* BITTE AUSDRUCKEN * BITTE AUSDRUCKEN * BITTE AUSDRUCKEN * BITTE AUSDRUCKEN * 


                            S C O O T E R - P C B                             
                            =====================

                            Demoversion 2.1 Color


Die folgende Demodiskette ist voll funktionsfhig bis auf das Speichern von 
Platinen. Sie knnen also alles nach Herzenslust ausprobieren, auch das 
Drucken, Plotten und den Autorouter. Um Ihnen den Einstieg in Scooter-PCB 
ohne Handbuch etwas zu erleichtern, werden im folgenden Text die Men-
punkte und die verwendeten Begriffe im "Telegrammstil" kurz erlutert. An-
schlieend finden Sie ein praktisches Beispiel, wie Sie mit der Demoversion
eine kleine Platine entflechten knnen. Sie sollten diesen Text ausdrucken,
da Sie sich unmglich alles merken knnen (9 Seiten).

Hardwarevoraussetzungen:
========================

Die Demoversion von Scooter-PCB luft auf allen Atari-ST, -STE und -TT 
Rechnern mit mindestens 1 Megabyte RAM und beliebiger Auflsung (> 640*400
Punkte). TOS-Versionen >= 1.4 werden empfohlen, sind aber nicht Voraussetzung.
Diese Demoversion entspricht der Farbversion von Scooter-PCB. Sie
untersttzt den 2-, 16- und 256-Farbenmodus des TT's, Falcons oder
Grafikkarten.

Die Disketten:
==============

Wenn Sie bis hierher gekommen sind, haben Sie entweder zwei Disketten vor sich 
liegen, eine Programm- und eine Datendiskette, oder ein Verzeichnis auf der 
Festplatte mit dem Namen SCOOTER.PCB.

Folgende Programme sind enthalten:

SCOOTER.PRG     - Scooter-PCB Hauptprogramm
PRINTER.PRG     - Druckertreiber
PLOTTER.PRG     - Plottertreiber
TRANSFER.PRG    - Hilfsprogramm zur bersetzung von Verbindungslisten
PLATINE.PRG     - Konverter fr PLATINE-ST-Dateien

Zustzlich befinden sich dort zwei Verzeichnisse mit den Namen "MAKROS" und 
"PLATINEN". Im Verzeichnis "MAKROS" finden Sie eine kleine Auswahl der ber 
500 mitgelieferten Bauteile. Im Ordner "PLATINEN" befinden sich einige Bei- 
spielplatinen sowie Platinen, auf denen einige der mitgelieferten Bauteile 
abgebildet sind.


Die Menpunkte:
===============

Wenn Sie Scooter-PCB starten, sehen Sie die vllig mengesteuerte Oberflche 
auf dem Monitor. Hufig verwendete Funktionen befinden sich im Seitenmen 
neben dem Fenster, so da sie mit der Maus schnell erreicht werden knnen. 
Weniger hufig verwendete befinden sich im Hauptmen oberhalb des Fensters.

Hier nun die Kurzbeschreibung aller Menpunkte im Hauptmen:

Desk:                   Informationen ber Scooter-PCB
=====

Datei:
======  
neue Platine:           Arbeitsspeicher lschen
Platine laden:          Laden einer Platine
Platine sichern:        Sichern einer Platine (nicht in Demoversion)
sichern als...:         unter einem anderen Namen speichern (nicht in Demo- 
                        version)

Verbindungsliste laden: Laden einer Verbindungsliste im Multiwire-Format
Datei lschen:          Datei lschen
=> Druckprogramm:       Wechseln zum Druckprogramm PRINTER.PRG
=> Plotprogramm:        Wechseln zum Plottertreiber PLOTTER.PRG
Ende:                   Programm beenden

Makro:
======
... laden:              Laden eines Makros. Linke Maustaste: plazieren. 
                        Rechte Maustaste: drehen. 
... laden zum ndern:   Laden eines Makros. Makro kann nun editiert werden.
... sichern:            Sichern im Makroformat.
Makro lschen:          Lschen eines Makros auf der Platine.
Name ndern:            Makros Namen zuweisen (z.B. IC1).
Wert ndern:            Makros Werte zuweisen (z.B. 100nF).
SMD-Layerwechsel:       Transfer eines Makros auf die jeweils andere Plati- 
                        nenoberflche (z.B. SMD-Bauteil von der Lt- auf die 
                        Bauteilseite).   

