiten mit Massenspeichermedien.

Sie sollten jedoch darauf achten, da alte TOS-Versionen (vor 1.4) kaum Gebrauch von den 
GEMDOS-Caches machen und sich ihre Einstellung dort einfach nicht lohnt.

Die Ordnerslots hingegen sind bei lteren TOS-Versionen (vor allem bis 1.04) besonders von 
Vorteil, da sich das Betriebssystem ansonsten (unabhngig von DATAlight) nach dem ffnen 
von 40 bzw. 80 Ordnern oder Dateien hoffnungslos verirrt (was sogar zu Datenverlust fhren 
kann).

Bitte beachten Sie, da alle Cacheeinstellungen durch Anwahl des Buttons Sichern gesichert 
werden mssen und die Caches erst nach dem nchsten Reset tatschlich installiert sind.

3.7  Funktion Darstellung

In dem Dialogfenster Darstellung knnen etliche Einstellungen an der Benutzeroberflche 
vorgenommen werden (s. auch Kapitel 6). So kann die Tastaturbelegung der Menleiste im 
Hauptprogramm variiert werden. Mit den Pfeilen knnen Sie alle Meneintrge  abrufen und 
im Eigabefeld Taste den gewnschten Buchstaben eingeben. Um zu erreichen, da ein Me-
neintrag keinen Tastaturbefehl annimmt, lschen Sie den Buchstaben.

Mit den darunterliegenden Umschaltknpfen knnen Sie whlen, wo die Dialog- und Alarm-
fenster auf dem Bildschirm erscheinen. So kann eingestellt werden, ob alle Fenster in der Bild-
schirmmitte zentriert werden oder unter der aktuellen Position des Mauszeigers erscheinen 
oder die Position beibehalten, die Sie ihnen letztmalig gegeben haben.

Mit dem Wahlknopf Grow-/Shrinkboxen kann ein-
gestellt werden, ob alle Fenstervernderungen 
durch die ATARI-blichen "fliegenden Rahmen" 
angezeigt werden oder nicht.

Der Wahlknopf eigenes Desktop wirkt sich nur im 
Hauptprogramm aus und ermglicht dort die Anzei-
ge eines grauen Hintergrundes (statt des entsetzli-
chen ATARI-Grn in den Farbauflsungen).

Mit dem Wahlknopf auch rechter Mausklick kann 
eingestellt werden, da die rechte Maustaste nicht 
nur in den unten liegenden Fenstern, sondern auch 
in dem aktiven Fenster verwendet werden kann. 
Das ist zwar nicht ganz GEM-konform, kann aber 
ein Vorteil sein (rechte Maustaste wirkt immer).


Mit dem Knopf Men-Tastaturbefehle im ACC kann eingestellt werden, ob die Tastenkoman-
dos zur Bedienung der Menleiste (Bedienung mit der Control-Taste) nicht nur im Hauptpro-
gramm, sondern auch dann wirken, wenn ein DATAlight-Fenster als Accessory geffnet ist. 
Der Vorteil ist die stete Verfgbarkeit der Befehle Schlieen, Fensterwechsel und Beenden. 
Der Nachteil ist, da man sich hierzu die Tastaturkommandos merken mu.

Der Wahlknopf Dialogprogramierung sichern bezieht sich auf all die Einstellungen, die mit 
der Benutzeroberflche vorgenommen werden knnen. Dies sind unter anderem die Einstel-
lung der Tastaturkommandos in Dialogfenstern, die Standardausgnge und die Fensterposi-
tionen (s. Kapitel 6 Benutzeroberflche).

Die Einstellungen des Dialogfensters knnen vorbergehend mit OK oder dauerhaft mit Si-
chern bernommen werden.

3.8  Kommando Schlieen

Mit diesem Meneintrag kann das gerade aktivierte Fenster geschlossen werden. Das wre 
zwar genausogut durch Anklicken der Schliebox in der linken oberen Ecke zu erreichen, 
aber der Vorteil ist, da diese Funktion durch den Meneintrag auch als Tastaturkommando 
verfgbar wird und somit eine reine Tastaturbedienung untersttzt.

3.9  Kommando Fensterwechsel

Mit dieser Funktion kann man alle offenen DATAlight-Fenster durchgehen, um an das ge-
wnschte heranzukommen. Auch dieser Meneintrag dient somit lediglich dem Komfort der 
dadurch mglichen Tastaturbedienung.

