Dies ist die Version 5.02 der Betriebssystemalternative ASH-MagiC.

Wichtig:
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Wenn Sie die langen Dateinamen verwenden, dann drfen Sie auf solchen 
Partitionen oder Disketten nicht Optimier- oder Reparatur-Programme 
verwenden, auer diese sind explizit dafr geeignet. Zur Zeit eignen 
sich weder Semprini, Correct noch Diskus. Das knnte sich aber in 
absehbarer Zeit ndern.

Weitere wichtige Hinweise zu den langen Dateinamen:
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Abweichungen zum Handbuch:
Das Programm VFATCONF mu nun nicht mehr in den MAGIC\START-Ordner, 
sondern kann bei Bedarf gestartet werden. Die Laufwerke, auf denen 
man lange Dateinamen verwenden mchte, werden nun in der MAGX.INF 
eingetragen.
Dazu enthlt die MAGX.INF im Abschnitt "#[vfat]" z.B. die
Zuweisung "drives=fgh". Mit Hilfe eines Editors knnen Sie diese  
Einstellung auch "per Hand" in die MAGX.INF eintragen.
Beachten Sie, da Sie damit auch auf dem Bootlaufwerk lange  
Dateinamen aktivieren knnen. Wenn Sie jedoch manchmal wahlweise mit  
lterer System-Software (TOS oder Derivate) booten wollen, knnte 
es zu Konflikten kommen; insbesondere knnen bei Schreibzugriffen die 
langen Dateinamen zerstrt werden, so da nur die Kurznamen brig 
bleiben.

Es empfiehlt sich, auf der Festplatte einige Partitionen mit langen 
Dateinamen einzurichten und auf diesen Partitionen solche Software zu 
installieren, die problemlos mit langen Namen umgehen kann. Sollte 
einmal TOS gebootet werden mssen, knnen die dort abgelegten Dateien 
mit den Kurznamen angesprochen werden. Sie sollten jedoch auf keinen 
Fall unter TOS Dateien lschen (oder verschieben oder umbenennen), 
die einen langen Dateinamen haben, da in diesem Fall der lange Name 
als Leiche im Verzeichnis stehen bleibt und nicht mehr gelscht 
werden kann. Unter MagiC dagegen ist der Zugriff, auch das Lschen, 
ber den Kurznamen immer mglich, der lange Name wird dabei 
automatisch mit behandelt. Dies gilt jedoch nicht, wenn auf einem 
Laufwerk lange Dateinamen liegen, diese jedoch mit VFATCONF 
deaktiviert sind; in diesem Fall gibt es dieselben Probleme wie beim 
Zugriff unter TOS.

Neuer Dateiviewer MGVIEW.APP
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Das Programm SHOWFILE.TTP ist doch recht spartanisch ausgestattet, 
daher gibt es ab nun ein neues Programm, da dieses ersetzt.
MGVIEW bietet folgende Funktionalitten:

	-	Zeigt ASCII-Text an im Format DOS (Zeilenende CRLF)
		oder UNIX (Zeilenende LF).
		An Steuerzeichen werden nur Tabulatoren untersttzt.
	-	Berechnet beim Einlesen die Anzahl der Zeilen sowie die
		maximale Zeilenbreite unter Bercksichtigung von Tabulatoren.
	-	Die Tabulatorbreite ist umschaltbar, wobei der horizontale
		Scrollbalken neu berechnet wird.
	-	Beherrscht Dateinamen mit Leerzeichen (ggf. per Quoting).
	-	Beherrscht das ARGV-Verfahren.
	-	Beherrscht VA_START.
	-	Schickt AV_STARTED.
	-	Reagiert auf AP_TERM.
	-	Tastencodes:

		^Q		beendet das Programm (wie Ctrl-Closebutton)
		^U		schliet das oberste Fenster, ggf. das Programm
		^W		Fenster zyklisch wechseln
		Home		Ganz nach oben scrollen
		SH-Home	Ganz nach unten scrollen
		Cursor	scrollen
		SH-Cursor	Seitenweise scrollen
		0		Tabulatoren ausschalten
		1..9		Tabulatorweite umschalten (Default: 8)



Bei manchen DMA-Soundtrackern kann es bei der hchsten Abspielrate zum
Ruckeln kommen, wenn diese zu lange auf hchstem Interruptlevel hngen. 

Sollten Sie im Besitz einer Nova-Karte sein, bentigen Sie fr die korrekte
Zusammenarbeit ein Nova-VDI mit der Version 2.61. Dieses bekommen Sie bei
der Firma Computerinsel z.B. aus deren Mailbox (09445-953149).