Raster:
=======
sichtbar:               Hintergrundraster ein- oder ausblenden
Einheit:                Einheit der angezeigten Koordinaten whlen. Hier wird 
                        nicht die Rastergre auf Millimeter eingestellt, 
                        sondern nur die Einheit der rechts oben eingeblende- 
                        ten Mauskoordinate.
Raster: 0.050":         Einstellen des Hintergrundrasters. Wird dieser Men-
                        punkt angewhlt, so erscheint eine Dialogbox, in die  
                        der gewnschte Rasterwert eingegeben werden kann.     
                        Hier knnen auch Millimeter-Raster eingestellt wer-
                        den. Geben Sie dazu z.B. "2.75mm" ein.
 0.001"
   :                    Voreingestellte Rasterwerte zur schnellen Anwahl.
 0.500"

Pins:
=====
Namen sichtbar:         Ein- oder ausblenden der Pin/SMD-Namen
Auendurchmesser:       Auendurchmesser fr Pins einstellen
Bohrdurchmesser:        Bohrdurchmesser fr Pins einstellen
Pinform:                Auswahl der mglichen Pinformen
Auendurchmesser:       Auendurchmesser fr Vias einstellen
Bohrdurchmesser:        Bohrdurchmesser fr Vias einstellen
Viaform:                Auswahl der mglichen Viaformen
SMD:                    Gre der SMD-Pads einstellen

Breite:                 Linienbreite der Leiterbahnen festlegen.
=======

Extras:
=======
Textgre:              Textgre festlegen
Text ndern:            ndern von bestehenden Texten
Textgre ndern:       ndern der Textgre von bestehenden Texten
Leiterbahnbreite:       Breite bereits verlegter Wire-Segmenten ndern
Ltaugen ndern:        Nachtrgliches ndern von Pins/Vias
SMD-Pad ndern:         Nachtrgliches ndern von SMD-Pads

Layer wechseln:         Element auf den aktuellen Layer transferieren mit 
                        Lschen berflssiger Vias
Spule erzeugen:         Erzeugen einer Leiterbahnspule
Puffergre:            Einstellen der internen Puffergre
Nullpunkt setzen:       Nullpunkt der Koordinatenanzeige setzen
Dichte-Verteilung:      Luftliniendichte der Platine anzeigen
Statistik:              Platinenstatistik
Layer umbenennen:       aktuelle Ebene umbenennen
Fllmuster ndern:      ndern des Darstellungsmusters eines Layers
Tabellen ndern:        Hiermit knnen die voreingestellten Pop-Up-Mens ge- 
                        ndert werden und hufig bentigte Werte abgelegt 
                        werden.
Voreinstellung...:      Voreinstellung von Scooter-PCB beeinflussen und ab- 
                        speichern. Pfade ndern.


Layer:                  Aktiven Layer auswhlen.
======
Hinweis: Ein Layer kann grundstzlich immer mit den Funktionstasten gewech- 
selt werden, auch whrend der Bearbeitung einer Funktion (z.B. "Wire"). Mit 
F1 bis F10 werden die Layer 1 bis 10 und in Verbindung mit der Shift-Taste 
die Layer 11 bis 20 angewhlt. 

Autorouter:
===========
Ratsnest:               Luftlinienlngen durch Neuverknpfungen minimieren 
                        (Reconnect)
Einseitig:              Die Platine soll einseitig geroutet werden
Doppelseitig:           Die Platine soll doppelseitig geroutet werden
Router-Strategie:       Whlen des Knickwinkels (90 Grad oder 45-90 Grad), 
                        Vorzugsrichtung und Gte der Einhaltung der Vorzugs- 
                        richtung.
Leiterbahn:             Breite der Autorouter-Leiterbahn.
Abstand:                Vom Autorouter einzuhaltender Sicherheitsabstand zu 
                        anderen Elementen
Raster:                 Gre des Routing-Rasters einstellen. 0.050" ist 
                        Standard.
Route Platine:          Gesamte Platine entflechten, Abbruch mit Escape-Taste
Route Bereich:          Nur Luftlinien innerhalb des markierten Bereiches 
                        autorouten
Route Signal:           Ein komplettes Signal autorouten. Rechte Maust.: Rip-Up
Route Luftlinie:        Eine Luftlinie autorouten. Rechte Maustaste: Rip-Up