4  Deinstallation

In seltenen Fllen mag es sinnvoll sein, den DATAlight-Treiber zwischenzeitlich aus dem Spei-
cher zu entfernen. Damit dafr nicht nderungen im AUTO-Ordner notwendig sind, verfgt 
DATAlight ber die Fhigkeit sich selbst zu deinstallieren. Dies geschieht whrend des Verlas-
sen des Programms mittels des Menpunktes Quit. Bitte halten Sie eine Shift-Taste gedrckt 
whrend Sie diesen Menpunkt bettigen. Der DATAlight-Treiber ist anschlieend aus dem 
Speicher entfernt. Komprimierte Laufwerke Knnen nun nicht mehr verwendet werden und bei 
deren Anwahl erscheint das Pseudoverzeichnis (s. Kapitel 5).

5  Das Pseudo-Verzeichnis

Wenn versucht wird, ein komprimiertes Medium ohne den aktivierten Treiber DATALITE.PRG 
anzusprechen, wird ein Pseudoverzeichnis dargestellt.


In dem GEM-Fenster oder der 
GEM-Dateiauswahlbox erschei-
nen je 8/16/32 Eintrge LOGI-
LEX und DATALITE.2, die sich 
in keiner Weise ansprechen 
oder etwa lschen lassen und 
auch beim Aufruf der Info-Funktion als leere Eintrge 
ausgewiesen werden. Dieses 
Verzeichnis weist darauf hin, 
da vor der Verwendung die-
ses Mediums DATAlight akti-
viert werden mu und schtzt 
die komprimierten Dateien 
wirksam gegen versehentliche 
nderungen.

Allerdings existieren ein paar Festplattentreiber, die bei Aufruf der BIOS-Funktion Getbpb nicht 
den Bootsektor auswerten, wie es eigentlich der Fall sein sollte. Bei Verwendung dieser Plat-
tentreiber erscheint nicht das Pseudoverzeichnis, sondern ein sinnloses Durcheinander von 
Zeichen. Dies kann in seltenen Fllen leider auch das Betriebssystem in die Knie zwingen.

Abhilfe: Verwenden Sie einen anderen Treiber bzw. ein verbessertes Update oder ffnen Sie 
keine komprimierten Partitionen, wenn DATAlight nicht aktiv ist.

6  Die Benutzeroberflche

Die Oberflche von DATAlight ist mit Dialogfenstern ausgestattet, die den generellen Trends 
der erweiterten GEM-Dialogboxen folgten. Sie bieten unter anderem eine vollstndige Tasta-
turuntersttzung, sowie die Mglichkeit, sie den eigenen Ansprchen und Gewohnheiten an-
zupassen.

Um zu erreichen, da DATAlight nicht nur im Hintergrund, sondern tatschlich parallel mit 
anderen Programmen zusammenarbeitet, wurde die gesamte Benutzeroberflche in der Form 
sogenannter nicht-modaler Dialoge realisiert. Fr den Benutzer bedeutet dies, da die von 
GEM gewohnten Dialogboxen erhalten bleiben, nun aber stets als Fenster verfgbar sind. Die 
Vorteile liegen auf der Hand: Bei der Verwendung als Accessory kann die Benutzung jederzeit 
unterbrochen und spter fortgesetzt werden. Und nur so ist es betriebssystemkompatibel 
mglich, das Optimieren oder Formatieren parallel zu anderen Programmen laufen zu lassen.

Es mu nur darauf geachtet werden, da immer ein Fenster unbenutzt bleibt, ansonsten er-
folgt ein Hinweis, da Fenster geschlossen werden sollten. Mindestens ein Fenster mu zur 
Verfgung stehen, weil auch die Alarmboxen als Fenster realisiert wurden.

Die Benutzung der Fenster erfolgt, wie von normalen GEM-Dialogen gewohnt, grundstzlich 
mit der linken Maustaste. Mit der rechten Maustaste knnen auerdem auch Fenster bedient 
werden, die nicht oben liegen (hnlich wie im ATARI-Desktop, wo jedoch zuerst die rechte 
und dann zustzlich die linke Maustaste gedrckt werden mu). Die entsprechende Funktion 
wird durchgefhrt, das Fenster selbst wird jedoch bei dieser Verwendungsart nicht nach vorne 
geholt (genau wie im Desktop wird ein rechter Mausklick allerdings nur dann erkannt, wenn 
irgendein DATAlight-Fenster im Vordergrund steht).

Bei den Parametern der Funktion Darstellung (s. Kapitel 3.7) lt sich einstellen, ob die rech-
te Maustaste auch im aktiven Fenster benutzt und dann gut als generelle Maustaste verwen-
det werden kann.

6.1  Mentastaturbefehle

Alle Meneintrge des Programms DATAlight knnen auch ber die Tastatur aufgerufen wer-
den. Hierzu drckt man die Taste Control sowie den Buchstaben, der rechts im Meneintrag 
neben dem Zeichen '^' steht.