Flexdisk: Sollten Sie den Rootsektor Ihrer Festplatte mit dem HD_INSTL der
Flexdisk modifiziert haben, so sollten Sie unbedingt wieder den
Originaltreiber installieren (HINSTAL). Die Flexdisk luft nicht mehr
resetfest und mit selbstanpassender Gre unter MagiC. Sie mssen sie also als
nicht resetfest mit einer festen Gre anmelden. Z.B. durch folgenden Eintrag
in der AUTO.FD-Datei:
;KK G500 NR

Eine weitere Ram-Disk ist das Ramdisk-XFS von Thomas Binder. Diese 
ist, wie der Name schon sagt, als XFS fr MagiC konzipiert, erlaubt 
lange Dateinamen und ist grenflexibel. Sie finden es z.B. in der 
ASH-Box.

Den HDDRIVER bekommen Sie bei Uwe Seimet, Lderstr. 4, 76275 Ettlingen. Der
Treiber kostet 40.-DM + 3.-DM Porto. Eine Demoversion des HDDRIVERs bekommen
Sie z.B. auf dem FTP-Server ftp://acp5.chemie.uni-kl.de/pub/atari oder in der
MAUS KA. 
Achtung: Sollten Sie schon einen HD-Driver besitzen: Der
DMA-Hintergrundbetrieb funktioniert auf dem Falcon erst ab Version 4.5.
Besorgen Sie sich ggfs. ein Update.

CDs:
Die Ansteuerung von CDs funktioniert nun in MagiCDesk unter Ausnutzung der
MiNT-Befehle. Diese werden nicht von allen CD-Treibern untersttzt.
Erfolgreich getestet haben wir CD-Tools (H&S) Version 2.09 und CDROM von
Steffen Engel, Krppelstr. 2, 38100 Braunschweig.  

Eine spezielle Programmiererdokumentation finden Sie in ASCII-Form in
unserer Mailbox.

Wichtig: Installieren Sie MagiC nicht auf einer Nicht-Boot-Partition und
verschieben diese installierten Daten dann auf die Boot-Partition. In dieser
Form ist MagiC nicht lauffhig. 


Die zustzlichen Programme:
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AES_LUPE
Ein Programm von Laurenz Prner, das eigentlich als Accessory gedacht ist,
aber hervorragend die Multitasking-Eigenschaften von MagiC! demonstriert. Die
Lupe ist weder Public Domain noch Shareware, sondern lizenziert!!!

CLOCK
Shareware-Uhrenprogramm von Stefan Hintz. Ein bestechendes Programm, das
eigentlich als Accessory gedacht ist, aber unter MagiC! problemlos im
Hintergrund luft. Besonders dann, wenn es als nicht oberstes Fenster
verschoben wird, zeigt es schonungs- und erbarmungslos den Unterschied
zwischen TOS und MagiC!.

ST-GUIDE
Hier finden Sie das Hypertext-Programm ST-Guide in einer Minimalkonfiguration.
Beiliegend ist ein Hypertext, der viel Wissenswertes rund um alle
MagiC-Versionen bis zur Version 4 bietet und auch einen groen Teil 
der Programmierdokumentation enthlt.

MCMD
MCMD ist ein Shareware-Kommandoprozessor, der als Batchprozessor fr 
MAGXDESK verwendet werden kann (im Dialog Optionen/Programme unter 
"Command" eintragen). Die Anleitung CMD.DOC liegt im WORDPLUS-Format 
vor.

MAGXBO32
Achtung:  Wenn Sie die virtuelle Speicherverwaltung OUTSIDE verwenden, knnen
Sie statt MAGXBOOT auch MAGXBO32 verwenden. Dieses alternative Bootprogramm
ermglicht, da OUTSIDE den Speicherbereich von MagiC! schreibschtzen kann.

Die Programme FSYMLINK, RMSLINK und FREADLINK sind Relikte von MagiC!3. Sie
diesen zum Anlegen, Entfernen und Erkennen von symbolischen Links. Da diese
Funktionen in MagiCDesk eingebaut sind, werden sie eigentlich nicht mehr
bentigt.

ADDMEM dient dazu, den GEMDOS-Puffer zu vergrern. Es arbeitet analog zu
FOLDR100 von Atari. Sollten Sie einmal eine Fehlermeldung
"Zu wenig interner Speicher" zu Gesicht bekommen, kopieren Sie dieses Programm
bitte in den AUTO-Ordner.

FLP_PAR0 schaltet den DMA-Hintergrundbetrieb aus, FLP_PAR1 schaltet ihn ein.
Normalerweise kann man dies aber ber das CPX komfortabler erledigen. 

HARDCOPY installiert eine 9-Nadel-Hardcopy-Routine auf Alternate-Help. 

Ordner GEMSYS\MAGIC\UTILITY
Hier finden Sie ein paar kleine Utilities. Die Funktionsweise und
die Parameter, mit denen die Programme gestartet werden knnen, erfahren Sie,
wenn Sie das entsprechende TTP mit leerer Kommandozeile starten. 

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