Die Funktionen des Seitenmens                       
==============================

M-Load:   siehe "Makro/...laden".
Reload:   Das zuletzt geladene Bauteil erneut laden.
Window:   Sichtbereich festlegen. Diese Funktion kann auch whrend der Be- 
          nutzung einer anderen Funktion aufgerufen werden.
Zoom:     Bildausschnitt vergrern.
Visible:  Layer ein- oder ausblenden.
Show:     Blinkende Anzeige eines kompletten Signals.
Move:     Ein Element verschieben. Rechte Taste zum Drehen.
M-Move:   Ein Makro verschieben. Rechte Taste zum Drehen.
B-Move:   Einen Block markieren und verschieben. Rechte Taste zum Drehen.
Copy:     Kopieren von Elementen oder Makros.
Delete:   Ein Element lschen. Nur sichtbare Elemente sind lschbar. Rechte 
          Taste "Probelschen".
Rip-Up:   Leiterbahnzug lschen.          
Split:    Teilen eines Wire-Elementes.
Kreis:    Einen Kreis plazieren. Rechte Taste: gefllt oder leer.
Rechteck: geflltes Rechteck plazieren (z.B. fr Sperrflchen)
Text:     Text plazieren. Rechte Maustaste: drehen, spiegeln
Pin:      Pin plazieren. Rechte Maustaste: Form ndern
Via:      Via plazieren. Rechte Maustaste: Form ndern
SMD-Pad:  SMD-Pad plazieren. Rechte Maustaste: drehen
Wire:     Wire verlegen. Rechte Maustaste: Knickwinkel einstellen. Space-Ta- 
          ste: Knickwinkel umklappen. Beim Layerwechsel mit Funktionstasten 
          werden Vias automatisch gesetzt.
Route:    Manuelles Routen einer Luftlinie, wie bei "Wire".
Signal:   Manuelle Eingabe der Luftlinien mit der Maus.
Name:     Pin, SMD, Signal oder Makro einen Namen oder Bauteilwert zuweisen.
Info:     Informationen ber ein Element anzeigen lassen.
Fill:     Flchenfllfunktion
Outline:  Frsweg berechnen
Mirror:   Text nachtrglich spiegeln
WCircle:  Kreise mit aktueller Leiterbahnbreite zeichnen
Rotate:   Bauteil beliebig drehen
N-Eck:    Zeichnen von N-Ecken mit WCircle

Export:
Import:
Copy-Block: Diese Funktionen finden Sie nur in der Vollversion von 
            Scooter-PCB. Sie ermglichen das Speichern und Laden von 
            Platinenbereichen zur Weiterverwendung in anderen Platinen.  

Tastatur-Kommandos:
===================

Grundstzlich kann jeder Menpunkt per Tastatur aufgerufen und selbst 
konfiguriert werden. Wie das geht, erfahren Sie im folgenden Abschnitt. Fol- 
gende Tastatur-Kommandos sind fest implementiert:

Escape:                 Funktion abbrechen
F1 bis F10:             Layer 1 bis 10 anwhlen
Shift+ (F1 bis F10):    Layer 11 bis 20 anwhlen
1 bis 5:                Seitenmenspalte 1 bis 5 anwhlen
Cursortasten:           Bildschirm scrollen
Shift+Cursortasten:     Bildschirm seitenweise verschieben
Clr-Home:               Bildschirm neu zeichnen
Shift+Clr-Home:         Window-Totale, neu zeichnen
Space:                  Wire-Knickwinkel umklappen
Return:                 Wire-Knickwinkel whlen


Menzusammenstellung:
=====================

Wenn bei Ihnen die Zusammenstellung der Mens mglicherweise etwas anders 
aussieht, so deutet das auf die einfache Editierbarkeit der Menpunkte hin. 
Wird ein Menpunkt mit gehaltener Shift-Taste mit der Maus angeklickt, so
erscheint eine Dialogbox, in die der Mentitel und eine von Scooter-PCB zu
interpretierende Anweisung enthlt.