Sie knnen diese Buchstaben auch nach eigenen Vorlieben einstellen, indem Sie die Funktion 
Darstellung (s. Kapitel 3.7) whlen. Durch das in dieser Funktion ebenfalls mgliche Abspei-
chern der Dialogeinstellungen werden ihre Eingaben dauerhaft bernommen. Ebenfalls in der 
Funktion Darstellung kann eingestellt werden, ob die Mentastaturbefehle auch im Accessory 
aufrufbar sind. Sozusagen eine whlbare Arbeitserleichterung fr diejenigen, die oft DATAlight 
aufrufen.

6.2 Tastaturbedienung von Dialogfenstern

Abgesehen von der Taste Return, mit der der fett umrandete Standardausgang (Defaultbut-
ton) gewhlt werden kann, ist der in fast jedem Fenster vorhandene Knopf Abbruch generell 
durch Verwendung der Taste Undo whlbar.

Fast alle weiteren Knpfe und Bedienelemente sind mit einem unterstrichenen Buchstaben 
versehen, durch den sie direkt angewhlt werden knnen. Die Eingabe des unterstrichenen 
Zeichens mu bei gedrckter Alternate-Taste erfolgen. Bei der Tastaturbedienung wird genau 
wie bei den Mentastaturbefehlen nicht zwischen Klein- und Grobuchstaben unterschieden.

6.3  Neue Objekte

Mittlerweile wohl fast schon Standard sind die sogenannten Check- und/oder Radiobuttons. 
Checkbuttons sind quadratisch und fr gewhnlich mit einem rechts vor dem Quadrat stehen-
den Text versehen. Sie knnen an- oder ausgeschaltet werden und ihr Zustand wird durch ein 
Kreuz im Quadrat angezeigt.

Die runden Radiobuttons jedoch kommen nie einzeln vor: Ihr Name stammt von den alten 
Dampfradios, wo man aus der Reihe von Stationsschaltern immer nur einen whlen konnte. 
Genau diesem Zweck dienen auch die Radiobuttons. Sie erlauben, einen von mehreren Zu-
stnden anzuwhlen. Sowohl Check- wie auch Radiobuttons sind in den Dialogfenstern auch 
durch Mausklick auf den dazugehrigen Text whlbar.

Des weiteren bieten manche Dialoge auch Numberbuttons, in denen ein numerischer Wert 
durch das Anklicken der Pfeile links und rechts von dem Wert einstellbar ist. Durch Festhalten 
der Maustaste bewegt sich der Wert weiter in die gewnschte Gre. Wenn gleichzeitig zum 
Mausklick die Shift-Taste gedrckt wird, erfolgt die Wertvernderung in greren Schritten. 
Beachten Sie ferner, da die Werte Minimal- und Maximalgrenzen kennen und ihre Vern-
derung nicht notwendigerweise linear erfolgt (wie etwa die Sektorgre im Dialog Laufwerk 
neu komprimieren).

6.4  Alarmboxen

Alarmboxen erscheinen vom Layout wie von GEM gewohnt, verfgen aber ber all die erwei-
terten Funktionen von anderen DATAlight-Dialogfenstern. Als einzigen Gegensatz haben 
Alarmboxen jedoch keine Close-Box (Die Ecke in einem Fenster links oben, mit der sich das 
Fenster gewhnlich schlieen lt). Manche Abfragen wren sonst schlicht unentscheidbar 
(z.B. Ist Medium ein- oder zweiseitig formatiert?).

Auerdem besteht das Problem, da manche Fehlermeldungen DATAlight-intern modal sein 
mssen (Was sollte z.B. geschehen, wenn der Benutzer bei der Meldung "Fehler beim Opti-
mieren. Weiter, Abbruch" das Optimieren nochmals beginnt?). Dieses Problem wurde gelst, 
indem die Alarmboxen von DATAlight allen anderen Dialogen bergeordnet sind. Sobald eine 
Alarmbox auf dem Desktop erscheint knnen andere DATAlight-Fenster nicht mehr nach oben 
geholt werden und auch nicht mit der rechten Maustaste bedient werden (Fenster von ande-
ren Programmen sind hiervon selbstverstndlich unberhrt).

Um dies dem Benutzer zu signalisieren, wird bei dem Versuch, ein anderes DATAlight-Fenster 
zu aktivieren, die Alarmbox ber dem angecklickten Fenster zentriert. Erst nach Beantwortung 
der Alarmbox kann mit DATAlight weitergearbeitet werden.