Probieren Sie doch einmal folgendes aus:
- Suchen Sie sich einen freien Seitenmenpunkt in Spalte 2 aus,
- halten Sie eine Shift-Taste gedrckt und klicken Sie diesen Menpunkt an,
- tragen Sie in der Zeile "Mentitel:" den Text "Wire 2mm" ein,
- tragen Sie in der Zeile "Befehl:" den Text "WIRE 2.0MM" ein,
- klicken Sie das Feld "Taste:" an und bettigen Sie die Taste "L",
- klicken Sie schlielich "OK" an.

In Ihrem Seitenmen finden Sie jetzt den neuen Menpunkt "Wire 2mm". Wenn Sie 
ihn mit der Maus anklicken, knnen Sie nun 2 Millimeter breite Leiterbahnen 
verlegen. Drcken Sie die Escape-Taste, wird die Funktion verlassen. Sie 
knnen die Funktion auch mit der Taste "L" anwhlen.


Beispiel: Entwurf einer Platine
===============================

Gehen wir einmal davon aus, da Sie einen Schaltplan haben und davon eine 
Platine anfertigen wollen. Wie geht man am Besten vor?

1)  Zuerst berprft man, ob alle Gehusetypen, die verwendet werden sollen,
    bereits in der Bibliothek definiert sind. Wenn nicht, mu man sie selbst
    definieren.

2)  Die Platinengre wird definiert, die bentigten Bauteile werden plaziert
    und ihnen Namen und Werte gegeben (z.B. IC1, 7400).

3a) Eine Verbindungsliste, die von einem Schaltplanprogramm erzeugt wurde, 
    wird eingelesen oder
3b) eine Verbindungsliste, die mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellt 
    wurde, wird mit dem Programm TRANSFER.PRG bersetzt und eingelesen oder
3c) man verzichtet auf eine Verbindungsliste und zieht Luftlinien mit der 
    Funktion SIGNAL von Pin zu Pin oder
3d) man verzichtet auf Verbindungslisten und Luftlinien und zeichnet unmit- 
    telbar Leiterbahnen.

4)  Routen der Luftlinen, entweder manuell mit der Funktion "Route" oder mit 
    dem Autorouter.

5)  Drucken/Plotten der Platine.

Diese Vorgehensweise stellt nur ein grobes Prinzip dar, wie man am Besten zu 
einem Ergebnis kommt. Selbstverstndlich mu diese Reihenfolge nicht streng 
eingehalten werden. Sie knnen nachtrglich immer noch Bauteile verschieben, 
Leiterbahnen lschen, zustzliche Verbindungen herstellen oder irgendwelche 
anderen Aktionen durchfhren.


bung: Routen einer Platine
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Auf der Datendiskette finden Sie einige Beispielplatinen, die die unter- 
schiedlichen Entwicklungsstadien eines 8031-Mikrocontrollerboards darstellen.

8031_1.PLT:     Platine mit Bauteilen und Platinenumrissen
8031_2.PLT:     Platine mit Luftlinen
8031_3.PLT:     geroutete Platine
8031_4.PLT:     fertige Platine mit Masseflche

Eine hnliche Platine soll jetzt von Ihnen erzeugt werden. Im folgenden er- 
halten Sie alle bentigten Anweisungen. Sollte es irgendwo Schwierigkeiten 
geben, so knnen Sie mit den vordefinierten Beispieldateien weiterarbeiten.

1. Platinengre definieren:
----------------------------
- Starten Sie SCOOTER.PRG noch einmal neu, um in einen einheitlichen Aus- 
  gangszustand zu kommen und legen Sie die Datendiskette ein, wenn Sie mit 
  Disketten arbeiten,

- whlen Sie Layer "Platinengre" im Men "Layer" an,

- whlen Sie den Menpunkt "Wire" im Seitenmen an,

- klicken Sie mit der rechten! Maustaste und stellen Sie den Knickwinkel fr 
  Wire-Segmente auf rechtwinklig ein ( 2. linkes Symbol von oben),

- gehen Sie mit der Maus ungefhr auf das Nullpunktkreuz und klicken Sie 
  einmal mit der linken Maustaste, um den Startpunkt festzulegen.

Es soll eine ca. 10cm breite und 8cm hohe Platine gezeichnet werden. Bewegen 
Sie die Maus im Fenster, so wird eine rechtwinklige Leiterbahn mitgezogen. 
Die Mauskoordinaten werden im Fenster rechts oben in Zoll angezeigt. Gehen 
Sie mit der Maus zum Menpunkt "Raster/-Anzeige-Einheit-/mm" und klicken Sie 
ihn an. Jetzt werden die Koordinaten in Millimetern angezeigt, das Raster 
jedoch nicht gendert.

- Bewegen Sie die Maus ungefhr zum Punkt X=100, Y=80. Dieser Punkt liegt
  auerhalb des sichtbaren Bildausschnitts. Verschieben Sie ihn mit den
  Cursortasten bis Sie den Punkt mit der Maus erreichen knnen. 

- Wenn Sie alles richtig gemacht haben, befindet sich immer noch die Leiter- 
  bahn an der Maus und wird mitgefhrt.

- Klicken Sie diesen Punkt jetzt mit der linken Maustaste an, werden die 
  Leiterbahnen abgelegt,

- Fhren Sie die Maus zurck zum Nullpunkt und klicken Sie diesen zweimal an.
  Hierzu mssen Sie wieder den Bildausschnitt verschieben.

Wenn Sie alles richtig gemacht haben, haben Sie vier Linien plaziert, die ein 
Rechteck bilden. Diese Linien wurden im Layer "Platinengre" abgelegt, bil- 
den also die Auenumrisse der Platine. Layer sind vergleichbar mit trans-
parenten Folien, die bereinander liegen, von denen jede einen Namen und eine
Aufgabe erfllt. Bei der Ausgabe auf dem Drucker knnen Sie bestimmen, welche
Ebenen gezeichnet werden sollen.

- Whlen Sie den Menpunkt "Window - Totale" an oder drcken Sie Shift + Clr 
  Home. Die Platine wird bildfllend dargestellt.


2. Bauteile laden:
------------------
Als nchstes sollen die bentigten Bauteile geladen werden. Folgende Bauteile 
werden bentigt:

        Name       Wert       |    Gehusetyp
      ---------------------------------------------------
        IC1        8031       |    IC\DIL40.MAC
        IC2        74LS373    |    IC\DIL20.MAC
        IC3        27128      |    IC\DIL28.MAC
        Q1         12MHz      |    ANALOG\QUARZ_S.MAC
        C1         30pF       |    ANALOG\C25.MAC
        C2         30pF       |    ANALOG\C25.MAC
        C3         10uF       |    ANALOG\ELKO25_S.MAC
        R1         8.2K       |    ANALOG\R100.MAC
        CON1                  |    STECKER\LST_1_16.MAC
        CON2                  |    STECKER\LST_1_02.MAC


- Klicken Sie "M-Load" im Seitenmen an. Es erscheint eine Fileselectorbox 
  mit der das erste Bauteil geladen werden soll. Whlen Sie den Ordner "IC" 
  an und suchen Sie das Bauteil DIL40.MAC. Laden Sie es per Doppelklick.

- Sie knnen das Bauteil nun mit der Maus verschieben und mit der rechten
  Maustaste drehen. Plazieren Sie das Bauteil nun an einer beliebigen Stelle 
  mit der linken Maustaste.

- Fhren Sie die beiden zuvor genannten Schritte fr alle bentigten Bauteile 
  durch.

- Jetzt mssen den Bauteilen die richtigen Namen und Werte zugewiesen werden.

- Whlen Sie im Seitenmen "Name" und im erscheinenden Pop-Up-Men "Makro-
  Name" an.