6.5  Anpassung der Benutzeroberflche

Die Tastaturkrzel zum Anwhlen von Buttons sind nach eigenem Belieben einstellbar. 
Klicken Sie bei gedrckter Alternate-Taste mit der Maus auf den Buchstaben, den Sie als Ta-
staturkrzel verwenden wollen. Der Buchstabe wird sofort unterstrichen und ist nunmehr als 
Krzel verwendbar. Wenn sich jedoch nichts ndert, dann ist der angewhlte Buchstabe be-
reits von einem Button belegt. Dann mssen Sie zuerst das Tastaturkrzel des anderen But-
tons ndern.

Wenn Sie verhindern wollen, da ein Button ber ein flinkes Krzel erreichbar ist, klicken Sie 
einfach bei gedrckter Alternate-Taste auf den unterstrichenen Buchstaben und das Krzel 
verschwindet. Dies empfielt sich bei unwiderrufbaren Kommandos wie z.B. Formatieren.

Auch der sogenannte Standardausgang (Defaultbutton), der auf die Return-Taste reagiert, 
kann selbst bestimmt werden. Halten Sie sowohl die Shift- wie auch die Alternate-Taste ge-
drckt und klicken Sie mit der Maus auf den gewnschten Button. Wenn Sie keinen Standard-
ausgang wnschen, klicken Sie bei gedrckter Shift- und Alternate-Taste den bisherigen Stan-
dardausgang an und er verwandelt sich dann in einen gewhnlichen Button.

Durch Sichern in der Funktion Darstellung werden die gewhlten Einstellungen dauerhaft 
auch zuknftig verwendet. OK bernimmt die Einstellungen nur bis zum nchsten Reset.

7 Arbeitsweise von DATAlight

DATAlight arbeitet grtenteils auf der Ebene des BIOS. Das heit, dem Rechner und weiteren 
Teilen des Betriebssystems wird vorgegauckelt, da ein weitaus greres Medium vorhanden 
ist, als es der Wirklichkeit entspricht. Die nun tatschlich eintreffenden Daten werden zu 
Blcken zusammengefat und komprimiert auf dem Medium gespeichert. DATAlight mu hier-
zu eine eigene Referenzliste hnlich der FAT des Betriebssystems verwalten und bei nderun-
gen abspeichern. Wenn Daten wieder gelesen werden sollen, wird ihre tatschliche Position 
der Liste entnommen, der Block wird wieder entpackt und die angeforderten Daten werden 
ausgegeben.

Wenn DATAlight installiert ist, knnen die komprimierten Medien durchaus mit einem Disk-
monitor oder hnlichen Programmen bearbeitet werden. Die einzige Voraussetzung ist, da 
die Programme Betriebssystemfunktionen nutzen und die Hardware nicht direkt ansprechen. 
Auf dem ATARI gehrt es aber glcklicherweise zum guten Programierstiel, direkte Hardware-
zugriffe zu unterlassen.

Eine beliebte Funktion von Diskettenmonitoren ist allerdings DATAlight zum Opfer gefallen: 
Das Restaurieren gelschter Dateien. Sie knnen die Funktion zwar ausfhren, aber ob die 
Datei danach tatschlich ihren ursprnglichen Inhalt zurckerhlt, ist ungewi. Insbesondere 
bei greren Dateien (jenseits 32 KB) oder nach greren Lschoperationen enthalten da-
nach restaurierte Dateien sehr viele Nullbytes. Dies liegt im Konzept komprimierter Medien 
begrndet und ist leider wohl kaum zu vermeiden.

DATAlight wurde unter Bercksichtigung aller erdenklicher Konfigurationen entwickelt und 
ausfhrlich getestet. Es wurde so ins Betriebssystem eingebunden, da alle Lese- und 
Schreibzugriffe auf logische Laufwerke von DATAlight berwacht werden. Dies ermglicht al-
len Anwenderprogrammen, strungsfrei mit komprimierten Medien arbeiten zu knnen. Auch 
die groe Vielfalt systemnaher Programme drfte weder die Arbeit von DATAlight beeintrchti-
gen noch selbst beeintrchtigt werden.

Komprimierte Medien weichen jedoch in ihren Verwaltunsstrukturen stark von normalen Me-
dien ab. Solange nur logisch auf die Laufwerke zugegriffen wird, kann DATAlight die Zugriffe 
kontrollieren, so da die Arbeit an den Dateien und Daten nicht problematischer ist es als es 
bereits bei normalen Medien der Fall ist. Lediglich physikalische Zugriffe, die von normalen 
Anwenderprogrammen nicht benutzt werden drfen, knnen von DATAlight nicht gesteuert 
werden. Solche Zugriffe werden jedoch allenfalls durch spezielle Profi-Funktionen ausgetftelt 
arbeitender Disk- und Festplattenmonitore genutzt, die ohnehin nur von Spezialisten verwen-
det werden sollten.