- Bewegen Sie den Mauszeiger auf die Mitte eines Bauteils und klicken Sie es 
  an. Anstelle des dort stehenden Namens (z.B. #1) geben Sie den richtigen 
  Namen an (z.B. IC1).

- Klicken Sie die anderen Bauteile an und geben Sie Ihnen ebenfalls die oben 
  genannten Namen.

- Wenn Sie den Bauteilen auch Ihre Bauteilwerte geben wollen, so wiederholen 
  Sie den Vorgang mit dem Seitenmenpunkt "Name" - "Makro-Wert".

- Normalerweise wrden Sie jetzt Ihre Platine sichern, um einen Ausgangspunkt 
  fr die darauffolgende Aktion zu haben. Leider geht das hier nicht.

Tip: Bauteile knnen nicht nur in 90-Grad-Schritten gedreht werden. Die
Funktion "Rotate" kann Bauteile um beliebige Winkel drehen.

3. Verbindungsliste laden:
--------------------------
Nachdem Sie Ihre Bauteile geladen und mit Namen versehen haben, kann die be- 
reits vorgefertigte Verbindungsliste geladen werden. Wie solche Listen er- 
zeugt werden knnen, wrde den Rahmen an dieser Stelle sprengen. Sollten Sie 
es nicht geschafft haben, eine Platine mit diesen Bauteilen zu erstellen, so 
laden Sie doch einfach die gleichwertige Datei "8031_1.PLT".

- Whlen Sie den Menpunkt "Datei / Verbindungsliste laden" an, und laden Sie 
  die Datei 8031.MLT aus dem Verzeichnis "PLATINEN".

Wenn alle Bauteile richtig bezeichnet worden sind, wird die Verbindungsliste 
geladen und verbindet alle Bauteile mit Luftlinien. Bauteile knnen jetzt mit 
der Funktion "M-Move" nachtrglich verschoben und gedreht werden, um eine 
mglichst gute Plazierung der Bauteile zu erreichen. Mit Clr-Home kann ein
Neuzeichnen des Bildschirms ausgelst werden.

- Mit der Funktion "Autorouter - Ratsnest" knnen die Luftlinienlngen mini- 
  miert werden.

An dieser Stelle wrde man die Platine normalerweise wieder sichern, aber das 
geht ja nicht.


4. Routen der Platine:
----------------------
Auch wenn Sie bis jetzt nicht hierher gekommen sind, knnen Sie das Routen 
der Platine ausprobieren. Laden Sie in diesem Fall die Datei "8031_2.PLT".

- Vergrern Sie einen Ausschnitt der Platine mit "Zoom".

- Stellen Sie mit der Taste "F1" den aktuellen Layer auf Ltseite ein,

- Stellen Sie die gewnschte Leiterbahnbreite (z.B. 0.016") im Men "Breite" 
  ein.

- Whlen Sie den Seitenmenpunkt "Route" an,

- Gehen Sie mit der Maus auf eine Luftlinie Ihrer Wahl und klicken Sie sie 
  an. Dort, wo das nchstgelegene Luftlinienende war, hngt jetzt Ihre Leiter- 
  bahn fest. Das andere Ende ist frei beweglich und kann mit der Maus pla- 
  ziert werden.

- Verlegen Sie die Leiterbahn mit der Maus. Mit der rechten Maustaste knnen
  Sie den Knickwinkel einstellen. Wenn Sie das Ende der Luftlinie erreicht
  haben, ist die Verbindung hergestellt.

- Nehmen Sie eine andere Luftlinie und wiederholen Sie den Vorgang. Sollten 
  Sie whrend des Routens den Layer wechseln, so fgt Scooter-PCB automatisch 
  Durchkontaktierungen ein.

Sollten Sie etwas mehr Vergrerung wnschen, so knnen Sie jederzeit, auch 
whrend "Route" aktiv ist, die Auflsung mit "Window - Vor" ndern. Auch mit 
"Zoom" ist dies mglich, jedoch beendet dies die Route-Funktion. Mit den 
Cursortasten knnen Sie bequem den sichtbaren Bereich verschieben. Sollten 
Sie die immer noch eingeblendeten Bauteilumrisse stren, so schalten Sie  
doch mit "Visible"  Layer "Bauteile Bauteils." aus.

Selbstverstndlich kann auch jederzeit die Dicke der Leiterbahn mit dem Me- 
npunkt "Breite" eingestellt werden.

Wenn Sie Leiterbahnen lschen wollen, knnen Sie die "Delete"-Funktion ver- 
wenden. Beim ersten Lschversuch wird aus der Leiterbahn wieder eine Luftli- 
nie. Soll auch sie gelscht werden, so erscheint vorher eine Warnmeldung, die 
darauf hinweist, da ein Signal getrennt wird. Solche Warnmeldungen verhin- 
dern bei "Route" und "Wire" auch, da ungewollte Verbindungen mit anderen 
Signalen hergestellt werden.

Eine andere komfortablere Mglichkeit, Leiterbahnen zu lschen, bietet die 
"Rip-Up"-Funktion. Hier wird ein ganzer Leiterbahnzug zwischen zwei Ltaugen 
in eine Luftlinie umgewandelt.

Sollen Objekte wie z.B. Leiterbahnen verschoben werden, kann die "Move"-
Funktion verwendet werden. 

Wenn Sie auch einmal den Autorouter ausprobieren wollen, gehen Sie einfach
zum Menpunkt "Autorouter - Route Platine" und klicken ihn an. Sofern noch
Luftlinien vorhanden sind, wird er sie, wenn mglich, verlegen. Wenn Sie 
etwas mehr mit dem Autorouter ben wollen, knnen Sie jederzeit die 
8031_2.PLT-Datei laden.

Auch das Flchenfllen knnen Sie ausprobieren. Laden Sie die fertig gerou- 
tete Platine "8031_3.PLT" und aktivieren Sie die Funktion "Fill" im Seiten- 
men. Whlen Sie in der Dialogbox "Flche anlegen" an und zeichnen Sie die 
Umrisse der zu fllenden Flche, z.B. von der Gre der Platine. Wenn Sie den 
Endpunkt des Polygons zweimal anklicken, wird die Funktion abgeschlossen. 
Gehen Sie jetzt erneut in die Funktion "Fill", stellen Sie die gewnschten 
Parameter ein (oder lassen Sie die alten Werte) und starten mit "OK". Nach 
einiger Rechenzeit haben Sie das Ergebnis dann auf dem Bildschirm.

Wenn Sie im Besitz einer Bohr-Frs-Anlage sind, knnen Sie sogar Platinen
frsen, um schnell zu einem Prototyp zu kommen. Der Frsweg wird mit der
Funktion "Outline" im Seitenmen berechnet. Natrlich sind alle diese
Funktionen im Lieferumfang von Scooter-PCB enthalten.

5. Drucken/Plotten der Platine:
-------------------------------
Um eine Platine zu drucken oder zu plotten, mssen Sie das PRINTER.PRG oder 
PLOTTER.PRG starten. Leider knnen Sie die eben entworfene Platine nicht aus- 
drucken, da das Speichern in der Demoversion nicht mglich ist.

Laden Sie daher eine der Beispielplatinen und stellen Sie den gewnschten 
Drucker- oder Plottertyp ein. Im mittleren Feld knnen Sie anwhlen, welche 
Lagen ausgedruckt werden sollen. Werden auch andere Layer verwendet, so kn- 
nen diese im nebenstehenden Feld zustzlich eingeblendet werden. Wenn in der 
untersten Zeile die richtige Schnittstelle angewhlt wurde, mte mit einem 
Druck auf "Drucken" oder "Plotten" die Ausgabe funktionieren.


Fazit:
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Leider konnte hier nur ein Bruchteil der Mglichkeiten von Scooter-PCB be- 
schrieben werden. Wesentlich besser werden Sie natrlich im Handbuch der 
Vollversion auf ca. 150 Seiten informiert. Sollten noch Fragen bei der Ar- 
beit mit Scooter-PCB auftreten, so knnen Sie uns erreichen unter:

        HK-Datentechnik
        Hubert Kahlert
        Heerstrae 44
        Tel.: 02133 / 9 12 44
        Fax:  02133 / 9 33 19
        
        D-41542 Dormagen

Wir wnschen Ihnen viel Spa bei der Arbeit mit Scooter-PCB!

- HK-Datentechnik -


Lieferbare Versionen:
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* Scooter-PCB Color, Layerdarstellung in 16 Farben:     DM 349,-

* Scooter-PCB Monochrom, Layerdarstellung schwarzwei:  DM 279,-

zzgl. Porto und Verpackung (Nachnahme zzgl. DM 13,-, Vorauskasse zzgl. DM 7,-)


Begriffsdefinitionen:
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Mil:    1 Mil = 1/1000 Zoll = 0.0254 mm ist das Grundraster von Scooter-PCB

Pin:    Mit Pins werden Ltaugen fr Bauteile bezeichnet. Auen- und Bohr- 
        durchmesser sind bis 255 Mil mglich. Es stehen die Formen Quadrat, 
        Kreis, Achteck und Lnglich zur Verfgung. Einem Pin kann ein Name 
        zugewiesen werden (max. 8 Zeichen).

Via:    Via steht fr eine Durchkontaktierung. Ist hnlich wie ein Pin, aber 
        ohne Name.

SMD:    Ein SMD-Pad ist eine rechteckige Kontaktflche fr ein oberflchen- 
        motiertes Bauelement. Die maximale Gre betrgt 255 Mil * 255 Mil. 
        Ein Name kann zugewiesen werden.

Wire:   Wire ist eine Linie, die fr Leiterbahnen, Bauteilumrisse, Platinen- 
        umrisse usw. verwendet werden kann. Die jeweilige Funktion ist ab- 
        hngig vom Layer, auf dem sie plaziert ist. Breiten bis 255 Mil sind 
        mglich.

Layer:  Scooter-PCB verwaltet 20 logische Layer. Darunter sind:
        Ltseite:               - Unterseite der Platine
        Bauteilseite:           - Oberseite der Platine
        Ltauge:                - hier werden Pins abgelegt
        Durchkontaktierung:     - hier werden Vias abgelegt
        Luftlinie:              - Luftlinien zur Anzeige unverbundener
                                  Signale
        Bauteil Bauteilseite:   - Bauteilumrisse fr Bauteile auf der         
                                  Bauteilseite
        Bauteil Ltseite:       - Bauteilumrisse fr Bauteile auf der         
                                  Ltseite (z.B. SMD-Bauteile)
        Platinengre:          - Auenumrisse der Platine
        Sperrflche Ltseite:   - Autoroutersperrflchen der Ltseite         
        Sperrfl. Bauteilseite:  - Autoroutersperrflchen der Bauteilseite     
        Sperrfl. Durchkontakt.: - Autoroutersperrflchen fr Vias
        Masseflche:            - Auenumrisse der Masseflchen
        Frsweg Ltseite:       - Frswege der Ltseite
        Frsweg Bauteilseite:   - Frswege der Bauteilseite

Element:
        Pin, Via, Wire, Rechteck, Kreis, Text und SMD-Pads sind die zur Ver- 
        fgung stehenden graphischen Elemente. Aus ihnen werden Platinen oder 
        Makros gebildet. Ein Element wird immer auf einem Layer plaziert.

Raster: Die aktuell angezeigten Rasterpunkte dienen als Aufhngepunkte fr 
        Elemente.

Makro:  Ein Makro ist ein zusammenhngendes Objekt aus Elementen. Mit Makros 
        knnen Bauteile definiert werden, die beliebig oft in Platinen ein- 
        gefgt werden knnen.

Signal: Ein Signal ist eine zusammengehrige Gruppe von Elementen, die das 
        gleiche elektrische Potential aufweisen. Dazu gehren Pins, Vias, 
        Leiterbahnen und Luftlinien. Einem Signal kann ein Name zugewiesen 
        werden (z.B. "GND").

DRC:    Durch den Design-Rule-Check-Mechanismus (DRC) knnen Kurzschlsse 
        zwischen verschiedenen Signale erkannt werden. Das Auftrennen eines 
        Signales bewirkt ebenfalls eine Warnmeldung.

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werden. Die auf der Diskette enthaltenen Texte und Dateien drfen nicht ge- 
ndert werden!
